Posts mit dem Label Granatapfel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Granatapfel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 28. März 2017

Teriyaki Wildlachs mit Radieschen Granatapfel Salsa

Da hab ich gestern ein schon ewig vor mir hergeschobenes Rezept für Teriyakilachs eeeennndddlich mal ausprobiert. Ich sags euch, ich hab sogar schon nachts davon geträumt und hatte den prognostizierten Feingeschmack schon präzise auf der Zunge......und hab es irgendwie doch nie gekocht. Wunderlich.

Jetzt könnte man fies wie man so ist denken...ha!...die wieder, die hats einfach immer wieder vergessen! Fisch kaufen kann so beschwerlich sein und so. Hm. Man könnte sich das aber auch schönsaufen und sagen, ich hab einfach lange daraufhin gearbeitet und mich einfach selber so wahnsinnig und verrückt gemacht, bis ich mir selbst quasi den Teller aus der Hand reiße vor lauter Jiper......ähm.....geht das überhaupt? Ach egal. Irgendwas davon wird's gewesen sein und ich überlasse es eurer eigenen Fantasie, weshalb es so kam. Die bekloppteste Variante ist bestimmt die Richtige......ihr wisst ja....ich wieder.

Ich war dann auf jeden Fall so geblendet von meiner eigenen Vorstellungskraft und dem Vorgeschmack auf dieses fulminante Essen, dass ich überhaupt nicht in Zweifel gezogen habe, dass mein erster Versuch minikleine, technische Schwächen aufweisen könnte. Der Profifoodblogger hätte das bestimmt 2 oder 3-4 wasweißich 5-10 Mal probegekocht, bevor er das verblogt hätte......ähm ich nicht. Das hat so auch wunderbar geschmeckt. Ich sag euch aber im Rezept, was ich optimal ausfeilen würde beim nächsten Mal.....also keine Sorge, falls ihr mal einen 3 Sterne Starkoch zu Besuch habt und den bekochen müßt....;-D....schwitz......ihr Armen!





Zubereitung:

1. Zuerst einmal braucht ihr ein schönes Stück Lachs. Wildlachs ist natürlich irgendwie leckerer als der normal aus der Zucht, klar, aber dazu muss ich ja nix sagen. Entscheidet nach Budget und Vorliebe. Seht vielleicht nur zu, dass ihr eher ein gleichmäßig dickeres Stück bekommt, das wird im Ofen nicht so schnell trocken. Ich habe meine Wildlachsseite halbiert, wie ihr unten auf den Bildern sehen könnt, denn wir waren nur zu zweit. Den Lachs legt ihr dann mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgeschlagenes Backblech. Den Ofen heizt ihr vor auf 180 Grad.

2. Nun rührt ihr eure Marinade an. Diese besteht aus

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Mit der Marinade wird dann der Lachs eingepinselt. Ich hatte den Fehler begangen, zuviel der Marinade von Anfang an darüber zu geben. Die läuft dann aber vom Lachs runter und karamellisiert auf dem Backpapier, als nicht da, wo wir das wollen, nämlich auf dem Fisch. Ihr pinselt also den Lachs ein und gebt ihn in den vorgeheizten Ofen, je nach Dicke des Stücks zwischen 10 und 20 Minuten. Während des Garvorgangs pinselt ihr den Fisch mit der übrig gebliebenen Marinade mehrmals erneut ein! Die letzten 5 Minuten könnt ihr meinetwegen den Rest der Marinade komplett darüber geben.





3. Nun kocht ihr euren Reis, bzw, lasst ihn kochen. Dazu gebt ihr ein Glas Reis mit 1 1/2 Glas Wasser in einen Topf, lasst einmal blubbernd aufkochen und schaltet die Herdplatte dann aus. Eventuell den Topf halb von der Herdplatte ziehen, damit er nicht anbrennt. Das Reisabgießen entfällt so komplett und ihr habt nach 10 Minuten essfertigen Reis. So easy!

4. Für die Salsa würfelt ihr die Radieschen eines kompletten Bundes in kleine Stücke, holt die Kerne aus eurem Granatapfel und schneidet 2 Stangen Frühlingszwiebeln in dünne Ringe. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Himbeeressig und etwas mildem Öl ab. Wer mag gibt noch gehackten frischen Koriander dazu. Alternativ kann man aber auch Kresse beim Anrichten über die Salsa streuen, das ist auch super, weil es die scharfe Note der Radieschen unterstützt.






5. Dann noch kurz etwas schwarzen Sesam in einer Pfanne anrösten (Ich mache immer etwas mehr und fülle das in ein Kännchen.....wir essen oft asiatisch und Sesam ontop ist immer toll!).

6. So. Euer Fisch sollte inzwischen fertig sein. Entweder richtet ihr direkt auf dem Backblech an, oder verteilt entsprechend die Stücke mit der Salsa auf die Teller. Reis dazu geben und mit schwarzen Sesam bestreuen.....fertig.






Falls irgendwer Probleme mit dem Ausnehmen eines Granatapfels hat (irgendwie ist es IMMER Sauerei, so aber eher weniger) der schaut mal wie ich das so mache. Im weißen Abendkleid würde ich das aber niemalsnever nach keiner Methode dieser Welt tun. Also. Aber schmeckt halt oberköstlich so ein Granatapfel.





Ich wünsch euch was! Juchheee!












Zutaten:
(für 2 Personen)

400 gr Wildlachs

Marinade für den Wildlachs:

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Salsa:

1 Granatapfel
2 Bund Radieschen
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Koriander oder Kresse
Salz, Pfeffer
Himbeeressig
mildes Öl

Basmatireis oder Thai broken Reis (Asialaden)
gerösteter schwarzer Sesam (Asialaden)

Donnerstag, 18. Juni 2015

An die Messergabelnlöffel, Männer! Wir machen einen Test.......einen GEFRO Balance Test!

Ich bin ja irgendwie nicht so ein wahnsinnig großer Freund von Lebensmittelprodukttests. Puhh, gähn.....ist mir vieeeel zu langweilig. Aber ich bin natürlich auch total froh, dass es im Netz genügend Menschen gibt, die genau das machen und bei denen man sich toll informieren kann, wenn man zu einem bestimmten Produkt eine Frage hat. Ganz klar super, aber thematisch leider irgendwie so gar nicht meine Baustelle. Deshalb hab ich auch direkt abgewunken, als mir ein GEFRO Balance Testpaket mit allem Schnickischnacki angeboten wurde. Die extra großen Packungen. Ochnö....

Aber.

Ich wohne ja nicht alleine und habe Jungs, die das ein oder andere Mal doch mitbekommen, was die bloggende Ma so tut und für Anfragen bekommt. Und die finden es von Zeit zu Zeit immer mal wieder super spannend Fertigsoßensuppennudelnwasweißichundalldas auszuprobiern. Weils so cool ist.  Und weil man sich dann voll erwachsen vorkommt......so quasi wie ein Student. Und weil das doch alle machen.

Aha.

So ist das eben. Erwachsen werden heißt ja auch mal drüber nachdenken zu dürfen, was denn andere so auf den Teller schmeißen und wie man das dann so findet. Ich kann mich auch noch gut an spontan auftretende Phasen in meiner Jugend und Studentenzeit erinnern, in denen ichs einfach wissen wollte. Wissen wollte, ob das denn auch so lecker schmeckt wie´s auf der Verpackung manchmal aussieht. Ob man sich auch nach den zehnten Tütensuppe und Ravioli aus der Dose noch super fühlt, na und wie das überhaupt so schmeckt. Fertigprodukte gabs bei uns zuhause nämlich niemalsnie. Absolut nie. Und das nicht, weil meine Mutter so eine sagenhafte und ernährungsbewußte Köchin gewesen wäre, sondern einfach weil meine Mutter selber mit sowas einfach nicht vertraut war. Was ja per se erstmal nicht das Schlimmste ist.

So hab ich mich dann gepuscht von den Jungs doch zu dem Test durchgerungen. Na und da ich wohl nicht das Zeug zu nem richtig ausgebufften Tester habe, gibts heute hier eine ganz persönliche, spezielle Rezension der Produkte. Keine Sorge.....;-D.....ich nerv euch nicht mit stundenlangem Reklamebla. Hier kommen Fakten auf den Tisch ;-D! Und ein Salat und selbstgemachte Ravioli ;-D!




Nur damit ihr wisst worums eigentlich geht: Wir haben die neuen GEFRO Balance Produkte* getestet, die mit einer konsequent stoffwechseloptimierten Rezeptur, ohne Haushaltszucker oder andere schnelle Kohlehydrate, sondern statt dessen mit der viel langsamer vom Körper abbaubaren Isomaltulose, Inulin (aus Chicoreewurzel) und Glucomannan (aus asiatischer Teufelszunge/Konjakwurzel) daher kommen. Dazu gibts noch die tollen Trendschlagworte vegan, glutenfrei, ballaststoffreich und lactosefrei.




Los gehts! Angefangen habe  ich mit einem Salat. Das Rezept habe ich von der Gefroseite, und ich war wirklich überrascht, dass man dort Rezepte finden kann, die gar nicht mal so schlecht sind! Das hat mein Vertrauen erweckt, denn wer weiß was gut ist, kann vielleicht auch super Fertigprodukte herstellen. Ich habe den Grapefruitsalat mit Zuckerschoten und Ruccola gemacht.




Zuckerschoten putzen, kurz blanchieren und abkühlen lassen, Grapefruitfilets ausschneiden (Saft in einer Schale auffangen!), Salat putzen und waschen, Granatapfel entkernen, Feta (es passen auch kleine Mozzarellakugeln oder ein Ziegenfrischkäse super dazu) zerbröseln und dann einfach alles auf einem Teller anrichten.






Wir haben dazu das Salatdressing Gartenkräuter getestet. Urteil? Zu sauer, leicht brennend, zu salzig, zu künstlich. Hat uns leider überhaupt nicht geschmeckt. Auch wenn die Kerne darin eine gute Idee sind. Ich habe dann aus dem übrig gebliebenem Grapefruitsaft, etwas Olivenöl und ein wenig Himbeerbalsamico, Salz und Pfeffer eine einfache Salatsoße schnell nachgemacht. Für uns passte es dann und wie gesagt, das Rezept ist sonst gut!




Danach gabs ne Runde Suppenpausen. Davon habe ich mir persönlich rein gar nichts erwartet, aber die Jungs waren ganz wild drauf. Es gab die Geschmäcker Tom-Soja, Gemüselust und Taste of Asia.
Für mich waren die alle drei nix, bin wohl kein Fertigsuppenfreak.......aber die Jungs meinten Taste of Asia wäre gar nicht mal schlecht gewesen. Die anderen beiden mochten sie leider auch nicht. 




 Auf ein Produkt war ich dann besonders gespannt: Die Gemüsebrühe. Denn auch wenn in diesem Haushalt extrem viel frisch gekocht wird, gibt es ein Produkt, was ich einfach nicht in ausreichend großer Menge für den täglichen Bedarf herstellen kann. Eben Brühe. Die brauche ich ja auch für Risotto, Pastasaucen und all das. Selbst wenn man die einfrieren kann.....so einen großen Freezer hab ich gar nicht, als dass das neben der tonnenweise vorgekochten Bolognese, dem Eis und.....jaja....alles klar? Da greife ich schon auch mal gerne auf ein Fertigprodukt zurück, auch wenn ich seit Jahren eigentlich nicht besonders glücklich mit den angebotenen Produkten bin. Und ich hatte sie auch wirklich schon alle........Reformhausware, bio, klassisches convenience, ohne/mit Glutamat, mit/ohne Hefeextrakt (was ja fast noch viel böser ist als Glutamat). Alle waren schon im Topf und mein Traumprodukt habe ich noch nicht gefunden. In der Gefro Brühe ist leider auch wieder Hefeextrakt drin und zuviel Salz (gemessen daran, was als Tagesration vernünftig ist). Hm, schade, aber weiter. 




Ich hab für einen Test der Brühe auch hier wieder echte Bedingungen schaffen wollen und hab Ravioli als Suppeneinlage selbst gemacht.

Zuerst einen Pastateig aus Mehl, Eiern, Öl und Salz geschmeidig kneten und dann 1 Stunde ruhen lassen. 




In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dazu die Pinienkerne, abgetropften, getrockneten Tomaten und die Basilikumblätter in einem Häcksler ganz fein hacken, dann den Ricotta dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig zu dünnen Teigplatten ausrollen und auf ein gut bemehltes Ravioliblech legen. Die Füllung mit einem Löffel in die Kuhlen geben, eine zweite Teigplatte darüber geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Fertig ;-)!





Die Brühe roch beim Öffnen durchaus angenehm und auch in der Schale konnte sie ihren ersten positiven Eindruck bestätigen. Sie war höchstens ein wenig salzig, aber das sind Fertigprodukte ja gerne mal. Daran könnte man eigentlich endlich mal was ändern, oder? Dass sie nicht schmeckte wie eine frische Brühe war ja klar. Aber gemessen an all den 3756 Brühen, die ich in meinem Leben schon so ausprobiert habe, gehört sie absolut zu den Besseren. Mit den wirklich superleckeren Ravioli war die Suppe dann gar nicht mal schlecht. Das fanden wir alle. 




Glücklich waren dann alle nach dem Test nicht wirklich. Aber an Erfahrung reicher. Die Brühe hat uns zufriedengestellt, aber nicht 100 % überzeugt. Die Jungs hatten sich von den Fertigsuppen mehr versprochen und vom Salatdressing waren sie regelrecht enttäuscht. Okay, wir sind bestimmt sehr anspruchsvolle Kundschaft, da wir immer den Vergleich mit frisch gekocht ziehen. Aber das ist ja auch nicht verkehrt finde ich, denn nichts ist schlimmer, als wenn Kinder oder auch Erwachsenen gar nicht mehr wissen wie die Dinge in "echt" schmecken. Ziel der Hersteller muss einfach sein, sich dem soweit wie möglich zu nähern und auch bei den Zutaten soweit wie möglich auf seltsame oder gesundheitlich nicht wertvolle Zusätze zu verzichten. Gefro gibt sich da ersichtlich Mühe, muss aber meiner Meinung nach noch weiter nachbessern, um auch die anspruchsvollere Kundschaft zu erreichen. Ach aber ich finde ja, dass sind echte Erfahrungen und genau deshalb haben wir ja den Test gemacht. Weißte als Tester Bescheid. Biste doch wohl eher ein Selberkocher, wa ;-)!? 


Rockt die Hütte Leute!



*Werbung für GEFRO Balance


Einkaufsliste:

Grapefruit Zuckerschotensalat mit Ruccola (Rezept von HIER*):

300 gr Zuckerschoten
200 gr Feta
1/2 Granatapfel
400 gr Ruccola

optional für das Dressing: Himbeeressig, Olivenöl


Ravioli mit Ricotta getr. Tomaten Füllung:

Pastateig:

180 gr Mehl
1 Ei
2 Eigelb
1 Tl Olivenöl
1 Prise Salz

Pastafüllung:

30 gr geröstete Pinienkerne
80 gr abgetropfte getrocknete Tomaten in Öl
4 gr frisches Basilikum
125 gr Ricotta
Salz, Pfeffer


Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Dienstag, 16. Juni 2015

Let´s start a summerparty........mit dem Melonentrick und einem oder zwei Schlückchen fruchtigst frischer Sangria! Ganz ohne Eimer! Garantiert ;-D!

Nach den Menü-Überblick über Herrn Ü´s Geburtstagsdinner heute dann also der Aperitif! Ich als bekennender Nichtalkoholfreund tu mich da ja regelmäßig schwer und es ist daher für mich immer ziemlich schwierig abzuschätzen, was denn wohl als Aperitif gut ankommt und gemocht wird. Irgendwie schmeckt mir das ja alles nicht. Ich weiß, es gibt schlimmere Laster, als Alkohol nicht zu mögen, ich finds aber in so lustigen Momenten und wenn alle "klirr" mit ihren bunt gefüllten Gläschen machen immer voll öde mit Sprudelwasser oder irgendeinem Säftchen mit anzustoßen. Das ist so spaßbremsen- und kostverächtermäßig und das bin ich doch eigentlich rein gar nicht! Aber das mit dem Schnappes und mir.......ne.......also das gibt in diesem Leben nix mehr (und ich kann nicht sagen, ich hätte es nicht versucht ;-DDD).

Trotzdem hab ich mit der Sangria hier doch tatsächlich mal ein alkoholisches Getränk gefunden, dass allen Gästen, Männern (und das nach anfänglichen, gröbsten Zweifeln lieber P ;-)!) wie Frauen samt Herrn Ü und sogar MIR schmeckte. Okay.......ohne Wein fänd ich das jetzt wahrscheinlich noch leckerer ;-D......aber ich will nicht moppern und bin schon ganz glücklich, hiermit sogar auch was Buntes für mich mit gefunden habe, mit dem ich "bim" machen kann.

Also dann kommense mal her und nehmese ein Schlückchen die Damen und Herrn! Und lassen Sie die Eimer und langen Strohhalme zuhause ;-D!




Eine Bowleschale habe ich gar nicht. Ich glaube das Ding hier ist für Feuerzangenbowle. Aber macht ja nix......hat seinen Zweck erfüllt. In einer großen hübschen Vase müsste es aber eigentlich auch gehen.





Zwei Biolimetten und -orangen gut abwaschen, in Scheiben schneiden und in das Glasgefäß der Wahl geben. Brom- und Blaubeeren dazu geben und den Weißwein angießen.  Dann den Granatapfelsaft und den Cranberrysirup dazu geben. Die Mengenangabe, die ich euch unten angegeben habe müßt ihr  allerdings individuell anpassen, denn es hängt ja auch von der Säure der Limetten und Orangen ab, wieviel ihr braucht. Mit 200 ml war es bei mir relativ süß.......entscheidet selbst!







Die Bowle sollte dann mindestens 2 Stunden durchziehen. Zum Servieren noch Eiswürfel und - ganz wichtig und lecker! - Zitronenmelisse mit ins Glas geben.





Ja und was hab ich da oben in der Überschrift vom Melonentrick geschrieben? Jahaaaaa! Das wollte ich euch ja schon längst mal erzählt haben. Ist ein Trick aus dem letzten Asiaurlaub! Thematisch schweife ich jetzt irgendwie ab, aber diese Sonne bringt mich einfach total in Urlaubsstimmung, yeah! Naja und wo wir jetzt ja schon beim optimalen Sommeraperitif sind, kann der noch perfektere Sommerobstsnack auch noch hinterher.





Der Trick ist an Einfachheit in der Ausführung und Grandiosität in der Wirkung aber nicht zu überbieten. Einfach mal Limette über das Melonenstückchen träufeln! Ich schwöre, ihr wollt sie danach nie wieder ohne essen ;-D. Hier zuhause ist das jedenfalls so.

 #chakaundbestermelonentrickever





Habt nen tolle Sonnenwoche und immer schön eincremen ;-)!










Einkaufsliste:

200 ml Cranberrysirup
320 ml Granatapfelsaft
1 1/2 Flaschen guten Weißwein
2 Orangen
2 Limetten
Brombeeren
Blaubeeren
Zitronenmelisse

Montag, 22. Dezember 2014

Eine Schoko-Christmas-Pavlova, warum ich jetzt weiß, dass man Timberlandboots in der Waschmaschiene waschen kann und ein klitzekleiner, riesengroßer Jubel ;-)!

Ich freu mich dieses Jahr wie Bolle auf Weihnachten ;-) und laufe schon seit Wochen leicht wippend dusselig grinsend durch die Gegend........weiß keiner, warum mich es dieses Jahr so erwischt hat. Trallala ;-) Na und deshalb bin ich auch total stressresistent.......auch wenn es Erfahrungen gibt, die jetzt so direkt nicht hätten sein müssen. NEIN.

Eine ist zum Beispiel die, mittem im Winter bei 0 Grad auf der Garageneinfahrt zu stehen und die Folgen eines den großen Junior ereilten Migräneodermagendarmoderwasweißichwasanfalls (uff....zumindest nochmal grade aus dem Auto geschafft!) mit dem Gartenschlauch vom Pflaster in die Büsche zu spritzen und festzustellen, dass das Ganze friert. Alles natürlich mit einem Ekelkloß in Hals und Magen aber irgendwie auch grinsend, weil fürchterlich skurril lustig und im Angesicht der mitleidig schauenden und einem ein herzerfrischendes "Na geht´s jetzt wieder?" zuwerfenden Nachbarschaft ("Wir haben auch Fieber!" Hey...da sind wir ja fast ein Team ;-D!).

Oder mit entsetzensgeweiteten Augen aus viel zu großer Entfernung (um noch hinspringen zu können) Zeuge zu werden, wie der große! Sohn sich volle Granate in die.........nein! Kein Witz und Loriot hätte seine liebe Freude an dieser Szene!......in die 100 Jahre alte und liebevoll vom kleinen Bruder unterm Weihnachtsbaum aufgebaute Krippe übergibt.  Mittenrein! Und ich dachte sowas machen nur ......äh.....Kleinkinder????? Josef sah danach aus wie nach einem Alienangriff.  Zum Glück sind die Figuren voll spültauglich.

Ach und wo wir dann schon beim Thema spültauglich wären......wobei das jetzt schon zu den harmloseren und eher genialen Erfahrungen gehört: Wußtet ihr schon, dass man diese dicken Timberlandlederboots in der Waschmaschine waschen kann? NE? Ich auch nicht, aber dann jetzt! Hab ich große Augen gemacht, als ich die Waschmaschine nach dem Grundreingungsgang der beim Garageneinfahrtzwischenfall etwas in Mitleidenschaft gezogenen Kleidungsstücke wieder öffnete und mir ein paar klitzkleine Timberlandboots Größe 44 entgegenplumpsten (damit ist das Ding eigentlich voll!). Huch? Auf die Frage an den Sohn, warum er denn um Himmels Willen seine Schuhe mit in die Waschmaschiene gesteckt hätte, kam nur die selber fassungslose Antwort "Ich glaube ich war nicht ganz bei mir!". Ähja. Und so wissen wir nun: Die Dinger sehen nach dem Wollwaschgang wieder aus wie neu ;-)! Hey! Eine voll positive Erfahrung ;-D! Na aber ist ja auch Weihnachten ;-)!

Schlußendlich braucht keine Mensch die Erfahrung eines Umzugs GENAU AN WEIHNACHTEN. Der große Sohn möchte aber unbedingt in unser Büro in den Keller ziehen (Fell the Freedom ;-D), der mittlere Sohn ins Exzimmer vom großen Sohn na und unser Büro muss ja auch wieder irgendwohin.........also dann ins Exzimmer vom mittleren Sohn. Ihr könnt mir noch folgen? Alles natürlich über zwei Etagen inclusive Anstreichen und dem Auf- und Abbau diverstester Großmöbel. Klingt nicht nur nach nem Sack Arbeit.......NEIN ;-D!......isses auch ;-D, yeah! Und das alles seit gestern. Wir befinden uns also mitten im Umzug.  Macht aber nix,  denn wie war das? Ich bin doch gerade total stressresistent ;-)! Locker schütteln und los, die Krippe ist eh vollgeko.........  äh wieder absolut makellos.  Falls ich also um Weihnachten/Sylvester rum etwas in der Versenkung verschwinde....jahaaaaha, ich wär dann im Keller.

Bevor ich aber zwischen Kartons, Farbeimern und im totalen Weihnachtumzugschaos verschwinde, möchte ich euch hier noch meinen eigenen Geburtstagskuchen zeigen. Ha. Ja. Meine lieben Instagramer haben es schon vor ein paar Tagen mitbekommen, jippeee, ich hatte Geburtstag.
Ich hatte mir von mir selbst eine Christmas- Pavlova gewünscht ;-)! Wollte ich immer schon mal ausprobieren! Warum soll man sich nicht auch mal selbst Wünsche erfüllen? Für den Rest haben dann die Familie und die Freunde gesorgt! An dieser Stelle noch mal Kusshändchen an euch alle ;-)! Ihr habt mir so einen schönen Tag bereitet.......love you all <3!




Zuerst mal ein kleiner Überblick, was alles auf dem Törtchen drauf ist. Und nur so als klitzekleiner Tip vielleicht noch für die Tage: Ihr könnt die Pavlova auch in mini , also Schokokußgroß machen na und ist die dann nicht perfekt und sogar ein bisschen edel als Weihnachtsdessert? Wie jetzt, ihr habt schon was anderes geplant? Naja....ihr seid doch meine Leser und wenn meine Beklopptheit nur ein ganz mini bisschen über die Jahre auf euch abgefärbt hat, dann lacht ihr jetzt laut auf, schmeißt die Planung über den Haufen und macht Minipavlova ;-). Das Ding ist einfach zu gut!

Voll gefährlich für planende Charaktere vor den Feiertagen noch meinen Blog zu lesen.




Zubereitung: 

1. Zuerst macht ihr den Baiser. Dafür 5 Eiweiß mit einer Pr Salz sehr steif aufschlagen. 

2. Dann in einer Schüssel

225 gr Puderzucker
1 Msp gemahlene Vanille
4 Eßl Kakao
2 Tl Speisestärke

miteinander vermischen und portionweise in das Eiweiß einschlagen, dass eine steife formbare Masse entsteht. Keine Sorge, das kann etwas dauern! Weiterschlagen!

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

3. Nun die Eiweißmasse kreisförmig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit einem Tortenspachtel in Form rüschen wie unten. In der Mitte eine Vertiefung lassen, dann hält die Sahne später besser. Wer Minipavlovas macht, macht einfach kleinere Kreise formen! Klein dick und hoch sieht dabei am besten aus! 

4. Den Ofen dann auf 100 Grad herunterschalten und die Pavlova auf dem Blech hineingeben. Meine Pavlova war 3 Stunden im Ofen. Das ist wichtig, damit sie gut austrocknet und der Baiser nicht später reißt beim Auskühlen. Wenn ihr kleine Pavlovas macht, sollten die mindestens 1 Stunde im Ofen bleiben. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten, die Pavlovas aber im Ofen belassen und einen Holzlöffel in einen Spalt der Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen heraus kann. Den Baiser könnt ihr super einen Tag vor seinem Einsatz zubereiten!




5. Für die Auflage 500 ml Sahne mit etwas Zucker, gemahlener Vanille und Zimt nach Geschmack steif aufschlagen und 10 kleingehackte Rocher vorsichtig darunterheben. Die Sahne auf dem Baiserboden hübsch arrangieren.




6. Nun die Kerne aus dem Granatapfel lösen. Das geht wenn man weiß wie, ohne viel Sauerrei. Der Trick ist den Granatapfel zunächst in kleinere Stücke, z.B. Viertel zu zerteilen und dann die einzelnen Stücke einfach von innen nach außen zu stülpen, dabei fallen die Kerne fast heraus, bzw. lassen sich leicht mit den Fingern herausschälen.

Die Granatapfelkerne, Physalis, Zebraröllchen und wiederum ein paar gehackte und ein paar halbierte Rocher auf der Sahne verteilen und sofort servieren







Booohoooo.......und dann......ich fass es nicht, mir ist letzte Woche eingefallen, dass ich euch ja noch gar nicht von meinem großen  Jubel erzählt. Wie konnte ich das nur verdrängen??? Lags an den Weihnachtssausen? Hab ich zuviel "Last Christmas" gehört? Hm. Ich weiß es wirklich nicht. Na dann aber jetzt:

LEUTE! ICH BIN DER ZEITUNG ;-DDDDDD!!!!! Juchz und Jippijeah!!!

Hubert Burda hat ne neue Zeitschrift rausgebracht! "I like Blogs" heißt sie und ist ausschließlich mit den allerbesten Blogeinträgen wunderschöner Blogs gefüllt. Ich bin mit meinem wunderbaren Weihnachtsbaum to go drin, wisst ihr noch?

Wofür soll ich da jetzt Geld für ausgeben, wenn ich Blogs doch auch einfach im Netz lesen kann fragt ihr euch?

Hm.....also zum einen ists einfach die Haptik, die so ne Zeitschrift nun mal hat. Auch wenns mir wahrscheinlich keiner glaubt und alle denken, dass ich bestimmt doch ein dickbebrillter PCnerd bin, aber ich lese waaahnsinnig gerne Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Ich mags, dass man da was in der Hand hat......schönes Papier, Bilder kommen da ganz anders raus, in den Seiten blättern ist einfach ne tolle Sache und geht im Netz nicht. Oder zumindest nicht so. Naja und ein Riiiieeesenargument für mich ist, dass eine ins Badewasser gefallene Zeitung oder Buch nur einen Bruchteil von einem ins Wasser gefallenen PC oder Handy kosten ( Ja. Ich lese soooooo gerne in der Badewanne ;-D. Mit nem Tee oder so auf der Wannenkante.) Ich muss euch nicht sagen wie oft das schon um Haaresbreite passiert ist und wie oft ich schon kurz vor dem Herzinfarkt war.

Zum anderen ist es einfach die Auswahl der Blogs, die interessant ist. Irgendwie dreht man sich ja doch immer im Kreis seiner Liebsten und bekommt manch einen tollen Blog gar nicht mehr mit. Es sind so viele! Na und mal ne neue Auswahl vor die Nase gehalten zu bekommen ists mir echt wert die Zeitung zu kaufen.

Macht euch einfach selber mal ein Bild und schaut sie euch an. Ich finde die 4,80 €sind gut angelegt.





So und nun liebe Leutchen, werte Leser......meine Allerliebsten!....... nicht zu vergessen zum absoluten Schluss:


Die allerallerbesten Weihnachtswünsche vom Frolleinsche, also von mir! Ich wünsch euch die tollsten Tage mit den nettesten Menschen ever, eine große Knallerei an Sylvester, superviel gute Laune und ein großes, glückliches Herz! Ich hab euch alle schrecklich lieb und ihr seid die besten Leser auf diesem Planeten! Auf ein tolles Jahr 2015! Ich bin so glücklich, dass ich für euch schreiben darf <3!



Einkaufsliste:

Baiser:

5 Eiweiß
1 Pr Salz
225 gr Puderzucker
2 Tl Speisestärke
1 Msp gemahlene Vanille
4 Eßl Kakao

Rochersahne:

500 ml Schlagsahne
10 Rocher
Auflage:

1/2 Granatapfel
10 Physalis
Zebraröllchen
5-10 Rocher