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Dienstag, 27. Oktober 2015

Halloweenesische, schnuckeligste Spidercookies......no Grusel garanteed ;-D!

Na da ist ja bald mal wieder Halloween. Der Tag im Jahr, den man entweder voll endcool findet, sich in die blutigsten Kostüme schmeißt und mit dem Kopf unterm Arm herumrennt oder - ganz Traditionalist - genervt die Gardinen zuzieht und bloß nicht die Tür aufmacht, wenns klingelt (O-Ton: "Kinder nächste Woche ist St. Martin! Dann könnt ihr wiederkommen."). Die Ismiregalfront als Wurst in der Mitte gibts kaum, ist zumindest meine Erfahrung.

Ich bin ja eher ein Freund des ganzen, denn ich liebe bescheuerte Kostüme, schräge Deko und überdenkenswert grenzwertige Lebensmittelexperimente. Ich finds lustig, weils Stimmung in die Bude bringt, auch wenn Halloween sich hier in Deutschland einfach irgendwie immer ein wenig fehl am Platze anfühlt. Aber ehrlich gesagt ist mir das meistens wurschtl. Und irgendwie fühle ich mich seit unserem Amerikaufenthalt und dem Besuch eines Teils unserer Familie in Washington sowieso dem Ganzen etwas näher.......die Töchter waren dort schon im SOMMER mit der Herstellung ihrer Halloweenkostüme beschäftigt! IM SOMMER! Also!

Dieses Jahr bin ich so schwer mit allem möglichen Kram beschäftigt, das ich noch gar nicht wirklich dazu gekommen bin, mir irgendetwas richtiges für Halloween auszudenken. Außer ein paar Babyboos und meinen neuen schwer lässigen alten Apothekerflaschen vom Trödel ist hier keine große Deko angesagt. Ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig, denn wir werden dieses Jahr ausnahmsweise einmal nicht über Halloween zuhause sein. Wir fahren nämlich übers Wochenende in die Eifel und lassen uns u.a. des nachts beim Grusel-Ziplining bespaßen. Ich bin ja mal gespannt wie groß der Abgrund unter mir ist, über den die mich scheuchen wollen......und noch gespannter bin ich, wie klein groß mein Mut angesichts des Abgrunds sein wird. Aber......halb so wild ;-S........ist ja dunkel in der Nacht ;-S. Ach und sagte ich schon mal, dass ich kurzsichtig bin? Nachts ist das ziemlich schlimm.....da sehe ich wirklich schlecht und brauch ne Brille......ich glaub die vergess ich dann mal zuhause! Wie körperliche Gebrechen und Alterserscheinungen einem im Einzelfall auch mal das Leben leichter machen können, was?! "I frrreu mi!"....oder wie sagt der Bayer? Ich werde auf jeden Fall genauer davon berichten.....äh hoffe ich zumindest (diese dünnen Seilchen da beim Ziplining...ouuuuuHHUUU!).

Eine Halloweengeschichte hab ich aber doch noch für euch! Ich hab die Idee schon vor Jahren über Pinterest HIER gefunden und ich hab mich selber halb kaputt gefreut, weil ich sie so niedlich gruselig schön fand. Warum ich die Kekse nicht schon längst mal ausprobiert habe, wenn ich sie doch schon so lange auf dem Schirm habe? HOHA! Das kann ich euch sagen! Es ist mal wieder ein amerikanisches Rezept! Und meine Erfahrungen mit amerikanischen Rezepten sind nicht die Besten. Irgendwas klappt da immer irgendwas nicht. Warum das so ist weiß der Geier, seit ich selber aber mal in den Staaten war, habe ich zumindest eine Ahnung (ich sage nur "Selfrising flour"......so bescheuerte Sachen gibts hier bei uns überhaupt nicht!). Tatsache ist aber: ES FLUPPT! Mein erstes voll durchamerikanisiertes Rezept, was wirklich von vorne bis hinten geklappt hat! Sozusagen eine Sensation für mich!





Ich habe euch zwei Variationen für die Kekse ausgetestet. Einmal mit Erdnuss- und einmal mit Haselnusskeks. Der Grund dafür ist, dass ich vor dem meterlangen Schokoriegelregal stehend feststellen musste, dass nicht alle spaßig aussehenden Schokoklicker zu Erdnuss - der Ursprungsvariante - passen. Erdnuss geht für mich gut mit allem was mit Karamell gefüllt ist, Schoko  na und eben mit Erdnuss selbst. Giotto passt dagegen besser zu den Haselnusskeksen. Besonders die dunklen Giotto sehen dann wirklich wie eine leicht behaarte Spinne aus ;-D......obwohl......irgendwie haben die Spinnen auch was von ner Krake, oder? Also wer ne Unterwasser-, Fisch- oder Seeparty oder irgendsowas zu schmeißen hat......das wäre da jetzt auch einsetzbar. Nicht ;-D?


Zubereitung:

1. Zuerst backen wir die Kekse. Dazu stellt ihr zunächst den Teig her und gebt entweder alle Zutaten für den Erdnussteig oder den Haselnussteig (s.u. Einkaufsliste!) in die Küchenmaschine und laßt sie einen fluffig weichen Teig kneten. Schaut mal aufs Bild! Der ist in beiden Fällen wirklich fluffig und ihr denkt euch vielleicht, wie soll ich denn aus der Matsche bitteschön Bällchen formen?!?! Geht aber! Und zwar so:

2. Ihr gebt eine gut volle Hand Mehl einfach in die Schüssel oben auf den fertig gekneteten Teig drauf und mischt ihn NICHT unter. Hände gut bemehlen und dann kleine Portionen aus der Teigmasse abtrennen und zu Bällchen formen. Die Bällchen mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.





3. Den Backofen jetzt auf 180 Grad aufheizen, die Bällchen hineingeben und diese etwa 8 Minuten backen.

4. Nach den 8 Minuten das Blech kurz aus dem Ofen ziehen und mit einem runden Gegenstand eine Vertiefung in die Mitte der Bällchen drücken. Ich habe diese seltsame Spritze genommen.....die war noch nie für was gut! Endlich mal! Die Kekse dann zurück in den Ofen geben und nochmal 5 -8 Minuten weiter backen, bis sie anfangen leicht braun zu werden.







5. Jetzt die Süßigkeiten startklar machen, alles auspacken und aus dem Fondant die Augen formen.

6. Die Schokolade schmelzen und in einen Plastikküchenbeutel geben. Achtet darauf, dass die Schokolade schon etwas abgekühlt, d.h. schon wieder etwas zähflüssiger ist. Die Beinchen lassen sich dann ordentlicher aufspritzen.

7. Jetzt die Spitze des Plastikbeutels abschneiden - je kleiner die Öffnung desto besser!- und die acht Spinnenbeinen auf den Keks spritzen. In die Vertiefung in der Mitte auch noch etwas Schokolade spritzen.






8. Jetzt noch die Schokoklicker der persönlichen Wahl in die Mitte auf den Kuvertüreklecks setzen und die Augen mit ein wenig Schokolade ankleben. Ich habe dafür eine Pinzette genommen. Das ging damit viiieeel einfacher!





Die Kekse zu backen ist fast wie ein kleiner Besuch in der Muppetsshow ;-D. Guckt doch bitte mal die Gesichter an......hahahahaaa! Spricht eindeutig dafür, keine fertig gekauften Augen zu nehmen, sondern selber welche aus Fondant zu machen! Sieht einfach um Längen bekloppter aus, nicht wahr ;-D???

Wer unbedingt noch ein paar mehr Halloweenideen braucht, vergißt nicht, sich vielleicht auch meine Ideen aus den Vorjahren einmal anzuschauen. Dazu gehts hier entlang zur Übersicht!

So und jetzt Booohhhooooo.............
and always think of the quiet neighbour with the big freezer ;-D!











Einkaufsliste:

Erdnussspider (24 Stück):

125 gr Mehl
120 gr Butter
180 gr stückige Erdnussbutter
60 gr brauner Zucker
1 Msp gemahlene Vanille
1 Ei
3/4 Tl Backpulver
1 größere Prise Salz

Für die Deko:

Rolos, Werthers Echte Karamel soft, Schokoerdnüsse, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Karamell und/oder Erdnüssen
100 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß


Haselnussspider (30 Stück):

300 gr Butter
140 gr Zucker
100 gr gemahlene Haselnüsse
250 gr Mehl
1 Ei
1 Msp gemahlene Vanille
3/4 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Für die Deko:

Giotto in hell und/oder dunkel, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Haselnüssen
150 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß

Samstag, 3. November 2012

As you like it: Superduper Schokodoppelkekse mit drei verschiedenen Füllungen!

Liebe Schokosüchtige auf dieser Erdkugel Ihr seid hier und heute bei mir GE NAU! RICH TIG ! Jawollll!  Hier geht´s heute schokomäßig total zur Sache! Ich hab da eine absolute Unverschämtheit für euch.......also so kalorientechnisch gesehen. Aber ach......zuck mit den Schultern........ist denn nicht sowieso bald Weihnachten und die nächste Martinsgans wartet auch schon um die nächste Ecke? Gebrannte Mandeln, Käsefondue und Klöße schon gesichtet? Die weiten Pullover schon rausgekramt, ja ???? Na dann machen die Kekse den Braten auch nicht mehr fett ;-)!
Der last Keks ever für Schokosüchtige. Für Sohn 1.0. Zum Beispiel ;-)!

Sohnemann wachte nämlich die Tage  morgens auf , schlurfte mich anrempelnd mit halb aufgezwinkerten Augen ins Bad , ploppte sich die Zahnbürste im Mund und sabberte sagte:
  "Sagpf ma Mama, wir habenpf eigenpflich pfon odal lange geine Schogogegse me gemapft......pftimmt oa??????"
Ich war dann doch etwas verstört: " Wie jetzt???? Du wachst morgens auf, hast ne Zahnbürste im Mund und denkst morgens um halb sieben schon an Schokokekse?????? Wenn du jetzt eine Frau wärst, würde ich noch fragen, obs auch noch ein Rollmops mit Gurke und Marmelade sein soll und mir ein klitzekleines bißchen Sorgen machen!"

Aber so!? An dieser Stelle kombiniert die  pubertätsgeplagte Mutter messerscharf, dass es sich bei dem aufgetretenen Phänomen um eine total normale, geradezu lachhaft durchschnittliche hormonelle Ausfallerscheinung handelt. Ausfall des Zentralhirns, dass irrtümlich vermeldet, dass morgens schon Schokokekse in die Futterluke gehören.

Und nur damit jetzt nicht in einer Stunde das Jugendamt oder die Zahnschutzpolizei vor der Tür steht.......ich hab NATÜRLICH NICHT!!!!! morgens um halb 7 angefangen Schokokekse zu backen! Für wie bekloppt haltet ihr mich? HE! Den Lacher hab ich gehört!

Die Kekse gabs dann nach stundenlangem Psychoterror seinerseits die Tage danach dann irgendwannnnnnnnn.......ich hab mich da ja gar nicht häääätzääännn  lassen. Mein Gott, war ich entspannt!
Und sie waren saulecker! ;-) Jippi!

 


Das Rezept lag eigentlich schon länger auf dem Stapel zum Nachbacken. Es ist von Astrid, meiner weltbesten Tauschpartnerin bei PAMK. Ich habs allerdings ein wenig abgeändert und meiner Ansicht nach die Konsistenz entscheidend verbessert, sowie drei unterschiedliche Füllungen erdacht. Da ist garantiert für jeden was dabei.....Opa, Oma, Pfarrer, Putzfrau, Rechtsanwalt undsoweiterundsoweiter.......


Zunächst also einen total leckeren Schokoteig herstellen. Bei dem hier musste ich wirklich aufpassen, dass er mir nicht vor der Verarbeitung "entwendet" wurde.

210 gr Mehl
60 gr Kakaopulver ungesüßt
170 gr Zucker
200 gr weiche Butter
1 Ei
1 Tl Natron
1/4 Tl Backpulver




Aus dem Teig dann kleine Kugeln formen. Irgendwas zwischen Walnuss - und Haselnussgröße. Die Kugeln mit großzügigem Abstand auf ein Backblech mit Backpapier legen und im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen 8-9 Minuten backen.



Die Kekse schmecken dann durchaus auch schon so........aber Finger weg! Abkühlen lassen. Jetzt kommen noch die Füllungen!

Die angegebene Menge für die Füllungen reicht jeweils komplett für den oben angegebenen Teig. Wenn ihr also alle drei Füllungen einmal ausprobieren wollt, drittelt die angegebenen Mengen.




Zuerst gibt es eine Kokosfüllung. Dazu
120 gr Puderzucker
30 gr Kokosflocken
50 gr seeehr weiche Butter
30 ml Sahne
1 Msp gemahlene Vanille

cremig rühren und in kleinen Portionen auf eine Kekshälfte streichen. Dann die zweite Hälfte leicht andrücken.


Für die Erdnusskaramellfüllung vermischt man einfach

80 gr Erdnussbutter ohne Stücke und
120 gr Caramelcreme von Bonne Maman
(Supermarkt! Das ist die Firma, die diese Marmeladengläser mit dem karierten Deckel herstellt.Es gibt jetzt auch fertige Caramel!)





Hilfreich ist es die Kekse vor dem "Zusammenkleben" ein wenig der Größe nach zu sortieren. Sieht einfach hübscher aus, wenn die Hälften besser zusammenpassen.






Zum Schluss dann noch die Schokoganache. So eine ähnliche Creme findet man auch in Schokomacarons.

Dazu
125 gr Sahne
 kurz aufkochen, den Topf vom Herd nehmen und
100 gr dunkle Schokolade und
18 gr Butter darin auflösen.

Die Creme ist dann zunächst eher soßig. Die Ganache muss dann etwas abkühlen. Danach ist sie so stabil, dass sogar ein Löffel drin stehen bleibt und ihr die Schokocreme gut auf die Kekse auftragen könnt.




Die Schokoladenganachekekse sind wirklich schokoladig im Quadrat! Unglaublich! Wie gemacht für Sohn 1.0!





Zu meinem Erstaunen entwickelten sich dann jedoch die Schokoerdnusskaramellkekse zum Renner bei den Kids....auch bei den Kids in der Nachbarschaft. Ich dachte eigentlich immer, dass Ernuss schwierig wäre. Wohl nicht!




Eigentlich hätte ich mir das Einfüllen in die Gläser fast sparen können. Krümelmonstergefräßigkeit läßt grüßen! Dabei sahen sie so hübsch darin aus!
Naja, ich werd sie wohl noch gebrauchen können, die Kekszeit hat ja gerade erst angefangen!



Samstag, 9. Juni 2012

Snickers aus meiner Küche!!!

 Mädels, schmeisst die Waage aus dem Fenster, es ist soweit! Heute ist jüngster Tag im Figurhimmel.denn es gibt bei mir den Schoko gewordenen Alptraum jedes knapp sitzenden Sommer-Sonne-Dresses! Den Schlusspunkt hinter jeglichen Diätbemühungen. Eine quadratische Hüftattacke. Cremig süß-salziges Grauen im Häppchenformat. Klebrig, nussig, schokoladig duftende Verführung. Viel besser als das Original. Kneift die Hose jetzt schon beim Lesen? Egal, kauft einfach eine Nummer größer! Das hier ist es wert!

Ich sah diesen Wahnsinn im harmlos daher kommenden kleinen, süßen Würfelformat auf  How sweet it is und auch bei Klitzeklein und wusste sofort: "Er wird mich lieben dafür!!!!" ........ also der größte kleine Ü. Mein schokosüchtigstes Kind. Und? Recht gehabt! Droge pur. Waffenscheinverdächtig lecker. Und nicht dass jemand glaubt, ich wäre abgeneigt gewesen ;-), neinnein!

Der große der kleinen Ü´s war schon begeistert von den Zutaten! Karamellbonbons! Und ich hatte meine liebe Mühe, die entsprechende Menge in den Kochtopf zu retten.


Es werden 4 Schichten benötigt:
Gestartet wird erst einmal mit 220 gr Vollmilchschokolade, die VORSICHTIG in der Mikrowelle geschmolzen mit 60 gr Erdnussbutter ohne Stückchen vermischt wird.


Ein wichtiges Thema ist, welche Form man nimmt und ob man selbige irgendwie auskleidet, denn wie man im späteren Verlauf der Aktion merkt, ist das Handling des entstandenen Snickersblocks gar nicht so einfach. Ich habe eine große eckige Auflaufform genommen und mit Backpapier ausgelegt, weil ich Sorge hatte, dass das Snickers ohne Papier nie wieder aus der Form will. Ich glaube nicht ohne Grund ;-)))! Die Nussschoko gleichmäßig auf dem Papier verteilen und die Form für 15 Minuten in den Tiefkühler stellen.


Für die zweite Schicht 
55 ml Kondensmilch, 
200 gr Zucker und
 60 gr normale Butter
in einem Kochtopf auf mäßiger Flamme kurz aufkochen lassen, bis sich alle Bestandteile aufgelöst und miteinander vermischt haben.


Nun 60 gr Erdnussbutter (oben), 150 gr Marshmellow Fluff (gibts bei real, steht bei Nutella & Co) und 200 gr geröstete, gesalzene Erdnüsse dazu geben und zu einer Creme verrühren.


Die Creme auf die erste Schicht geben und die Form wieder für 15 Minuten in den Tiefkühler stellen.


Jetzt kommt die dritte, die Karamellschicht! Dafür nehmt ihr 400 gr Karamellbonbons (schaut einmal ganz oben auf dem Foto, meine waren die "Durchbeißer" von real)  und 45 gr Sahne (bloß nicht mehr!, eher noch weniger!) und schmelzt die Bonbons bei mäßiger Hitze zu einer Creme. Das ist am Anfang etwas schwergängig.....weiter rühren! Das wird! Die flüssige Creme dann über die zweite Schicht geben und alles wieder für 15 Minuten in den Tiefkühler gebe.


Zum Schluss dann....schrecklich einfach......kommt nochmal als 4. Schicht die erste drauf. Also wieder 
220 gr Vollmilchschoko schmelzen, 
60 gr Erdnussbutter einrühren
 und die Nussschoko als Abschlussschicht auf die Karamell geben. Schwupps und nochmal in den Tiefkühler für 15 Minuten.


Jetzt isses fertig! Naaaiiiiiiinnnnnn!!!!! Was für ein Erdnuss-Wahnsinn!

Ich fand das Zurechtschneiden fast das Schwierigste. Aber gut gekühlt und und mit heißem Messer schaffbar! Empfehlen würde ich auch eher kleine Würfel, keine Barren, wie Klitzeklein und How sweet it is draus schneiden. Die lassen sich zwar einfacher schneiden, sind dann aber für meinen Geschmack ZUVIEL, denn wie ihr ansatzweise ahnt, machen die kleinen Klötzchen ziemlich satt ;-))))!


Und so saßen wir dann ein Stündchen später traut auf dem Sofa, mit klebrigen Fingern und vollen Bäckchen, den seeligen Blick verdreht gen Himmel. Suchtgefahr! Eindeutig!


Sonntag, 12. Februar 2012

Gebrannter Erdnuss Kuchen......goodby chrismas!

Weihnachten ist ja schon lange vorbei, die Weihnachtsnüsse sind aber immer noch nicht aufgegessen! Und es ist jedes Jahr das Gleiche: Zuerst schreien die Jungs nach immer mehr selbst zu piddelnden Nüssen....Weihnachtsromantik pur eben, die Romantikspur zieht sich wie bei Hänsel und Gertel durchs ganze Haus.....dann....urplötzlich haben alle keinen Hunger mehr drauf....."Nüsse???Ich????Jetzt????".........überflüssig zu erwähnen, dass ich da gerade mal wieder mit Einkaufstüten voller Nüsse zur Tür rein war. Wahrscheinlich war einfach der Vitamin B Speicher voll. Anläßlich dieser Tatsache und dem zu vermeidenden Ausblick auf mehr als drei Nüsse für Aschenbrödel im Hochsommer, backe ich jedes Jahr im Januar/Februar eifrig Nusskuchen. Im Vorjahr waren wir irgendwie auf dem gebrannte Mandeltrip, dieses Jahr waren es Erdnüsse, die ich noch in Massen hatte.

Für Erdnuss-Kuchen gibt es nicht viele Rezepte....beim Googeln war ich erst einmal überrascht. Dabei hat meine Wenigkeit ja sogar schon mindestens einen Erdnuss (Bananen)-Kuchen auf der Blogliste. Aber den wollte ich partout nicht wiederholen...ist ja langweilig. Ich habe dann Rezepte abgewandelt und vermischt bis das hier heraus kam. Zum Piddeln hatte ich auf jeden Fall schon mal eine helfende Hand zur Seite.


Es waren etwa 200 gr Nüsse, die ich mit 100 gr selbst gemachtem Vanillezucker kandiert habe. Es hätte auch etwas mehr Zucker sein können....



Den Teig bereitet man aus

130 gr Butter
150 gr Erdnussbutter
200 gr Zucker
3 Eier
250 gr Mehl
150 ml Milch und
1/2 Pkg Backpulver zu.


Die Zutaten gut vermischen und etwa 2/3tel der kandierten Erdnüsse dazugeben.


Den wirklich suuuuper leckeren, aber auch auch wirklich krachermäßigen Teig in eine gefettete Kranzform geben und bei 190 Grad eine Stunde backen. Der Teig war so lecker, ich hatte meine liebe Mühe ihn vor den Jungs zu schützen um wenigstens 80 % in die Form zu bringen......knuff.....weg da.....Finger raus!!!!!


Ich siegte schlußendlich NATÜRLICH ;-))) und konnte einen ziemlich luftigen Kuchen backen. Das hatte ich nach dem Teig nicht erwartet!


Der Rest erklärt sich von selbst: Glasur drüber, restliche Erdnüsse drauf streuen.....fertig ist der Snickers-Kuchen.


Wir fanden den hier alle saulecker, aber wie so oft im Leben:



 Was des einen Freud ist des anderen Leid. Für Erdnussliebhaber der Traum schlafloser Nächte, für den Erdnussallergiker die Fahrkarte in die Klinik.