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Dienstag, 16. Juni 2015

Let´s start a summerparty........mit dem Melonentrick und einem oder zwei Schlückchen fruchtigst frischer Sangria! Ganz ohne Eimer! Garantiert ;-D!

Nach den Menü-Überblick über Herrn Ü´s Geburtstagsdinner heute dann also der Aperitif! Ich als bekennender Nichtalkoholfreund tu mich da ja regelmäßig schwer und es ist daher für mich immer ziemlich schwierig abzuschätzen, was denn wohl als Aperitif gut ankommt und gemocht wird. Irgendwie schmeckt mir das ja alles nicht. Ich weiß, es gibt schlimmere Laster, als Alkohol nicht zu mögen, ich finds aber in so lustigen Momenten und wenn alle "klirr" mit ihren bunt gefüllten Gläschen machen immer voll öde mit Sprudelwasser oder irgendeinem Säftchen mit anzustoßen. Das ist so spaßbremsen- und kostverächtermäßig und das bin ich doch eigentlich rein gar nicht! Aber das mit dem Schnappes und mir.......ne.......also das gibt in diesem Leben nix mehr (und ich kann nicht sagen, ich hätte es nicht versucht ;-DDD).

Trotzdem hab ich mit der Sangria hier doch tatsächlich mal ein alkoholisches Getränk gefunden, dass allen Gästen, Männern (und das nach anfänglichen, gröbsten Zweifeln lieber P ;-)!) wie Frauen samt Herrn Ü und sogar MIR schmeckte. Okay.......ohne Wein fänd ich das jetzt wahrscheinlich noch leckerer ;-D......aber ich will nicht moppern und bin schon ganz glücklich, hiermit sogar auch was Buntes für mich mit gefunden habe, mit dem ich "bim" machen kann.

Also dann kommense mal her und nehmese ein Schlückchen die Damen und Herrn! Und lassen Sie die Eimer und langen Strohhalme zuhause ;-D!




Eine Bowleschale habe ich gar nicht. Ich glaube das Ding hier ist für Feuerzangenbowle. Aber macht ja nix......hat seinen Zweck erfüllt. In einer großen hübschen Vase müsste es aber eigentlich auch gehen.





Zwei Biolimetten und -orangen gut abwaschen, in Scheiben schneiden und in das Glasgefäß der Wahl geben. Brom- und Blaubeeren dazu geben und den Weißwein angießen.  Dann den Granatapfelsaft und den Cranberrysirup dazu geben. Die Mengenangabe, die ich euch unten angegeben habe müßt ihr  allerdings individuell anpassen, denn es hängt ja auch von der Säure der Limetten und Orangen ab, wieviel ihr braucht. Mit 200 ml war es bei mir relativ süß.......entscheidet selbst!







Die Bowle sollte dann mindestens 2 Stunden durchziehen. Zum Servieren noch Eiswürfel und - ganz wichtig und lecker! - Zitronenmelisse mit ins Glas geben.





Ja und was hab ich da oben in der Überschrift vom Melonentrick geschrieben? Jahaaaaa! Das wollte ich euch ja schon längst mal erzählt haben. Ist ein Trick aus dem letzten Asiaurlaub! Thematisch schweife ich jetzt irgendwie ab, aber diese Sonne bringt mich einfach total in Urlaubsstimmung, yeah! Naja und wo wir jetzt ja schon beim optimalen Sommeraperitif sind, kann der noch perfektere Sommerobstsnack auch noch hinterher.





Der Trick ist an Einfachheit in der Ausführung und Grandiosität in der Wirkung aber nicht zu überbieten. Einfach mal Limette über das Melonenstückchen träufeln! Ich schwöre, ihr wollt sie danach nie wieder ohne essen ;-D. Hier zuhause ist das jedenfalls so.

 #chakaundbestermelonentrickever





Habt nen tolle Sonnenwoche und immer schön eincremen ;-)!










Einkaufsliste:

200 ml Cranberrysirup
320 ml Granatapfelsaft
1 1/2 Flaschen guten Weißwein
2 Orangen
2 Limetten
Brombeeren
Blaubeeren
Zitronenmelisse

Dienstag, 3. März 2015

Weekend of the Nudel totale: Beste homemade Pasta mal mit Pesto mal im Salatnest mit knuspriger Sesam-Ente und Hoisin-Limetten-Dressing

Eigentlich kann ich ja Nudeln und Pasta immer und überall essen. Jeden Tag, jede Woche, morgens, mittags, abends, nachts, bei jedem Wetter, jeder Laune,  im Sommer und im Winter, auch an Geburtstagen, Ostern und Weihnachten, in der Suppe oder aus dem Ofen, in grün, rot, gelb (schwarz steh ich nicht so sehr drauf), ja sogar frittiert (! in Vietnam gibt´s das!) find ich sie klasse. Ich führe das alles auf meine halbitalienische Kindheit zurück..........denn im Grunde wurde ich mit Nudeln großgezogen. Bei meinen Jungs und auch Herrn Ü ist das selbstverständlich nicht anders......klar!....ich habe da ganze Arbeit geleistet! Alles ganz ohne italienische Kindheit und so. Es geht auch ohne! Und weil das so ist, hatten wir letztes We so richtig Spaß, denn wir haben nach langer Zeit mal wieder beste homemade Nudeln selber gemacht!

Vom Prinzip her habe ich das schon oft getan, ungeachtet aller möglichen, auftretenden Schwierigkeiten. Als Pubertierende habe ich sogar einmal tagelang, ach was sage ich!........ja okay stundenlang den Nudelteig mit einem kleinen Minibaby-Pastaholz ausgerollt.......wer selber schon mal Nudeln gemacht hast, der ahnt, was das für ein Krampf gewesen ist, denn Pastateig ist zäh wie Gummi und flutscht extrem schnell und verstörend wieder auf die Ausgangsbreite zurück. Irgendwann war ich so sauer auf den Teig (!), dass ich schon aus Prinzip nicht mehr aufgeben wollte, denn wer hat das Sagen in der Küche...HÄ??...ich oder der Teig????.....I.- C.- H.!!!

Jahrelang hatte ich dann eine normale Pastamaschine mit Kurbel. Damit fluppte die Pastaherstellung dann zwar schon zügiger, war aber immer noch nicht das gelbe vom Ei, weil Kurbeln, Pastateig halten und Maschine vor dem Absturz bewahren eigentlich nur von 20igarmigen Kraken entspannt,  ohne Kreischanfall und Nervenzusammenbruch vollzogen werden kann.

Diese Erlebnisse im Rücken hatte ich dann vor einem JAHR!!!....das unaussprechliche Glück zu meinem Geburtstag die Nudelaufsätze für meine Kitchenaid  geschenkt zu bekommen. Ich hab mich wirklich rieeesig gefreut, die Teilchen ganz doll liebevoll angeschaut und gestreichelt und dann ERSTMAL in meinen großen  Küchenschrank gelegt. Und was passiert? Da drin haben sie sich dann doch glatt ganz fies vor mir versteckt. Ein ganzes Jahr lang! Böse ist, wer denkt, ich hätte sie vergessen.......pfui! Ich doch nicht ;-)!




Zum Glück haben wir uns oder sie mich oder ich sie oderoder......ach egal, Hauptsache wieder da!  letztes We wiedergefunden ;-) und uns wieder verliebt in die Äuglein bzw. die Pastawalzen geschaut! Das haben wir dann mit ner gehörigen Pastasause gefeiert......und ich habe an der Stelle festgestellt, dass Nudeln machen mit der Maschine ja glatt richtig Spaß macht und kein bisschen stressig ist! Wer hätte das gedacht? Sogar die Jungs wollten mal den Motor anmachen und Nudeln durchziehen ;-)! Hat ungemein was von großem Spielzeug ;-D! Ha!

Ich kann euch also, falls ihr Besitzer einer Kitchenaid seid, diese Pastaaufsätze, die es bei Otto  gerade mit fast 20 % Discount gibt, wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Denn wir alle wissen: Selbstgemachte Nudeln schmecken hundertmal besser als gekaufte. Das ist ja wohl mal absolutenstotale klar.




Heute bekommt ihr zwei von unseren Lieblingsrezepten:
Das eine - die Zubereitung mit frischem selbst gemachtem Pesto - ein absolut nicht neuer aber  einfach großartiger Klassiker, das andere eine etwas ungewöhnliche Asiapasta im Salatnest. Beide Zubereitungsarten sind dabei einfach schon deshalb eine echte Show, weil die selbst gemachten Nudeln sensationell und unvergleichlich gut sind. Und dafür muss man gar kein Foodprofi sein, das haben auch die Jungs direkt festgestellt! Ist wirklich so. Schmeißt die Supermarktnudeln in die Ecke (zumindest dieses We mal!) und stellt euch an die Maschine, es lohnt sich!

Für den Pastateig braucht ihr

400 gr Mehl
4 Eier
4 Eßl Olivenöl.

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen, gleichmäßigen Teig verkneten (verkneten LASSEN.....am besten auch das von der Maschine!) und den Teig dann eine halbe Stunde in Frischhaltefolie gerollt entspannen lassen.

Dann den Pastateig in kleinen Portionen (den Rest immer in der Folie lassen) zuerst mit der einfachen Walze (ohne Rillen) auf Stufe eins zweimal und dann auf mindestens Stufe 4 auch zweimal dünn auswalzen.

Dann entscheidet ihr über die Nudelform! Die dünn ausgewalzten Teigplatten könnt ihr entweder durch den Tagliatelle- oder den Spagettiaufsatz jagen oder ihr stecht mit irgendwelchen Cuttern eine Nudelform eurer Wahl aus. Ich hatte eigentlich hauchdünne Teigplatten wie Mandili di Seta (Pastatücher dünn wie Seidentaschentücher) im Kopf, wir haben uns dann aber sowohl für einen dickeren Teig als auch für die Ausstecher hier unten entschieden. Wir alle fanden,  dass Pesto hundertmal besser auf unseren Nudelrondellen als auf Spagetti oder Tagliatelle schmeckt! Ja das macht einen Riesenunterschied!




Die Restpasta haben wir zu Spagetti und Tagliatelle verarbeitet und einfach auf das Wäschegestell zum Trocknen gehängt ;-D! Im Liegen gehts aber auch. Und ganz wichtig: Die Pasta immer gut mit Mehl bestäuben, sonst klebt sie schrecklich aneinander, gerade im Liegen! Und noch wichtiger: Pasta bitte IMMER al dente kochen!




Für das Pesto

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan

in den Cutter geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Kein Vergleich mit gekauftem Pesto, kein Vergleich mit gekauften Nudeln. Aber ich wiederhole mich. Hilft nix, müsst ihr selber probieren!




Für die Asianudelnester mit knuspriger Sesam-Ente benötigt ihr dann Spagetti!




1. Die Entenbrüste in Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer, 2 TL Teriyakisoße und einem gehäuften TL Fünf-Gewürzpulver in einer Schale marinieren.

2. 2 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und in eine weitere Schale geben. 2 Eßl Sesamsamen und einen Klecks (je nach Schärfewunsch) Sambal Olek dazu geben.

3. Für das Dressing 4 El Hoisinsauce und den Saft von 3 Limetten verrühren und eine durchgedrückte Knoblauchzehe dazu geben.

4. Vom Salatkopf die einzelnen Blattschalen vorsichtig abtrennen, Strunk entfernen, waschen und jeweils zwei wie eine Schale ineinander auf einen Teller stellen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

5. Nudeln kochen und während dessen das Entenfleisch in einer Pfanne goldbraun anbraten. Überschüssiges Fett abgießen. Dann den Inhalt der Schälchens mit den Frühlingszwiebeln sowie 1 TL Honig darüber geben, durchschwenken und noch einmal kurz weiterbraten.





6. Die Nudeln abgießen und mit etwas Sesamöl durchschwenken, damit sie nicht aneinander kleben. Eine Portion Nudeln dann in des Salatnest geben, die Entenwürfel darauf anrichten und mit Radieschenscheiben, Radieschensprossen und Karianderblättern dekorieren.

7. Zum Abschluß das Dressing über die Nudelnester geben und sofort servieren!






Einkaufsliste:

Pastatteig für 4 Personen:

400 gr Mehl + Mehl zum Bemehlen der Pasta
4 Eier
4 Eßl Olivenöl

Pesto für 4 Personen:

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan
Salz, Pfeffer

Salatnester mit knuspriger Sesamente und Hoisin-Limetten-Dressing für 4 Personen:

2 Entenbrüste zusammen etwa 600 gr
1 geh. TL Fünf-Gewürzpulver
2 TL Teriyakisoße

2 EL Sesamsamen
1 TL flüssiger Honig
2 Frühlingszwiebeln
Sambal Olek nach Bedarf

1 Knoblauchzehe
3 Limetten
4 EL Hoisinsoße

1 Eßl Sesamöl


1 Eisbergsalat
1 Bund Radieschen
1 Hand voll Radieschensprossen
1-2 Stängel Koriandergrün

Sonntag, 25. November 2012

Mai Thai in der Kokosnuss

Ich bin überhaupt keine Schnapsdrossel und verabscheue eigentlich Alkohol. In jeglicher Form. Immer schon. Eine Zeit lang habe ich, als die Pubertät endlich vorbei war und damit laut Prognose meiner Mutter endlich die erwachsene Zeit anbrechen sollte, in der ich Wein und Konsorten mögen sollte, versucht mir regelmäßig mit ein, zwei Gläschen Wein, Bier oder sonstigem Schnaps den Spaß daran anzutrinken. Ich trank und trank und trank......jahrelang und es lief so lala......bis mir dann endgültigin ein traumhafter Zelturlaub an der Adeche in die Quere kam, in dem wir jung und ohne Geld stilvol Wein aus großen Kanistern tranken.......was soll ich sagen? Jedes Glas Wein oder sonstigen Alks.....JA! Das kann ich für mich so verallgemeinern!.....schmeckt spätestens seitdem gleich besch.......schlecht (besonders der Kanisterwein, der im Abgang noch so schön brannte!) und ich bin bis heute Alloholverächter. Wird sich auch nie ändern und ist bis auf wenige, kleine Momente in meinem Leben auch total gut. Kopfschmerzen und nen Kater haben immer die anderen ;-) . Blöd ist es manchmal so stimmungstechnisch auf Partys oder an lauschigen Abenden mit gemeinsamem Essen in großer Runde. Ja und dann, nur dann, trink ich manchmal ein Schlückchen vom rechten Getränk. So zwei drei gibt´s da nämlich, die ich nicht verachte........wobei ich sagen muss, dass ich sie allesamt lieber ohne Alk trinken würde......aber wenn mans kaum schmeckt ist das ja auch okay.




Auf Heidi´s Party gabs ein solches Getränk. Schon allein wegen der Darreichungsform wollte ich es trinken! Serviert in einer aufgeschlagenen Kokosnuss! Organisiert beim weltbesten Asialaden in Kölle, Frau Hibbel weiß Bescheid! ;-)




Es war ein altbekannter Mai Thai! Und ich muss sagen, er war wirklich köstlich. Das will ja nach der langen Vorrede bei mir schon was heißen, oder?!

Man nehme und mixe
60 ml Ananassaft
60 ml weißer Rum
20 ml Orangenlikör
20 frischer Limettensaft
20 frischer Orangensaft
10 ml Mandelsirup
Zucker nach Geschmack


Donnerstag, 19. April 2012

Tom Yum Kai Süßsaure Hühnersuppe mit Udong-Nudeln

Na hätt ich die email Funktion nicht!!!! Da ists mir doch tatsächlich gelungen, den Post zu rekonstruiren! Uff. Wäre auch zu schade gewesen ;-)! Und ihr Leute bei Blogger: Bläääääähhhhh....ihr seid doof!

Manchmal wabert mir ja tagelang ein Gericht durch den Kopf und ich bekomm einfach nicht die Kurve es zuzubereiten. So ging es mir mit der Tom Yum Kai......hundertmal in Asien gegessen und schon damals in die hohle Hand versprochen, dass ich die zuhause nachkoche. Der Geschmack ist so witzig, würzig und sauer zugleich und das sagt jemand, der von sauer eigentlich immer Magenschmerzen bekommt! Voila...the Suppe:


Also das sind so ungefähr die Zutaten....ein paar fehlen, dazu dann später......
Kafir Limettenblätter getrocknet
Fischsoße
1 Limette
3 kl Tomaten
3 kl Brokkolirosen
Koriander frisch
1 Stengel Zitronengras
1 Frühlingszwiebel
1 x Hühnerbrühe to go


Hier die Udong Nudeln im praktischen ein-zwei Mann Päckchen.....sehen aus wie dicke weiße Würmer ;-)))).


Einen halben Liter Hühnerbrühe (ihhh hier eine Fertigbrühe.....ich hatte keine andere!) mit 3-4 Limettenblättern einem Halm klein geschnittenem Zitronengras und getrockneten Chilis nach Schärfewunsch (also die eine war lachhaft, aber ich dachte an die Kids) zum Kochen bringen.


 Dann die Tomaten, den Brokkoli, 3 kl geschnittene Champinions und  die Frühlingszwiebeln dazu geben und garen. Die Limette auspressen und den Saft in die Brühe gießen.


Dann ein bißchen Hühnerfleisch, meins war vom die Tage verbloggten Thai chicken BBQ noch übrig geblieben und die Udong Nudeln dazu geben und alles noch einmal kurz ziehen lassen.


Fertig! Und schon wieder ein Blitzgericht mehr auf dem Blog! Und so ganz nebenbei habe ich beschlossen eine Kategorie Bikinifigur aufzumachen......das passt das Gericht natürlich auch perfekt rein. Kalorien???? Keine Ahnung, aber nicht so viele ;-))))!