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Dienstag, 13. Dezember 2016

Achtung Achtung! Ein Weihnachtsglückspecial! Knusprig, süß, salzig schokoladig. Ganz ohne Backen! Und auch voll dufte zum Verschenken!

Es gibt ja viele Wege die zum Glück führen. Zum Weihnachtskeksglück meine ich.

Der eine Weg ist Backen. Dieses Jahr war ich aber kein bißchen erfinderisch und hab einfach die alten Rezepte vom Blog, die wir alle einfach immer ratzfatz Wegfuttern von vorne bis hinten durchgebacken. Hach und es war herrlich Altbekanntes zu futtern. Allen voran lieben wir ja besonders die Cranberry-Pistazien- Sables, die White-Chocolate-Lemonbuttons und ohhhhjaaaaaa.......die Pinienkern-Baiser-Biscotti.

Der andere Weg ist "Kleben und Gießen". Ja richtig gelesen. Gebacken hat in dem Fall wer anders. Wie ich drauf kam? Hoha! Irgendwann fiel mir auf, dass ich ja noch UNBEDINGT kleine Kleinigkeiten zum Blitzverschenken und auch noch was für den Weihnachtstisch an Heiligabend brauche. Irgendwas Hübsches was schnell gemacht ist und über das man sich einfach mal so eben schnell freuen kann. Ich hab mich also durch Pinterest gewühlt und hab direkt nen Haufen Ideen gefunden, die ich dafür total Bombe fand. Entscheiden, was das Beste ist,  konnte ich mich ja leider überhaupt nicht. Na und? GENAU! Ihr kennt mich. Dann hab ich einfach direkt alles gemacht ;-)!  Und irgendwie wird's dann wenn man anfängt doch nochmal alles noch anders. Und wenn man so im Flow ist sowieso. Also sehr mal her. Geht alles voll schnell und ist garantiert ohne backen.






Zuerst dachte ich, ich mache die Schokolade und Brezelringe nur mit natürlichen Zutaten.......eben hier oben die im Bild: Cranberries, Pistazien, Minibiobrezel, Bioschoko und all sowas. So ungefähr wenigstens. Da habe ich die Rechnung aber ohne die Jungs gemacht, insbesondere den kleinsten Ü, der er natürlich unbedingt auch ein wenig bunt wollte.






Tolle Tricks zur Herstellung dieser wunderhübschen Kleinigkeiten muss ich eigentlich gar nicht großartig verraten, denn man muss eigentlich nur Schokolade schmelzen und ruff mit dem Zeugs ;-D. Also ihr versteht.

Na gut. Ich sags doch was genauer. Aber eigentlich gibts da nur drei Dinge zu sagen.

Also erstens ........fast der wichtigste Tip: Nehmt keine Scheißschokolade! Bitte.
Scheißschokolade = Scheißgeschmack = Scheißaufvollerlänge. Ums deutlich und klar genug für euch rüberzubringen proll ich hier auch gerne mal mit unflätigem Vokabular rum. Nur für euch. ;-) Wir verstehen uns also, ja? Ich würd mich sonst normalerweise nieeeeeeeee so ausdrücken. Nie! ;-D Niemals.








Dann zweitens beim Schokoladeschmelzen in der Mikrowelle bitte etwas vorsichtig sein und die Schokolade nur anschmelzen, bis sie sich gut anrühren läßt. Dann einfach etwas stehen lassen und die Klümpchen lösen sich von alleine auf. Wenn ihr die Schokolade überhitzt, sieht sie nach dem aushärten sonst nämlich voll schäbig aus. Sie glänzt dann nicht mehr und bildet unschöne Streifen, Schleier, Grissel.......wisst ihr was ich meine?.......wie wenn man im Sommer eine Packung Schoko aufmacht, die drei Tage in der Sonne gelegen hat. Bääääh. Nicht schön!







Na und drittens hier die minimini Betriebsanleitung für die Brezelringe. In meinem Fall waren es wirklich sehr kleine Brezel aus dieser Packung. Davon werden 6 Brezel hälftig in Schoko der Wahl getaucht und auf Backpapier aneinander anstoßend zu einem Kreis gelegt. Darüber wird mit den Rundungen der Brezel versetzt noch einmal die gleiche Anzahl in Schoko getunkte Brezel gelegt. Dann könnt ihr sofort verzieren. Anschließend muss nur noch alles erkalten, aber das ist ja bei den Temperaturen momentan kein Problem. Entweder mal kurz raus mit den guten Stücken auf den Balkon oder in den Garten, ja oder einfach den Kühlschrank bemühen. Oder warten. Hahahaha......jaja, geht theoretisch auch, wenn man nicht so verfressene hungrige Kinder hat, dies nicht abwarten können.






Und wisst ihr was? Die Brezelringe kann man sogar an den Weihnachtsbaum hängen! Einfach Schleife durch und ran! Fluppt wie ne eins! Damit ist euer Baum echt zum anknabbern!

So und jetzt ruhisch Bluuuut. Weihnachtsstress kennen wir nicht! Ommmm!

Nicht wahr ;-)?

Tschööhööö


Zutaten für Weihnachtsschokolade und Brezelringe:

Schokolade nach Art und Menge eurer Wahl (weiß, Vollmilch, Zartbitter.......alles!)
Pistazien geröstet ganz
Pistazien gehackt
Cranberries ganz
Himbeeren gefriertrocknet 
Zuckeraugen z.B. von Amazon
Minilaugenbrezel
Salzstangen
Zuckerdekor eurer Wahl
Schokodekor eurer Wahl

Dienstag, 5. Juli 2016

Cruffins aus der Pastamaschine! Was für ein saugenialer Trick! Und warum die Fotos hier auf dem Blog mein echtes Leben zeigen....denn zack waren die Cruffins auch schon wieder weg!

Ich wollte ja immmmmmer schon mal Plunderteig selber machen. Ehrlich gesagt fand ich dann aber alle Videos und Anleitungen dazu im Netz und Büchern aber vieeel zu stressig. Stundenlanges ausrollen, Butter einarbeiten, ruhen lassen wieder Butter einarbeiten und ausrollen, falten, ruhen, kühlen, falten Butter rein, falten, ruhen, Butter, falten, ausrollen.......oh Gott. Nein. Nicht meins. Wer mich kennt, der weiß ich bin eher der Zickizackityp. Bei mir muss es schnell gehen und bloß nicht zu kompliziert.

Parallel dazu entdeckte ich ungefähr zur gleichen Zeit Cronuts in New York. Schlimme Dinger! Das wiederum potenzierte meinen Wunsch nach selbst gebackenem Plunderteig nur und trieb mich fast in den Wahnsinn, weil ich einfach überhaupt keine Lust hatte auf besagtes Falten und Buttern und Ausrollen und Kühlen...blabla.

Aber dann.

Dann fand ich die Lösung bei LadyandPups.........:-)....wasn geiler Name für nen Blog ;-D. Ich lernte den Pastamaschinentrick. Na klar! Wie einfach ist das! Klatsch vor die Stirn! Plötzlich sah die Plunderteigwelt für mich anders aus.





Zubereitung:

1. Zu allerallererst holt ihr ungefähr 2 Stunden bevor ihr starten wollt 160 gr Butter aufgeteilt in 4 Portionen a 40 gr aus dem Kühlschrank und lasst die Butter so richtig weich werden (nicht flüssig!).

2. Dann gehts los und ihr stellt als erstes den Hefeteig her. Dazu Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zur Mehlmischung in die Küchenmaschine geben und alles 5 Minuten kneten lassen. Dann 50 gr kalte Butterstückchen dazu geben und den Teig nochmal 10 Minuten kneten lassen. Danach den Teig abgedeckt in der Schüssel etwa 50 MInuten ruhen lassen.

3. Nach der Ruhephase den Teig in 4 Portionen teilen. Jeweils ein Viertel ergibt zwei Cruffins. Zum Schluss habt ihr also....na!?....genau!.....8! ;-) Eine Muffinform gut ausbuttern.

4. Nun nehmt ihr ein Viertel vom Teig und teilt es der Einfachheit halber in zwei Portionen (die Teigbahnen werden sonst zu lang!). Jede Hälfte wird nun mit dem Lasagneaufsatz eurer Pastamaschine bis auf die dünnste Stufe ausgewalzt und leicht bemehlt und ohne Falten vor euch ausgelegt. Mit der zweiten Hälfte verfahrt ihr genauso.

5. So. Jetzt habt ihr zwei lange hauchdünne Lappen ;-) vor euch liegen. Jetzt nehmt ihr die Butter und streicht entweder mit Pinsel oder Fingern (ich finde Finger geht besser, weil der Teil so schnell Falten wirft) eine komplette 40 gr Portion weiche Butter auf die Teiglappen. Das sieht fast schon eklig viel aus, ich schwöre aber das ist richtig so. Ich habe es auch schon mit weniger Butter versucht, das ist aber nur die halbe Miete, glaubt mir!

6. Jetzt wirds tricky. Nun rollt ihr die erste Teigbahn eng wie eine Wurst auf. Schaut unten aufs Bild. Die fertig gerollte Wurst wird dann auf die zweite Teigbahn an den Anfang gesetzt und diese dann auch noch darum gerollt bis ihr ein dicke große Teigrolle habt. Diese Teigrolle nun der Länge nach einmal komplett aufschneiden, sodass ihr zwei Hälften habt.

7. Nun jede Hälfte der Teigrolle mit der "blättrigen" Seite nach außen zu einer Art Knoten drehen und in die ausgebutterte Muffinform legen.

8. Mit den anderen 3 Teigportionen genauso verfahren und die Cruffins danach ca. 2 Stunden in der Form gehen lassen, bis sie sich etwa verdoppelt haben.

9. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Cruffins 25 Minuten backen.







Na und dann kamen sie knusprig golden, heiß bruzzelnd und extrem gut duftend aus dem Backofen.....juchz! Ich hopste begeistert quietschend um meine kleinen Törtchen herum, musste mich aber leider leider schrecklicher Weise noch ein wenig zusammenreißen und sie abkühlen lassen, um den Puderzucker drüber zu rieseln und mir nicht die Finger zu verbrennen.

Ich mußte mich also kurzzeitig ablenken und sah meine einzige Chance die Finger von den Törtchen zu lassen darin, das Haus zu verlassen. Der Plan war  mal kurz zu einer meiner Lieblingsnachbarinnen rüberzulaufen, um mich mit ein wenig Plauderei abzulenken. Das klappt eigentlich immer ;-)......Mädchen halt ;-). Ich wähnte die Cruffins auch in Sicherheit, denn meine komplette Restfamilie weilte auf unterschiedlichsten Hockeytunieren bzw im selbstgebauten neuen "Haus" im Gebüsch um die Ecke ;-D.

Ja aber denkste. Ich stand keine 5 Minuten bei der Nachbarin, da klingelte es schon und an der Türe und eine von mir direkt als Junior 2.0 identifizierte Stimme erkundigte sich nach meiner Person. Er wollte nur mal nachfragen, ob diese "superleckeren knuspriken Knödelchen" nicht aufessen könne, er habe so einen Hunger nach dem Hockey. Jaaahahhaaaaa....... ich weiß, wenn er das sagt, wirds gefährlich. Da werden gelegentlich schon mal halbe Elefanten verspeist. Man pubertiert ja gerade.






War klar, dass ein Nein nicht als Nein mit seiner platten Aussagekraft akzeptiert werden würde. Ich also rüber, Kamera rausgeholt........."Ich hab die doch noch nicht mal fotografiert die Dinger!?!? Geschweige denn selber probiert!!!!" vor mich hin fluchend......wenigstens noch schnell ein sauberes Handtuch aus dem Schrank gezerrt, das Kuchengitter drauf drapiert und dem Sohn Anweisungen gegeben ala´......."Wenn du die essen willst musst du jetzt deine Hände zur Verfügung stellen und der perfekte Puderzuckerwedler sein! So lange bis ich meine Fotos hab!"

Ich hatte 5 Minuten........okay 7 vielleicht. Aber keine Sekunde länger.

Sooooo schlimm wie ungeduldig hungrig der Sohn war ;-D. Der wieder.










Manchmal träum ich ja davon wie es wäre, wenn ich mir so richtig ausgiebigst mal ein Foodszenario aufbauen könnte. Mit Licht und Untergründen könnte ich rumtricksen, Vorder- und Hintergrund entsprechend aufbauen, interessante Foodprops, Geschirr, Besteck, Vasen, Hastenichtgesehen dazu arrangieren, ein paar tolle Läppchen und Stöffchen hier und da, vielleicht auch noch ein Blümchen, ich könnte mich in Farbschemata bis zum Erbrechen reinsteigern......hach. Dolle. Das bewundere ich auf anderen Blogs ja oft SEEEHR, besonders bei Vera! Du machst das wirklich endstufenfantastisch!

Auf der anderen Seite bin ich für solche Fotoarrangements einfach glaube ich nicht der Typ. Zu ungeduldig. Bei mir muss das fluppen. Schnell........höhö ist ja sonst auch alles schneller aufgegessen als du gucken kannst! ! Hm. Vielleicht ist das mit der verfressenen Bande hier zuhause also gar nicht das Schicksal sondern eher mein Glück ;-D?

Na wie auch immer. Ihr könnt deshalb bei meinen Fotos immer ziemlich sicher sein, dass es genau so war wie das, was ihr seht.

In diesem speziellen Fall heißt das: Alle Cruffins waren innerhalb von kürzester Zeit A.U.F.G.E.G.E.S.S.E.N.

Komm ich wenigstens nicht in die Verlegenheit nix fürn Blog zu haben ;-D.......ich muss ja immer nachlegen.

Habt ne tolle Woche ihr Lieben!













Zutatenliste:

300 gr 550iger Mehl
1/2 Pkg frische Hefe
6 gr Salz
130 gr lauwarmes Wasser
50 gr Butter gewürfelt
160 gr Butter sehrsehr weich

Puderzucker zum Berieseln

Mittwoch, 23. März 2016

Fluffigste, weicheste und traumhaft vanillig süße Hefezuckerhasen fürs Osterfrühstück!

Ich habe lange gestestet. Sehr lange. Und viel. Der Plan war: Für Ostern fluffige, saftig weiche und herrlich vanillig süß umhüllte Zuckerhasen backen. Am besten welche, die auch noch am zweiten und vielleicht auch sogar noch am dritten Tag toplecker sind. Und ich wußte im Kopf schon ganzganz genau wie sie schmecken sollten.

Na aber wenn das mal so einfach wäre. Irgendein Flöhchen hatte sich mir ins Ohr gesetzt und brabbelte die ganze Zeit was von wegen "Psscchhhht......probier doch mal einen Quark-Ölteig! Der ist die Easypeasy-Variante vom Hefeteig! Ja tu es. Vertrau mir. Steht überall im Netz! Das ist es was du suchst!".

Na und soll ich was sagen? Das Flöhchen hat gelogen der olle Schuft! Übelste Märchen hat es erzählt. Ich habe bestimmt 4 unterschiedliche Varianten Quark-Ölteig ausprobiert und alle waren....äh.....doof. Geschmacklich platt, staubtrocken, bröselig, am nächsten Tag oll. Also nicht lecker und Lichtjahre von meiner Vanillezuckerostehasenvision entfernt.

Also hab ich das weltbeste Hefeteigrezept rausgekramt, das wo gibt. Ährlisch! Damit geht alles, Zopf, Schokobrötchen, Kranz, Streuselkuchen, Butterkuchen, Eierbecherkränze na und eben auch Zuckerhasen. Weiß keiner, warum ich das nicht sofort genommen habe. Dachte ich vielleicht, einige von euch sind eventuell etwas schüchtern Hefeteig gegenüber??? Was ein Käse (nein Hefeteig!)! Ich erklärte ja schon mal bei der Hefeteigblume und -sonne (dort ist das Rezept ein klitzeklein wenig anders, so wie hier passt es für die Zuckerhasen aber noch besser), dass man mit Hefeteig einfach umgehen muss wie mit einem Baby. Und schon fluppts. Ich schwöreschwöre beim Leben meiner ....... keine Ahnung?...... Leben meiner Lieblingsschildkröte aus Kindertagen (Snoopy hieß sie und wir liebten uns sehr, sie schlief sogar gelegentlich mal bei mir im Bett ;-D!), dass Hefeteig NICHT KOMPLIZIERT IST! Aber tut mir den Gefallen und nehmt frische Hefe. Fluppt einfach besser als dieses olle Pülverkenzeugs.




Zubereitung:

1. Handwarm angewärmte Milch mit Zucker und Hefe verrühren, bis sich alles gut miteinander vermischt und Zucker und Hefe aufgelöst sind.

2. Mehl, Salz, Ei und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und die Hefezuckermilch dazugeben. Von der Maschine oder per Hand etwa 5-7 Minuten sehr gut durchkneten lassen.

3. Teig in der Schüssel 1 Stunde abgedeckt an einem lauwarmen Ort gehen lassen.

4. Teig danach vorsichtig auf 1 cm ausrollen, Hasen ausstechen (meine Form war etwa 8 x 7 cm), auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmal eine halbe Stunde an einem lauwarmen Ort (also einer ohne kalte Zugluft reicht schon) gehen lassen.

5. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad vorheizen.

6. Hefehasen etwa 6-8 Minuten backen bis sie an den Rändern zart braun werden. Während der Backzeit etwas Butter schmelzen, bis sie flüssig ist. Ebenso den Zucker mit der gemahlener Vanille in einer Schüssel vermengen und bereitstellen. Natürlich könnt ihr auch fertigen Vanillezucker nehmen, selbstgemachter mit echter Vanille schmeckt aber 100mal besser.

7. Die Hasen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Die geschmolzene Butter dann rundherum dünn um die Hasen streichen und sie danach sofort im selbstgemachten Vanillezucker wälzen.

8. Hasen zum endgültigen Abkühlen auf ein Gitter legen.






Mit diesem Rezept werden die Zuckerhasen genauso wie ich sie wollte. Schaut! Locker luftig, fluffig, saftig im Biss auch noch am zweiten, dritten Tag (Je kleiner die Form, desto schneller sind sie natürlich trocken, klar!). Na und superlecker vanillig. Auch wenn ich Honk den Vanillezucker für mich selbst zum größten Teil wieder herunterkratze zum essen, hahahaha. Verrücktes Huhn ich. Mir selbst reicht meistens ein Hauch von Vanillezucker. Aber die KINDER ;-O!





So und jetzt verratet mir mal wie ich mit diesem schnatterkalten Osterwetter zurechtkommen soll. Wie der geneigte Leser vielleicht schon auf Instagram mitbekommen hat, weilte das Frollein ja die letzte Woche auf der Art in Dubai. Und liebes Volk soll ich euch was sagen: DA WAR SOMMER!!!! Kraisch!!! 30 Grad, Tshirt, Flatterkleidchen, Flipflop und barfuß am Strand. Himmelblaues, warmes Meer. Sonne. Uiiii. Überflüssig zu erwähnen, dass sie mich gegen meinen ausdrücklichen Willen wieder ins Flugzeug nach Deutschland schieben mussten.

Na und jetzt sitz ich hier mit Wolldeckchen und dicken Pulli am Pc, schreib euch einen und könnte echt weinen.....buhuuuu ;-)......da war Sommer......buhuuuu ;-).......und hier ist gefühlt Winter......buhuuuu ;-). Na wenn da am Sonntag mal nicht die Eier im Garten festfrieren. Hoffen wir das Beste.

Ach und klar......von der Art Dubai erzähl ich euch noch. Ich sichte gerade meine Fotos und beeile mich. War nämlich total tolltoll. Ihr werdet es auch mögen.






So und jetscht musch isch die Haschen pobiiieren. Läcka.

Zack und weg.

Habt die besten Ostertage ever! Winterostern ist uns egal! Wir haben ja alle die Sonne im Herzen, gell ;-)?















Einkaufsliste:

Hefeteig:

350 gr Mehl (550iger)
150 lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
4-6 Eßl Zucker
50 gr Butter
1 Pr Salz
1 Ei

Zucker zum wälzen
gemahlene Vanille


Dienstag, 27. Oktober 2015

Halloweenesische, schnuckeligste Spidercookies......no Grusel garanteed ;-D!

Na da ist ja bald mal wieder Halloween. Der Tag im Jahr, den man entweder voll endcool findet, sich in die blutigsten Kostüme schmeißt und mit dem Kopf unterm Arm herumrennt oder - ganz Traditionalist - genervt die Gardinen zuzieht und bloß nicht die Tür aufmacht, wenns klingelt (O-Ton: "Kinder nächste Woche ist St. Martin! Dann könnt ihr wiederkommen."). Die Ismiregalfront als Wurst in der Mitte gibts kaum, ist zumindest meine Erfahrung.

Ich bin ja eher ein Freund des ganzen, denn ich liebe bescheuerte Kostüme, schräge Deko und überdenkenswert grenzwertige Lebensmittelexperimente. Ich finds lustig, weils Stimmung in die Bude bringt, auch wenn Halloween sich hier in Deutschland einfach irgendwie immer ein wenig fehl am Platze anfühlt. Aber ehrlich gesagt ist mir das meistens wurschtl. Und irgendwie fühle ich mich seit unserem Amerikaufenthalt und dem Besuch eines Teils unserer Familie in Washington sowieso dem Ganzen etwas näher.......die Töchter waren dort schon im SOMMER mit der Herstellung ihrer Halloweenkostüme beschäftigt! IM SOMMER! Also!

Dieses Jahr bin ich so schwer mit allem möglichen Kram beschäftigt, das ich noch gar nicht wirklich dazu gekommen bin, mir irgendetwas richtiges für Halloween auszudenken. Außer ein paar Babyboos und meinen neuen schwer lässigen alten Apothekerflaschen vom Trödel ist hier keine große Deko angesagt. Ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig, denn wir werden dieses Jahr ausnahmsweise einmal nicht über Halloween zuhause sein. Wir fahren nämlich übers Wochenende in die Eifel und lassen uns u.a. des nachts beim Grusel-Ziplining bespaßen. Ich bin ja mal gespannt wie groß der Abgrund unter mir ist, über den die mich scheuchen wollen......und noch gespannter bin ich, wie klein groß mein Mut angesichts des Abgrunds sein wird. Aber......halb so wild ;-S........ist ja dunkel in der Nacht ;-S. Ach und sagte ich schon mal, dass ich kurzsichtig bin? Nachts ist das ziemlich schlimm.....da sehe ich wirklich schlecht und brauch ne Brille......ich glaub die vergess ich dann mal zuhause! Wie körperliche Gebrechen und Alterserscheinungen einem im Einzelfall auch mal das Leben leichter machen können, was?! "I frrreu mi!"....oder wie sagt der Bayer? Ich werde auf jeden Fall genauer davon berichten.....äh hoffe ich zumindest (diese dünnen Seilchen da beim Ziplining...ouuuuuHHUUU!).

Eine Halloweengeschichte hab ich aber doch noch für euch! Ich hab die Idee schon vor Jahren über Pinterest HIER gefunden und ich hab mich selber halb kaputt gefreut, weil ich sie so niedlich gruselig schön fand. Warum ich die Kekse nicht schon längst mal ausprobiert habe, wenn ich sie doch schon so lange auf dem Schirm habe? HOHA! Das kann ich euch sagen! Es ist mal wieder ein amerikanisches Rezept! Und meine Erfahrungen mit amerikanischen Rezepten sind nicht die Besten. Irgendwas klappt da immer irgendwas nicht. Warum das so ist weiß der Geier, seit ich selber aber mal in den Staaten war, habe ich zumindest eine Ahnung (ich sage nur "Selfrising flour"......so bescheuerte Sachen gibts hier bei uns überhaupt nicht!). Tatsache ist aber: ES FLUPPT! Mein erstes voll durchamerikanisiertes Rezept, was wirklich von vorne bis hinten geklappt hat! Sozusagen eine Sensation für mich!





Ich habe euch zwei Variationen für die Kekse ausgetestet. Einmal mit Erdnuss- und einmal mit Haselnusskeks. Der Grund dafür ist, dass ich vor dem meterlangen Schokoriegelregal stehend feststellen musste, dass nicht alle spaßig aussehenden Schokoklicker zu Erdnuss - der Ursprungsvariante - passen. Erdnuss geht für mich gut mit allem was mit Karamell gefüllt ist, Schoko  na und eben mit Erdnuss selbst. Giotto passt dagegen besser zu den Haselnusskeksen. Besonders die dunklen Giotto sehen dann wirklich wie eine leicht behaarte Spinne aus ;-D......obwohl......irgendwie haben die Spinnen auch was von ner Krake, oder? Also wer ne Unterwasser-, Fisch- oder Seeparty oder irgendsowas zu schmeißen hat......das wäre da jetzt auch einsetzbar. Nicht ;-D?


Zubereitung:

1. Zuerst backen wir die Kekse. Dazu stellt ihr zunächst den Teig her und gebt entweder alle Zutaten für den Erdnussteig oder den Haselnussteig (s.u. Einkaufsliste!) in die Küchenmaschine und laßt sie einen fluffig weichen Teig kneten. Schaut mal aufs Bild! Der ist in beiden Fällen wirklich fluffig und ihr denkt euch vielleicht, wie soll ich denn aus der Matsche bitteschön Bällchen formen?!?! Geht aber! Und zwar so:

2. Ihr gebt eine gut volle Hand Mehl einfach in die Schüssel oben auf den fertig gekneteten Teig drauf und mischt ihn NICHT unter. Hände gut bemehlen und dann kleine Portionen aus der Teigmasse abtrennen und zu Bällchen formen. Die Bällchen mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.





3. Den Backofen jetzt auf 180 Grad aufheizen, die Bällchen hineingeben und diese etwa 8 Minuten backen.

4. Nach den 8 Minuten das Blech kurz aus dem Ofen ziehen und mit einem runden Gegenstand eine Vertiefung in die Mitte der Bällchen drücken. Ich habe diese seltsame Spritze genommen.....die war noch nie für was gut! Endlich mal! Die Kekse dann zurück in den Ofen geben und nochmal 5 -8 Minuten weiter backen, bis sie anfangen leicht braun zu werden.







5. Jetzt die Süßigkeiten startklar machen, alles auspacken und aus dem Fondant die Augen formen.

6. Die Schokolade schmelzen und in einen Plastikküchenbeutel geben. Achtet darauf, dass die Schokolade schon etwas abgekühlt, d.h. schon wieder etwas zähflüssiger ist. Die Beinchen lassen sich dann ordentlicher aufspritzen.

7. Jetzt die Spitze des Plastikbeutels abschneiden - je kleiner die Öffnung desto besser!- und die acht Spinnenbeinen auf den Keks spritzen. In die Vertiefung in der Mitte auch noch etwas Schokolade spritzen.






8. Jetzt noch die Schokoklicker der persönlichen Wahl in die Mitte auf den Kuvertüreklecks setzen und die Augen mit ein wenig Schokolade ankleben. Ich habe dafür eine Pinzette genommen. Das ging damit viiieeel einfacher!





Die Kekse zu backen ist fast wie ein kleiner Besuch in der Muppetsshow ;-D. Guckt doch bitte mal die Gesichter an......hahahahaaa! Spricht eindeutig dafür, keine fertig gekauften Augen zu nehmen, sondern selber welche aus Fondant zu machen! Sieht einfach um Längen bekloppter aus, nicht wahr ;-D???

Wer unbedingt noch ein paar mehr Halloweenideen braucht, vergißt nicht, sich vielleicht auch meine Ideen aus den Vorjahren einmal anzuschauen. Dazu gehts hier entlang zur Übersicht!

So und jetzt Booohhhooooo.............
and always think of the quiet neighbour with the big freezer ;-D!











Einkaufsliste:

Erdnussspider (24 Stück):

125 gr Mehl
120 gr Butter
180 gr stückige Erdnussbutter
60 gr brauner Zucker
1 Msp gemahlene Vanille
1 Ei
3/4 Tl Backpulver
1 größere Prise Salz

Für die Deko:

Rolos, Werthers Echte Karamel soft, Schokoerdnüsse, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Karamell und/oder Erdnüssen
100 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß


Haselnussspider (30 Stück):

300 gr Butter
140 gr Zucker
100 gr gemahlene Haselnüsse
250 gr Mehl
1 Ei
1 Msp gemahlene Vanille
3/4 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Für die Deko:

Giotto in hell und/oder dunkel, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Haselnüssen
150 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß