Posts mit dem Label Schafskäse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schafskäse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. Januar 2013

Ofenfrikadellen mit knusprigem Blumenkohl

Hallo Welt! I´m back again! Willkommen im neuen Jahr! Gut geweihnachtet und Silvester die halbe Nachbarschaft  in die Luft gesprengt??? Gebockwurstet und dauerraklettet? Glitzerfummelig, hochhackig und mit Wahnsinnsfrisur ins neue Jahr gerockt? Oder kuschelig in Schlafanzug vor den Kamin gehockt und einfach 5 vor 12 ins Bett gegangen? ;-D Alles ist möglich und auch schon vollüberzeugt von mir beinhart durchgezogen........ganz nach Laune halt......nur nicht von Festen stressen lassen ;-D! Wir Üs hatten eine tolle Sylvesterparty mit richtig guten Freunden in der Ferne.......ich sag nur WUMS, PENGund PLÖP und rein ins neue Jahr! Was Besseres kanns einfach nicht geben! Und jetzt gehts aufauf ins neue Jahr 2013! Ich wünsch euch nur die allerbesten, tollsten, grandiosesten, wunderbarsten Dinge fürs kommende allerneuste neue Jahr!

Starten wir 2013 doch mal mit was aus dem Ofen, denn ich bin über die Tage nochmal total auf den Geschmack gekommen: Ofengerichte rocken! Ich fand ja schon damals...ist ja auch  schon sooo lange her.... mein Huhn aus dem Ofen ganz toll......da musste und muss ich in Zukunft noch einiges nachlegen. Und hach, es hat auch sowas winterliches, wenns im Ofen so leise vor sich hinschmurgelt. Kuschelig! Ach und Ofengerichte sind ja auch sooo praktisch. Also äh? Oder nicht? Eine Zeit lang hab ich mir eingeredet, ich wäre superduper listig, weil ich dann vielleicht weniger die Küche schrubben müßte, wenn ich mehr im Ofen zubereite. Ist aber eben alles nur eine romantische Illusion gewesen, denn in der Tat brauche ich länger um den ollen Ofen sauber zu machen, als einmal den Herd zu säubern. Aber ....blablabla......habt ihr was gehört???....sagte ich was ????......wollt ihr nun was Leckeres auf den Tisch oder nicht????? ALSO! Laßt euch von solchen völlig  überflüssigen Gedanken nicht schrecken! Und hey! Vielleicht seid ihr ja auch stolzer Besitzer eines sich selbstreinigenden Pyrolyseofens.....und der die Wäsche autonom waschenden Waschmaschiene, dem selbstständig kochenden Herd, dem sich selbst betankenden und fahrenden Auto und dem Kühlschrank mit Direktanschluß zum Supermarkt? Wahnsinn. Diese Technik heutzutage ;-D!




Einen schönen Blumenkohl kaufen, in Röschen zerteilen und auf ein Backblech geben. Mit etwas Öl beträufeln, salzen, pfeffern und mit den Händen einmal kräftig durchmischen.




Für die Ofenfrikadellen
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 große Spitzpaprika
1 Zucchini und
einen Bund Petersilie.......




.....in den Hächsler geben und sehr klein hacken lassen.




Die Mischung dann in ein wenig Öl in der Bratpfanne leicht anrösten, das nimmt den Zwiebeln die Schärfe und gibt dem Gemüse einen angenehmen Röstgeschmack..




Die Gemüsemischung dann mit

800 gr Hack halbhalb und
200 gr zerbröseltem Feta 

verkneten.




Aus dem Fleischteig Frikadellen formen und zum Blumenkohl auf das gefettete Backblech legen.




Den Blumenkohl und die Frikadellen etwa 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen garen.




Die Herrn groß wie klein im Hause Ü lieben Frikadellen sehr. Deshalb war das gestern ein richtiger Festtag!  So rein esstechnisch gesehen.....;-)......und das alles so kurz nach Weihnachten, Sylvester .....eben all diesen Festen, hach! Und wenn´s euch beruhigt, nein, wir haben die nicht alles aufgegessen. Das war aber auch so beabsichtigt, denn Frikadellen werden hier auch sehr gerne kalt gegessen.


Donnerstag, 26. April 2012

Stockbrot on the grill 2.0

Na, wer kennts nicht? Stockbrot. Keiner, was??? ;-))) Heute mal eine Idee für Stockbrot, mangels Begeisterungsanfällen der holden Jugend allerdings NICHT auf der Zelt- und Übernachtungsparty des Großen umgesetzt, sondern nur angedacht. Schaaade, also ich fand die Idee gut, bähhh ;-P. Und damit sie nicht in Vergessenheit gerät, gepostet für mich selbst......vielleicht mags einer von euch mal ausprobieren?







Als erstes brauchen wir einen 1a Stockbrotteig. Ich nehme folgendes Rezept:

500 gr Mehl, am besten 550iger, das geht besser auf als das 405er
20 gr Salz
50 gr Olivenöl
1 Päckchen Hefe






Mehl, Salz und Öl in eine Schüssel geben. Dann 320 ml lauwarmes Wasser mit der Hefe verrühren, zur Mehlmischung geben und einen Teig daraus kneten. Den Teig mindestens 2 Stunden gehen lassen!






Jetzt kommt meine kleine minimalaufregende Idee zum Zug: Knetet doch mal getrocknete Tomaten, Oliven, Schafkäse, geröstete Zwiebeln und/oder Pinienkerne in den Teig und grillt ihn dann überdem Feuer! Hervorragend stell ich mir das vor!






UND:
Um meinem Blog mal eine gehörige Portion Realitytouch zu verpassen und auch alle potentiell Sensationslüsternen mitzunehmen, möchte ich an dieser Stelle mal ganz bescheiden zeigen, mit welch unglaublichem Körpereinsatz ich einen Stockbrotstock beschnitzt habe:






Wenn es einem beim Zuschneiden des absolut superoptimalen Stockbrotstockes einfach nicht schnell genug geht und einem Astlöcher in die Quere kommen, die sich einem normalen Taschenmesser widersetzten, man also auf das extra scharfes Künstlerschnitzmesser von Nina zurückgreift und entgegen jeglichem Verstand und wider besseren Wissens IN KÖRPERRICHTUNG schnitzt, kann auch schon mal ein Daumen im Weg sein.

Ja so bin ich. Da wird kein Opfer gescheut um den optimalen Stock und damit auch Post zu produzieren......rein praktisch konnte ich danach allerdings kein vernünftiges Foto mehr machen. Mist. Ins Knie geschossen!
 
Ach , aber die Jungs haben durch meine heroische Aufopferung (näääää....Dooofheit!) irgendwie was gelernt und da der Daumen ja nicht ab war (sondern nur ein wenig ....... aufklappbar ;-S......musste noch nicht mal genäht werden, nur geklebt!), hat auch keiner emotional gelitten.

Bei uns ist danach §1 Stockbrotgesetz in Kraft getreten: Macht doch nix wenn der Stock nicht die optimale Form hat, Hauptsache das Brot hält und alle Finger bleiben dran!

Montag, 24. Januar 2011

Pizza Mediteranea speziale

Bei uns gibts häufiger mal Pizza. Klar! Die Jungs lieben das und Pizza ist ja auch ne tolle Erfindung. Das einzige was mich nur nach jahrelangem Essen selbiger nervt, sind die immergleichen Standardzusammenstellungen. Da habe ich ja schon gar keine Lust mehr. Wenn man sie aber zuhause selber macht, kann man ja mal andere Dinge drauflegen.

Was ich beim Pizza selber machen einen Quantensprung finde, ist der Einsatz eines Pizzasteins. Ich habe jahrelang gedacht, dass das das völlige Sinnlos-Accessoire ist, aber nein! es schmeckt wirklich anders. Es ist natürlich immer noch nicht mit einem großen Pizzaofen zu vergleichen, sollte aber für alle reichen, die sich nicht im Garten neben dem Koiteich einen Ofen bauen wollen oder mit Luigi ein  Ristorante eröffnen wollen. Die Kosten für so einen Stein sind absolut überschaubar. Sie fangen bei ein paar € füe einen blanken Schamott-Stein aus dem Baumarkt (was wirklich einige machen, warum auch nicht?) an, gehen über 20-40 € eines handgeformten Tonsteins bis hin zu fast 200 € für die entsprechenden Steine der großen Küchenhersteller. Besonders interessant finde ich dabei die Variante von Gaggenau, die, den entsprechenden Ofen vorausgesetzt, eine extra Heizschleife unterhalb des Steins in den Ofen einsetzen, was in meinem Praxistest wirklich zu einem noch knusprigerem Boden führte.

So jetzt ran an den Teig. Den mache ich gerne klassisch nach einem Rezept aus diesem wirklich tollen Brotbackbuch von Richard Bertinet. Auch Herr Bertinet ist großer Anhänger des Backens auf Stein - gerade auch für Brote - und verwendet laut eigener Aussage selber ein Reststück Granitplatte im Ofen.


15 gr frische Hefe
500 gr Weizenmehl (550iger statt 405er ist natürlich die Wahl)
10 gr Salz
50 gr Olivenöl
320 gr Wasser

Hieraus einen Teig kneten und etwa eine Stunde gehen lassen. Man kann ihn auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, dann entwickelt er etwas Säure, die sich günstig auf Geschmack und Konsistenz auswirkt!


Dann gehts an die Arbeit und man muß ein wenig Gemüse schnibbeln. Vorher, nicht zu vergessen, schon mal den Ofen mit dem Stein einschalten, damit er (der Stein) auch so richtig schön heiß wird.
Die Gemüseauswahl bestimmt natürlich der eigenen Geschmack. Wir hatten Auberginen, Zucchini, spitze Paprika, Frühlingszwiebeln und chinesischen Knoblauch. Die werden dann in Scheiben oder Ringe oder was auch immer die Form der Wahl ist geschnitten und in gutem Olivenöl mit Pfeffer und Salz angebraten.


Wenn dann der Teig entsprechend gegangen und der Stein heiß genug ist, formt man einen Pizzaboden und belegt ihn mit seinem Lieblingsgemüse. Dann kommt der Käse. Und um mal wieder ein wenig von der Norm abzuweichen, haben wir Ziegenkäse unter dem Mozzarella gamacht. Ich liebe Ziegenkäse!


Zum Schluß dann noch Mozzarella drauf, oder was man auch immer am Liebsten als Pizzakäse mag und ab in den Ofen!


Hervorragend! Kein Vergleich mit Pizzataxi!