Die Tage werden ja langsam wirklich schon dunkler. Merkt ihr´s auch? Klar. Morgens wird man nicht mehr durch die schon um halb 5 twietenden Pipser und die erste Dämmerung geweckt, abends sitzt man schon mit schmucken Windlichtern aufm Balkon und bekommt noch von den letzten Restmücken des Jahres einen verpasst ;-). Es ist deshalb Zeit sich so langsam mal mit dem Herbst einzugrooven. Der ist ja auch mal voll schön. Fallende Blättchen durch die man solange laufen kann, bis man einen Blätterberg vor sich herschiebt und eigentlich nur noch um- und reinfallen kann ;-D, bunte Bäume allover und die kuscheligsten Mützen, Schals, Jacken und Pullis dürfen endlich ausm Schrank raus, an den Körper und in die frische Herbstluft. Und habt ihr schon vergessen, dass im Regen mit Schirm spazieren auch voll kuschelig sein kann? Mit dem Liebsten gequetscht unter einen einzigen kleinen Schirm ;-)? Na und wenn man dann mit roter Nase nach Hause kommt, sich eingerollt in eine weiche Decke auffe Couch schmeißt und Mandel-Karamell- oder Schoko-Marshmellossticks in Milch trinkt......großardisch.......oder gelegentlich auch mal ein Gläschen Mandelgold (trotz des Alkohols mag ichs, woooow!!!? Jajaja.) Im besten Fall brennt dann auch noch der Kamin dazu. Hoho! Fühlt sich alles seeeeehr gut an.
Irgendwas muss an solchen fantastischen Tagen dann ja auch gegessen werden. Am besten vorm Kamin. Sag ich ja. Und da da hab ich den entscheidenden Tip für euch. Total. Denn ich hab mein Kracher Herbstrezept entdeckt. So wahr. Und sooooo unendlich süchtig machend und unfassbar lecker. Himmel, und auch noch voll einfach zu zaubern! Ja Hilfe, was will man denn noch mehr???
Zubereitung:
1. Den Hokaido Kürbis waschen, NICHT schälen (Schale kann mitgegessen werden, wird ganz weich!), mit einem großen Löffel entkernen und in Spalten schneiden.
2. Die Spalten in einer Schüssel mit 4 Eßl mildem Olivenöl, Salz, Pfeffer und 2 durchgedrückten Knoblauchzehen vermengen.
3. Die Spalten gleichmäßig verteilt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 Grad für 20 - 25 Minuten in den Ofen geben (mittlere Schiene).
4. Während die Kürbisspalten im Ofen schmurgeln, das Topping vorbereiten. Dazu den geriebenen Parmesan, das gehackte Rosmarin und die ebenfalls gehackten Pistazien sowie 2 Eßl Mehl miteinander vermischen.
5. Nach 20 - 25 Minuten die Kürbisspalten aus dem Ofen holen und das Parmesantopping darüber geben. Es macht ÜBERHAUPT NICHTS, wenn dabei einiges zwischen die Spalten fällt. Das wird im Ofen quasi zu einer Art crunchy Keks und ist schon für sich alleine gegessen fantastisch.
6. Kürbis mit Topping dann nochmal für 10 - 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben. Die Spalten sind fertig, wenn der Käse so knusprig ist, wie ihr ihn wollt. Bitte nicht zu dunkel werden lassen, der Parmesan wird sonst etwas bitter.
Die Hände enthüllen es: Kinderarbeit ist in diesem Hause nicht verboten ;-D. Aber man kann es auch geschickter verpacken und das Ganze und es so formulieren und in die richtige Richtung schubsen:
"Du willst doch heute Abend auch etwas essen, oder? Na und guck mal......mit Schale schmecken Pistazien voll schlecht. Stell dir auch mal vor wie die im Hals kratzen beim runter schlucken (und erst am anderen Ende später....ihhhh....erspar ich euch!)! Nachher hast du auch noch einen Splitter in der Zunge oder so. Und deine Zähne erst! Die werden sich bedanken. Bohren, Abschleifen, Kronen, Brücken, Implantate........fiese Geschichten! Und Zahnschmerzen sind ja auch voooollll unangenehm. Na und Hilfe denk erst an den Kieferorthopääääääden und dieses ganze Klammergedöns! Alles für die Katz! Jede einzelne Nacht mit Klammer fürn A......äh umsonst. Dagegen ist das bißchen Schale abpiddeln doch voll harmlos. Meinste nicht du könntest.....????"
"Ja schon gut. Ich mach ja schon!"
;-D
Läuft!
VOR dem Backen (oben) und NACH dem Backen (unten). Könnt ihr es riiiieschen? Spürt ihr den knusprigen Parmesan auf der Zunge? Gepart mit dem würzig, weich-bißfesten Kürbis? Hällisch!
In dem hübschen Fläschchen hier oben ist übrigens gar nix besonderes drin........Grapefruitschorle selbstgemacht......mannomann steh ich da im Moment drauf......ist schon unheimlich ;-D!
Und jetzt will ich Herbst. Ich bin dann eindeutig soweit!
Tschö ihr Lieben!
Zutaten:
1 Hokaido Kürbis
2 Knoblauchzehen
4 Eßl mildes Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 gr frischer geriebener Parmesan
2 Eßl gehacktes Rosmarin
40 gr gehackte Pistazien (geröstet + gesalzen)
2 Eßl Mehl
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Dienstag, 4. Oktober 2016
Freitag, 11. Dezember 2015
Ein Cranberry-Pistazien-Buttermilch Gugelhupf und wie unsere Küche im Puderzuckernebel verschwand
Immer wenn um die Weihnachtszeit herum für ein paar Wochen die frischen Cranberries in den Supermärkten auftauchen, kann ich mich nicht zusammenreißen und muss sie kaufen. Im ersten Jahr führte das beim Spontanverkostungstest - ich kannte natürlich bis dahin nur die getrockneten aus der Tüte - zu einem Sauerbitterbahpfuiistjagruseliggeschüttel ersten Grades und einem Lachanfall bei der Familie, der meine Experimentierfreunde oft ein großes Rätsel ist. Na Danke Leute ;-), habt nur Spaß mit mir!
Aber ich habe nicht aufgegeben. Habe sie beinhart jedes Jahr trotz verdrehter Augen bei der miteinkaufenden Jugend ("Mammmaaa.....schon vergessen????") immer wieder gekauft und einfach mal ein wenig damit herumprobiert. Immer wieder. Neben der klassischen Marmelade und einem irrsinnig guten Cranberry-Birnen-Haselnusszopf hab ich z.B. Cranberries in Zuckersirup gekocht und in Zucker gewälzt. Auf den Fotos im Netz sah das immer schmissig lecker aus, im echten Leben wars aber immer noch so sauer als gäbs kein Morgen und das TROTZ Unmengen von Zucker. Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich sie einfach nicht lange genug im Zuckersud ziehen lassen (obwohl nach drei Tagen sollte man meinen.......???)??? Nunja. Wie auch immer. Man muss einfach wissen, wie man mit den Dingerchen umgehen muss und wofür sie geeignet sind. Bin ja selbst kein Amerikaner. Die wissen, dass man frische Cranberries so nicht genießen kann und sie eigentlich z.B. als süße Beilage, wie bei uns die Preiselbeeren zum Wild, zum Thanksgiving-Truthahn gereicht werden. Oder im Aperitif. Oder als Tischdeko. Ober in Keksen. Oder eben im Kuchen! Womit wir beim Punkt wären, denn heute zeig ich euch das Rezept für meinen supersaftigen und weihnachtlichen Cranberry-Pistazien-Buttermilch-Gugl, der überhaupt nicht sauer, sondern einfach nur supersuperlecker ist..........damit ihr genauso wie ich seit ein paar Tagen, auch voll Weihnachtskurs aufnehmen könnt. Denn irgendwie ist für mich alles mit Cranberry sehr weihnachtlich. Woher ich das nur hab? Keiner weiß es ;-)! Schon voll durchamerikaniert das Frollein ;-S! Und das nach nur einem Amerikabesuch!
Na dann fangen wir an, hier die Zubereitungsschritte:
1. Zu allererst nehmt ihr eure Cranberries, wascht und halbiert sie und vermengt sie in einer Schüssel mit 1-2 Eßl Zucker.
2. Pistazien hacken.
3. Nun den Ofen anschalten und auf 180 Grad vorheizen.
4. Dann in einer Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Biolimettenschale und deren Saft unterrühren und dann die Eier einzeln dazu geben.
5. Danach gebt ihr die Buttermilch, das Öl, Butter, Mehl, Backpulver und Salz dazu und verrührt alles zu einem cremigen Teig.
6. Nun nehmt ihr eure Kuchenform (meine war dem Anlaß entsprechend eine aus Amerika, eine ähnliche bekommt ihr aber HIER) fettet sie mit Butter und streut sie mit einem Eßl Zucker aus.
7. Dann werden die Cranberries vorsichtig unter den Teil gehoben und der Teig in die Form eingefüllt.
8. Den Kuchen bei 180 Grad etwa 50 Minuten backen.
Schlimm für die Familie ists dann ja, wenn alle extrem Hunger haben, sozusagen fast vor dem grausem Hungertod stehen (Dramaaaaaa) und Mutti erst noch ein paar Fotos für den Blog schießen muss. Ein uraltes und unter Bloggern weit verbreitetes Problem, dessen blanke Erkenntnis das Problem aber nicht löst. Da müssen wir regelmäßig alle gemeinsam durch.
Was das Problem nicht kleiner machte: Ich wollte Puderzuckernebelfotos. Hm.
Zuerst mußte der kleinste Ü ran. Der war aber möglicherweise vor lauter Hunger schon so geschwächt ;-O, dass er nicht die Wolke Puderzuckernebel mit seinen zarten Ärmchen erschütteln konnte, die ich mir so wünschte. Also mußte der Große ran. Ende vom Lied war, dass die Wolke großartig, geradezu bombastisch war, die ganze Küche samt uns in eine Puderzuckerwolke des Grauens versank, wir alle nur noch husteten, ich vor lauter Nebel GAR KEIN Foto mehr knipsen konnte (die hier unten schoß ich, bevor mich der Husten niederstreckte!) und ich an so ziemlich jeder Stelle der Küche ein Herzchen oder das Wort "Sau" in den weißen Nebelbelag malen konnte.
Lerne: Puderzuckernebelfotos sind sehrsehr hübsch, bedürfen aber einer Atemmaske seitens des Nebelerzeugenden und des Fotografen. Zumindest dann, wenn der Vernebler nen starken Arm hat und aufgrund hungertechnischer Hektik den Streuer schüttelt, als gehe es um sein Leben.
Nicht, dass ich nicht gesagt hätte, er soll so kräftig schütteln wie er kann! Wer ahnt denn sowas!
Genießt die Fotos und den Kuchen......ich geh dann mal wischen ;-( (Und nochmal by the way....Cranberrypistaziebuttermilch Gugelhupf rocks, Leute!)!
Einkaufsliste:
200 gr Cranberries
60 gr Pistazien
115 gr Butter
300 gr Zucker
3 Eier
450 gr Mehl
290 ml Buttermilch
80 gr Öl
Saft und abgeriebene Schale einer Biolimette
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas gemahlene Vanille
Wer sucht, der findet hier:
Cranberry,
Gugelhupf,
Kuchen,
Pistazien,
Weihnachten
Donnerstag, 4. September 2014
Großmutters ........äh Schwesters Pastete mit Pistazie und Cranberry und einem Ruccola Feigen Salat
Mein kleiner Bruder liebt Pasteten T.O.T.A.L! Total!
Obwohl........hahahaha........er wird jetzt bei dieser Beschreibung schreien (naja also ein klitzekleinwenig).......;-DDDD......, denn eigentlich ist mein kleiner Bruder ja gar nicht "klein". Mal davon abgesehen, dass er bestimmt 20 cm größer ist er auch noch älter als ich. Ja! Aber er ist deshalb mein "kleiner" Bruder, weil wir beide noch einen "größeren", "älteren" Bruder haben. Erwähnte ich eigentlich schon, dass der .......also der ältere Bruder.......mindestens ein genauso großer Pastetenfan ist? Ja.
Ähm und dann hab ich ja auch noch eine kleine Schwester, die auch wie verrückt drauf ist. Die ist allerdings auch nicht wirklich "klein".......... blabla wie oben schon mal gesagt ;-)...... genau!...... sondern wird bei mir nur deshalb "klein" genannt, weil wir beide noch eine größere, ältere Schwester haben. SELBSTVERSTÄNDLICH ist die - also die ältere, gößere Schwester - AUCH Pastetenfan. Und nein, weder meine kleine noch meine große Schwester sind 20 cm größer als ich, wir haben vielmehr sogar die gleiche Schuhgröße.
Das heißt also, dass sowohl der älteste Sohn meines Vaters, als auch die zweitgeborene Tochter meiner Mutter, sowie die mittlere Schwester meines Bruders, der Bruder meines Bruders und ja ich auch noch irgendwie eine Leidenschaft teilen.
Könnt ihr mir noch folgen oder wirds schon langsam flackerig oder gar schwarz vor den Augen (hinsetzten und A--T--M--E--N!!!)?
Ums vielleicht mit weniger komplizierten Worten zu sagen ........ ach aber hach, kompliziert kann schon manchmal herrlich sein ;-D..........wir sind fünf Geschwister, ich das Nesthäkchen und alle lieben Pasteten. Die Eltern by the way auch.
Wir haben da so ein Familiending am laufen:
P.A.S.T.E.T.E.N.!
Na und deshalb......tatatata.....um diese ellenlange Einführung endlich mal zum Punkt und um die Kurve zu bringen!.....gibt´s heute einen Pastetenpost!
Anläßlich des Geburtstages meines "kleinen" Bruders kam ich superlistiges Wesen nämlich auf die Idee, ihm einfach mal ne selbstgemachte Pastete zu schenken. Alles andere haben wir ja schon gefühlte 300 Mal durch. Na und wo ich dann schon mal dabei war, hab ich doch direkt auch noch eine für den eigenen Hausgebrauch mitgebacken. Und hmmmmm........mit dem tollen Ruccola-Feigensalat und etwas frischen Baguette........der Hammer!!! Ich habe beschlossen jetzt wieder häufiger Pasteten zu machen........um den Absatz brauch ich mir ja bei DER Familienkonstellation keine Sorgen zu machen ;-D!
Vorne weg, damit ihr jetzt nicht denkt, dass es jetzt kochtechnisch schrecklich anspruchsvoll wird: Pasteten dieser Art wie hier sind FÜRCHTERLICH EINFACH zu machen! Sie sind ungefähr so anspruchsvoll wie ein einfacher Rührkuchen. Einen großen zeitlichen Aufwand habt ihr ebenfalls nicht, die Pastete muss nur eine Stunde in den Ofen......aber in der Zeit könnt ihr ja schon wieder was anderes machen.
Wichtig sind beste Zutaten und das meine ich auch wirklich so. Geht bitte zu einem anständigen Metzger wegen des Hackfleischs und der Lebern (Hühnerleber gibts oft nur auf Vorbestellung!). Billiges, schlechtes Hack verliert einfach zuviel Fett und Wasser während des Backens, mal vom Geschmack ganz abgesehen.
Ja und das ist auch noch wichtig: Die Mengenangaben beziehen sich im folgenden auf eine 1l Form. Ihr braucht unbedingt eine Pastetenform MIT Deckel, die Pastete wird sonst im Ofen zu trocken.
Na dann mal los!
Zuerst kleidet ihr eure Form mit sehr dünn geschnittenen Rückenspeckstreifen, hier italienischer Lardo di colonata (ist milder als der deutsche Rückenspeck) aus und lasst einen Teil aus der Form heraushängen zum späteren Einschlagen des Fleischteiges.
Dann stellt ihr euren Fleischteig her. Ich sagte ja eben was von Rührteig, ja und genauso ist es auch. Das Weißbrot kurz in einem Glas mit dem Portwein und der Milch aufweichen lassen. Dann das Hack und die von Sehnen und Adern befreiten (!!! sehr wichtig, beim späteren Pürieren wickeln die sich nämlich sonst um das Püriermesser) Lebern zusammen mit dem Ei, Salz, Pfeffer und optional Espelette in einen hohen Topf geben. Das Weißbrotportweinmilchgemisch dazu geben und die Masse mit einem Pürierstab sehrsehr klein pürieren, bis der Teig wirklich aussieht wie ein Rührteig. Erst nach dem vollständigen Pürieren die Pistazien und Cranberries.....eventuell leicht gehackt.....dazu geben.
Den Fleischteig dann in die mit Lardo ausgekleidete Form geben, einschlagen, einen Rosmarinzweig auflegen, Deckel drauf und bei 150 Grad eine Stunde im Wasserbad in den Ofen geben. Die erste halbe Stunde wird MIT, die zweite halbe Stunde OHNE Deckel gegart.
Als kleinen Gimmick muss ich euch mal so zwischendurch mein neues Meersalzei ins Bild halten. Ist das nicht mal ein total tolles Produktdesign? Und auch die Ausführung in schwerem Kunststoff stimmt und macht das Ding für Haptiker wie mich begehrenswert. Ja und das Salz: Mit traditionellen, umweltschonenden Techniken "angebaut", "handgeerntet" und in verschiedenen Zusammensetzungen z.B. mit Pfeffer, Safran oder getrockneten Feigen zu haben. Über sowas könnt ich mich ja stundenlang freuen!
Aber zurück zu dieser Pastetengeschichte.
Nachdem die Pastete frisch aus dem Ofen mindestens einen Tag lang GERUHT hat......JA!......könnt ihr am nächsten Tag DIESEN bestens dazu passenden Salat anläßlich der Erstverkostung zubereiten.
Zuerst säubert ihr eure Feigen, viertelt oder achtelt sie je nach Größe und bratet sie in ein wenig Olivenöl in eine Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten an. Feigen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
Nun das Toastbrot entrinden, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit einer kleingehackten Knoblauchzehe und etwas abgeriebener Bio-Orangenschale in der gleichen Pfanne anrösten, bis die Brotwürfel knusprig sind. Brotwürfel abkühlen lassen.
Den Pecorino grob raspeln oder stückeln, den Ruccola verlesen. Den Ruccola dann mit Aceto balsamico und 4 Eßl Olivenöl gut durchmengen und in eine Schale oder auf Teller geben. Den Salat mit den Feigen, Brotwürfeln und dem Pecorino garnieren. Mit Meersalz und Pfeffer bestreuen.
Zusammen gegessen mit einem Stück Pastete und etwas frischem Brot einfach unschlagbar!
Olivenholzbrett : ähnliche HIER bei Urbanara
Olivenholzschale: ähnliche HIER bei Urbanara
Cocotte: Le creuset, nehmt besser die Pastetenform HIER von Le creuset
Einkaufsliste:
(für eine 1 Liter Pastetenform)
Pastete:
400 gr Schweinehack
400 gr Hühnerleber
30 gr weißes Brot
30 ml Milch
50 ml Portwein
20 gr Pistazien ganz
20 gr Cranberries
1 Ei
140 gr Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
24 Scheiben Lardo di collonata ca. 180 gr
Meersalz, Pfeffer, optional Espelette
Rosmarinzweig
Ruccola-Feigen-Salat:
5 blaue Feigen
3 Scheiben Toastbrot
1 Knoblauchzehe
etwas abgeriebene Schale einer Bioorange
150 gr Ruccola
60 gr sehr grob geriebenen Pecorino
2 Eßl Aceto balsamico
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
Obwohl........hahahaha........er wird jetzt bei dieser Beschreibung schreien (naja also ein klitzekleinwenig).......;-DDDD......, denn eigentlich ist mein kleiner Bruder ja gar nicht "klein". Mal davon abgesehen, dass er bestimmt 20 cm größer ist er auch noch älter als ich. Ja! Aber er ist deshalb mein "kleiner" Bruder, weil wir beide noch einen "größeren", "älteren" Bruder haben. Erwähnte ich eigentlich schon, dass der .......also der ältere Bruder.......mindestens ein genauso großer Pastetenfan ist? Ja.
Ähm und dann hab ich ja auch noch eine kleine Schwester, die auch wie verrückt drauf ist. Die ist allerdings auch nicht wirklich "klein".......... blabla wie oben schon mal gesagt ;-)...... genau!...... sondern wird bei mir nur deshalb "klein" genannt, weil wir beide noch eine größere, ältere Schwester haben. SELBSTVERSTÄNDLICH ist die - also die ältere, gößere Schwester - AUCH Pastetenfan. Und nein, weder meine kleine noch meine große Schwester sind 20 cm größer als ich, wir haben vielmehr sogar die gleiche Schuhgröße.
Das heißt also, dass sowohl der älteste Sohn meines Vaters, als auch die zweitgeborene Tochter meiner Mutter, sowie die mittlere Schwester meines Bruders, der Bruder meines Bruders und ja ich auch noch irgendwie eine Leidenschaft teilen.
Könnt ihr mir noch folgen oder wirds schon langsam flackerig oder gar schwarz vor den Augen (hinsetzten und A--T--M--E--N!!!)?
Ums vielleicht mit weniger komplizierten Worten zu sagen ........ ach aber hach, kompliziert kann schon manchmal herrlich sein ;-D..........wir sind fünf Geschwister, ich das Nesthäkchen und alle lieben Pasteten. Die Eltern by the way auch.
Wir haben da so ein Familiending am laufen:
P.A.S.T.E.T.E.N.!
Anläßlich des Geburtstages meines "kleinen" Bruders kam ich superlistiges Wesen nämlich auf die Idee, ihm einfach mal ne selbstgemachte Pastete zu schenken. Alles andere haben wir ja schon gefühlte 300 Mal durch. Na und wo ich dann schon mal dabei war, hab ich doch direkt auch noch eine für den eigenen Hausgebrauch mitgebacken. Und hmmmmm........mit dem tollen Ruccola-Feigensalat und etwas frischen Baguette........der Hammer!!! Ich habe beschlossen jetzt wieder häufiger Pasteten zu machen........um den Absatz brauch ich mir ja bei DER Familienkonstellation keine Sorgen zu machen ;-D!
Vorne weg, damit ihr jetzt nicht denkt, dass es jetzt kochtechnisch schrecklich anspruchsvoll wird: Pasteten dieser Art wie hier sind FÜRCHTERLICH EINFACH zu machen! Sie sind ungefähr so anspruchsvoll wie ein einfacher Rührkuchen. Einen großen zeitlichen Aufwand habt ihr ebenfalls nicht, die Pastete muss nur eine Stunde in den Ofen......aber in der Zeit könnt ihr ja schon wieder was anderes machen.
Wichtig sind beste Zutaten und das meine ich auch wirklich so. Geht bitte zu einem anständigen Metzger wegen des Hackfleischs und der Lebern (Hühnerleber gibts oft nur auf Vorbestellung!). Billiges, schlechtes Hack verliert einfach zuviel Fett und Wasser während des Backens, mal vom Geschmack ganz abgesehen.
Ja und das ist auch noch wichtig: Die Mengenangaben beziehen sich im folgenden auf eine 1l Form. Ihr braucht unbedingt eine Pastetenform MIT Deckel, die Pastete wird sonst im Ofen zu trocken.
Na dann mal los!
Zuerst kleidet ihr eure Form mit sehr dünn geschnittenen Rückenspeckstreifen, hier italienischer Lardo di colonata (ist milder als der deutsche Rückenspeck) aus und lasst einen Teil aus der Form heraushängen zum späteren Einschlagen des Fleischteiges.
Dann stellt ihr euren Fleischteig her. Ich sagte ja eben was von Rührteig, ja und genauso ist es auch. Das Weißbrot kurz in einem Glas mit dem Portwein und der Milch aufweichen lassen. Dann das Hack und die von Sehnen und Adern befreiten (!!! sehr wichtig, beim späteren Pürieren wickeln die sich nämlich sonst um das Püriermesser) Lebern zusammen mit dem Ei, Salz, Pfeffer und optional Espelette in einen hohen Topf geben. Das Weißbrotportweinmilchgemisch dazu geben und die Masse mit einem Pürierstab sehrsehr klein pürieren, bis der Teig wirklich aussieht wie ein Rührteig. Erst nach dem vollständigen Pürieren die Pistazien und Cranberries.....eventuell leicht gehackt.....dazu geben.
Den Fleischteig dann in die mit Lardo ausgekleidete Form geben, einschlagen, einen Rosmarinzweig auflegen, Deckel drauf und bei 150 Grad eine Stunde im Wasserbad in den Ofen geben. Die erste halbe Stunde wird MIT, die zweite halbe Stunde OHNE Deckel gegart.
Als kleinen Gimmick muss ich euch mal so zwischendurch mein neues Meersalzei ins Bild halten. Ist das nicht mal ein total tolles Produktdesign? Und auch die Ausführung in schwerem Kunststoff stimmt und macht das Ding für Haptiker wie mich begehrenswert. Ja und das Salz: Mit traditionellen, umweltschonenden Techniken "angebaut", "handgeerntet" und in verschiedenen Zusammensetzungen z.B. mit Pfeffer, Safran oder getrockneten Feigen zu haben. Über sowas könnt ich mich ja stundenlang freuen!
Aber zurück zu dieser Pastetengeschichte.
Nachdem die Pastete frisch aus dem Ofen mindestens einen Tag lang GERUHT hat......JA!......könnt ihr am nächsten Tag DIESEN bestens dazu passenden Salat anläßlich der Erstverkostung zubereiten.
Zuerst säubert ihr eure Feigen, viertelt oder achtelt sie je nach Größe und bratet sie in ein wenig Olivenöl in eine Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten an. Feigen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
Nun das Toastbrot entrinden, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit einer kleingehackten Knoblauchzehe und etwas abgeriebener Bio-Orangenschale in der gleichen Pfanne anrösten, bis die Brotwürfel knusprig sind. Brotwürfel abkühlen lassen.
Den Pecorino grob raspeln oder stückeln, den Ruccola verlesen. Den Ruccola dann mit Aceto balsamico und 4 Eßl Olivenöl gut durchmengen und in eine Schale oder auf Teller geben. Den Salat mit den Feigen, Brotwürfeln und dem Pecorino garnieren. Mit Meersalz und Pfeffer bestreuen.
Zusammen gegessen mit einem Stück Pastete und etwas frischem Brot einfach unschlagbar!
Olivenholzbrett : ähnliche HIER bei Urbanara
Olivenholzschale: ähnliche HIER bei Urbanara
Cocotte: Le creuset, nehmt besser die Pastetenform HIER von Le creuset
Einkaufsliste:
(für eine 1 Liter Pastetenform)
Pastete:
400 gr Schweinehack
400 gr Hühnerleber
30 gr weißes Brot
30 ml Milch
50 ml Portwein
20 gr Pistazien ganz
20 gr Cranberries
1 Ei
140 gr Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
24 Scheiben Lardo di collonata ca. 180 gr
Meersalz, Pfeffer, optional Espelette
Rosmarinzweig
Ruccola-Feigen-Salat:
5 blaue Feigen
3 Scheiben Toastbrot
1 Knoblauchzehe
etwas abgeriebene Schale einer Bioorange
150 gr Ruccola
60 gr sehr grob geriebenen Pecorino
2 Eßl Aceto balsamico
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
Wer sucht, der findet hier:
Cranberry,
Feigen,
Hühnerleber,
Pastete,
Pecorino,
Pistazien,
Portwein,
Ruccola,
Salat,
Schweinehack
Mittwoch, 1. Mai 2013
Lamm auf Gemüsebulgur
Wo jetzt die Tage die Sonne schon fast soviel schien wie im Sommerurlaub ;-)))))) , bin ich völlig durschgedreht und hab SommerSonnewirreitengenSüdengerichte gekocht. Man muss da am Ball bleiben, denn nachher ist der Sommer schon wieder vorbei und wir habens gar nicht gemerkt, dass er schon da war ;-). Ging mir irgendwie so ähnlich letztes Jahr.....zum Glück konnten wir dann aber ja in Dubai Sonne in ausreichendem Maße nachtanken....ja und genau daher habe ich auch die Anregung für dieses Gericht. Mit dem klitzekleinen Unterscheid, dass in Dubai im Restaurant ein komplettes Lamm in der Riesenpfanne lag........schluck. Da habe sogar ich als sonst unerschrockene Nichtvegetarierin gezuckt.
Ich hatte zuerst einmal ein paar schöne Lammfilets besorgt. Etwas fettere Stücke wären wahrscheinlich besser gewesen, weil sie in der Pfanne saftiger bleiben, waren aber gerade nicht zu kriegen. Aus diesem wunderbaren Fleisch habe ich kleinere Stücke geschnitten und sie mit Garam Masala, Salz und Pfeffer gewürzt.
Dann habe ich eine Mischung aus
2 Eßl geschälten Pistazienkernen (ungesalzen)
1 Eßl Kreuzkümmelsamen und
1 Eßl Sesamsamen
hergestellt und die Körner im Mörser zerstoßen. Die Kernemischung wird später über das fertige Gericht gegeben und sorgt für einen tollen knusprigen Geschmack und eine spannende Konsistenz.
2 Eßl geschälten Pistazienkernen (ungesalzen)
1 Eßl Kreuzkümmelsamen und
1 Eßl Sesamsamen
hergestellt und die Körner im Mörser zerstoßen. Die Kernemischung wird später über das fertige Gericht gegeben und sorgt für einen tollen knusprigen Geschmack und eine spannende Konsistenz.
Gemüsemäßig hatte ich Kumatotomaten, Aubergine, Paprika, Möhre, etwas Staudensellerie und ein paar Frühlingszwiebeln unterm Messer.
Den Bulgur nach Packungsanweisung kochen und das Gemüse in einer Pfanne anrösten, Mit Aubergine und Paprika beginnen, nach ein paar Minuten dann Möhren und Staudensellerie dazu geben und weiter braten.
Das Gemüse dann entweder aus der Pfanne nehmen oder einfach an den Rand schieben und das mit Garam Masala gewürzte Fleisch in der Pfanne schnell und heiß anbraten, sodass es innen noch zartrosa bleibt.
In einer weiteren Pfanne die Frühlingszwiebeln kurz anrösten und dann die Kumatotomaten (oder andere) dazu geben........
........und alles mit einem halben Glas Wasser und ein paar Safranfäden aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Bulgur dann auf einem großen Teller verteilen, die Tomaten samt Soße darüber geben, das Gemüse mit dem Fleisch darauf anrichten, die zerstoßenen Kerne darüber geben und noch ein wenig Koriandergrün darüber streuen, fertig!
Achja, bitte noch etwas Naturjoghurt dazu servieren, das passt ganz ausgezeichnet! Und wenn noch von der Kernesamenmischung was übrig ist.....bitte auch dazu stellen.......da könnt ich mich nämlich reinlegen!
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