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Dienstag, 24. November 2015

Old Cake Tin Adventskranz und Reload of Nic´s Bananenbrot

Schwups, da isser ja schon wieder: Der Advent! Wer hätts gedacht, wo der pubertierende Junior sich letzte Woche bei fast 16 Grad doch wieder spontan fürs blanke T-shirt tragen entschied und gar nicht realisieren wollte, dass doch irgendwie schon Mitte November ist. Ha. Machste auch nicht mehr als Schulterzucken. Die Jugend ;-D.

Aber dann. Da wuschelten am We so hier und da ein paar Schneeflocken runter und es wurde K.A.L.T! Brr. Junior packte dann doch mal die Pullover und Jacken aus und mir fiel siedend heiß ein, dass nächstes Wochenende ja wieder der großartige Spaß mit dem Adventskranz losgeht. Und wie jedes Jahr (der treue Leser kennt das schon) fragen wir uns wie immer Ende November:
Wird Frollein Ü es dieses Jahr endlich einmal hinbekommen, das dusselische  wunderhübsche Ding, obwohl es direkt vor ihrer Nase steht, regelmäßig anzuzünden? Wenn sie es schon nicht unter der Woche schafft, wird sie es ganz vielleicht womöglich Sonntags mit geballtes Familienkompetenz  hinbekommen ein Feuerchen zu zünden? Wird sie wieder den alten Trick versuchen, sich das Kränzchen von A nach B nach X , Y und ja auch nach Z zu stellen, um sich selber nur durch die blanke Platzierung ein Schnippchen zu schlagen? Und sich damit selbst überlisten? Oder wird die ihr in der Hinsicht in nichts nachstehende Großfamilie eventuell auf die Idee kommen ein wenig lauschig vorweihnachtliche Adventsatmophäre mit dem Kränzchen in die karge Hütte zu holen und sie aus ihrer ewigen Adventskranzanzündeverantwortung zu erretten? Oder ist das hier in diesem Männerhaushalt alles eh voll egal und Frollein Ü macht das womöglich nur für sich ;-)? Hm. Liebe Leser, bleiben sie gespannt. Stay tuned quasi ;-).





Jetzt aber zuerst mal zum wirklich spaßigen Teil. Den Teil den ich immer gut kann ;-D. Yeah. Der Teil lautet: Adventskranz (oder was auch immer) ausdenken und.......ihhh.....pfui Spinne dieses Wort......baschteln. Bäh. Seit ich vorletztes WE auf der Blogst war und dort gelernt habe, dass man DIY ganz extremlässig "DIEIWEI" (Simmer nisch alle Amerikanääär???) ausspricht, habe ich beschlossen, dieses um Längen coolere Wort jetzt immer zu benutzen, wenns eigentlich ums...ihhh....Baschteln geht. ALSO. Ich DIEIWEIE jetzt. Das Wort kann man zwar so eigentlich gar nicht benutzen, das is mir aber schnurz. piep. egal. So!




Der Adventskranz ist eigentlich schnell gemacht. Nüsse in die Form, Kerzen dazu und nun einfach nur noch ein bißchen Draht biegen und alten Nagellack verbrauchen. Ja genau. Richtig gelesen.

Ich hatte diese Idee, aus Draht kleine Formen zu biegen und mit Nagellack auszufüllen schon mehrfach auf Pinterest gesehen und mich immer gefragt, ob das wohl klappt. Anfangs war es dann in der Tat etwas fummelig, aber dann hatte ich den Trick raus und den verrat ich euch jetzt hier auch.

- Also zu allererst ist es von Vorteil, wenn der Nagellack wirklich schon älter ist und nicht mehr so flüssig. Wie heißts so schön? Je oller je doller. Trifft hier wirklich zu.

- Wenn ihr Formen aus dem Draht biegt achtet darauf, dass die zu befüllende Fläche nicht zu groß ist.

- Der Nagellack wird dann am einfachsten so aufgetragen: Ihr haltet euere Drahtform in der linken Hand und mit dem in der rechten Hand befindlichen Nagellackpinsel streicht ihr ganz flach, wie bei Butterbrot schmieren über die komplette Fläche der Form mit einer langsamen Bewegung. Das sollte dann im besten Fall eine dünne Haut über der Form ergeben. Lack trocknen lassen und noch eine weitere Schicht auftragen, damit es  stabiler wird.

- Wenn ihr das so wirklich GARNICHT hinbekommt, gibts noch einen anderen Trick. Die Formen werden dann zwar nicht ganz so schön, aber es ist ein Weg: Ihr legt einfach Backpapier vor euch und die Formen darauf. Dann tropft ihr von oben den Lack in die Form, sodass er auf jeden Fall alle Ränder berührt und lasst ihn so trocknen. Ist der Lack getrocknet, kann man die überstehende Farbe einfach abbrechen.






Außen um die Kuchenform habe ich einen Schriftzug mit Merry Christmas gebogen. Glaubt mir. Sieht schwieriger aus, als es ist! Ihr brauch allerdings unbedingt eine gute, kleine Zange!

Und hier unten seht ihr mal meine Nagellacksternchen, -herzchen und -kreise. Die werden, wenn alles gut getrocknet ist,  zu zweit oder dritt oder auch mehr ineinander verdreht und um die Kerzen des Kranzes gebunden.






Aber ich bin noch nicht fertig! Am We, als ich so meine Drähtchen am biegen und bemalen war, sah ich bei Nic auf dem Blog ein Bananenbrot. EIN ZEICHEN DES HIMMELS! Den vor zwei Wochen, als ich mit Nadine morgens zur Blogst fuhr, knabberte sie an mindestens einem Tag davon ein ebensolches. Nicht, dass ich ihr das hätte entreißen wollen, neinnein, aber irgendwie hakte sich das so in meinem Gehirn fest, dass ich mir schon an dem We schwor, genau so eins SOFORT nach der Blogst zu backen. Wurde natürlich wieder nix draus, bis die liebe Nic damit blogmäßig um die Ecke bog. BÄHM! BANANENBROT ;-D! Und hier isses! Ich hab das Rezept wie immer leicht verändert, sowohl bei den Zutaten (Vanille statt Zimt, Joghurt statt Buttermilch), als auch bei den Mengen (Ich hatte eine kleine Kastenform, 18 x 9,5 cm! Das sind 2/3tel der Menge einer normalen Form. Bei Bedarf also die Zutatenmengen einfach um 1/3tel erhöhen! ).






Zubereitung:

1. Soll ich euch was sagen. Ich hab einfach alle Zutaten ( bis auf ein paar besonders schöne Pecanhälften für die Deko, etwa 12 St) in eine Schüssel getan und in die Kitchenaid gestellt. So einfach ist das. Nur den Apfel hab ich geraspelt. Die Banane wurde von der Kitchenaid zerlegt. Ach und okay......die Nüsse hab ich erst ganz zum Schluss drunter gegeben. Bin ich jetzt ein Kochproll? Nix einzeln verrühren und so ;-S.

2. Form ausfetten, Teig hineingeben, mit Pecannusshälften dekorieren und in dem auf 180 Grad vorgeheizten Ofen etwa 40-50 Minuten backen. UNBEDINGT EINE MESSERPROBE MACHEN, BEVOR IHR DAS BROT AUS DEM OFEN HOLT!





Auch wenn das ANZÜNDEN des Adventskranzes in diesem Haushalt für erhebliche Schwierigkeiten sorgt......AUSPUSTEN ist nie ein Problem. Da sind immer sofort alle da.

KLAR.





So. Seid ihr jetzt entsprechend präpariert für den Advent oder braucht ihr noch ein paar DIEIWEI Weihnachtsideen? Na dann schaut doch mal bei meinen Vorschlägen aus den Vorjahren......dazu gehts hierentlang!

Ich wünsch euch einen kerzenerhellten ersten Advent! Und uns wünsch ich das auch ;-D!














P.S.: Vereinzelt wurde Frollein Ü in den frühen Morgenstunden beobachtet, wie sie die eine oder andere Kerze im Halbdunkel beim Schulbrotschmieren schon mal prophylaktisch anmopperte und mit einem "Du doofes Ding du, ich weiß genau wie es mit uns enden wird! Kannste nicht einfach klingeln, hupen oder blinken oder sowas?" abstrafte. Als gäbs keine Handys, sagte da die Kerze. Tsss. Die wieder.

Soweit isses schon. S.I.E. S.P.R.I.C.H.T M.I.T K.E.R.Z.E.N!

OmG.


Einkaufsliste:

Bananenbrot (für eine kleine Kastenform 18 x 9,5cm!)

2 braune Bananen ( 190 gr)
1 kleiner Apfel (80 gr klein geraspelt)
120 gr Pecannüsse grob gehackt
180 gr Mehl
60 gr Zucker
2 Eier
50 ml Sonnenblumenöl
30 gr Joghurt
1 1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
etwas gemahlene Vanille

Adventskranz:

alte runde Kuchenform
Draht, Zange
alter Nagellack
Haselnüsse
4 bunte Kerzen

Freitag, 20. April 2012

Bananen Walnuss Cupcakes mit Bananenfrosting und Schokoüberzug

Ich hatte gestern ziemlich viele Bananen übrig und war einfach zu karrig, die schon wieder wegzuschmeißen. Zu stark schwankend sind einfach die Vorlieben der Jungs, ts, da macht man nix! Wie es der Zufall wollte, hatte ich Tage zuvor aus Carinas "Lecker Bakery" einige Reszepte kopiert und da war dann auch glatt ein Bananen-Rezept dabei. Da es aber eigentlich für die Zubereitung in kleinen Souflee-Förmchen gedacht war, habe ich es ein wenig verändert....verbessert ;-))....und das kam dabei heraus:

 

Zuerst 200 gr weiche Butter mit 150 gr Zucker (selbstgemachter Vanillezucker) cremig aufschlagen.


Dann 4 Eier dazu geben.


Nun noch 1 Eßl Zitronensaft, 200 gr Mehl, 1 gestr Tl Backpulver und 75 gr Speisestärke unterrühren und dann 2 dünn geschnittene Bananen und 60 gr gehackte Walnüsse dazu geben.


 Den Teig in ausgebutterte Förmchen, hier Minimuffinförmchen geben und bei 190 Grad knapp 25 Minuten backen. Abkühlen lassen.


Für das Topping eine kleinere Banane mit 
 250 gr Frischkäse vermischen und mit Zucker und Zitronensaft abschmecken.


Die Masse in einen Spritzbeutel oder wie hier diese geniale Spritzpistole geben und kreisförmig auf die abgekühlten Muffins auftragen.



Mit Schokoladenglasur am besten teelöffelweise übergießen und ein paar Stunden kalt stellen!


Also ich fand die klasse, die sind sogar so lecker, dass man sie mag, wenn man eigentlich gar nicht so auf Banane im Kuchen steht (wie ich)

Freitag, 6. Mai 2011

Bilder einer Kathastrophe: Erdnuss-Bananen-Kranz

Ich liebe autentisches Blogging und damit auch jeder sieht, dass mir auch nicht immer alles gelingt, heute mal ein total realer Katastrophenpost.Ich hatte mir ein Rezept aus einem meiner Lieblingsbackbücher, nämlich dem von Annik Wecker, vorgenommen: 
Erdnuss-Bananen-Kranz!


Sie schreibt darin, dass sie für diesen Kuchen schon mal einen Heiratsantrag bekommen hat, so irrsinnig gut wäre er. Na dann muss der ja ordentlich was können der Kuchen.....nebenbei erwähnte sie auch noch, dass man damit 20 Personen satt bekommen könne, so gehaltvoll wäre er. Heißt also, viel Raum für viele Heiratsanträge. Es scheint also der optimale Kuchen für unverheiratete Frauen zu sein, vielleicht ist er bei mir deshalb auch nicht gelungen......obwohl Frau Wecker ja auch verheiratet ist! ABER! Sie hat cleverer Weise kein Foto des legendären Kuchens in ihrem Buch......jaja Frau Wecker, schauen sie mir mal tief in die Augen!?

Zu allererst schon mal den Ofen auf 150 Grad aufheizen. Dann
 nehme man eine Schüssel und Waage zur Hand und verknete folgende Zutaten:

500 gr Bananen (etwa 5 Stück)
120 ml Buttermilch
100 ml Bananenlikör 
(Sowas hatte ich das letzte mal mit 17 in der Hand! Ich sag ja, spricht alles für Unverheiratete, andere haben sowas standardmäßig gar nicht mehr im Hause!)
2 Tl frisch gepressten Zitronensaft


Jetzt  kommen 
200 gr Mehl
50 gr Speisestärke
2 Tl Natron
1 Tl Backpulver
200 gr Butter 
1 Prise Salz
250 gr Zucker
1 ausgekratzte Vanilleschote und 4 Eier  dazu


Alles richtig ordentlich miteinander verquirlen! Dann den Teig in eine gefettete Kranzform geben und bei 150 Grad laut Frau Wecker 1 Stunde backen. Ich würde ja eher 1 1/2 Stunde vorschlagen, zur Not die Kuchenoberfläche mit Folie abdecken.


Bei mir war der Kuchen nach einer Stunde überhaupt nicht durchgebacken. Na und da ich so vertrauensseelig war und keinen Messertest gemacht habe, fiel mir der Kuchen total auseinander, als ich in aus der Form holen wollte! Irgendwie habe ich es geschafft drei Ringe aus dem Kranz zu schneiden......nein irgendwie falsch gesagt, alles fiel auseinander, ich habs dann wie Knetgummi wieder zusammengedrückt, weils ja eh noch nicht gar war ging das......fürchterlich! Dieses Hackfleisch hab ich dann auf Backpapier gehievt und einzeln nochmal gbacken.....das Kuchen gewordene Grauen!


So, dann war der Teig wenigstens durchgebacken! Meine Rettung war, dass man jetzt eine Füllung zum Einsatz bringen konnte, die extrem stützend für den lieben Kuchen war. Eine echte Knallerfüllung! Klar, dass davon 20 Mann satt werden. Wenn bei dem Rezept nicht mal irgendein Ami die Finger im Spiel hatte......

125 gr Schokolade klein hacken und schmelzen. In einer Schüssel 300 gr Erdnussbutter ohne Stückchen und 50 gr Puderzucker glatt rühren und dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.


Die Form diente meinem Kuchen dann als Stützkorsett. Den obersten Ring in die Form legen und die Hälfte der Creme darauf streichen. Dann den mittleren Ring in die Form.....ich sag das jetzt extra so, denn ich hab Bröckchen reinlegen müssen, weil alles auseinander fiel. Irgendwie war das aber egal, denn die Creme hat alles herrlich miteinander verbunden. Zum Schluss noch den letzten Ring.....irgendwie....drauf legen, bringen, stellen, bröseln....irgend sowas und ab in den Kühlschrank für 1 Stunde!


Dank der Creme und der Kältetherapie war der Kuchen nach der Stunde einigermaßen formstabil, so konnte ich ihn auf einen Teller stürzen.


Jetzt zur Glasur, mit deren Hilfe ich die massenhaften Makel perfekt kaschieren und die Optik des Kuchen richtig retten konnte. Hierfür kocht man 80 ml Sahne auf , zieht den Topf vom Herd und gibt 125 gr gehackte Schokolade dazu. Unter Rühren entsteht dann diese Glasur, mit der man den Kuchen einstreicht.


Zum Schluss dann noch ein paar klein gebröselte Bananenchips darüberstreuen........und man glaubt gar nicht mehr, was ich für einen Stress mit dem ollen Kuchen hatte!


Aber! Geschmeckt hat er wunderbar und das sage ich, obwohl ich eigentlich nicht so sehr auf Bananenkuchen stehe. Allerdings.....mehr als ein Stück schafft man wirklich nicht, da hat Frau Wecker schon recht!

Freitag, 25. Februar 2011

Tarte Tatin mit Himbeer-Bananen-Kompott, ein Experiment.....

Nachdem ja spätestens seit letzter Woche alle wissen, wie man eine klassische Tarte Tatin zaubert, hier jetzt eine abgewandelte Version, von der ich nicht überzeugt war, ob das überhaupt funktioniert.  Das Ergebnis war optisch nicht unbedingt überzeugend, dafür aber geschmacklich!  Aus den Himbeeren und Bananen wurde im Ofen ein sehr fruchtig, saftiges Kompott und der Boden blieb trotzdem Dank der Tatin-Umkehrtechnik superknusprig!


Zunächst bereitet man wieder einen Karamell wie bei der klassischen Tarte Tatin zu aus 100 gr Zucker und 80 gr Butter, für kleinere Formen wie hier entsprechend weniger. Der Karamell wird dann in die Tarteform gefüllt.


Ich hatte spontan sehr großen Appetit auf Himbeeren und Banane, hatte aber nur TK-Beeren da....ich weiß....frische wären besser gewesen, aber nun ja.

Die Beeren und die klein geschnittene Banane auf dem Karamell verteilen....


Und dann nimmt man zu Abwechslung mal Blätterteig und formt daraus einen entsprechend passenden "Deckel".


 Und dann für etwa 30 Min. ab in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen!


Wenns blubbert und der Teig schön cross ist herausnehmen und sofort stürzen!

Fazit:
Na also, geht doch. Optisch flop, sensorisch top!