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Dienstag, 3. März 2015

Weekend of the Nudel totale: Beste homemade Pasta mal mit Pesto mal im Salatnest mit knuspriger Sesam-Ente und Hoisin-Limetten-Dressing

Eigentlich kann ich ja Nudeln und Pasta immer und überall essen. Jeden Tag, jede Woche, morgens, mittags, abends, nachts, bei jedem Wetter, jeder Laune,  im Sommer und im Winter, auch an Geburtstagen, Ostern und Weihnachten, in der Suppe oder aus dem Ofen, in grün, rot, gelb (schwarz steh ich nicht so sehr drauf), ja sogar frittiert (! in Vietnam gibt´s das!) find ich sie klasse. Ich führe das alles auf meine halbitalienische Kindheit zurück..........denn im Grunde wurde ich mit Nudeln großgezogen. Bei meinen Jungs und auch Herrn Ü ist das selbstverständlich nicht anders......klar!....ich habe da ganze Arbeit geleistet! Alles ganz ohne italienische Kindheit und so. Es geht auch ohne! Und weil das so ist, hatten wir letztes We so richtig Spaß, denn wir haben nach langer Zeit mal wieder beste homemade Nudeln selber gemacht!

Vom Prinzip her habe ich das schon oft getan, ungeachtet aller möglichen, auftretenden Schwierigkeiten. Als Pubertierende habe ich sogar einmal tagelang, ach was sage ich!........ja okay stundenlang den Nudelteig mit einem kleinen Minibaby-Pastaholz ausgerollt.......wer selber schon mal Nudeln gemacht hast, der ahnt, was das für ein Krampf gewesen ist, denn Pastateig ist zäh wie Gummi und flutscht extrem schnell und verstörend wieder auf die Ausgangsbreite zurück. Irgendwann war ich so sauer auf den Teig (!), dass ich schon aus Prinzip nicht mehr aufgeben wollte, denn wer hat das Sagen in der Küche...HÄ??...ich oder der Teig????.....I.- C.- H.!!!

Jahrelang hatte ich dann eine normale Pastamaschine mit Kurbel. Damit fluppte die Pastaherstellung dann zwar schon zügiger, war aber immer noch nicht das gelbe vom Ei, weil Kurbeln, Pastateig halten und Maschine vor dem Absturz bewahren eigentlich nur von 20igarmigen Kraken entspannt,  ohne Kreischanfall und Nervenzusammenbruch vollzogen werden kann.

Diese Erlebnisse im Rücken hatte ich dann vor einem JAHR!!!....das unaussprechliche Glück zu meinem Geburtstag die Nudelaufsätze für meine Kitchenaid  geschenkt zu bekommen. Ich hab mich wirklich rieeesig gefreut, die Teilchen ganz doll liebevoll angeschaut und gestreichelt und dann ERSTMAL in meinen großen  Küchenschrank gelegt. Und was passiert? Da drin haben sie sich dann doch glatt ganz fies vor mir versteckt. Ein ganzes Jahr lang! Böse ist, wer denkt, ich hätte sie vergessen.......pfui! Ich doch nicht ;-)!




Zum Glück haben wir uns oder sie mich oder ich sie oderoder......ach egal, Hauptsache wieder da!  letztes We wiedergefunden ;-) und uns wieder verliebt in die Äuglein bzw. die Pastawalzen geschaut! Das haben wir dann mit ner gehörigen Pastasause gefeiert......und ich habe an der Stelle festgestellt, dass Nudeln machen mit der Maschine ja glatt richtig Spaß macht und kein bisschen stressig ist! Wer hätte das gedacht? Sogar die Jungs wollten mal den Motor anmachen und Nudeln durchziehen ;-)! Hat ungemein was von großem Spielzeug ;-D! Ha!

Ich kann euch also, falls ihr Besitzer einer Kitchenaid seid, diese Pastaaufsätze, die es bei Otto  gerade mit fast 20 % Discount gibt, wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Denn wir alle wissen: Selbstgemachte Nudeln schmecken hundertmal besser als gekaufte. Das ist ja wohl mal absolutenstotale klar.




Heute bekommt ihr zwei von unseren Lieblingsrezepten:
Das eine - die Zubereitung mit frischem selbst gemachtem Pesto - ein absolut nicht neuer aber  einfach großartiger Klassiker, das andere eine etwas ungewöhnliche Asiapasta im Salatnest. Beide Zubereitungsarten sind dabei einfach schon deshalb eine echte Show, weil die selbst gemachten Nudeln sensationell und unvergleichlich gut sind. Und dafür muss man gar kein Foodprofi sein, das haben auch die Jungs direkt festgestellt! Ist wirklich so. Schmeißt die Supermarktnudeln in die Ecke (zumindest dieses We mal!) und stellt euch an die Maschine, es lohnt sich!

Für den Pastateig braucht ihr

400 gr Mehl
4 Eier
4 Eßl Olivenöl.

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen, gleichmäßigen Teig verkneten (verkneten LASSEN.....am besten auch das von der Maschine!) und den Teig dann eine halbe Stunde in Frischhaltefolie gerollt entspannen lassen.

Dann den Pastateig in kleinen Portionen (den Rest immer in der Folie lassen) zuerst mit der einfachen Walze (ohne Rillen) auf Stufe eins zweimal und dann auf mindestens Stufe 4 auch zweimal dünn auswalzen.

Dann entscheidet ihr über die Nudelform! Die dünn ausgewalzten Teigplatten könnt ihr entweder durch den Tagliatelle- oder den Spagettiaufsatz jagen oder ihr stecht mit irgendwelchen Cuttern eine Nudelform eurer Wahl aus. Ich hatte eigentlich hauchdünne Teigplatten wie Mandili di Seta (Pastatücher dünn wie Seidentaschentücher) im Kopf, wir haben uns dann aber sowohl für einen dickeren Teig als auch für die Ausstecher hier unten entschieden. Wir alle fanden,  dass Pesto hundertmal besser auf unseren Nudelrondellen als auf Spagetti oder Tagliatelle schmeckt! Ja das macht einen Riesenunterschied!




Die Restpasta haben wir zu Spagetti und Tagliatelle verarbeitet und einfach auf das Wäschegestell zum Trocknen gehängt ;-D! Im Liegen gehts aber auch. Und ganz wichtig: Die Pasta immer gut mit Mehl bestäuben, sonst klebt sie schrecklich aneinander, gerade im Liegen! Und noch wichtiger: Pasta bitte IMMER al dente kochen!




Für das Pesto

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan

in den Cutter geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Kein Vergleich mit gekauftem Pesto, kein Vergleich mit gekauften Nudeln. Aber ich wiederhole mich. Hilft nix, müsst ihr selber probieren!




Für die Asianudelnester mit knuspriger Sesam-Ente benötigt ihr dann Spagetti!




1. Die Entenbrüste in Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer, 2 TL Teriyakisoße und einem gehäuften TL Fünf-Gewürzpulver in einer Schale marinieren.

2. 2 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und in eine weitere Schale geben. 2 Eßl Sesamsamen und einen Klecks (je nach Schärfewunsch) Sambal Olek dazu geben.

3. Für das Dressing 4 El Hoisinsauce und den Saft von 3 Limetten verrühren und eine durchgedrückte Knoblauchzehe dazu geben.

4. Vom Salatkopf die einzelnen Blattschalen vorsichtig abtrennen, Strunk entfernen, waschen und jeweils zwei wie eine Schale ineinander auf einen Teller stellen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

5. Nudeln kochen und während dessen das Entenfleisch in einer Pfanne goldbraun anbraten. Überschüssiges Fett abgießen. Dann den Inhalt der Schälchens mit den Frühlingszwiebeln sowie 1 TL Honig darüber geben, durchschwenken und noch einmal kurz weiterbraten.





6. Die Nudeln abgießen und mit etwas Sesamöl durchschwenken, damit sie nicht aneinander kleben. Eine Portion Nudeln dann in des Salatnest geben, die Entenwürfel darauf anrichten und mit Radieschenscheiben, Radieschensprossen und Karianderblättern dekorieren.

7. Zum Abschluß das Dressing über die Nudelnester geben und sofort servieren!






Einkaufsliste:

Pastatteig für 4 Personen:

400 gr Mehl + Mehl zum Bemehlen der Pasta
4 Eier
4 Eßl Olivenöl

Pesto für 4 Personen:

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan
Salz, Pfeffer

Salatnester mit knuspriger Sesamente und Hoisin-Limetten-Dressing für 4 Personen:

2 Entenbrüste zusammen etwa 600 gr
1 geh. TL Fünf-Gewürzpulver
2 TL Teriyakisoße

2 EL Sesamsamen
1 TL flüssiger Honig
2 Frühlingszwiebeln
Sambal Olek nach Bedarf

1 Knoblauchzehe
3 Limetten
4 EL Hoisinsoße

1 Eßl Sesamöl


1 Eisbergsalat
1 Bund Radieschen
1 Hand voll Radieschensprossen
1-2 Stängel Koriandergrün

Samstag, 19. Januar 2013

Reingelegte Ente in Portwein mit weltbestem Kindergratin

Herr Ü und ich kochen selten zusammen....... ;-DD...... irgendwie haben wir uns nach kurzer Zeit meistens in der Wolle wer, was, wie,  wo, warum......und warum sieht die Küche nach einem von Herrn Ü kreierten Gericht eigentlich immer aus, wie die Südkurve im Stadion NACH dem entscheidenden Aufstiegsspiel??? Tssss. Aber ich bin ja tolerant. Und schau auch gerne mal zu. Ist ja auch entspannend. Wobei ich sagen muss, dass der Kochstil von Männern ja manchmal schon sehr speziell ist. Und erst die Zutaten sag ich euch! Hier  gibt´s heute eine Entenspezialzubereitung, bei der ich zumindest meine Kundschaft mit Kindern ein wenig mahnend zur Vorsicht aufrufen muss, weil mit ziemlich viel Alkohol gekocht wird. Aber mehr dazu später , zumindest soweit ich als undiplomierter nicht verdockterter Diletantenchemiker dazu völlig unprofessionell sagen kann. Aber wie immer wenn Herr Ü kocht.......saulecker...soviel sei schon mal gesagt! Und das sag ich nicht, weil isch völlich bedrungen war an dem Aaaabbbänd........nääääääää........Ächz! Daumen hoch für Herrn Ü!




Herr Ü hatte ein Entchen für uns beim Metzger gejagt. Zwei Brüste .........er kennt sich da aus.......klar ;-D!




Die Fetthaut der Ente wird dann mehrfach eingeschnitten und in der Pfanne von beiden Seiten , zuerst auf der Fettseite, braun angebraten. Salzen und Pfeffern nicht vergessen. KEIN FETT dazu geben! Die Ente läßt genug davon in die Pfanne ab.




Und jetzt kommts. Kochen kann ja so einfach sein! Da wir irgendwie immer Schnaps in rauen Mengen sinnlos in der Bude rumstehen haben, den wir bei irgendeiner Gelegenheit mal als Mitbringsel kredenzt bekommen haben, ist diese Zubereitungsart doppelt toll für uns. Also:

Man schütte dann einfach ein halbes Fläschchen Portwein ( bei 2 Entenbrüsten!!!) an die Ente und lasse alles einfach ein wenig einreduzieren bis.....

 1.) die Soße eine etwas dicklichere Konsistenz hat und

2.) die Ente optimal gegart ist, was man durch leichtes Anpieksen mit einem Schaschlikspieß erkennen kann
 (kommt rotes Blut = englisch, zartrosa Blut = medium, gar kein Blut = well done.....kennt man ja!).




Unsere Ente war perfekt medium! Ihr müsst wirklich GAR NICHTS mehr an der Soße abwürzen! Sie schmeckt einfach nur hammerfantastisch, leicht süßlich, würzig.....einfach G E N I A L !




Vielleicht jetzt noch ein paar kurze Ausführungen zum Thema Portwein. Soweit ich weiß, verdunstet der Alkohol im Portwein beim Kochen nicht vollständig. Zumindest nicht in 20 Minuten, was ungefähr die Garzeit unserer Enten war ( hab aber auch nicht auf die Uhr geschaut....piekst lieber!). Ich las mal irgendwo, dass sich der Alkoholgehalt bei 30 minütiger Kochzeit nur auf 35 % verringert und auch nach 2 Stunden immer noch bei etwa 5 % liegt. Bei einem Ausgangswert von 18- 22 Promille  bei Portwein ist die Soße für Kinder, zumindest in rauen Mengen, daher wohl eher nichts. Unsere Kids haben jeweils nur ein kleines Löffelchen gegessen, was wir für vertretbar hielten, zumal sie alle total begeistert waren vom Geschmack. Ich hoffe der Kinderschutzbund legt mich jetzt nicht in Ketten. Erstaunlicherweise schmeckt die Soße wirklich kein bisschen nach Alkohol. Kein bisschen! Ich schwöre! Klar......sonst fänd ich die ja auch fies. 




Vielleicht noch abschließend schnell erwähnt: Wir hatten ein klassisches Kartoffelgratin dazu gemacht, was die Jungs wirklich immer und zu jeder Tages- und Nachtzeit in rauen Mengen essen können. Mein Rezept dafür gibt es HIER.

Ebenfalls super gerne gegessen werden bei uns auch die kleinen Peperonis padron, eine supereasypeasy Beilage. Einfach kurz abwaschen, trocken tupfen und in einer Pfanne mit einem Teelöffel Öl anbraten und ein wenig grobes Meersalz darüber streuen, fertig. 

Ist das nicht mal wieder ein gnadenlos einfach zu handelndes Gericht! 




Dienstag, 31. Januar 2012

Fried rice with duck

So langsam krieg ich mich wieder und fange an die unendlich vielfältigen, asiatischen Gerichte zu vermissen, die wir in Thailand gegessen haben. Dort kann einfach jeder richtig gut kochen! Essen ist  der absolute Lebenmittelpunkt und wird so selbstverständlich betrieben, wie .....wie nix was ich von hier kenne. Dort trifft man sich mehrmals am Tag zum Essen, weniger in Bangkok, mehr noch in den ländlicheren Regionen, aber sowas gibts in Deutschland einfach nicht. Man stopft sich dann natürlich auch nicht jedes Mal die Backen bis zum Anschlag voll, nein!, mal hier ein Süppchen, mal da einen fried rice oder ein chicken barbecue, vielleicht auch einen Kokosreis im Bananenblatt.....die kleine Miniportionen sorgen dort für den sozialen Zusammenhalt und nebenbei auch noch für eine ausgesprochen gesunde Ernährung. Sehr sympatisch. Und einfach lecker!

Heute Mittag war ich mit Kleini (der ja eigentlich gar kein Kleini mehr ist) allein zuhause und wir brauchten ein kleines leckeres Mittagessen. Ich hatte noch etwas Ente von der Ententerrine übrig und so beschloß ich einen fried rice with duck auf die Schnelle zu braten. Es ist ein sehr schnelles Gericht, höchstens 10 Minuten, vorausgesetzt, man hat schon fertigen Reis (sonst 10 Minuten länger.....boaaaahhh)!


Eine rote Paprika klein schneiden und mit etwas frischem Knoblauch in Sesamöl anbraten. Wer es scharf möchte, gibt noch ein paar Scheiben frische Chilischote dazu.


Dann die klein geschnittene Ente und etwas Frühlingszwiebel dazugeben und mit anrösten.


 Gewürzt wird mit 2 Eßlöffeln Plum Sauce (Plaumensauce), etwas Rinderbrühe und Sojasauce.


Jetzt den Reis dazu geben, nicht zuviel!, und gut vermengen. Schon ists fertig.


Faszinierend wie schnell man ein leckeres schnelles Mittagessen zaubern kann, gelle?!


Sonntag, 29. Januar 2012

Ententerrine mit Feldsalat und Grapefruit

Ich liebe Pasteten und Terrinen schon seit meiner Kindheit und habe deshalb irgendwann angefangen, sie selber zu machen. Das ist nicht immer ganz einfach, je nach Rezept und Zutaten und ich bin immer noch kein Vollprofi, aber so eingermaßen kann ichs inzwischen und die Pasteten schmecken. Heute habe ich mich mal an einer Ententerrine versucht.


Zuerst ein paar Zwiebeln, 2 waren es, mit dem Entenfett anbraten,.......


......dass man zuvor von einer Entenbrust abgelöst hat.


Von dem Brustfleisch zwei längliche Streifen abschneiden, zur Seite legen und etwa 250 gr Hühnerleber präparieren, d.h. die Sehnen und größere Blutgefäße entfernen.


Nun gibt man die angebratenen Zwiebeln, die 250 gr Hühnerleber, 150 gr Hack halbhalb und 100 gr Entenfleisch in den Häcksler und würzt mit Salz und Pfeffer ab.


Sieht jetzt nicht schön aus......im Dschungelcamp könnte man prima C-Promis damit quälen!


Jetzt wird gewürzt! Ein kleines (!) Gläschen Portwein dazu geben,  ein paar rote Pfefferkörner, einen Klacks Creme fraiche und ein Eigelb. Mit einem Löffeln verrühren, nicht häckseln! Fertig ist die Farce.


Nun kleidet man eine Terrinenform mit Lardo oder Speck aus und gibt eine Schicht Farce hinein.  Darauf kommen dann die Entenbruststreifen. Wer mag, kann auch noch ein paar angebratenen Pilze (Steinpilze....???) dazu legen.


Über die Entebruststreifen dann wieder eine Schicht Farce geben, die Terrine mit den überhängenden Lardostreifen einpacken und sie dann im Wasserbad bei 180 Grad etwa 1 1/2 Stunden im Ofen garen.


Die Terrine muß unbedingt einen Tag RUHEN! bevor man sie anschneidet!


Bei uns gab es dazu einen Feldsalat mit Grapefruitfilets und meiner Lieblingssalatsoße. Die Soße allerdings diesmal ohne Zimt und Sternanis.......ich fand das passt hier nicht. HERRLICH!!! Oder wie sagt Herr Ü gelegentlich wenn er besonders gute Laune hat: HÄLLISCH!!! ;-)))


Die Pastete ist super geworden und mal ehrlich......war das nicht easy??? Sowas sieht direkt immer nach Mörderkochkunst aus.....aber!......isses ja gar nicht, wie man hier sieht!


Freitag, 11. November 2011

Sushi reloaded, Temaki, Sashimi und dann auch noch ohne Fisch!

Wir hatten wieder einmal Besuch und alle hatten ordentlich Appetit auf Sushi. Die Herausforderung des Abends lag allerdings diesmal darin, ein SUSHI OHNE FISCH herzustellen. Das klingt beim ersten Lesen total albern, geht aber wunderbar und schmeckt auch hervorragend. Kurz: Endlich mal wieder was anders!!! Genau meins!!!

Zuerst kommt wieder der Reis. Wie man den kocht steht hier.


Eine Entenbrust braten....ich hatte eine Sekunde nicht hingeschaut und schwups war sie schon zu sehr durch......für meinen Geschmack zumindest.


Ein paar Zuckerschoten blanchieren.....Möhren, grünen Minispargel auch, ein Omlett herstellen, Gurkenstreifen schneiden.....all das, was ich schon mal hier erklärt hatte. 


Austernpilze anbraten.


Und dann gehts los. Ich erkläre nicht noch einmal, was in dem älteren Sushi-Post ja eh schon drin steht, also lest den euch bitte mal durch, was die grds. Herstellung der Inside-out-Rollen angeht. Heute habe ich auf das Noriblatt Pflaumensoße aus dem Asialaden gestrichen und dann Entenbruststreifen, Gurke (Avocado sollte es eigentlich sein, die ist mir nach dem Einkaufen durchs Auto gerollt und ich hab sie erst einen Tag später im Kofferraum  wieder gefunden) und Schnittlauch.


Aus dem restlichen Schnittlauch Röllchen schneiden und die Inside-out-Sushi durchrollen.


Dann habe ich noch fertige Sushi-Schälchen hergestellt, viele verschiedene. Das ist nicht so aufwendig wie die Rollen und ist auch toll zu dekorieren. Hier die Variante mit Ente, Austernpilzen, Möhren und grünem Minispargel. Selbstverständlich mit Plaumensoße. Vor dem Servieren am besten noch etwas gerösteten  Sesam darüber geben. Aber da hatte ich das Foto schon gemacht!


Hier war ein Omlettröllchen und Zuckerschote mit im Spiel.


Und so ganz verkneifen konnte ich mir den Fisch dann doch nicht. Etwas Thunfisch-Sashimi mit Zuckerschote, Ei, Gurke, Flußkrebs und Möhre.


Oder hier der ewig beliebte Lachs mit einem Spargel-Päckchen.....der Rest wie oben.


Ach und für die Kids eine ganz einfache Variante mit gegrillter Hühnerbrust. Die geht immer weg!


Zum Schluss wollte ich dann noch ein paar Temaki ausprobieren. Dazu ein Noriblatt halbieren und Reis und die anderen Zutaten der Wahl ( hier Ente, Spargel Möhre, Pflaumensosse, huch, der Schnittlauch fehlt, und erst der Sesam!) in die obere linke Blattecke setzten. Etwa so:


Dann den Zipfel links unten über die Zutaten legen und zur Tüte rollen. Ist wirklich einfach. Das Ende des Blattes mit  ein wenig Wasser oder klassisch mit ein paar Reiskörnern an der Tüte festkleben, dann rollt nichts mehr auf.


Vorne sind 3 Temaki mit Ente, dahinter einer mit Huhn und dann noch zwei mit Lachs. Also ich finde sie super lecker, aber etwas unhandlich zu essen. Vielleicht muss ich noch üben ;-)) !