Dienstag, 17. Januar 2017

Abu Dhabi Part 2: Wie gut man es doch so als Falke im Falkenhospital hat, die große Dattelverkostung, ein bißchen Fischmarkt und ein paar Restauranttips !

Ihr Lieben! Es ist ja immer noch soooooo schnatterkalt und ich weiß es genau!.........ihr wollt es auch wärmer!  Viel wärmer! Also nicht dass ich das nicht auch wollen würde und an der Stelle sind meine Post auch herrlich vollegoistisch, denn ich liebe es momentan mir die Bilder aus  heißester Sonne schon morgens früh im Schlafanzug anzuschauen.

Na dann wärmen wir uns mal alle kollektiv mit Hilfe der Bilder auf! Ist quasi der Winterservice für gefrorene Eisnasen hier aufm Blog. Wir machen uns heute nochmal auf nach Abu Dhabi, denn ich hab euch noch gar nicht von meinem Lieblingsevent dort zu erzählt!

BLOGHEIZUNG auf Tiefkühlnasenauftaueinstellung volle Kanone an! Ping!

Also da wären wir dann auch schon.....und alles ohne 6 Stunden Flug.  Gebeamt quasi! Noch son Service ;-)!

Und? Schaut auf das Bild. Wirkts schon? Na dann los!




Dank des wirklichwirklich großartigen Hinweises des TCA Abu Dhabi* planten wir zu unserem großen Glück einen Besuch  des Falkenhospitals von Abu Dhabi ein. Das Hospital gibt es seit 1999 und ist - wen wunderts? - das größte in den UAE sowieso aber natürlich auch der Welt. Geleitet wird es von der deutschen Tierärztin Margit Müller, die dort mit ihrem Team jährlich mehr als 11.000 Falken behandelt.

Falken sind seit jeher eng mit den Traditionen der Emirate verbunden, wurden früher zur Jagd eingesetzt und sicherten damit das Überleben in der Wüste. Dazu machte man sich in den Vogelzug im Herbst  und Frühjahr zunutze, fing die Vögel auf der Durchreise ein, richtete sie in kürzester Zeit ab und ließ sie ein paar Wochen für sich jagen. Dann ließ man sie wieder frei. Heutzutage hat sich die Falkenhaltung eher zu einem kostspieligen Hobby (ein gut ausgebildetes Falkenweibchen - das sind nämlich die schnelleren - kostet schon mal bis zu 40.000 €) entwickelt. Für manche ist es ein Statussymbol viele Falken zu besitzen, für die meisten aber ist der Falke ein echtes Familienmitglied (wie dem Deutschen sein Hund), der auch entsprechend fürsorglich behandelt wird und der mit der Familie zusammen im Haus wohnt. Wie ernst die Emiratis das mit dem Familienmitglied meinen, zeigt sich auch schon daran, dass Falken wirklich und allen ernstes bei Abu Dhabis Fluggesellschaft Etihad IN DER KABINE mit ihrem Halter mitfliegen dürfen und nicht in den Frachtraum müssen. Und ob ihrs glaubt oder nicht: So ein Falke hat sogar seinen eigenen Pass (schaut unten das Foto, da wird gerade einer gezeigt). Verwechslung ausgeschlossen. Bei den Preisen für die Tierchen auch durchaus ratsam.






Hier sitzen ein paar der Patienten. Alle mit ihren Lederhauben auf dem Kopf und alle aus den unterschiedlichsten Gründen. Das Hospital ist nämlich neben einer Tierarztpraxis auch Tierpension, Tierheim, Falkenzucht, Forschungslabor und Veranstaltungscenter. Frau Dr. Müller, die einen wahrhaft legendären Ruf in den Emiraten genießt, seit sie einem Lieblingsfalken eines einflußreichen Scheichs das Leben rettete, hat aus dem von außen absolut harmlos wirkenden Gebäudekomplex die allererste Adresse für alle Falkenliebhaber rund um die Welt gemacht. Die Vögel werden hier gehegt und gepflegt und die Atmosphäre ist einfach faszinierend angenehm. Nirgendwo ist auch nur ein Fünkchen Dreck, kein Vogelkod.......könnte man ja meinen......die Mitarbeiter huschen ständig um die Vögelchen herum und kümmern sich oder behandeln sie entsprechend dem Auftrag.






Der große Sohn durfte dann sogar einen der Falken füttern. Mit einer Wachtel......klar.....nur das beste für die Tierchen. Er war völlig überrascht mit was für einer Kraft der Falke die Wachtel in Stücke biß und riß und auch Knochen keine Hürde zu sein schienen. Er sagte hinterher, dass er trotz Handschuhs zeitweise fast Angst um seine Finger gehabt hätte,  als er merkte wie verstörend einfach so ein Falke das Genick einer Wachtel durchtrennt. Mit einem Knack. Na und so ein Finger ist erstens nicht viel dicker und zweites auch nicht weiter weg. Da kannste dich als Vogel auch schon mal vertun. Ach aber ne...sind noch alle dran.





Als nächstes lernten wir noch was über das Ersetzen von Federn (für die das Hospital eine eigene Sammlung der unterschiedlichsten Federn besitzt, die mit den interessantesten Techniken am Vogel angebracht werden, um ihn wieder flugfähig zu machen), die Funktionsweise des Falkenauges, erlebten unsere erste Maskenvogelvollnarkose und schauten bei einer Maniküre von Krallen zu. Sehrsehr interessant. Und alle so nett. Also wenn ich mal kranker Falke bin (?......na könnte doch irgendwannirgendwieirgendwo mal sein????), dann will ich GENAU DA HIN. ;-). Habt ihr notiert ja?

Schließlich bekamen wir noch die Krankenstation samt Zimmern (!!!) und eine der großen klimatisierten Flugvolieren gezeigt. Wußtet ihr, dass ein Falke einen Sommer in den Emiraten nicht überleben würde? ZU HEISS! Falken kommen etwa bei 25  Grad C an ihre Grenze. Deshalb geben viele die Tiere in den Sommermonaten ins Hospital, wo sie auch ungestört ihre Mauser durchleben können. Und wie sagte unser Guide so schön: "Wissen sie, wie extrem gut wir auf die Tiere aufpassen? Stellen sie sich mal vor eines ihrer Kinder käme weg. Die meisten Scheichs finden das vergleichbar. Uns ist noch niemalsnie einer weggekommen. Ich möchte sonst auch nicht in meiner eigenen Haut stecken."

Ein wirklich extrem interessanter Besuch den ich jeden nur wirklich ans Herz legen kann.




Danach machten wir erstmal ein Päuschen im traditionell arabischen Restaurant "Al Dhafra" direkt am Hafen. Wer eine Speisenauswahl vom feinsten, absolut authentisch arabisch und in unfassbaren Mengen sucht, der findet sie hier.  Auch hier wieder vom mir absolut Daumen hoch! Köstlich wars!







Auch wenn wir nach dem Essen eigentlich fast nur noch rollen konnten.......dann gings zum Dattel- und Fischmarkt. Natürlich mussten wir dann auch Datteln in allen erdenklichen Farben und Formen probieren. Spannend auch mal frische Datteln zu essen, das hatte ich ehrlich gesagt noch nie. Und dann die roten......schon echt verrückt, wieviele unterschiedliche es gibt und wie verschieden die schmecken. Bei uns hat inzwischen jeder seine Lieblingsdattelsorte. Am allerallerliebsten mag man die dann natürlich gefüllt mit Cashews, Pecan, Mandeln, Orange, Marzipan und überzogen mit Schoko und Pistazien......schrecklich ;-D.......fürchterlich geradezu. Da schmeiß ich jede andere Süßigkeit für weg. Ohne Witz. Als unsere Nachbarn letztes Jahr in Dubai waren, zwangen wir sie, uns 1 kg.......EIN KILO!.....Datteln mitzubringen. Denn das was man hier in deutschen Supermärkten bekommt ist echt den Namen Dattel nicht wert. Ich versteh schon, dass hierzulande keiner Datteln mag.








Beim Fischmarkt bin ich dann wirklich nervös geworden. Ich konnte mich nur deshalb im Zaum halten, weil wir ja wie schon gesagt gerade erst gegessen hatten. Aber sonst.......ich hätte echt nen Heulkrampf bekommen. Dieses Fischangebot!!!! Jaaaa!!!! Ich hätte am liebsten den und den und den und den.....ach einfach ganz viele gekauft und am liebsten selbst gekocht. Aberer das ging ja nun mal nicht. Hotelzimmer haben keine Küche. Aber wißt ihr was? Man kann sich den Fisch dort direkt zubereiten lassen. Zuerst wird der Fisch nach Wunsch von einem Mitarbeiter ausgenommen, dann bringt man ihn zum Grillstand, der ihn dann genau so wie man es will für einen zubereitet. Ich sags euch......das nächste mal wenn ich in Abu Dhabi bin........jajaja.








Ach und zum Schluß noch etwas zum Hotel in dem wir wohnten. Das Sheraton Abu Dhabi Hotel and Resort . Ein zwar in der Eingangshalle sehr schön arabisch designtes, insgesamt aber schon ziemlich altes Hotel mit niedrigen Decken und seeehr kleinen Standardzimmern. Für uns spielt insbesondere letzteres eine Rolle, da wir immer mit Zustellbett buchen müssen. Und steht ein solches im Zimmer, ist es so voll, dass man nicht mehr zum eigenen Bett kommt. Upgrade leider nicht möglich, da aufgrund der Bauweise aus den 70igern alle Zimmer gleich geschnitten sind.....bis auf die Suite und die war voll. Hm. Das war also leider so lala. 






Die Poollandschaft ist eher klein, aber schön gemacht mit kleinem Garten und es gibt auch einen kleinen Strandabschnitt mit weißem Sand. Allerdings ist der Blick aufs Meer verbaut, da eine vorgelagerte Insel mit einem hohen Gebäude die Sicht komplett verdeckt und man quasi nur in einer Art Lagune schwimmen geht.
Das Frühstücksbuffet kann ich allerdings positiv erwähnen. Wirklich eine tolle Auswahl, viel frisches Brot, sogar guten Käse, Lachs, viel Obst und Oliven, frisch gepresste Säfte, nach Wunsch gebratene Eier, arabische warme Gerichte......da kann man nicht meckern und die Jungs waren nach dem ewigen Reisgeesse in Asien froh mal wieder richtig reinhauen zu können.





Ach und das innerhäusige mexikanische Restaurant "El Sombrero" haben wir auch an einem Abend getestet. Wie gesagt...hahaha.....nach 3 Wochen Asien mag man erstmal nix Asiatisches mehr essen und mexikanisch ist sowieso immer ne super Abwechslung. Wir wurden superfreundlich bedient und die Speisen waren wirklich spannend........von flambieren am Tisch, Enchiladas, Nachos und all das,  über das richtige Bier mit Limette und die passenden Cocktails.......wir nahmen alles mit. Hmmm. 






So und jetzt bin ich echt verzweifelt. Ich hab alle Urlaubsfotos abgearbeitet und bin mit der Berichterstattung durch......was mach ich denn jetzt bis zum nächsten Sommer??????? Hilfe! Rettet mich! Wer weiß denn schon, wohin es für ihn nächsten Sommer geht und mag mir ein bißchen erzählen, warum er da unbedingt hinmöchte. Wir haben nämlich noch überhaupt nix im Kopf, wohin wir in einem halben Jahr hin aufbrechen könnten. Füttert mich mit Ideen! Und vielleicht bleiben wir einfach mal in Europa! Das wär doch auch mal was????

Ich bin gespannt, welche Reiseziele ihr so für 2017 geplant habt!

Ein dickes Smak für euch alle!





* Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem TCA Abu Dhabi. Vielenvielen Dank für eure großartige Unterstützung und die tollen Tips! Meine Meinung über die gezeigten Erlebnisse bleibt davon aber natürlich gänzlich unberührt. 

Dienstag, 10. Januar 2017

Supersupereasypeasy und macht voll was her: Asiatisches Sesamrind mit Brokkoli und Möhren

Da sagte der kleinste Minihase im Hause Ü  nach all den Weihnachtskeksen, der Sylvestersause und der geballten Knallerei durch den mittleren Bruder........................by the way!..........OMG!.........ich hab euch noch gar nicht frohes neues Jahr gewünscht ich Olle ich....uhhhhhh......! Ich bin schlimm......wenn ich erstmal drin bin im neuen Jahr, hab ichs auch schon wieder vergessen........also, dass vor ein paar Tagen erst noch Weihnachten und Sylvester war. Urps. Für mich beginnt am 1.1. eigentlich immer der Frühling und fast schon ein bißchen auch der Sommer (oke.....jetzt hab ich komplett den Stempel irre ;-(......hahaha, aber is leider so!). Winter war eben gestern und diese ganze Feierei eben auch. Schnee und Kälte...nur Vorboten des Frühlings....hahaha...ich dreh mir das halt wie ichs will.

Aber der Vollständigkeit halber nochmal und damit ich auch korrekt aus meiner Offlineweihnachtspause raus komme.......ich hoffe ihr hattet tolle Tage und einen super Rutsch! Und jetzt gehts zusammen auf in den FRÜÜÜHLING und den SOMMER! Wir machen uns wieder ne dufte Zeit hier aufm Blog, ja? Wer kommt mit? ;-)

Also dann fangen wir jetzt nochmal von vorne an:

Da sagte der kleinste Minihase im Hause Ü doch letztens so voller Herzblut:

"Ach Mama, ich vermisse Asien so ;-(. Und das leckere Essen da ;-P. Kannst du nicht mal wieder was Asiatisches kochen ;-)? Aber nix, was wir schon kennen."

Hoha.

"Ähja, ich doch auch mein Minihase (naja.....Minihase?.....aber....aber......ach egal). Und asiatisch geht doch immer, da musst du mich gar nicht drum bitten. Und weißte was? Das machen wir morgen, wenn wir zwei nach der Schule ganz alleine sind (weilwegenweil alle anderen noch in der Schule oder on work sind). NUR WIR ZWEI. Ein Mamaminihasemittagessen. Jau. Ganz spezial. So machen wir das!"

Denn soll ich euch was sagen? Es ist soooo schön, wenn man mehrere Kinder hat ........ so 2-12 oder so....... und sich immer mal Momente nur mit EINEM von den mehreren ..... haha 2-12 Kindern eben ;-)........ nimmt. Es ist dann auf einmal so ganz anders. So ruhig. Und so sich nur umeinander drehend. Man spricht über Dinge die sonst einfach manchmal zu kurz kommen (am Stück und ohne Unterbrechung und einfach ganz lange), muss sich bei irgendwelchen Entscheidungen überhaupt nur mit EINEM auseinandersetzten und die einzugehenden Kompromisse sind geradezu lächerlich einfacher Natur. Beide.....sowohl Mutter als auch Kind......können viel mehr bei solchen Events loslassen. Die Mutter ist dann mal nicht mehr Zirkusdompteur und das Kind setzt mal grade mit den brüderlichen Sparingspartnern ne Runde aus. Man erfährt da Dinge! Ich sags euch ;-D. Lohnt sich.

Wir machten dann also was Asiatisches. Was mit Brokkoli (das war der Minikompromiss). Und das Beste war der Satz:

"Mama.......schmeckt voll lecker! Das ist so lecker........man schmeckt den Brokkoli gar nicht!"

Wow ;-D! Wasn Trick von mir!






Zubereitung:

1. Zuerst das Rindfleisch (ich nehme immer argentinische Rinderhüfte) in dünne Streifen schneiden. Die kleine rote Zwiebel ebenso. Dann 1 1/2 Eßl Speisestärke mit 3 Eßl Woksauce (Sojasauce) von Kikkoman, den Honig, einer durchgedrückten Knoblauchzehe und dem gehackten Ingwer vermischen. Wer mag bringt noch etwas Schärfe ins Spiel und gibt je nach Schärfewunsch noch etwas Sambal Olek dazu. Das Fleisch gut mit der Marinade vermengen und zum Durchziehen lassen zur Seite stellen.

2. Den Basmatireis nach folgender Methode garen: 1 Teil Reis mit 1 1/2 Teilen Wasser in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen, Platte ausstellen und dann den Topf hälftig von der Herdplatte ziehen zum Ausquellen. Nach 10 Minuten ist der Reis ungefähr fertig und ist direkt ohne Abgießen tellerbereit.

3. Brokkoli und Möhren in mundgerechte Stücke schneiden.

4. 250 ml Wasser, 3 Eßl Woksauce und 1 1/2 Eßl Speisestärke in einem Becher mit einander vermischen.

5. Sesam in einer Pfanne kurz anrösten und in einem Schälchen zur Seite stellen.

6. 2 Eßl Sesamöl in eine Pfanne geben, sehr heiß werden lassen und dann das marinierte Fleisch mit den Zwiebeln kurz und kräftig anbraten bis es leicht braun wird. Sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.

7. Dann zwei weitere Eßl Sesamöl in die Pfanne geben und zuerst die Möhren, dann den Brokkoli dazu geben und alles kurz anrösten. Nach ein paar Minuten das Wasser mit der Speisestärke und der Woksauce dazu geben und bei mittlerer Hitze etwas einreduzieren lassen bis Möhren und Brokkoli bissfest gegart sind.

8. Zum Schluss das Fleisch wieder dazu geben, kurz durchschwenken und mit dem Reis und dem Seasam direkt auf den Tellern anrichten.










Und? Ihr Mehrfachmamas. Wann war euer letzter Muttertkindeinzeltag? Und was macht ihr dann so? Genießt ihr das auch so???

Ich drück euch alle mal feste! Und Smak ;-*!












Zutatenliste:
(für 2 Personen)

250 gr argentinische Rinderhüfte in dünne Streifen geschnitten
6 Eßl Woksauce von Kikkoman
3 Eßl Speisestärke
1 Knoblauchzehe
1/2 Teel gehackter frischer Ingwer
2 Eßl Sesam
1 kleine rote Zwiebel
1 Teel Honig
250 gr Brokkoli
2 mittelgroße Möhren
Sambal Olek nach Wunsch und Bedarf
4 Eil Sesamöl
250 ml Wasser

Dienstag, 20. Dezember 2016

Merrymerry Christmas to all of you! Ihr Lieben! Ich wünsch euch was!

Endlich isses soweit. Der 24.igste ist so gut wie da. Der Tag der Tage. Die Kinder flippen völlig aus, hopsen wie die Gummiflummies durch die Bude, verdrehen die Augen vor irgendwelchen Schlüssellöchern der geheimen, abgeschlossenen Zimmer, Mutti dreht am Rad, steht mit wirrem Haar am Herd, Mousse au chocolat all over in the kitchen, auf dem Esstisch glänzt schon das Festtagsgeschirr und der Herr des Hauses kämpft im schlimmsten Fall der Fälle noch mit der Standsicherheit des Tannenbaums oder dem Holz für den Kamin. Oder beruhigt die Kinder. Wenn das geht. Oder fährt mit ihnen auf einen Spaziergang in den Wald dumme Ecke, wo er dann gleichermaßen durchgeknallte Kinder mit ihren Vätern und Müttern trifft, die EIGENTLICH hier ganz nicht hin wollten und am liebsten direktamente die Geschenke erstürmen wollen. Omis, Opis, Tanten und Onkels, Schwiegereltern rücken in nie da gewesener optischer Höchstform mit ondulierten Haaren, glitzerndem Kleidchen und hochhackigsten Schlappen ever und bestem Anzug an. Bepackt mit den wichtigsten Geschenken. Na und alle haben sich lieb. Jajaja. Ganz doll. Immer.

Jedes Jahr immer wieder ne total verrückte Nummer, aber vollvoll schön.


Bild vom großen Sohn, der gerade im Malrausch ist....tihiii.

Hier aufm Blog mach ich jetzt mal die Tage ein kleines Päuschen. Hach wie kuschelig. Offline. Wie in der Steinzeit. Ich genieß das mal und bin im nächsten Jahr dann wieder mit völlig neuen bekloppten Ideen für euch da.......DENN!.....ich hab dann ja jetzt wirklich Zeit mir die verrücktesten Sachen auszudenken.


Na denne! Ich wünsch euch wunderschönste...NEIN!....ALLERALLERWUNDERSCHÖNSTE!......Weihnachten!













PS.: Der Weihnachtslieblingswitz (ich hasse Witze!) meiner 92ig jährigen Mutter (Ich schwöre euch, sie hat sich gar nicht mehr eingekriegt, gekichert und sich geschüttelt wie ne 5jährige als ich den so nebenbei bei Pinterest entdeckte und laut vorlas. Das läßt tiiiiiieeeef blicken!) ist übrigens der:

"Dieses Jahr kümmerst du dich aber um die Gans!"
"Wieso? Ist doch deine Mutter!"

Also. Nehmts locker! ;-D

Dienstag, 13. Dezember 2016

Achtung Achtung! Ein Weihnachtsglückspecial! Knusprig, süß, salzig schokoladig. Ganz ohne Backen! Und auch voll dufte zum Verschenken!

Es gibt ja viele Wege die zum Glück führen. Zum Weihnachtskeksglück meine ich.

Der eine Weg ist Backen. Dieses Jahr war ich aber kein bißchen erfinderisch und hab einfach die alten Rezepte vom Blog, die wir alle einfach immer ratzfatz Wegfuttern von vorne bis hinten durchgebacken. Hach und es war herrlich Altbekanntes zu futtern. Allen voran lieben wir ja besonders die Cranberry-Pistazien- Sables, die White-Chocolate-Lemonbuttons und ohhhhjaaaaaa.......die Pinienkern-Baiser-Biscotti.

Der andere Weg ist "Kleben und Gießen". Ja richtig gelesen. Gebacken hat in dem Fall wer anders. Wie ich drauf kam? Hoha! Irgendwann fiel mir auf, dass ich ja noch UNBEDINGT kleine Kleinigkeiten zum Blitzverschenken und auch noch was für den Weihnachtstisch an Heiligabend brauche. Irgendwas Hübsches was schnell gemacht ist und über das man sich einfach mal so eben schnell freuen kann. Ich hab mich also durch Pinterest gewühlt und hab direkt nen Haufen Ideen gefunden, die ich dafür total Bombe fand. Entscheiden, was das Beste ist,  konnte ich mich ja leider überhaupt nicht. Na und? GENAU! Ihr kennt mich. Dann hab ich einfach direkt alles gemacht ;-)!  Und irgendwie wird's dann wenn man anfängt doch nochmal alles noch anders. Und wenn man so im Flow ist sowieso. Also sehr mal her. Geht alles voll schnell und ist garantiert ohne backen.






Zuerst dachte ich, ich mache die Schokolade und Brezelringe nur mit natürlichen Zutaten.......eben hier oben die im Bild: Cranberries, Pistazien, Minibiobrezel, Bioschoko und all sowas. So ungefähr wenigstens. Da habe ich die Rechnung aber ohne die Jungs gemacht, insbesondere den kleinsten Ü, der er natürlich unbedingt auch ein wenig bunt wollte.






Tolle Tricks zur Herstellung dieser wunderhübschen Kleinigkeiten muss ich eigentlich gar nicht großartig verraten, denn man muss eigentlich nur Schokolade schmelzen und ruff mit dem Zeugs ;-D. Also ihr versteht.

Na gut. Ich sags doch was genauer. Aber eigentlich gibts da nur drei Dinge zu sagen.

Also erstens ........fast der wichtigste Tip: Nehmt keine Scheißschokolade! Bitte.
Scheißschokolade = Scheißgeschmack = Scheißaufvollerlänge. Ums deutlich und klar genug für euch rüberzubringen proll ich hier auch gerne mal mit unflätigem Vokabular rum. Nur für euch. ;-) Wir verstehen uns also, ja? Ich würd mich sonst normalerweise nieeeeeeeee so ausdrücken. Nie! ;-D Niemals.








Dann zweitens beim Schokoladeschmelzen in der Mikrowelle bitte etwas vorsichtig sein und die Schokolade nur anschmelzen, bis sie sich gut anrühren läßt. Dann einfach etwas stehen lassen und die Klümpchen lösen sich von alleine auf. Wenn ihr die Schokolade überhitzt, sieht sie nach dem aushärten sonst nämlich voll schäbig aus. Sie glänzt dann nicht mehr und bildet unschöne Streifen, Schleier, Grissel.......wisst ihr was ich meine?.......wie wenn man im Sommer eine Packung Schoko aufmacht, die drei Tage in der Sonne gelegen hat. Bääääh. Nicht schön!







Na und drittens hier die minimini Betriebsanleitung für die Brezelringe. In meinem Fall waren es wirklich sehr kleine Brezel aus dieser Packung. Davon werden 6 Brezel hälftig in Schoko der Wahl getaucht und auf Backpapier aneinander anstoßend zu einem Kreis gelegt. Darüber wird mit den Rundungen der Brezel versetzt noch einmal die gleiche Anzahl in Schoko getunkte Brezel gelegt. Dann könnt ihr sofort verzieren. Anschließend muss nur noch alles erkalten, aber das ist ja bei den Temperaturen momentan kein Problem. Entweder mal kurz raus mit den guten Stücken auf den Balkon oder in den Garten, ja oder einfach den Kühlschrank bemühen. Oder warten. Hahahaha......jaja, geht theoretisch auch, wenn man nicht so verfressene hungrige Kinder hat, dies nicht abwarten können.






Und wisst ihr was? Die Brezelringe kann man sogar an den Weihnachtsbaum hängen! Einfach Schleife durch und ran! Fluppt wie ne eins! Damit ist euer Baum echt zum anknabbern!

So und jetzt ruhisch Bluuuut. Weihnachtsstress kennen wir nicht! Ommmm!

Nicht wahr ;-)?

Tschööhööö


Zutaten für Weihnachtsschokolade und Brezelringe:

Schokolade nach Art und Menge eurer Wahl (weiß, Vollmilch, Zartbitter.......alles!)
Pistazien geröstet ganz
Pistazien gehackt
Cranberries ganz
Himbeeren gefriertrocknet 
Zuckeraugen z.B. von Amazon
Minilaugenbrezel
Salzstangen
Zuckerdekor eurer Wahl
Schokodekor eurer Wahl