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Donnerstag, 11. Mai 2017

Jiiiieep.......wir haben einen 18jährigen Sohn im Haus! Wie ging das denn? Geburt...zoooom....und schon 18. Ich werd verrückt!

Moment mal! Da hab ich doch vor lauter Lebenshektik glatt vergessen die Geburtstagssause......na eher den Geburtstagskuchen des besten 18jährigen Sohnes in da wörld und speziell in dis house zu schreiben. Ist schon glatt ein wenig her, aber wie das Leben so spielt......ich hatte mir den Post immer auf die Rolle (Die To-Do-Rolle!Selbstverständlich nicht etwas anderes, denn ich habe da ein völlig durchtrainiertes 6pack! ;-D) gelegt zum Schreiben und bin durch so bescheuerte Dinge wie SCHLÜSSELBEINBRUCH beim Ärmsten alles Armen, also mittlerer Ü, inclusive sämtlicher daraus resultierender Konsequenzen wie tagelangem Stehen in den verrücktesten  Krankenhausnotaufnahmenwarteschlangen, Arzt- und Rehabesuche aller Art, Fahrten von A nach B nach G, nach Y nach Z, lustigen Gesprächen mit Lehrern, wie wir das denn nun machen mit der Schule, wo er doch Nix schreiben kann (keine Hausaufgaben, kein Mitschreiben in der Schule, keine Tests, keine Arbeiten....ui!) davon ungebührlich abgehalten worden. Es geht ihm aber inzwischen schon wieder ganz gut......deshalb......aus Gründen...... der Post erst jetzt. Über den weltbesten, schokoladigsten und Giottonussigsten Geburtstagskuchen, den wir seit langem hatten. Und nochwas? Ihr glaubt mir nicht, aber der war echt nicht schwierig. Ich schwööööre! Mit ganz langem Ö!




Aber zuerst nochmal zum erschreckend schnell herangewachsenen und mich schon seit langem extrem überragenden 18 jährigen Nichtmehrbaby. Ist natürlich völliger Quatsch was ich da in der Überschrift geschrieben hab. Geburt...zoom und so.....ich hätte auch mit letzter Kraft gekreischt, wenn mir das jemand nach der 48594 durchgemachten Nacht mit Baby und Augenringen so groß wie das Steinhuder Meer sowas erzählt hätte. Da kommt einem das Dasbabyistausdemgröbstenraus  Lichtjahre entfernt vor. Normales Leben wo bist du. So ist das eben. Wobei.....das ist ja dann normal. Irgendwann ist es so, dass  sich immer mehr eins ans andere reiht, die Übergänge irgendwie nahtlos sind und man die Zeit vergißt. Ständiges Windelwechseln reiht sich an die Schnullerentwöhnung, den ersten Schwimmkurs, vorzeitiges Lesenlernen in der Kita, Einschulung, Sportvereinfahrten bis zur völligen Tankentleerung, Pubertät, Tanzkurs, Pickelfrust, erste Rasur, Leistungskurswahl, Abitur und Studienauswahl. Wo war die Zeit nochmal? Und hab ich etwa in der Zeit Falten und Augenringe bekommen???

Kinderkrankheiten wie z.B. Windpocken mit 7 im Urlaub, wegen derer man fast notausgeflogen worden wäre und dreierlei völlig lästige und überflüssige Lebensereignisse  nimmt man auch noch mit, und schwuuuups.........wähnt man die Babyzeit vorgestern und glaubt sich selbst allen Ernstes, das Kind wäre PLÖTZLICH 18 geworden. So trallala nebenher mal. Ist er natürlisch nischt. Wie denn auch.

Alles lustiger Blödsinn. Ganz normaler Elternwahn aber. Wenn dann noch Baby Nr.2 und 3 kommen verliert man völlig den zeitlichen Über- und Durchblick.

Und ich kann mich wirklich noch so gut erinnern!!! Waaahhhhhh!!! War der süß klein und putzig♥. Na und jetzt ist schon ein echter Mann. Ein wenig schnüff ist das schon.

Um nicht zu sagen grauenhaft....schrecklich...katastrophal! Heul!!! Beebiiiii, wo bist du hin???

Ach aber Ruhe hier........man reiche mir einfach ein GROOOSSES!!! STÜCK!!!! TORTE!!!! Schokolade hilft ;-D.

Ein bißchen ;-D.




Also dann jetzt zum Kuchi......äh Törtchen......Schokotörtchen.

Zubereitung:

1. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen.

2. Butter und Zucker cremig verrühren und dann die Eigelb unterziehen. Anschließend Nüsse, Mehl Backpulver und Buttermilch dazu geben und alles gut zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die gehackte Schokolade einstreuen und das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterziehen.





3. Den Teig in zwei Portionen teilen und jeweils eine Portion in der 18er Form bei 180 Grad 30-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

4. Während die Teigböden backen die Schokocreme zubereiten. Dafür das Nougat und die  Schokolade fein hacken und mit 200 ml Sahne im Topf schmelzen, aber nicht kochen lassen. Die Mischung gut abkühlen lassen.

5. Dann die restlichen 200 ml Sahne steif schlagen. langsam den Frischkäse in kleinen Portionen dazu geben und weiter rühren. Nun die abgekühlte Nougat-Schoko-Sahnedazu geben und die Masse  5 Minuten luftig aufschlagen.

4. Die beiden Teigböden nach der Backzeit auskühlen lassen und jeweils waagerecht halbieren, sodass man nun 4 Böden hat.

5. Die Böden dann jeweils mit Schokocreme, gehackten Haselnüssen und etwas gehackter Schokolade auf der Tortenplatte übereinanderstapeln , wie es auf den Fotos zu sehen ist. Mit der restlichen Creme die Torte von außen mit einem Palettmesser gerade einstreichen.





6. Die Torte dann nach Wunsch mit Giotto, Haselnüssen, Schuko und Zebraröllchen dekorieren und nochmal kalt stellen.

7. Für die 18 habe ich nochmals Schokolade geschmolzen, in eine Spritzpistole gefüllt und eine grobe 18 damit auf 2 Schaschlikspieße gespritzt. Ist nicht so supergenial von der Form gelungen.......ich denke es wäre besser gewesen die Schokolade eher in einem cremigen Zustand zu verarbeiten......aber der Grad ist schmal....schwups ist sie zu flüssig. Nehmt als Tip und versuchts einfach mal. Abkühlen lassen hilft durchaus auch, wenn man nicht so ne eilige Natur ist wie moi. Haha.










So und jetzt beißt mit mir in ein riesengroßes Stück Schokotorte, wenn ihr auch ein großgewordenes 18jähriges Nichtmehrbaby habt ;-D!

Und jetzt sagt schon....isser nicht schnuckelig? Und soviele Haaaare! ;-D

Bebi ♥!

Ich wünsch euch was!













Zutaten:

(für einen Kuchen aus der 18cm Form!)

Für die Tortenböden:

200 gr Butter
20 gr Kakao ungesüßt
100 gr Buttermilch
5 Eier getrennt
200 gr gemahlene Haselnüsse
200 gr dunkle Schokolade
150 gr Mehl
10 gr Backpulver

Für die Schokocreme:

200 gr Frischkäse
400 ml Sahne
400 gr Nougat
100 gr Zartbitterschokolade
100 gr gehackte Haselnüsse

Für die Deko:

(nach Bedarf)

1-2 Pkg Giotto
Haselnüsse ganz
Zebraröllchen
Holzspieße
50 gr Zartbitterschokolade

Donnerstag, 16. März 2017

Vom Lasertaggen und kleinen easypeasy Minizupfkuchen.

We survived the Lasetagparty!

Hahahaha....ach wasn Quatsch ;-D. Ich untertreibe kein bißchen, wenn ich sage, dass wir den Geburtstag des kleinsten Ü auf der linken A.....backe abgerissen.....ja......also es war komplikationslos die offene HerzOP. Möglicherweise hatte die Party aber auch einfach nicht die Brisanz einer offenen HerzOP (wie z. B. eine Übernachtungsparty mit ausflippenden 12jährigen vor ein paar Jahren beim größten Sohn.), sondern war von der Einstufung auf der Gefährlichkeitsskala eher bei einem Hühnerauge, also quasi bei null Gefährlichkeit. Vielleicht war die Ursache dafür einfach nur, dass wir die Hauptparty in die Lasertaghalle auslagerten, vielleicht lags aber auch daran, dass man nach gefühlten Quadrillionen von Kindergeburtstagen bei 3 Kindern irgendwann einfach abgebrüht ist. Oder es ist einfach dem Alter (Naja...vielleicht auch nicht, schrieb ich nicht was von ausflippenden 12jährigen? DIE WAREN 12! Bis auf das Geburtstagskind, der ist 11.) und guten Benehmen der  Kids (Das schon eher!) geschuldet, die einfach ALLE ohne Ausnahme total gut drauf UND schrecklich spaßig waren? Es gab keinen Zoff, die gegenseitige Rücksichtnahme und der Gemeinschaftssinn war großartig und das einzige anwesende Mädchen wurde absolut liebevoll integriert und war wahrscheinlich sowieso die Taffste von allen (s.U. das Mehlgummibärchenspiel!). Fantastisch! Ihr könnt alle bei mir einziehen wenn ihr wollt, ja?
♥ ;-) Und ich adoptier euch auch alle ihr Großen ;-) 






Kurz vor dem vorgebuchten Zeitfenster stürzten wir uns also in unsere Lasertaghalle. Mister Ü und ich hatten überhaupt keine Ahnung von nix. Weder von den Playerscards, die man sich machen konnte, noch von irgendwelchen Zeitfenstern zum Spielen, noch von anderen Gruppen, die auch mitspielen und schon gar nicht von Ablauf und Ausrüstung. Es war also alles wie schon seit der Steinzeit: Die Jungend weiß was abgeht und erklärt den langsam gebrechlich werdenden Eltern wie die Schose eben so läuft. Denn eigentlich alle waren schon mal lasertaggen. Nur wir zwei ollen Eltern eben nicht (Aber ich sags euch ich kann da jetzt unter meinesgleichen (alterstechnisch gesehen) sowas von einen raushängen lassen, dass ich weiß wie Lasertaggen geht ;-D....HA!).

Praktischerweise gab da dann Tische wo wir unsere mitgebrachten Getränke, Sweets und Kuchen aufbauen konnten, wie die 765483 anderen Kindergeburtstage, die am gleichen Tag dort stattfanden auch. Die Kids verschwanden direkt in ihr erstes Spiel und wir wunderten uns nur, wie angesagt Lasertaggen momentan ist. Wir haben da echt was verpennt die letzten Monate. Spontan überlegten Mister Ü und ich zwischen Gummischlangen, Zupfkuchen und nem ordentlichen Schluck Limo ausser Flasche, dass wir eigentlich voll doof sind, dass wir nicht selber ne Lasertaghalle aufmachen und bei den überschaubaren Investitionen.......und Lasertaggen ist ja total einfach und so......und überleg mal der Ablauf und die Ausrüstung und die Halle und so.......HEY!....wir hatten seit 10 Minuten den absoluten Durchblick wie Lasertaggen geht......da hängt man sich gedanklich auch schon mal gerne aus dem Fenster. Und nicht dass wir uns irgendwann Vorwürfe machen, wir hätten das Geschäftsmodel nicht angemacht und durchgesprochen. Hm. Soso.






Nur so nebenbei: Die Minizupfkuchen kamen total gut an. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, weil ich der Ansicht war, dass manche Kinder überhaupt keinen Käsekuchen mögen. Da Käsekuchen aber bekanntermaßen die Leib und Magenspeise des jüngsten Sohnes ist, dachte ich mir einfach......egal. Mach ich trotzdem. Wenn nicht am Geburtstag, wann dann kann man sich seinen Lieblingskuchen wünschen? Also. Das Googeln von Zupfkuchen gestaltete sich dann als extrem unerfreulich, weil ich nur die abenteuerlichsten Rezepte im Netz fand. Auch wenn ich nicht Cynthia Barcomi heiße, so hab ich doch über die Jahre des Bloggens schon so einige Dinge ausprobiert und konnte mir an meinen Fingern abzählen, dass die Rezepte die ich fand so nicht fluppen können. Wenn es eins ist, was ich gelernt habe, dann das: Such dir deine Profis und Blogs, dies einfach können und die das Rezept auch schon mal selber ausprobiert haben und nicht nur irgendeine Zusammenstellung von Zutaten mit irgendeinem Foto hochladen. Selbst renommierte Zeitungen machen das! Grusel! Und es gibt so viele tolle Blogger mit großartigen Rezepten!

So. Wie auch immer. Ich fand also nix, was mir passte und hab mir dann einfach selber das Rezept erdacht. So gehts auch. Hier also extra von mir für euch getestet und von der Jugend für gut befunden: Minizupfkuchen! Und by the way........muy facil, wie der Spanier sagt! Sozusagen easypeasy diese Minizupfkuchen!






Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr den Schokoteig aus den unten angegebenen Zutaten her. Von der Teigmasse nehmt ihr anschließend 1/4tel weg und legt es zur Seite. Den restlichen Teig teilt ihr in 12 Portionen (für eine 12er Muffinform) auf und passt die Portionen jeweils in die Muffinform ein.

2. Dann rührt ihr die Käsekuchenfüllung aus den unten angegebenen Zutaten zusammen und verteilt ihn gleichmäßig in die 12 mit Schokoteig ausgelegten Formen.

3. Nun holt ihr euren Weihnachtssternausstecher raus und stecht aus dem verbliebenen Viertel Schokoteig Sterne aus und legt diese dann auf jeweils einen Minikuchen.

4. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Minikuchen ca. 30 Minuten backen.








Das Tolle am Lasertaggen war: Alle waren in einer Mannschaft und kämpften also gemeinsam. Echtes Teamwork also. Schön war, dass irgendwann auch ein würdiger Gegner auftauchte, eine etwa 20jährige Frau, die die Jungs absolut wüst beschimpfte. Was vorgefallen war? Niemand wußte es. Die Jungs waren alle ziemlich verwirrt. Aber gut. Vielleicht taucht in solchen Hallen auch nicht immer das beste Publikum auf. Na auf jeden Fall war die Frau dann echt gut zum Punkte sammeln.

Zuhause gab anschließend noch eine Ladung Hotdogs, Chips und vor allem das vom jüngsten Ü herbeigefreute Spielchen, dass einzig dem Zweck diente, von seinen Freunden .....sagen wir mal......."spezielle" Fotos zu schießen.

Man gebe also eine Packung Mehl in eine Schüssel, mische ein Tüte Gummibärchen darunter und lasse die Jugend ohne zur Hilfe nehme der Hände......also quasi nur mit dem Mund und was sich sonst noch so im Gesicht befindet (Nasen sind perfekt um Mehl von rechts nach links zu schieben!)....selbige wieder heraussuchen. Kleiner Tip: Bettlaken drunter legen und Handtuch bereithalten. Mütze für alle Langhaarigen ist auch nicht schlecht.

Ich sags euch. Fast wie Dschungelkämp. Fanden zumindest die Jungs. Und für die Stimmung wars auch Bombe ;-)! Ach und schaut mal.........wenn ihr wissen wollt, wie eure Kinder in 50 Jahren aussehen......dafür braucht man keine Computeranimation ;-D!.........nehmt einfach nur Mehl!




Da ich ordentlich Fotos geschossen hatte, gabs am nächsten Tag noch für jedem eine Minicollage mit "seinem Mehlgesicht" und dem Gruppenfoto beim Hotdogessen. Ich mag solche Erinnerungen ja.

Na und nun bin ich ja mal gespannt, ob ich mich nächstes Jahr noch in die Partyplanung einmischen darf. Wer weiß ;-D?


Habt ne schöne Woche ihr Lieben!













Zutaten (für 12 Minizupfkuchen aus der Muffinform):

Für den Kakaoteig:

100 gr Butter
60 gr Zucker
1 Ei
2 El Kakaopulver ungesüßt
180 gr Mehl


Für die Käsekuchenfüllung:

400 gr Quark
200 gr Frischkäse
200 gr Creme fraiche
200 gr Zucker
120 gr Mehl
3 Eier
1 Msp gemahlene Vanille
1-2 Eßl Zitronensaft

Backzeit: 180 Grad, ca. 30 Minuten, mittlere Schiene

Dienstag, 13. Dezember 2016

Achtung Achtung! Ein Weihnachtsglückspecial! Knusprig, süß, salzig schokoladig. Ganz ohne Backen! Und auch voll dufte zum Verschenken!

Es gibt ja viele Wege die zum Glück führen. Zum Weihnachtskeksglück meine ich.

Der eine Weg ist Backen. Dieses Jahr war ich aber kein bißchen erfinderisch und hab einfach die alten Rezepte vom Blog, die wir alle einfach immer ratzfatz Wegfuttern von vorne bis hinten durchgebacken. Hach und es war herrlich Altbekanntes zu futtern. Allen voran lieben wir ja besonders die Cranberry-Pistazien- Sables, die White-Chocolate-Lemonbuttons und ohhhhjaaaaaa.......die Pinienkern-Baiser-Biscotti.

Der andere Weg ist "Kleben und Gießen". Ja richtig gelesen. Gebacken hat in dem Fall wer anders. Wie ich drauf kam? Hoha! Irgendwann fiel mir auf, dass ich ja noch UNBEDINGT kleine Kleinigkeiten zum Blitzverschenken und auch noch was für den Weihnachtstisch an Heiligabend brauche. Irgendwas Hübsches was schnell gemacht ist und über das man sich einfach mal so eben schnell freuen kann. Ich hab mich also durch Pinterest gewühlt und hab direkt nen Haufen Ideen gefunden, die ich dafür total Bombe fand. Entscheiden, was das Beste ist,  konnte ich mich ja leider überhaupt nicht. Na und? GENAU! Ihr kennt mich. Dann hab ich einfach direkt alles gemacht ;-)!  Und irgendwie wird's dann wenn man anfängt doch nochmal alles noch anders. Und wenn man so im Flow ist sowieso. Also sehr mal her. Geht alles voll schnell und ist garantiert ohne backen.






Zuerst dachte ich, ich mache die Schokolade und Brezelringe nur mit natürlichen Zutaten.......eben hier oben die im Bild: Cranberries, Pistazien, Minibiobrezel, Bioschoko und all sowas. So ungefähr wenigstens. Da habe ich die Rechnung aber ohne die Jungs gemacht, insbesondere den kleinsten Ü, der er natürlich unbedingt auch ein wenig bunt wollte.






Tolle Tricks zur Herstellung dieser wunderhübschen Kleinigkeiten muss ich eigentlich gar nicht großartig verraten, denn man muss eigentlich nur Schokolade schmelzen und ruff mit dem Zeugs ;-D. Also ihr versteht.

Na gut. Ich sags doch was genauer. Aber eigentlich gibts da nur drei Dinge zu sagen.

Also erstens ........fast der wichtigste Tip: Nehmt keine Scheißschokolade! Bitte.
Scheißschokolade = Scheißgeschmack = Scheißaufvollerlänge. Ums deutlich und klar genug für euch rüberzubringen proll ich hier auch gerne mal mit unflätigem Vokabular rum. Nur für euch. ;-) Wir verstehen uns also, ja? Ich würd mich sonst normalerweise nieeeeeeeee so ausdrücken. Nie! ;-D Niemals.








Dann zweitens beim Schokoladeschmelzen in der Mikrowelle bitte etwas vorsichtig sein und die Schokolade nur anschmelzen, bis sie sich gut anrühren läßt. Dann einfach etwas stehen lassen und die Klümpchen lösen sich von alleine auf. Wenn ihr die Schokolade überhitzt, sieht sie nach dem aushärten sonst nämlich voll schäbig aus. Sie glänzt dann nicht mehr und bildet unschöne Streifen, Schleier, Grissel.......wisst ihr was ich meine?.......wie wenn man im Sommer eine Packung Schoko aufmacht, die drei Tage in der Sonne gelegen hat. Bääääh. Nicht schön!







Na und drittens hier die minimini Betriebsanleitung für die Brezelringe. In meinem Fall waren es wirklich sehr kleine Brezel aus dieser Packung. Davon werden 6 Brezel hälftig in Schoko der Wahl getaucht und auf Backpapier aneinander anstoßend zu einem Kreis gelegt. Darüber wird mit den Rundungen der Brezel versetzt noch einmal die gleiche Anzahl in Schoko getunkte Brezel gelegt. Dann könnt ihr sofort verzieren. Anschließend muss nur noch alles erkalten, aber das ist ja bei den Temperaturen momentan kein Problem. Entweder mal kurz raus mit den guten Stücken auf den Balkon oder in den Garten, ja oder einfach den Kühlschrank bemühen. Oder warten. Hahahaha......jaja, geht theoretisch auch, wenn man nicht so verfressene hungrige Kinder hat, dies nicht abwarten können.






Und wisst ihr was? Die Brezelringe kann man sogar an den Weihnachtsbaum hängen! Einfach Schleife durch und ran! Fluppt wie ne eins! Damit ist euer Baum echt zum anknabbern!

So und jetzt ruhisch Bluuuut. Weihnachtsstress kennen wir nicht! Ommmm!

Nicht wahr ;-)?

Tschööhööö


Zutaten für Weihnachtsschokolade und Brezelringe:

Schokolade nach Art und Menge eurer Wahl (weiß, Vollmilch, Zartbitter.......alles!)
Pistazien geröstet ganz
Pistazien gehackt
Cranberries ganz
Himbeeren gefriertrocknet 
Zuckeraugen z.B. von Amazon
Minilaugenbrezel
Salzstangen
Zuckerdekor eurer Wahl
Schokodekor eurer Wahl