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Freitag, 11. Dezember 2015

Ein Cranberry-Pistazien-Buttermilch Gugelhupf und wie unsere Küche im Puderzuckernebel verschwand

Immer wenn um die Weihnachtszeit herum für ein paar Wochen die frischen Cranberries in den Supermärkten auftauchen, kann ich mich nicht zusammenreißen und muss sie kaufen. Im ersten Jahr führte das beim Spontanverkostungstest - ich kannte natürlich bis dahin nur die getrockneten aus der Tüte - zu einem Sauerbitterbahpfuiistjagruseliggeschüttel ersten Grades und einem Lachanfall bei der Familie, der meine Experimentierfreunde oft ein großes Rätsel ist.  Na Danke Leute ;-), habt nur Spaß mit mir!

Aber ich habe nicht aufgegeben. Habe sie beinhart jedes Jahr trotz verdrehter Augen bei der miteinkaufenden Jugend ("Mammmaaa.....schon vergessen????") immer wieder gekauft und einfach mal ein wenig damit herumprobiert. Immer wieder. Neben der klassischen Marmelade und einem irrsinnig guten Cranberry-Birnen-Haselnusszopf hab ich z.B. Cranberries in Zuckersirup gekocht und in Zucker gewälzt. Auf den Fotos im Netz sah das immer schmissig lecker aus, im echten Leben wars aber immer noch so sauer als gäbs kein Morgen und das TROTZ  Unmengen von Zucker. Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich sie einfach nicht lange genug im Zuckersud ziehen lassen (obwohl nach drei Tagen sollte man meinen.......???)??? Nunja. Wie auch immer. Man muss einfach wissen, wie man mit den Dingerchen umgehen muss und wofür sie geeignet sind. Bin ja selbst kein Amerikaner. Die wissen, dass man frische Cranberries so nicht genießen kann und sie eigentlich z.B. als süße Beilage, wie bei uns die Preiselbeeren zum Wild, zum Thanksgiving-Truthahn gereicht werden. Oder im Aperitif. Oder als Tischdeko. Ober in Keksen. Oder eben im Kuchen! Womit wir beim Punkt wären, denn heute zeig ich euch das Rezept für meinen supersaftigen und weihnachtlichen Cranberry-Pistazien-Buttermilch-Gugl, der überhaupt nicht sauer, sondern einfach nur supersuperlecker ist..........damit ihr genauso wie ich seit ein paar Tagen, auch voll Weihnachtskurs aufnehmen könnt. Denn irgendwie ist für mich alles mit Cranberry sehr weihnachtlich. Woher ich das nur hab? Keiner weiß es ;-)! Schon voll durchamerikaniert das Frollein ;-S! Und das nach nur einem Amerikabesuch!





Na dann fangen wir an, hier die Zubereitungsschritte:

1. Zu allererst nehmt ihr eure Cranberries, wascht und halbiert sie und vermengt sie in einer Schüssel mit 1-2 Eßl Zucker.

2. Pistazien hacken.

3. Nun den Ofen anschalten und auf 180 Grad vorheizen.

4. Dann in einer Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Biolimettenschale und deren Saft unterrühren und dann die Eier einzeln dazu geben.

5. Danach gebt ihr die Buttermilch, das Öl, Butter, Mehl, Backpulver und Salz dazu und verrührt alles zu einem cremigen Teig.






6. Nun nehmt ihr eure Kuchenform (meine war dem Anlaß entsprechend eine aus Amerika, eine ähnliche bekommt ihr aber HIER) fettet sie mit Butter und streut sie mit einem Eßl Zucker aus.

7. Dann werden die Cranberries vorsichtig unter den Teil gehoben und der Teig in die Form eingefüllt.

8. Den Kuchen bei 180 Grad etwa 50 Minuten backen.




Schlimm für die Familie ists dann ja, wenn alle extrem Hunger haben, sozusagen fast vor dem grausem Hungertod stehen (Dramaaaaaa)  und Mutti erst noch ein paar Fotos für den Blog schießen muss. Ein uraltes und unter Bloggern weit verbreitetes Problem, dessen blanke Erkenntnis das Problem aber nicht löst. Da müssen wir regelmäßig alle gemeinsam durch.

Was das Problem nicht kleiner machte: Ich wollte Puderzuckernebelfotos. Hm.





Zuerst mußte der kleinste Ü ran. Der war aber möglicherweise vor lauter Hunger schon so geschwächt ;-O, dass er nicht die Wolke Puderzuckernebel mit seinen zarten Ärmchen erschütteln konnte, die ich mir so wünschte. Also mußte der Große ran. Ende vom Lied war, dass die Wolke großartig, geradezu bombastisch war, die ganze Küche samt uns in eine Puderzuckerwolke des Grauens versank, wir alle nur noch husteten, ich vor lauter Nebel GAR KEIN Foto mehr knipsen konnte (die hier unten schoß ich, bevor mich der Husten niederstreckte!) und ich an so ziemlich jeder Stelle der Küche ein Herzchen oder das Wort "Sau" in den weißen Nebelbelag malen konnte. 





Lerne: Puderzuckernebelfotos sind sehrsehr hübsch, bedürfen aber einer Atemmaske seitens des Nebelerzeugenden und des Fotografen.  Zumindest dann, wenn der Vernebler nen starken Arm hat und aufgrund hungertechnischer Hektik den Streuer schüttelt, als gehe es um sein Leben.





Nicht, dass ich nicht gesagt hätte, er soll so kräftig schütteln wie er kann! Wer ahnt denn sowas!





Genießt die Fotos und den Kuchen......ich geh dann mal wischen ;-( (Und nochmal by the way....Cranberrypistaziebuttermilch Gugelhupf rocks, Leute!)!





Einkaufsliste:

200 gr Cranberries
60 gr Pistazien
115 gr Butter
300 gr Zucker
3 Eier
450 gr Mehl
290 ml Buttermilch
80 gr Öl
Saft und abgeriebene Schale einer Biolimette
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas gemahlene Vanille




Dienstag, 16. Dezember 2014

Die Moneywolke und ein großartiger Cranberry-Birnen-Haselnuss-Hefezopf!

Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Na? Schon eifrig gewesen die letzten Wochen? Ich irgendwie nicht....psst....;-S! Aber es ist ja auch noch total viel Zeit! Fast noch EINE WOCHE! Was kann man nicht alles in einer Woche schaffen?? Einmal um die Welt fliegen, Baumhaus bauen, durch den Ärmelkanal schwimmen, das Telefonbuch auswendig lernen, einen Pullover in XXL stricken....... ach einfach ALLES ;-D! Ich mach mich da auch ganz locker, denn mit zunehmender Größe der Jungs werden die Geschenke direkt proportional weniger und vor allem.....K.L.E.I.N.E.R. Wenn ihr mich versteht. K.L.E.I.N.E.R! Nicht billiger hab ich gesagt ;-(! Man kann also mit einem klitzekleinen kurzen Einkauf die Kreditkarte derart zum Glühen bringen, dass dagegen jeder amerikanische Weihnachtsblingblingbaum ein Trauergesteck ist. Zu tragen sind die Präsente dann als Ausgleich leicht wie eine Feder.....trallala.

Aber husch weg mit den Gedanken von totaler Verarmung, abgemagerten Portemonaies und dem neuen Domizil unter der Brücke. Schön ist ja, dass ich immerhin noch was unter den Baum legen darf und nicht nur der schnöder Zaster klingelt. Schaunmermal was die nächsten Jahre so bringen. Ich glaube irgendwann ist das unvermeidbar. Oder? Wie alt sind denn eure Kinder und was schenkt ihr denn so?

Um mich für die nächsten Jahre aber total abzusichern was die schicke Verpackung von Monetas angeht, sammel ich ja schon seit.......Jahren!......z.B. HIER, HIER, HIER und HIER auf dem Blog Ideen dafür. Heute hab ich noch ne neue. Schaut mal! Eine Moneywolke ;-)!

Aber damit nicht genug! Für die Feiertage habe ich noch einen wunderbar saftigen Zopf für euch Probe gebacken. Ein ganzganz tolles Ding! Großartig sozusagen ;-D! Das Rezept müsst ihr euch unbedingt noch auf die Schnelle abspeichern! Der Zopf ist perfekt für die Feiertage, egal ob zum Frühstück, Brunch oder auch mal Nachmittags zum Tee oder Kaffee! Und dazu hab ich glatt auch noch ne geniale, ganz einfach selbstzumachende Cranberrymarmelade......Wahnsinn hier wieder aufm Blog, ne ;-)?!





Zuerst das Wölkchen! Sie besteht aus einfachem Zeichenblockpapier, genau die Zeichenblöcke, die eure Kinder mit in die Schule schleppen, ja! Die Herstellung ist ebenfalls denkbar einfach.

Eine große Wolke mit Bleistift auf einen Bogen aufzeichnen und in die Mitte den Spruch/Wort oder was auch immer aufstempeln (Rückseite eventuell auch?). Dann einen zweiten Bogen abreißen und entlang der Bleistiftlinie die beiden Bögen bis auf eine handbreite Öffnung zusammennähen. Das kann man entweder mit der Nähmaschiene tun (das geht schnell! ;-)) oder mit der Hand (fleißiges Ließchen ;-D).

Die Wolke dann mit Money und etwas Füllwatte aufplustern und die Öffnung zunähen. Fertig!






Zubereitung Cranberriemarmelade:

Für die Cranberriemarmelade, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gekauft. Die hatte ich wirklich noch nie. Ich wollte sie zuerst kandieren......aber soll ich euch was sagen? Selbst kandiert sind die mir noch zu sauer. Hm. Also hab ich beschlossen einfach eine Marmelade zu kochen, nach einem stinkeinfachen, normalen "Rezept". Einfach die Menge Cranberries mit etwas gemahlener Vanille und der entsprechenden auf der Packung nachzulesenden Menge Gelierzucker 1:3  auf- und ca. 10 Minuten einkochen lassen und in saubere Einweckgläser füllen. Die Gläser verschließen und kurz auf den Kopf stellen. Sooooo köstlich und ganz besonders fantastisch auf einem  frisch gebackenen duftenden Hefezopf wie diesem hier unten!




Zubereitung Hefezopf:

1. Zuerst bereitet ihr den Hefeteig vor. Keine Angst vor Hefeteig! Er ist genau wie ein Baby:

-  Er mag es bei Flüssigkeiten am liebsten handwarm.

- Er haßt Zugluft und Kälte.

- Er möchte, dass man sich ein wenig Zeit nimmt und ihn ruhen läßt.

Und jetzt der Hammer an tiefsinnigem Wortwitz: Bei der richtigen Behandlung geht der dann auch irgendwann ;-DDD......ganauso wie das Baby ;-DDD!

Für den Hefeteig alle Zutaten bis auf die Milch und die Hefe in eine Schüssel geben. Die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hinein bröseln und gut in der Milch auflösen. Die Zutaten alle zu einem glatten Teig verarbeiten und dann zum Ruhen etwa 2-3 Stunden an einen warmen Platz ohne Zugluft stellen (Schüssel mit Tuch abdecken.....Baby will schlafen ;-)!).





2. Während der Teig ruht schon mal die Füllung zubereiten. Die Birne schälen, das Gehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Haselnüsse anrösten und kleinhacken. Dann alle Zutaten aus der Liste miteinander in einer Schüssel vermengen.

3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck etwa 25 x 35 cm ausrollen. Die Füllung dann wie oben auf dem Bild darauf verteilen und an der oberen Kante etwa 2 cm frei lassen. Den Teig dann von der breiten Seite her zu einer Rolle zusammendrehen und die Enden andrücken. Die Rolle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jetzt der Länge nach in zwei gleiche Stränge schneiden. Diese zwei Stränge locker übereinander heben und ineinander verdrehen. Dabei fällt ein Teil der Füllung wieder heraus, das macht aber nichts, denn ihr könnt sie ja wieder an den euch passenden Stellen einfügen.





4. Jetzt noch ein Eigelb mit 1 Eßl Sahne verquirlen und die sichtbaren Teigstücke des Zopfes mit der Eimischung bestreichen.

5. Den Teig nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.





6. Den Ofen auf 180 Grad aufheizen und den Zopf etwa 35 bis 40 Minuten backen.







Einkaufsliste:

Cranberrymarmelade:

300 gr frische Cranberries
entsprechende Menge Gelierzucker 1:3
1-2 Msp gemahlene Vanille


Birnen-Cranberry-Hefezopf:

Hefeteig:

375 gr Mehl
1/2 Päckchen frische Hefe
50 gr Zucker
1 Msp gemahlene Vanilie
1/2 Biozitronenschale abgerieben
1 Prise Salz
1 Ei
125 gr Creme fraiche
75 ml handwarme Milch

Füllung:

100 gr grtrocknete Cranberries
100 gr Haselnußkerne geröstet und gehackt
1 große Birne
5 Eßl Cranberriemarmelade, alternativ Hagebuttenkonfitüre
2 Eßl Honig

Zum Bestreichen:

1 Eigelb
1 Eßl Sahne

Donnerstag, 4. September 2014

Großmutters ........äh Schwesters Pastete mit Pistazie und Cranberry und einem Ruccola Feigen Salat

Mein kleiner Bruder liebt Pasteten T.O.T.A.L! Total!

Obwohl........hahahaha........er wird jetzt bei dieser Beschreibung schreien (naja also ein klitzekleinwenig).......;-DDDD......, denn eigentlich ist mein kleiner Bruder ja gar nicht "klein". Mal davon abgesehen, dass er bestimmt 20 cm größer ist er auch noch älter als ich. Ja! Aber er ist deshalb mein "kleiner" Bruder, weil wir beide noch einen "größeren", "älteren" Bruder haben. Erwähnte ich eigentlich schon, dass der .......also der ältere Bruder.......mindestens ein genauso großer Pastetenfan ist? Ja.

Ähm und dann hab ich ja auch noch eine kleine Schwester, die auch wie verrückt drauf ist. Die ist allerdings auch nicht wirklich "klein".......... blabla wie oben schon mal gesagt ;-)...... genau!...... sondern wird bei mir nur deshalb "klein" genannt, weil wir beide noch eine größere, ältere Schwester haben. SELBSTVERSTÄNDLICH ist die - also die ältere, gößere Schwester - AUCH Pastetenfan. Und nein, weder meine kleine noch meine große Schwester sind 20 cm größer als ich, wir haben vielmehr sogar die gleiche Schuhgröße.

Das heißt also, dass sowohl der älteste Sohn meines Vaters, als auch die zweitgeborene Tochter meiner Mutter, sowie die mittlere Schwester meines Bruders, der Bruder meines Bruders und ja ich auch noch irgendwie eine Leidenschaft teilen.

Könnt ihr mir noch folgen oder wirds schon langsam flackerig oder gar schwarz vor den Augen (hinsetzten und A--T--M--E--N!!!)?

Ums vielleicht mit weniger komplizierten Worten zu sagen ........ ach aber hach, kompliziert kann schon manchmal herrlich sein ;-D..........wir sind fünf Geschwister, ich das Nesthäkchen und alle lieben Pasteten. Die Eltern by the way auch.

Wir haben da so ein Familiending am laufen:

 P.A.S.T.E.T.E.N.!

Na und deshalb......tatatata.....um diese ellenlange Einführung endlich mal zum Punkt und um die Kurve zu bringen!.....gibt´s heute einen Pastetenpost!




Anläßlich des Geburtstages meines "kleinen" Bruders kam ich superlistiges Wesen nämlich auf die Idee, ihm einfach mal ne selbstgemachte Pastete zu schenken. Alles andere haben wir ja schon gefühlte 300 Mal durch. Na und wo ich dann schon mal dabei war, hab ich doch direkt auch noch eine für den eigenen Hausgebrauch mitgebacken. Und hmmmmm........mit dem tollen Ruccola-Feigensalat und etwas frischen Baguette........der Hammer!!! Ich habe beschlossen jetzt wieder häufiger Pasteten zu machen........um den Absatz brauch ich mir ja bei DER Familienkonstellation keine Sorgen zu machen ;-D!




Vorne weg, damit ihr jetzt nicht denkt, dass es jetzt kochtechnisch schrecklich anspruchsvoll wird: Pasteten dieser Art wie hier sind FÜRCHTERLICH EINFACH zu machen! Sie sind ungefähr so anspruchsvoll wie ein einfacher Rührkuchen. Einen großen zeitlichen Aufwand habt ihr ebenfalls nicht, die Pastete muss nur eine Stunde in den Ofen......aber in der Zeit könnt ihr ja schon wieder was anderes machen.

Wichtig sind beste Zutaten und das meine ich auch wirklich so. Geht bitte zu einem anständigen Metzger wegen des Hackfleischs und der Lebern (Hühnerleber gibts oft nur auf Vorbestellung!). Billiges, schlechtes Hack verliert einfach zuviel Fett und Wasser während des Backens, mal vom Geschmack ganz abgesehen.

Ja und das ist auch noch wichtig: Die Mengenangaben beziehen sich im folgenden auf eine 1l Form. Ihr braucht unbedingt eine Pastetenform MIT Deckel, die Pastete wird sonst im Ofen zu trocken.




Na dann mal los!

Zuerst kleidet ihr eure Form mit sehr dünn geschnittenen Rückenspeckstreifen, hier italienischer Lardo di colonata (ist milder als der deutsche Rückenspeck) aus und lasst einen Teil aus der Form heraushängen zum späteren Einschlagen des Fleischteiges.

Dann stellt ihr euren Fleischteig her. Ich sagte ja eben was von Rührteig, ja und genauso ist es auch. Das Weißbrot kurz in einem Glas mit dem Portwein und der Milch aufweichen lassen. Dann das Hack und die von Sehnen und Adern befreiten (!!! sehr wichtig, beim späteren Pürieren wickeln die sich nämlich sonst um das Püriermesser) Lebern zusammen mit dem Ei, Salz, Pfeffer und optional Espelette in einen hohen Topf geben. Das Weißbrotportweinmilchgemisch dazu geben und die Masse mit einem Pürierstab sehrsehr klein pürieren, bis der Teig wirklich aussieht wie ein Rührteig. Erst nach dem vollständigen Pürieren die Pistazien und Cranberries.....eventuell leicht gehackt.....dazu geben.

Den Fleischteig dann in die mit Lardo ausgekleidete Form geben, einschlagen, einen Rosmarinzweig auflegen, Deckel drauf und bei 150 Grad eine Stunde im Wasserbad in den Ofen geben. Die erste halbe Stunde wird MIT, die zweite halbe Stunde OHNE Deckel gegart.




Als kleinen Gimmick muss ich euch mal so zwischendurch mein neues Meersalzei ins Bild halten. Ist das nicht mal ein total tolles Produktdesign? Und auch die Ausführung in schwerem Kunststoff stimmt und macht das Ding für Haptiker wie mich begehrenswert. Ja und das Salz: Mit traditionellen, umweltschonenden Techniken "angebaut", "handgeerntet" und in verschiedenen Zusammensetzungen  z.B. mit Pfeffer, Safran oder getrockneten Feigen zu haben. Über sowas könnt ich mich ja stundenlang freuen!




Aber zurück zu dieser Pastetengeschichte.

Nachdem die Pastete frisch aus dem Ofen mindestens einen Tag lang GERUHT hat......JA!......könnt ihr am nächsten Tag DIESEN bestens dazu passenden Salat anläßlich der Erstverkostung zubereiten.







Zuerst säubert ihr eure Feigen, viertelt oder achtelt sie je nach Größe und bratet sie in ein wenig Olivenöl in eine Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten an. Feigen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Nun das Toastbrot entrinden, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit einer kleingehackten Knoblauchzehe und etwas abgeriebener Bio-Orangenschale in der gleichen Pfanne anrösten, bis die Brotwürfel knusprig sind. Brotwürfel abkühlen lassen.

Den Pecorino grob raspeln oder stückeln, den Ruccola verlesen. Den Ruccola dann mit Aceto balsamico und 4 Eßl Olivenöl gut durchmengen und in eine Schale oder auf Teller geben.  Den Salat mit den Feigen, Brotwürfeln und dem Pecorino garnieren. Mit Meersalz und Pfeffer bestreuen.

Zusammen gegessen mit einem Stück Pastete und etwas frischem Brot einfach unschlagbar!







Olivenholzbrett : ähnliche HIER bei Urbanara
Olivenholzschale: ähnliche HIER bei Urbanara
Cocotte: Le creuset, nehmt besser die Pastetenform  HIER von Le creuset


Einkaufsliste:
(für eine 1 Liter Pastetenform)

Pastete:

400 gr Schweinehack
400 gr Hühnerleber
30 gr weißes Brot
30 ml Milch
50 ml Portwein
20 gr Pistazien ganz
20 gr Cranberries
1 Ei
140 gr Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
24 Scheiben Lardo di collonata ca. 180 gr
Meersalz, Pfeffer, optional Espelette
Rosmarinzweig

Ruccola-Feigen-Salat:

5 blaue Feigen
3 Scheiben Toastbrot
1 Knoblauchzehe
etwas abgeriebene Schale einer Bioorange
150 gr Ruccola
60 gr sehr grob geriebenen Pecorino
2 Eßl Aceto balsamico
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Donnerstag, 29. November 2012

Pistazien-Cranberry Sables

Ich zeige euch heute mal, was NICHT den Weg in mein
PAMK-Päckchen gefunden hat. Nicht dass ihr denkt, das war schlecht oder so, nö.......aber Manuela, meine Tauschpartnerin,  teilte mir mit, dass sie keine Rosinen mag! Nun sind eigentlich auch gar keine Rosinen drin......hm.....aber Cranberrys.......die sind für einen Nicht-Rosinen-Liebhaber bestimmt genauso gruselig......also denk ich mir so. Na und deshalb gibt´s  nicht das, sondern eben etwas anderes, natürlich noch viiiiiel Besseres für Manuela. Ich werde berichten, denn jetzt darf ich noch nix verraten.......soll alles laut PAMK-Regeln geheim bleiben, bis die Tauschpartnerin ihr Päckchen erhalten hat.





Diese wunderbaren Kekse hab ich letztens im Vorbeifliegen bei grain de sel gesehen und mir war sofort klar, dass ich sie unbedingt machen muss. Absolut traumhaft auch, welchen Anklang sie hier fanden. Noch traumhafter, mit welch gestochen scharfem, fachkundig begeisterten Gastronomenblick Herr Ü sie auf dem Tisch stehend direkt feinstoffanalysierte: "Oh das sind ja tolle Kekse......mit Salami, oder?"

;-(  Igitt! Das üben wir nochmal an anderer Stelle.



Zuerst

150 gr sehr weiche Butter und
 75 gr Puderzucker

miteinander vermengen. Ich habe mehr Zucker genommen als grain de sel ( sie hatte nur 50 gr).......ich hatte die Befürchtung, dass die Jungs sie sonst komisch finden würden. Für mein Empfinden schmecken sie mit dieser Zuckermenge durchschnittlich süß.

Nun
1 Eigelb
 60 gr Pistazien

60 gr Cranberrys
200 gr Mehl und
das Mark einer Vanilleschote

dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.Man kann gezalzene oder ungesalzene Pistazien nehmen......je nachdem wie die Vorliebe so ist, meine waren, da für Kinder gedacht,  ungesalzen. Angesichts der Wurstfantasien von Herrn Ü hätte ich aber wohl besser die gesalzenen genommen!




Den Teig dann in zwei Portionen zu jeweils einer Rolle verarbeiten, in Klarsichtfolie einwickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.




Nach der Kühlzeit die Rolle in nicht zu dicke Scheiben schneiden, die Stücke auf  ein Blech mit Backpapier legen und ........




 ........bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen bis sie am Rand braun werden.




Bei grain de sel werden die Kekse noch zur Hälfte in weiße Schokolade getunkt. das war mit heute mal zuviel.....zu mächtig. Aber wer mag sollte es mal versuchen, das schmeckt bestimmt toll!





Freitag, 22. April 2011

Gorgonzola-Scones alternativ mit Birne oder Cranberrys

Mit den klassischen Scones letztens hatte ich noch nicht genug und ich wollte ein wenig ausprobieren, was man denn noch so mit dem Teig, auch abgewandelt, veranstalten kann.


Ich wollte unbedingt eine salzige Variante ausprobieren und habe für den Grundteig erst einmal folgende Zutaten miteinander vermischt und einen Teig daraus geknetet:

250 gr Mehl
1 Pk Backpulver
1/2 Tl Salz
Pfeffer
150 gr Gorgonzola
75 gr Butter
50 ml Milch



Dann habe ich zwei Spielarten jeweils mit einer Hälfte des Teiges getestet (wer also nur eine Variante ausprobieren will mit der oben angegebenen Menge Teig, muss nachfolgende Mengenangaben alle verdoppeln!):
 Einmal habe ich eine halbe Birne und eine Hand voll Walnüsse (gehackt) in den Teig eingearbeitet,


.....das andere Mal  wurden 40 gr  Cranberries untergemischt.


Ich hatte dann keine Lust ordentliche Kreise auszustechen und habe einfach eine Art Knödel geformt.


Die "Knödel " dann auf ein Backpapier legen und in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad für etwa 15 Minuten schieben. Achja, wer mag kann sie noch ein wenig mit Milch oder Sahne bestreichen, dann glänzen sie nach dem Backen schön appetitlich.


Voila! Einmal knusprig mit Cranberries...


.......und einmal mit Birne/Wallnuss!


Wir haben eine großen Salat dazu gegessen und hatten damit ein wirklich tolles Abendessen!