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Sonntag, 24. März 2013

Alle Kids an den Tisch: Chickenpeapatatoe in 15 minutes

Heute werde ich euch mal ein bisher gut gehütetes klitzkleines Kindheits-Familiengeheimnis, sozusagen ein "Secret of the Family" der Familie E.....so hieß ich bevor ich eine Frau Ü wurde.....verraten. Es hat leider gar nichts mit irgendwelchen Leichen im Keller, Drogenbossen, Giftmord, unehelichen Adelskindern oder Gärtneraffären zu tun.......;-D.......schade was? Für die Dinger ist Frau Pilcher verantwortlich. Obwohl.......gemessen an den Vorstellungen einer diplomierten Ernährungsberaterin ist mein Geheimnis zieeemlich nah dran am Giftmord!

Also. Raus damit....und vorneweg: ICH FANDS IMMER SUPER!
Meine Mutter hatte von Zeit zu Zeit mittags einfach keine Lust zu kochen. Koooomisch. Mutter von 5 Kindern die keine Lust hat zu kochen. Zu böse aber auch! Wahrscheinlich wollte sie einfach nur mal zwischen den Bruttoregistertonnen Bügelwäsche, dem Einkauf mit dem LKW (Zitat von ihr als meine Brüder in der Pubertät waren: " Die fressen uns noch mal die Haare vom Kopf...ich hab gestern erst den Speisekeller wieder aufgefüllt und jetzt ist schon wieder alles weg!!"), dem Kopfsauen, wenn 6 Mann (ja, nen Ehemann hatte sie ja auch noch, klatsch die Stirn!) gleichzeitig auf einen einreden und der Organisation des Tagesablaufs leicht durchatmen????  Egal, auf jeden Fall gab´s an solchen Tagen, etwa einmal im Monat, Hähnchen von der Grillstation umme Ecke und Kartoffelchips aus der Tüte. Schrill! Hat mir in der Schule damals schon keiner geglaubt und ich hab dann irgendwann aufgehört davon zu erzählen! Ist aber absolut wahr und ich sagte es schon eingangs, ich hab das als Kind geliebt ;-D!

Na und genau deshalb dachte ich doch letztens: Das müssen meine Jungs auch mal probieren! Chips sind ja auch wirklich nur um Mircomillidezirillimeter von Pommes oder  Nachos entfernt und die werden ja in der entsprechenden Kombi auch gelegentlich serviert. Das heutige Rezept nun hatte ich so ähnlich bei Jamie Oliver gesehen, von dem ich ja seit dem Nachosalat großer Freund geworden bin. Er gibt als Beilage allerdings Kartoffelgratin dazu, das war mir aber zu gewöhnlich, auch wenn die Jungs das gerne essen. Ich bin ja immer mal für Abwechslung und da mir das gerade mit dem Secret of the family in den Kopf gekommen war und eben auch noch der Nachosalat darin herumspukte, bot sich die Abwandlung mit Chips einfach an!




Es gibt hier wirklich nicht viel zu tun. Als Gemüse habt ihr Lauch, TK-Erbsen und Blattspinat, zu etwa gleichen Anteilen. Bedenkt, dass frischer Blattspinat in der Pfanne auf immens zusammenfällt.......also darfs davon ruhig etwas mehr sein!




Ein paar Hühnerbrüste werden dann mit jeweils einer Scheibe Bacon eingewickelt, mit frischen Rosmarin bestreut und mit Salz und Pfeffer ( bei mir war das eine bunte Pfeffermischung von Schubeck, daher das rote!) gewürzt. Die Brüste dann anbraten!




Nun das Lauch in eine Pfanne geben, anbraten bis es leicht Farbe annimmt, dann die Erben dazugeben und mitdünsten. Den Spinat erst ganz zum Schluss hineinmengen, der hat ja so gut wie keine Garzeit. Salzen, pfeffern, fertig!




Schon ist euer Blitzessen fertig. 




Die Jungs haben wirklich nicht schlecht gestaunt......"Wie jetzt? Es gibt C -H - I  - P - S ???? zum Essen?????? Meinst du das ernst?!?! Glaub ich nicht! Komm, mach keinen Spaß!!!!"

Hihi.....wie damals in der Schule ;-DDD.....hat keiner geglaubt!!!



Dienstag, 26. Februar 2013

Gratinierter Chicorée ganz klassisch

Da hab ich doch gestern noch ein wenig Chicorée im Kühlschrank gefunden. Den kaufe ich eigentlich immer nur für Herrn Ü und mich und wir essen ihn äußerst gerne so wie HIER. Bisher habe ich die Kinder damit verschont, denn der etwas bittere Geschmack ist für kindliche Zungen doch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Heute war ich dann aber wohl mal in Messiaslaune ("Folgt mir! Vertraut mir!"), denn ich nahm mir vor den Kindern einen Chicorée zu servieren, den selbst kindliche Geschmacksnerven nicht nur  tolerieren sondern möglicherweiseeventuellvielleicht auch M Ö G E N könnten. Ich orientierte mich dabei grob an Herrn Ü´s kindlichen Geschmacksnerven. Er berichtete mir vor Jahren einmal von seinem Lieblingskindergericht bei seiner Mutter. Chicorée mit Käsesauce überbacken. Aha. Na das sollte ich hinbekommen und wenn die Junioren nur ein Fünkchen Genmasse von ihm geerbt haben sollten (und nicht vom Postboten, denn Ü 1.0 und 2.0 kamen (wie meine Wenigkeit) schwarzhaarig zur Welt, obwohl Herr Ü und ich beide blond sind), dann könnte ich mir vorstellen, dass wenigstens einer aus der Truppe ein Chicorée-Freund wird.




Die äußeren Blätter des Chicorée entfernen und die Enden abschneiden.




Für die Kids dann den bitteren Strunk herausschneiden. Wenn ich für Herrn Ü und mich koche, lasse ich den Strunk allerdings immer drin. So bitter finde ich den gar nicht, eher geschmacklich reizvoll. Ich glaube das Bittere wurde eh alles weggezüchtet, früher war der bitterer!




Die ausgehöhlten Chicoréehälften dann vorsichtig in der Pfanne mit ein wenig Öl, Salz und Pfeffer anbraten. Vorsichtig deshalb, weil sie sonst auseinander fallen.




Jeweils eine Chicoréehälfte in eine Scheibe guten italienischen Cotto (gekochten Schinken) einwickeln, und mit einem Zahnstocker zupieksen.




Die gewickelten Chicorée in eine feuerfeste Form legen. Nun stellt ihr eine Parmesansauce her. Jeweils hälftig Sahne und Milch zusammen geben, Parmesan (Menge nach Geschmack) hereinreiben, mit Salz, Pfeffer und Brühe abschmecken, mit etwas Maizena oder Mondamin leicht andicken und über die Chicorée gießen.




Zum Schluss noch ein wenig Käse zum Gratinieren darüber streuen (ich hatte Edamer) und ab in den Ofen bei 200 Grad bis ein ausreichender Bräunungsgrad erreicht ist......ich schätze so 30 Minuten. Schaut lieber öfter mal in den Ofen ;-)!




Bei uns gab es dazu ganz harmlose Pellkartoffeln.....um die Gemüter zu beruhigen! "Boah du bist ja voll fies, schon wieder was, was wir nicht kennen!!!"




Was schätzt ihr wie die Quote der Chicoréeliebhaber ( und da zähle ich jetzt einfach auch mal die dazu, die sagen "Och joa, war ganz okay!") nun bei uns in der Familie ist?

Ich kanns selbst nicht glauben, aber die ist jetzt 5 von 5. Hammer. Die Gene wieder ;-DDD!!!



Sonntag, 28. Oktober 2012

Kartoffelsuppe mit Radicchio

Auch ich bin jetzt endlich im Herbst angekommen. Endlich. Ein bißchen hats ja gedauert bei mir und ich habe mich wirklich standhaft widerborstig dem Herbst entgegengesträubt aber auch ich habe langsam erkannt, es führt wohl kein Weg am Blätterrascheln und in Pfützen mit Gummistiefeln herumhüpfen vorbei! Die Jungs hatten da ja schon immer Spaß dran und sind bei Wind und Wetter draußen unterwegs. Ich klapper da eher schnell mit den Zähnen und finds schreeeeeecckkkkklllliiiiicchhhh kalt! "Brrrrrr, ihr wollt jetzt in den Wald??? Bei dem Regen???"
Aber jetzt ist alles anders! Vielleicht....ach nein, mit Sicherheit!...... liegts zum einen an meinen neuen Gummistiefeln......yeah! ;-), wahrhaft königliche Dinger! Ich las letztens Queen Mum trägt sie auch! Ach, ich find sie einfach .......wunderhübsch!?  Kann man das jetzt zu Gummistiefeln so sagen???......zum anderen  an meiner allerbesten, brandneuen , kuscheligen Winterdaunenjacke mit dem irren Kragen ( Hab einfach den mitgekauften Kragen entfernt und ne alte, sehr flauschige Fellkaputze von meiner Tante zum passenden Kragen umnähen lassen! Grandiose Idee! Ist jetzt einfach meine höchstpersönliche Jacke!), ......ihr merkt schon...ich war shoppen ;-)! Auf jeden Fall bin ich jetzt total wasser- und kältedicht ausgerüstet und mir wird auch auf dem allerlängsten, windigsten, klirrend kalten Spaziergang oder einer entsprechenden Fahrradtour nicht mehr kalt. Vielleicht ein wenig an den Fingern......aber, hey!.....für Handschuhe ist jetzt echt noch zu früh, oder???? Hach. Da ruft man dem Herbst doch direkt mit breitem Grinsen ein lautes "Hey, ich komm noch was raus zu dir.....aber schmeiß mir bloß keine Kastanie auf den Kopf, ja?" zu.
 Wenn man dann wieder reinstürzt, spät abends, ein wenig kühl um Nase und Ohren, mit vom Wind verwurschtelten Haaren und absolut Frischluftvollgetankt, wisst ihr, was es dann bei uns gibt? Nein?

Seht her, heute gib´s Kartoffelsuppe! Mit Kartoffelgeröstel, gerösteten Speckstreifen und Radicchio! Ein super Kombi!

 


Zuerst ein paar Speck- oder wer es weniger fettig mag (hier!) Schinkenscheiben anrösten und auf ein Zewa zum abtropfen legen.


Dann zwei dickere Kartoffeln schälen, klein würfeln und in ein wenig Öl in einer Pfanne knuspig rösten. auch auf ein Zewa zum abtropfen legen. Leicht salzen.



Sodann

 2 mittelgroße Zwiebeln und
eine Lauchstange

 klein schneiden und in ein wenig Butter bei mittlerer Hitze anschwitzen.


Dann 
8oo gr Kartoffeln d.h. 6-8 dickere Kartoffeln

schälen, in Stücke schneiden, zu der Lauchmischung geben und mit dünsten lassen Nach 10 Minuten alles mit

200 ml Weißwein

ablöschen und etwas einreduzieren lassen.



Nun

500 ml Milch 
200 ml Sahne
500 ml Hühnerbrühe

dazu geben und alles bei leichter Hitze solange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
Die Suppe dann mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe aufschlagen. Wer mag, streicht sie noch durch ein Netz. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 


Nun noch schnell von einem kleinen, gesäuberten Radicchio ein paar Streifen abschneiden und mit 

2 Eßl Mostessig (Agro di  Mosto, ein süßlicher Essig!)

vermischen.


 

Ich hatte den Radicchio, das Kartoffelgeröstel und die Knusperschinkenstreifen in  Schälchen neben die Suppe gestellt, weil wir viele Kinder hatten, die mitaßen.So konnte sich jeder seine individuelle Kreation zusammenstellen und alle waren glücklich. Probiert das mal mit dem Radicchio.....das ist wirklich supergut!







Freitag, 12. Oktober 2012

Involtini mit Pfifferlingen und Kürbispuree

Ab und zu bricht es so aus mir raus.......hm, ne .... eigentlich nicht ES.....besser SIE ....die Italienerin, jaja und das alles obwohl ich so italienisch bin wie ein Birkel-Nudel. Das hilft auch die gefühlt halbe in Italien verbrachte Kinheit nix.....und auch nicht die einschlägige italienische Verwandschaft.....ich bleibe blond und blauaugig und bin kein bißchen SophiaLorenrassigitalienisch. Aber....sowas kann man prima ignorieren, beziehungsweise die mühsam von meinen Eltern in meiner Kindheit großgezogene Italienerin in mir ignoriert das und verlangt in regelmäßigen Abständen nach Erinnerungskost. Dingen, die ich als kleine Frau Ü in bella Italia aufgetischt bekam und die mir nicht unbedingt immer nur positiv in Erinnerung geblieben sind. Einige der traumatischsten Kindheitserlebnisse waren da Cozze alla marinara.....uuuuiiiii....... insalata frutti di mare ........brrrrrr...... und die guten Involtini.......ohhhhhh!!! Wie hab ich die jahrelang gehasst! Pfui Spinne. Eingerollte kleine schleimige Dingerchen mit wechselnder Horrorfüllung..... so hab ich sie wenig freundlich als Kind gesehen. Aber es ist ja schön, dass sich alles irgendwie ändert. Auch und gerade der Geschmack.

Und weil ich ja eine total pädagogische Mutter bin, hab ich mir gedacht, damit meine Kids nicht das gleiche Involtinitrauma entwickeln, koche ich heute mal ganz tolle Röllchen....für den kleinen Italiener in ihnen.....getreu dem Motto, was du 10mal Mal gegessen hast, magst du dann auch irgendwann. ;-)...also ich dann zumindest!.....und vielleicht mögen sie´s ja auch schon beim ersten Mal, wer weiß ;-)!

 

Ich wollte Involtini di pollo machen und habe erst einmal Hühnerbrüste in relativ dünne Scheiben geschnitten und breit geklopft.
 

Die Fleischstücke dann mit einer Scheibe Schinken belegen, etwas Büffelmozzarella und ein paar Kräuter (hier Thymian und Rosmarin) darüber geben, salzen, pfeffern und dann einrollen.

 


Die Enden jeweils mit Zahnstochern zupieksen, sonst fallen die Involtini beim Braten auseinander und der Käse läuft raus.




 Als Beilage schwebte mir zu den Involtini ganz herbstlich ein Kürbispuree mit gebratenen Pfifferlingen vor. Ist ja grade Zeit für sowas und passt meiner Ansicht nach auch perfekt zu den italienischen Röllchen.



 Dazu den Kürbis in kleinen Stücken auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und ihn bei 200 Grad etwa 20 Minuten garen.




Während der Kürbis gart, die Pfifferlinge putzen und in ein wenig Öl mit einer klein geschnittenen Zwiebel und möglicherweise noch übrig gebliebenen Schinkenresten von den Involtini anbraten.




Die Involtini dann ebenfalls in eine Pfanne geben und anbraten....



.......bis sie eine schöne Bräunung haben.




Dann etwas Brühe und Weißwein angießen und die Röllchen darin weiter leicht köcheln lassen.




Nun aus den gegarten Kürbisstückchen mit Milch, Butter, Salz und Pfeffer ein Puree stampfen, ganz genauso wie ihr das mit Kartoffeln machen würdet und schon ist euer komplettes Abendessen fertig und es sieht auch noch glatt nach was aus. Schwiegermutter kann kommen ;-)! Schwierig ist das wirklich nicht oder???



Und wer sich fragen sollte, was das rote Gebrösel über dem Puree ist......psst....es ist Espelette   ..schon lange kein Geheimtip mehr, aber immer wieder lecker! Probiert´s mal!



Samstag, 7. Juli 2012

Pasta mit Pilzen und Schinken

Na wenn das heute mal kein Kinderessen ist! Einfach, schnell, lecker, keine neue Erfindung, daher spontan kinderverträglich und nicht Misstrauen erregend bei der Jugend! Ich kann da jetzt gar nix Schrilles zu schreiben. Und ich wette, das hat so gut wie jeder von euch auch schon mal gekocht. Insofern hab ich da jetzt nur Fachmänner und -frauen vor mir, die mir auf die Finger schauen. Aber ich bin da nicht schreckhaft ;-). Und so funktioniert meine völlig unspektakuläre Zubereitung:




Das A und O einer guten Pasta mit Pilzen sind....die Pilze!.....ja ,-)!.....nämlich die superendmäßig topfrischen Pilze! Zu erkennen sind wirklich frische Champinions - wie fast jeder weiß - an der Schnittstelle am Stiel, der ist dann hell!!! und beim Berühren am festen Zustand der Schirmchen....bloß nicht gummiweich! Ich finde auch schon leicht alte Pilze fürchterlich und ich finde, sie schmecken dann auch irgendwie komisch, mal davon abgesehen, dass man sie gar nicht richtig anbraten kann, weil sie ganz schnell Wasser verlieren. So genug geschimpft auf olle Pilze. Schritt eins also: Gute Pilze kaufen und in Scheiben schneiden....ebenso eine Schalotte....keine Gisela (wääääh ;-( ist der Witz schlecht!)......also auch noch eine Zwiebel klein schneiden!!!!!

 


Das gleiche Gelästere über schlechten Kochschinken könnte ich jetzt auch anfangen.....lass ich aber......kauft also einen wirklich leckeren Kochschinken!!!, hier ein ital. Cotto.....und schneidet den auch klein.





Nun die Pilze und die Zwiebeln in einer Pfanne anbraten, den Schinken dazu geben und kurz weiterbraten.


 


Dann etwas Gemüsebrühe und Sahne dazu geben, salzen, pfeffern. Parallel dazu habt ihr schon mal ein paar Nudeln gekocht. Al dente natürlich! Auch hier gilt grds. "Spanndende Nudel rocks!", also ruhig mal abseits von Spagetti, Penne und Spirelli im Nudelregal schauen.
 



Die fertigen Nudeln dann zur Pilzmischung in die Pfanne geben, kurz ! durchschwenken ( die sind ja al dente, ihr wollt ja keine Matsche oder?!), Petersilie hacken und darüber geben, fertig. In der Pfanne auf den Tisch stellen (wenns ne schöne Pfanne ist ;-))! Ich steh ja total auf einfache aber gute Nudelgerichte!


Dienstag, 19. Juni 2012

Kinder-Frühlings-Pastasotto

Zumindest 2 meiner Kinder lieben Spargel, Erbsen und dicke Bohnen. Das ist doch schon mal was. Und Nudeln sind auch immer gut. Und Risotto auch. Na dann. Machen wir doch einfach mal alles.Nur für die Kids. Genau nach Wunsch gekocht! Und ganz auf die Schnelle, ohne großes Einkaufen! 


Wie beim Risotto auch, zuerst eine klein geschnittene Zwiebel  anschwitzen


Dann die dicken Bohnen und Erbsen dazu geben, meine waren leider nur TK. Ich sagte ja ohne Einkaufen und es musste schnell gehen!


Dann die Nudelmenge der Wahl, kleine Nudeln finde ich da am besten, dazugeben........


und heiße Brühe angießen, nur soviel, dass die Nudel GERADE bedeckt sind. Wenn ihr zuviel Flüssigkeit dran gebt, werden die Nudeln matschig, gebt ihr zu wenig dran, so dass sie nicht richtig bedeckt sind, werden sie nicht gar! In der Erwachsenenvariante, kann man auch noch ein kleines Glas Weißwein dazu geben. Den kleinen Spargel nicht vergessen.

 

Nach 2 Minuten dann geriebenen Parmesan unterrühren, wieviel ist immer Geschmackssache!....


.....und pingelig drauf achten, dass die Nudeln al dente bleiben und nicht matschig kochen. Mir ist das immer extrem wichtig, denn das geht ganz schnell! Die Garzeit ist nicht zu vergleichen mit der eines Risottos! Eventuell noch salzen und pfeffern.


Für unsere bekennenden Schinkenwürfelliebhaber gabs selbige dann noch knusprig angeröstet zum drüberrieseln.
Yummiyummi, einfach, schnell und lecker! Perfekt!


Sonntag, 3. Juni 2012

Schinkenbegräbnis

Ach hört sich das heute wieder traurig an. Ist´s aber nicht die Spur! Okay vielleicht ein klein wenig, denn immerhin wurde für dieses Gericht ja ein Rind und Schweinchen in den Himmel befördert. Ansonsten ist dieser Auflauf für mich Kindheitserinnerung pur, den es war eines der Lieblingsgerichte meines Vaters und meiner Tante. Ursprünglich ein Resteverwertungsnachkriegsgericht, wurden hier einfach die Sonntagsbratenreste durch den Fleischwolf gedreht und im Auflauf weiter verwurstet. Mangles Sonntagsbraten und irgendwie auch eines Fleischwolfs musste ich mich gehörig anstrengen um Geschmack und Konsistenz irgendwie authentisch nachzubauen. Aber es ist mir richtig gut gelungen! Augen zu und ich fühlte mich wieder wie 7! Hihi!


Ich habe 5 Scheiben Schwarzwälder Schinken, 5 Scheiben Cotto (gekochter ital. Schinken) einfach in den Häcksler geschmissen und habe eigentlich damit gerechnet, dass die Maschiene streikt....aber nein....ist ja der Wahnsinn!!!.....das hat super geklappt!!!.....wiedurch den  Fleischwolf gedreht! Das Schinkenfleisch und 4 kleine Bratwürstchen (ausgequetscht aus der Pelle) in einer Pfanne mit ordentlich Öl und 2-3 Zwiebeln anbraten. Pfeffern! Mit Salz vorsichtig umgehen, denn eigentlich ist ja schon alles gesalzen!


Dann ein paar Kartoffeln waschen, mit der Mandoline in dünne Scheiben hobeln und schichtweise mit dem angebratenen Fleisch in eine Form geben.



Über das Fleisch immer noch etwas Petersilie streuen.


Nun bereitet man einen Guss aus 500 ml Sahne, 200 ml Milch, 4 Eiern, Salz, Pfeffer und wer mag noch etwas Brühe zu und gibt ihn über den geschichteten Auflauf. Die Kartoffeln müssen komplett mit Guss bedeckt sein, sonst garen sie nicht! Zum Schluss noch etwas Emmentaler darüber reiben und bei 200 Grad etwa 50 Minuten in den Ofen geben.


Ein absolutes Kindergericht!