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Dienstag, 7. Februar 2017

Asian Fried Noodles nach Spezialsupereasyart des Hauses

Jetzt mal Hand aufs Herz all ihr Mütter von pubertieren Teenies. Ganz feste und ehrlich Hand aufs Herz! Insbesondere die, die nur Jungs zuhause haben jetzt in die erste Reihe (Ich glaube bei Jungs ist das spezieller...richtig???). Wie isn das so bei euch? Das Futterverhalten eurer Brut meine ich? So grundsätzlich? Fangen wir mit eurem Einkaufsverhalten an. Ist der Supermarktbesuch eher wie der auf Jahre letzte Noteinkauf vor einem baldigen Kriegsausbruch und eher wie ein Überfallkommando mit größten Taschen und Körben auf den Obst- und Gemüsehändler? Fühlt es sich mehrmals wöchentlich so an, als wäre morgen Weihnachten, Sylvester und Ostern zusammen? So ähnlich irgendwie bei irgendwem? Letztens rempelte mich in irgendeinem Supermarkt sogar eine eigentlich ganz zutraulich und flauschig aussehende Omi mit dem Satz weg: "Junge Frau.....lassen Sie uns doch auch noch was da!" Schluck. Naja. Weit kam sie nicht mit ihrem Rempeln, denn mein Einkaufswagen war einfach zu voll und zu schwer. Rammbock quasi. OMG.

Die Herrn im Haus haben grundsätzlich und per se eigentlich immer Hunger drei Bären wie und vertilgen Portionen, die der Größe nach für zwei russischen Gewichtheber gedacht sein könnten. Natürlich passiert das alles in  einem Tempo, das selbst die schnellste Maus von Mexiko verstören würde. Unnötig zu erwähnen, dass an den Herrn kein Gramm Fett zuviel ist (und wenn mich eine Nudel mal schief von der Seite anguckt.......buhuuuu......war ja so klar! #bleibmirwegduolle). Das ganze Gefutterte scheinen sie also ausschließlich in die Länge zu investieren. Sowas funktioniert leider nur zwischen 12 und 20, heul!





Grundsätzlich läuft das so. Grundsätzlich.

Aber keine Regel ohne Ausnahme. Und die kommt selbstredend gerne ohne Anmeldung aber fröhlich flötend um die Ecke.

Es fängt an mit Sätzen wie: "Mammmmaaaaa bringst du mir bitte gaaaaanz viele XYwasweissichwas mit! Ich sterbe wenn ich die nicht heute nach der Schule essen kann!".......nur damit Mutti dann ganz brav lossprintet, sich von Omis unwürdig rumrempeln läßt, kiloweise xywasweißichwas kauft, zu später Tagesstunde dem Nachhause kommenden Kind begeistert die Türe aufreißt und mit einem trickylistigen und voll hausmuttimäßigen Gesichtsausdruck flötet: " Ich hab die XYwasweißichwas gekauft! Gaaaanz viele!" Chaka.

Denkste.

Denn was sagt das Kind dann? "Ich hab voll keinen Hunger. Und ich geh jetzt schlafen. Und überhaupt ich hab Kopfschmerzen, der FußNaseOhr tut mir weh und die XYwasweißichwas sind ja die mit dem silbernen Deckel. Ich wollte aber die mit dem goldenen Deckel."

N.E.I.N.

Nach so einem witzig überraschenden Satz kann es dann schon mal sein, dass das Kind dann eine Woche nur Salatblätter, trockenes Brot oder Luft mümmelt. Wenn das Karma zuschlägt, haben alle drei Kinder diese Phase gleichzeitig. Ohne krank zu sein. Einfach nur so. Und ich schwöreschwöreschwöre, das war leider schon immer schon so. Als ich die jeweiligen Kinder stillte, hätte das das eine oder andere Mal fast zur Explosion meiner Brüste geführt. Bis auf den letzten Sohn waren sie in solchen Notsituationen leider völlig beratungsresistent. Säuglinge...tssss.

Mister Ü und meine Wenigkeit futtern dann tapfer wochenlang YXwasweißichwas mit silbernem Deckel (so schlecht sind die gar nicht!) oder schmeißen wahlweise wutentbrannt nach Tagen alle übrig gebliebenen XYwasweißichwas weg, weil wir sonst ein Silbernedeckeltrauma bekomme. Ich schwöre mir dann fäusteringend unter lautstarken Gewaltandrohungen, dass  ich nur noch in Begleitung der Jungs einkaufen gehe........und sowieso nieniemehr die mit silbernem Deckel, aber die mit goldenem Deckel erst recht und schon gar nicht kaufen werde. NIE. NIE. MEHR. Bis es dann nächste Woche die in der roten Packung und nicht die in der gelben Packung sind. Und ich leider vergessen habe die Jungs mit zum Einkaufen zu schleppen.





Manchmal bin ich auch total ausgefuchst und taktiere......"Och nööö, die Tage ist soviel liegen geblieben (die ganzen XYwasweißichwas mit silbernem Deckel und erst die in der gelben Packung z.B.)......ich kauf/koch/mach heute mal nix. Oder nur ne Miniportion. Ich entspanne quasi vom ganzen Essen. Zwei Söhne haben eh Langtag und der Kleinste und ich sind nicht so fürchterlich verfressen. Ich kann das locker riskieren. Ha! Lazy life for Mom! Entspannung pur und während ich mich noch grade lächelnd zurücklehne.......

Ist klar was passiert, oder?

"Boah Mama, ich hab sooo nen Hunger und wir hatten früher Schule aus! Ich bring gleich den Klausi und den Winibert und den Hanshubert mit nach Hause. Können die mitessen, du hast doch immer genug!? Boah sag nicht wir haben nur die mit dem silbernen oder goldenen Deckel, die sind voll fies und hast du die Dinger in der eckigen Schachtel besorgt? Hat sich spontan so ergeben und wir müssen eh an einem Referat arbeiten. Die bleiben bis Abends, ja?
Wir sind in 10 Minuten da!Dankkeeeeeee du bist superlieb und sowieso die Beste."

Na danke auch. Verspürt da nicht auch der ausgeglichenste, entspannteste Mensch ein leichtes Zucken in den Augen? Leute, ich liebe euch wirklich alle von Herzen und ganz dolle und so und meinetwegen auch Klausi und Winibert und Hanshubert auch, aberaberaber..........kann das sein?????.....es macht mich W.A.H.N.S.I.N.N.I.G.

Na und ihr so?

Aus Gründen.......

Ich hatte EIN KILO GEKOCHTE NUDELN UND ORDENTLICH GEMÜSE ÜBRIG und es musste eine Resteverwertung her (denn Klausi, Winibert und Hanshubert.......hahaha.......ach nein, böser Scherz...... ausnahmsweise.). Das Lustige daran: Es war so lecker, dass ich dasselbe einen Tag später nochmal kochen mußte. Bestellung der Söhne. Wofür ich wiederum genau dasselbe Gemüse neu kaufen und wieder Nudeln kochen mußte. Hahahaha. Die Welt ist ein Irrenhaus!





Zubereitung:

1. Zuerst schneidet ihr das Hühnchenfleisch in mundgerechte Stücke und wälzt es in 2-3 Tl Tempuramehl.

2. Dann wird das übrige Gemüse gewaschen, geputzt und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten, d.h. Streifen oder Ringe aus der Paprika, Möhren in längliche Scheiben (Ich nehme immer einen Gemüsehobel, das geht dann total schnell), die Zuckerschoten werden schräg halbiert und die Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten. Die 4 Knoblauchzehen pellen und der Länge nach halbieren.

3. Nun das in Tempuramehl gewälzte Hühnchenfleisch kurz und Knusprig in der Pfanne mit ein wenig Öl anbraten und warm zur Seite stellen.

4. Dann in die gleiche Pfanne Möhren, Paprika, Minimais, Knoblauch und Zuckerschoten geben und alles etwa 5 Minuten leicht anrösten. Anschließend die gekochten Nudeln dazu geben und nochmal etwa 5-10 Minuten inter mehrmaligem Wenden weiterbraten.

5. Kurz vor Ende der Bratzeit etwa 4-5 Eßl Austernsauce, 6-8 Eßl Woksauce, ein halbes Glas Hühnerbrühe, die Cashewnüsse und die Frühlingszwiebeln mit in die Pfanne geben und alles gut miteinander vermengen. Ein paar Frühlingszwiebeln zum Dekorieren übrig lassen! Alles gut durchschwängen und sofort auf einem Teller mit den warm gehaltenen knusprigen Hühnerstückchen anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und gehacktem Koriander bestreuen und mit Limette zum Drüberträufeln anrichten.





Na und jetzt will ich bitte mal eure Geschichten hören! Ist eure Brut auch so verfressen? Habt ihr schon die goldene Supershoppermedalie am roten Bande für den treuesten Kunden mit dem höchsten Jahresumsatz?

Tihiii ;-)!















Zutaten 
(für 4 Personen)

250 gr gekochte Spagetti
100 gr Minimais
250 gr Zuckerschoten
4 Möhren
3 Paprika
350 gr Hühnchen
1 Limette
3 Lauchzwiebeln
Koriandergrün
150 gr Cashewkerne geröstet und gesalzen
4 Knoblauchzehen
Woksauce
Asternsauce
Hühnerbrühe
Tempuramehl

Dienstag, 26. April 2016

Gimme Buddha Bowls! Vegan oder mit Teriyakichicken und vieeeel Gemüüüse.......oder die völlig verrückte Schälchenliebe ;-).

Soll ich euch heute mal eine nicht besonders geheime aber bisher hier auf dem Blog unerwähnte Schrulligkeit meiner Person - Ach was sage ich! Der ganzen Familie! -  verraten ;-D? Ja? Pschhht?

Zu eurer Enttäuschung....hahahaha....ist jetzt leider nichts wirklich was Wildes, verrucht Skandalöses oder abgrundtief Abgründiges, ihr müßt euch auch keine ernsthaften Sorgen um unsere  mentale Gesundheit machen (also doch wieder Gala und Bunte kaufen), aber es geht durchaus als Beklopptheit durch. Joah. Würd ich sagen. Und hey ;-D...was ist schon normal? Aber normal ist ja eh doof.

Also.

Die Schrulligkeit liegt in der Schälchenliebe in diesem Haushalt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es auf diesem Planeten eine andere Familie gibt, die so wild auf Essen in/aus Schälchen ist und die wirklich jedes kleine Dingsbums, Schickschnack, Ollodollo in ein Schälchen füllt und ganz sicher erst dann ißt, wenn es hübsch in einem Schälchen arrangiert ist. Selbst oder inzwischen GERADE die Kinder sind total irre und essen am liebsten aus Schälchen. Morgens, Mittags, Abends. Nur Mister Ü........der nimmt auch gelegentlich mal nen Teller. Der ist da nicht so. Aber auch eher selten. Echte Schälchenliebe eben.

Den auslösenden Faktor dafür kann ich sogar einigermaßen konkret benennen: Als hier vor vielenvielen, genauer gesagt 17 Jahren, das erste Baby ins Haus plumpste, ergab das nämlich alles einen tiefen Sinn. Als die Jungs noch klein waren, gab es das Zwischendurchobst prinzipiell nur im Schälchen. Das war irgendwie angenehm zum Rumlaufen, man konnte es bei Bedarf wieder ablegen, fand es  am nächsten Tag  nach 5 Minuten auch wieder und ich musste nicht alles abends wieder einzeln aus den Sofaritzen kratzen. Frühstück und Mittag- und Abendessen wurde im Kleinkindalter irgendwie sowieso in Schälchen serviert. Dann konnte eben einfach nix auch beim wildesten Hin- und Hergeschiebe den Tellerrand runterplumpsen.

Irgendwie verselbstständigte sich die Schälchenliebe aber und ich liege wahrscheinlich nicht weitab von der Realität, wenn ich behaupte, dass wir der Haushalt mit den meisten unterschiedlichen Schälchen im Universum sind. Der Keller ist voll, die Schränke sowieso und ich kann noch nicht mal behaupten, dass das gute alte Foodbloggerdasein zu einer sprunghaften Schälchenvermehrung geführt hat. Es ist einfach unsere persönliche Liebe zur Schale, aus der einfach alles im generellen und speziellen immer einen Tick besser schmeckt als vom Teller.

Wie es der Teufel will, ist dann  ja seit geraumer Zeit hübsch in Schälchen arrangiertes Healthy-Food total in. Ich spreche von den sogenannten Buddha-Bowls, für die ich Pinterest regelmäßig zum Glühen bringe und die ich in tausendfacher Ausführung schon zuhause nachgestylt habe.

Wie? Was? Buddha Bowls?

Ja genau. Die erklär ich euch jetzt und zeig euch direkt mal zwei wahnsinnig gute Styles, der eine davon sogar vegan. Alles locker untermalt von dem ein oder anderen Schälchenbild ;-)......tf.!....und das ist nur ein Teil dessen, was in den Küchenschränken ist. Über den Keller samt Schälchen reden wir ein anderes Mal.





Das Hauptziel einer Buddha-Bowl ist so viele Farben und nährstoffreiche Lebensmittel wie möglich miteinander zu kombinieren um den größtmöglichen gesundheitlichen Effekt zu erzielen. Jede Bowl kann dabei anders sein und darf den Bedürfnissen und dem Geschmack des jeweiligen Essers persönlich angepasst werden. Damit ist sie das perfekte Essen für eine Familie, weil jeder sich das hinein geben kann, was er am liebsten mag.

 Die Basisbausteine jeder Bowl sind

1. Das volle Korn

- Vollkornreis oder wilder Reis
- Hirse
- Quinoa oder
- Couscous

2. Mageres Eiweiß

- Hühnchen
- Tofu oder
- Bohnen, Kichererbsen

3. Gemüse in jeder Form, gegrillt, gekocht, gebacken, gedünstet

4. Nüsse/Saaten/Dressing




Zubereitung:

Eigentlich ist das alles nicht wirklich kompliziert. Ich starte aber hier mit den Chickpeas, den Kichererbsen, da sie etwas Vorlauf brauchen.Übrigens auch ein super Snack für abends auffe Couch. Alles total glutamat- und chemiefrei und super gesund.

1. Kichererbsen selber weich kochen oder direkt Kichererbsen aus der Dose nehmen und gut abtropfen lassen. 300 gr auf einem Backblech ausbreiten und mit 2 Tl Öl vermischen. den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Kichererbsen etwa 40-50 Minuten darin backen bis sie knusprig sind. Vorsicht! Nicht zu lange drin lassen, dann beißt ihr euch die Zähne aus ;-D! Anschließend aus dem Ofen nehmen und mit Salz Pfeffer und einem Gewürz eurer Wahl (die Möglichkeiten sind unendlich, hier war es Schubecks Couscoucgewürz) final abschmecken.

2. Dann das Teriyakichicken marinieren. Für die Marinade den Honig, die Woksauce, gemahlenen Koriander und eine durchgedrückte Knoblauchzehe gut miteinander verrühren und die Innenbrustfilet darin einlegen.

3. Reis kochen.

4. Nun das Gemüse zubereiten. Wir haben Babyspargel, Brokkoli und Zuckerschoten gedünstet, Süßkartoffelstreifen mit Salz + Pfeffer angebraten, eine Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten, Babyspinat gewaschen und zwei Avocados kleingeschnitten.

5. Sesamsaat leicht anrösten.

6. Tahindressing anrühren, indem man die Tahin, Zitronensaft und Ahornsirup miteinander vermischt und mit ein paar Löffeln Wasser zu einer Soße glatt rührt.

7. Kurz vor dem Anrichten das Teriyakichicken kurz in der Pfanne anbraten. Das geht schnell, denn die Stücke sind ja klein. Wundert euch nicht, wenn der Boden der Pfanne lund die Hühnchenstücke eicht schwarz werden.......das gehört so und ist der Honig. Nur leicht dunkel werden lassen, nicht kohlrabenschwarz bitte!

8. Na und dann ists auch schon fertig. Jetzt könnt ihr nach euren Vorlieben ein Schälchen eurer Wahl zusammenstellen. Der Veganer baut seine Bowl mit Kichererbsen und Tahindressing, der Normalo mit Teriyakichicken. Sonstige Wünsche...totally your decision!







Buddha Bowls kann man sowohl warm wie auch kalt essen. Auch teilweise kalt (Salat, Rohkost, Gemüse) und teilweise warm (Chicken, Reis, Gemüse). Ganz wie man mag. Da gibt es keine in Stein gemeißelte Regel. Und der Hit ist auch, dass man alle Zutaten wunderbar vorbereiten kann und sich  -dann in der kalten Version - einfach mal schnell und spontan eine zusammenbauen kann. Wir haben seit neuestem auf jeden Fall immer einige vorgegarte Gemüse, Salate, Sprossen, Reis, und Chickpeas im Kühlschrank am Start.








Naja......und wo ichs mir nochmal so recht überlege......ich glaube meine Schälchenliebe fing doch schon vor den Kindern an. Ich erinnere mich da noch an so einen Thailandtrip mit Mister Ü......damals schwanger mit dem größten Ü und wahrscheinlich deshalb irgendwie etwas schmerzfrei. Äh, naja, also wir transportierten jedenfalls ein komplettes Geschirr nach Hause. Mit ganz vielen Schälchen. Groß und klein und sooo hübsch. Und bei uns so nieeemals zu kaufen. Ich war einfach nicht davon abzubringen und Mister Ü bis in die letzte Zelle seines Körpers einfach gnadenlos verständnisvoll und unterstützend. Wir schrammten haarscharf am schlimmsten Übergepäck vorbei. Jajaja. Und wie durch ein Wunder kam alles heile zuhause an. Es sollte also so sein würd ich mal sagen. Quasi ein Zeichen ;-D.

Und so nahm dann wohl alles seinen Weg. Machste nix.

Will ich sie vielleicht mal irgendwann zählen ;-D? Ich bin mir da nicht so sicher.....hahahaha.....möglicherweiseeventuell hab ich dann ein schlechtes Gewissen ;-D.








Ich wünsch euch was.












P.S.: Ich weiß ihr glaubt das jetzt nicht, aber wir haben wirklich auch extra Schälchen für unser Meerschwein. Wirklich wahr!Wenn schon bekloppt, dann richtig, wa ;-).



Zutatenliste:

(Mengenagaben variabel nach Vorlieben!)

Vollkornreis
1 Süßkartoffel
10 Stangen Babyspargel
1 Avocado
2 Hände Babyspinat
2 Hände Zuckerschoten
5-10 Brokkoliröschen
2 Stengel Frühlingszwiebeln
schwarzer und weißer Sesam

Teriyakichicken:
400 gr Hühnerinnenfilets
40 gr Honig
60 gr Woksauce von Kikkoman
Prise Koriander gemahlen
1 Knoblauchzehe 

Chickpeas:
300 gr gekochte Kichererbsen
2 Tl Öl
Schubeck Gewürzmischung Couscous

Vegane Sauce für die Chickpeabowl:
50 gr Tahin (Sesampaste)
1 Tl Ahornsirup
1/2 Zitrone gepresst
2-4 Tl Wasser

Donnerstag, 18. Juni 2015

An die Messergabelnlöffel, Männer! Wir machen einen Test.......einen GEFRO Balance Test!

Ich bin ja irgendwie nicht so ein wahnsinnig großer Freund von Lebensmittelprodukttests. Puhh, gähn.....ist mir vieeeel zu langweilig. Aber ich bin natürlich auch total froh, dass es im Netz genügend Menschen gibt, die genau das machen und bei denen man sich toll informieren kann, wenn man zu einem bestimmten Produkt eine Frage hat. Ganz klar super, aber thematisch leider irgendwie so gar nicht meine Baustelle. Deshalb hab ich auch direkt abgewunken, als mir ein GEFRO Balance Testpaket mit allem Schnickischnacki angeboten wurde. Die extra großen Packungen. Ochnö....

Aber.

Ich wohne ja nicht alleine und habe Jungs, die das ein oder andere Mal doch mitbekommen, was die bloggende Ma so tut und für Anfragen bekommt. Und die finden es von Zeit zu Zeit immer mal wieder super spannend Fertigsoßensuppennudelnwasweißichundalldas auszuprobiern. Weils so cool ist.  Und weil man sich dann voll erwachsen vorkommt......so quasi wie ein Student. Und weil das doch alle machen.

Aha.

So ist das eben. Erwachsen werden heißt ja auch mal drüber nachdenken zu dürfen, was denn andere so auf den Teller schmeißen und wie man das dann so findet. Ich kann mich auch noch gut an spontan auftretende Phasen in meiner Jugend und Studentenzeit erinnern, in denen ichs einfach wissen wollte. Wissen wollte, ob das denn auch so lecker schmeckt wie´s auf der Verpackung manchmal aussieht. Ob man sich auch nach den zehnten Tütensuppe und Ravioli aus der Dose noch super fühlt, na und wie das überhaupt so schmeckt. Fertigprodukte gabs bei uns zuhause nämlich niemalsnie. Absolut nie. Und das nicht, weil meine Mutter so eine sagenhafte und ernährungsbewußte Köchin gewesen wäre, sondern einfach weil meine Mutter selber mit sowas einfach nicht vertraut war. Was ja per se erstmal nicht das Schlimmste ist.

So hab ich mich dann gepuscht von den Jungs doch zu dem Test durchgerungen. Na und da ich wohl nicht das Zeug zu nem richtig ausgebufften Tester habe, gibts heute hier eine ganz persönliche, spezielle Rezension der Produkte. Keine Sorge.....;-D.....ich nerv euch nicht mit stundenlangem Reklamebla. Hier kommen Fakten auf den Tisch ;-D! Und ein Salat und selbstgemachte Ravioli ;-D!




Nur damit ihr wisst worums eigentlich geht: Wir haben die neuen GEFRO Balance Produkte* getestet, die mit einer konsequent stoffwechseloptimierten Rezeptur, ohne Haushaltszucker oder andere schnelle Kohlehydrate, sondern statt dessen mit der viel langsamer vom Körper abbaubaren Isomaltulose, Inulin (aus Chicoreewurzel) und Glucomannan (aus asiatischer Teufelszunge/Konjakwurzel) daher kommen. Dazu gibts noch die tollen Trendschlagworte vegan, glutenfrei, ballaststoffreich und lactosefrei.




Los gehts! Angefangen habe  ich mit einem Salat. Das Rezept habe ich von der Gefroseite, und ich war wirklich überrascht, dass man dort Rezepte finden kann, die gar nicht mal so schlecht sind! Das hat mein Vertrauen erweckt, denn wer weiß was gut ist, kann vielleicht auch super Fertigprodukte herstellen. Ich habe den Grapefruitsalat mit Zuckerschoten und Ruccola gemacht.




Zuckerschoten putzen, kurz blanchieren und abkühlen lassen, Grapefruitfilets ausschneiden (Saft in einer Schale auffangen!), Salat putzen und waschen, Granatapfel entkernen, Feta (es passen auch kleine Mozzarellakugeln oder ein Ziegenfrischkäse super dazu) zerbröseln und dann einfach alles auf einem Teller anrichten.






Wir haben dazu das Salatdressing Gartenkräuter getestet. Urteil? Zu sauer, leicht brennend, zu salzig, zu künstlich. Hat uns leider überhaupt nicht geschmeckt. Auch wenn die Kerne darin eine gute Idee sind. Ich habe dann aus dem übrig gebliebenem Grapefruitsaft, etwas Olivenöl und ein wenig Himbeerbalsamico, Salz und Pfeffer eine einfache Salatsoße schnell nachgemacht. Für uns passte es dann und wie gesagt, das Rezept ist sonst gut!




Danach gabs ne Runde Suppenpausen. Davon habe ich mir persönlich rein gar nichts erwartet, aber die Jungs waren ganz wild drauf. Es gab die Geschmäcker Tom-Soja, Gemüselust und Taste of Asia.
Für mich waren die alle drei nix, bin wohl kein Fertigsuppenfreak.......aber die Jungs meinten Taste of Asia wäre gar nicht mal schlecht gewesen. Die anderen beiden mochten sie leider auch nicht. 




 Auf ein Produkt war ich dann besonders gespannt: Die Gemüsebrühe. Denn auch wenn in diesem Haushalt extrem viel frisch gekocht wird, gibt es ein Produkt, was ich einfach nicht in ausreichend großer Menge für den täglichen Bedarf herstellen kann. Eben Brühe. Die brauche ich ja auch für Risotto, Pastasaucen und all das. Selbst wenn man die einfrieren kann.....so einen großen Freezer hab ich gar nicht, als dass das neben der tonnenweise vorgekochten Bolognese, dem Eis und.....jaja....alles klar? Da greife ich schon auch mal gerne auf ein Fertigprodukt zurück, auch wenn ich seit Jahren eigentlich nicht besonders glücklich mit den angebotenen Produkten bin. Und ich hatte sie auch wirklich schon alle........Reformhausware, bio, klassisches convenience, ohne/mit Glutamat, mit/ohne Hefeextrakt (was ja fast noch viel böser ist als Glutamat). Alle waren schon im Topf und mein Traumprodukt habe ich noch nicht gefunden. In der Gefro Brühe ist leider auch wieder Hefeextrakt drin und zuviel Salz (gemessen daran, was als Tagesration vernünftig ist). Hm, schade, aber weiter. 




Ich hab für einen Test der Brühe auch hier wieder echte Bedingungen schaffen wollen und hab Ravioli als Suppeneinlage selbst gemacht.

Zuerst einen Pastateig aus Mehl, Eiern, Öl und Salz geschmeidig kneten und dann 1 Stunde ruhen lassen. 




In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dazu die Pinienkerne, abgetropften, getrockneten Tomaten und die Basilikumblätter in einem Häcksler ganz fein hacken, dann den Ricotta dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig zu dünnen Teigplatten ausrollen und auf ein gut bemehltes Ravioliblech legen. Die Füllung mit einem Löffel in die Kuhlen geben, eine zweite Teigplatte darüber geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Fertig ;-)!





Die Brühe roch beim Öffnen durchaus angenehm und auch in der Schale konnte sie ihren ersten positiven Eindruck bestätigen. Sie war höchstens ein wenig salzig, aber das sind Fertigprodukte ja gerne mal. Daran könnte man eigentlich endlich mal was ändern, oder? Dass sie nicht schmeckte wie eine frische Brühe war ja klar. Aber gemessen an all den 3756 Brühen, die ich in meinem Leben schon so ausprobiert habe, gehört sie absolut zu den Besseren. Mit den wirklich superleckeren Ravioli war die Suppe dann gar nicht mal schlecht. Das fanden wir alle. 




Glücklich waren dann alle nach dem Test nicht wirklich. Aber an Erfahrung reicher. Die Brühe hat uns zufriedengestellt, aber nicht 100 % überzeugt. Die Jungs hatten sich von den Fertigsuppen mehr versprochen und vom Salatdressing waren sie regelrecht enttäuscht. Okay, wir sind bestimmt sehr anspruchsvolle Kundschaft, da wir immer den Vergleich mit frisch gekocht ziehen. Aber das ist ja auch nicht verkehrt finde ich, denn nichts ist schlimmer, als wenn Kinder oder auch Erwachsenen gar nicht mehr wissen wie die Dinge in "echt" schmecken. Ziel der Hersteller muss einfach sein, sich dem soweit wie möglich zu nähern und auch bei den Zutaten soweit wie möglich auf seltsame oder gesundheitlich nicht wertvolle Zusätze zu verzichten. Gefro gibt sich da ersichtlich Mühe, muss aber meiner Meinung nach noch weiter nachbessern, um auch die anspruchsvollere Kundschaft zu erreichen. Ach aber ich finde ja, dass sind echte Erfahrungen und genau deshalb haben wir ja den Test gemacht. Weißte als Tester Bescheid. Biste doch wohl eher ein Selberkocher, wa ;-)!? 


Rockt die Hütte Leute!



*Werbung für GEFRO Balance


Einkaufsliste:

Grapefruit Zuckerschotensalat mit Ruccola (Rezept von HIER*):

300 gr Zuckerschoten
200 gr Feta
1/2 Granatapfel
400 gr Ruccola

optional für das Dressing: Himbeeressig, Olivenöl


Ravioli mit Ricotta getr. Tomaten Füllung:

Pastateig:

180 gr Mehl
1 Ei
2 Eigelb
1 Tl Olivenöl
1 Prise Salz

Pastafüllung:

30 gr geröstete Pinienkerne
80 gr abgetropfte getrocknete Tomaten in Öl
4 gr frisches Basilikum
125 gr Ricotta
Salz, Pfeffer


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Samstag, 2. März 2013

Scampi mit Zitronenrisotto und Zuckerschoten

Ich bin ja bekennender Maßen ein rieeesiger..........ach!.......allergrößter!.........., ach was sage ich!......wahrscheinlich weltgrößter Scampiliebhaber, Krabben- und Krebsvernichter im Quadrat.................neben meiner Mutter! Es scheint also in den Genen zu liegen und ich kann einfach rein gar nichts dafür ;-)! Als meine Mutter dann letzten Sonntag mal wieder zu Besuch kam, war es auch direkt ohne große Überlegungen klar, was klein Mutti (also ich ;-S!) so kocht. Das allerbeste an den Genen ist ja, dass man nie alle an seine Kinder weitergibt. In meinem Fall heißt das: Herr Ü, meine Ma und meine Wenigkeit liiiiiieben, verehren und vergöttern diese kleinen rosa Tierchen, die versammlte Jugend im Hause Ü nicht. Und soll ich euch was sagen? Ich hab irgendwie überhaupt keine Lust sie zu bekehren......;-D......kein Problem Kinder......ihr bekommt die ollen fiesen ekligen Fischburger oder Fischstäbchen......und die Scampi sind AAALLLLLLLEEEEE für UUUUNNNSSS!!!! No Problem Schätzeleins.....;-D.......selten war ich bei einem "IHHH FISCH!" am Esstisch so entspannt, ja geradezu beglückt! Auch wenn es mir ein Rätsel bleibt, wieso es ist wie es ist, habe ich doch schon als Kind tonnenweise Scampi vertilgt. Ü 3.0 zeigt zwar leichte Ansätze der Zuneigung......aber........"Willste nicht noch´n Fischstäbchen, die sind heute besonders exquisit geworden????"





Zuerst einmal ein bisschen Garnitur vorbereiten, will sagen, ein paar Kirschtomaten an der Rispe konfieren. Das geht ganz entspannt, einfach die Tomaten etwas abwaschen, trocken tupfen, mit etwas Olivenöl beträufeln und bei 100 Grad 2 Stunden im Ofen konfieren lassen.





Die Scampi vorbereitend schon einmal mit ein wenig Öl, Knoblauch und ein paar Zitronenscheiben in einer Schüssel marinieren.





Dann ein paar Zuckerschoten waschen, putzen, in schräge Stücke schneiden und kurz in etwa Salzwasser blanchieren.





Bevor serviert wird, die Zucherschoten kurz in etwas Öl mit ein wenig Knoblauch durchschwenken.




Jetzt kommen wir aber zum zentralen Punkt des Menüs, dem Zitronenrisotto. Der ist überhaupt keine große Sache in der Zubereitung, aber GANZ GROß in der Wirkung mit Scampis! Ein Traumpartner sozusagen!

Wir starten klassisch: Zunächst wie immer eine kleine Zwiebel und eine kleinen Knoblauchzehe in etwas Olivenöl anschwitzen, dann 100 gr Risottoreis dazu geben, kurz mitrösten und dann schritttweise Hühnerbrühe dazugeben, bis der Reis keine Flüssigkeit nicht mehr aufnehmen kann. Schaut zur grds. Kochweise eines Risotto auch HIER.




Zum Schluss dann den Risotto von der Herdplatte nehmen und mit 2 Eßl creme fraiche, etwas geriebener Zitronenschale, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Nicht mehr aufkochen lassen danach! Hier kommt kein Käse rein!





Die Scampi dann in einer heißen Pfanne mit ein wenig Öl kurz und kräftig anbraten, bloß nicht zu lange, sonst werden sie Gummi! Dann alles zusammen auf einem Teller anrichten und den Risotto noch mit etwas Dill bestreuen. Ein Traum! Das will ich jetzt jeden Tag. Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen!