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Dienstag, 28. März 2017

Teriyaki Wildlachs mit Radieschen Granatapfel Salsa

Da hab ich gestern ein schon ewig vor mir hergeschobenes Rezept für Teriyakilachs eeeennndddlich mal ausprobiert. Ich sags euch, ich hab sogar schon nachts davon geträumt und hatte den prognostizierten Feingeschmack schon präzise auf der Zunge......und hab es irgendwie doch nie gekocht. Wunderlich.

Jetzt könnte man fies wie man so ist denken...ha!...die wieder, die hats einfach immer wieder vergessen! Fisch kaufen kann so beschwerlich sein und so. Hm. Man könnte sich das aber auch schönsaufen und sagen, ich hab einfach lange daraufhin gearbeitet und mich einfach selber so wahnsinnig und verrückt gemacht, bis ich mir selbst quasi den Teller aus der Hand reiße vor lauter Jiper......ähm.....geht das überhaupt? Ach egal. Irgendwas davon wird's gewesen sein und ich überlasse es eurer eigenen Fantasie, weshalb es so kam. Die bekloppteste Variante ist bestimmt die Richtige......ihr wisst ja....ich wieder.

Ich war dann auf jeden Fall so geblendet von meiner eigenen Vorstellungskraft und dem Vorgeschmack auf dieses fulminante Essen, dass ich überhaupt nicht in Zweifel gezogen habe, dass mein erster Versuch minikleine, technische Schwächen aufweisen könnte. Der Profifoodblogger hätte das bestimmt 2 oder 3-4 wasweißich 5-10 Mal probegekocht, bevor er das verblogt hätte......ähm ich nicht. Das hat so auch wunderbar geschmeckt. Ich sag euch aber im Rezept, was ich optimal ausfeilen würde beim nächsten Mal.....also keine Sorge, falls ihr mal einen 3 Sterne Starkoch zu Besuch habt und den bekochen müßt....;-D....schwitz......ihr Armen!





Zubereitung:

1. Zuerst einmal braucht ihr ein schönes Stück Lachs. Wildlachs ist natürlich irgendwie leckerer als der normal aus der Zucht, klar, aber dazu muss ich ja nix sagen. Entscheidet nach Budget und Vorliebe. Seht vielleicht nur zu, dass ihr eher ein gleichmäßig dickeres Stück bekommt, das wird im Ofen nicht so schnell trocken. Ich habe meine Wildlachsseite halbiert, wie ihr unten auf den Bildern sehen könnt, denn wir waren nur zu zweit. Den Lachs legt ihr dann mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgeschlagenes Backblech. Den Ofen heizt ihr vor auf 180 Grad.

2. Nun rührt ihr eure Marinade an. Diese besteht aus

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Mit der Marinade wird dann der Lachs eingepinselt. Ich hatte den Fehler begangen, zuviel der Marinade von Anfang an darüber zu geben. Die läuft dann aber vom Lachs runter und karamellisiert auf dem Backpapier, als nicht da, wo wir das wollen, nämlich auf dem Fisch. Ihr pinselt also den Lachs ein und gebt ihn in den vorgeheizten Ofen, je nach Dicke des Stücks zwischen 10 und 20 Minuten. Während des Garvorgangs pinselt ihr den Fisch mit der übrig gebliebenen Marinade mehrmals erneut ein! Die letzten 5 Minuten könnt ihr meinetwegen den Rest der Marinade komplett darüber geben.





3. Nun kocht ihr euren Reis, bzw, lasst ihn kochen. Dazu gebt ihr ein Glas Reis mit 1 1/2 Glas Wasser in einen Topf, lasst einmal blubbernd aufkochen und schaltet die Herdplatte dann aus. Eventuell den Topf halb von der Herdplatte ziehen, damit er nicht anbrennt. Das Reisabgießen entfällt so komplett und ihr habt nach 10 Minuten essfertigen Reis. So easy!

4. Für die Salsa würfelt ihr die Radieschen eines kompletten Bundes in kleine Stücke, holt die Kerne aus eurem Granatapfel und schneidet 2 Stangen Frühlingszwiebeln in dünne Ringe. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Himbeeressig und etwas mildem Öl ab. Wer mag gibt noch gehackten frischen Koriander dazu. Alternativ kann man aber auch Kresse beim Anrichten über die Salsa streuen, das ist auch super, weil es die scharfe Note der Radieschen unterstützt.






5. Dann noch kurz etwas schwarzen Sesam in einer Pfanne anrösten (Ich mache immer etwas mehr und fülle das in ein Kännchen.....wir essen oft asiatisch und Sesam ontop ist immer toll!).

6. So. Euer Fisch sollte inzwischen fertig sein. Entweder richtet ihr direkt auf dem Backblech an, oder verteilt entsprechend die Stücke mit der Salsa auf die Teller. Reis dazu geben und mit schwarzen Sesam bestreuen.....fertig.






Falls irgendwer Probleme mit dem Ausnehmen eines Granatapfels hat (irgendwie ist es IMMER Sauerei, so aber eher weniger) der schaut mal wie ich das so mache. Im weißen Abendkleid würde ich das aber niemalsnever nach keiner Methode dieser Welt tun. Also. Aber schmeckt halt oberköstlich so ein Granatapfel.





Ich wünsch euch was! Juchheee!












Zutaten:
(für 2 Personen)

400 gr Wildlachs

Marinade für den Wildlachs:

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Salsa:

1 Granatapfel
2 Bund Radieschen
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Koriander oder Kresse
Salz, Pfeffer
Himbeeressig
mildes Öl

Basmatireis oder Thai broken Reis (Asialaden)
gerösteter schwarzer Sesam (Asialaden)

Dienstag, 7. Februar 2017

Asian Fried Noodles nach Spezialsupereasyart des Hauses

Jetzt mal Hand aufs Herz all ihr Mütter von pubertieren Teenies. Ganz feste und ehrlich Hand aufs Herz! Insbesondere die, die nur Jungs zuhause haben jetzt in die erste Reihe (Ich glaube bei Jungs ist das spezieller...richtig???). Wie isn das so bei euch? Das Futterverhalten eurer Brut meine ich? So grundsätzlich? Fangen wir mit eurem Einkaufsverhalten an. Ist der Supermarktbesuch eher wie der auf Jahre letzte Noteinkauf vor einem baldigen Kriegsausbruch und eher wie ein Überfallkommando mit größten Taschen und Körben auf den Obst- und Gemüsehändler? Fühlt es sich mehrmals wöchentlich so an, als wäre morgen Weihnachten, Sylvester und Ostern zusammen? So ähnlich irgendwie bei irgendwem? Letztens rempelte mich in irgendeinem Supermarkt sogar eine eigentlich ganz zutraulich und flauschig aussehende Omi mit dem Satz weg: "Junge Frau.....lassen Sie uns doch auch noch was da!" Schluck. Naja. Weit kam sie nicht mit ihrem Rempeln, denn mein Einkaufswagen war einfach zu voll und zu schwer. Rammbock quasi. OMG.

Die Herrn im Haus haben grundsätzlich und per se eigentlich immer Hunger drei Bären wie und vertilgen Portionen, die der Größe nach für zwei russischen Gewichtheber gedacht sein könnten. Natürlich passiert das alles in  einem Tempo, das selbst die schnellste Maus von Mexiko verstören würde. Unnötig zu erwähnen, dass an den Herrn kein Gramm Fett zuviel ist (und wenn mich eine Nudel mal schief von der Seite anguckt.......buhuuuu......war ja so klar! #bleibmirwegduolle). Das ganze Gefutterte scheinen sie also ausschließlich in die Länge zu investieren. Sowas funktioniert leider nur zwischen 12 und 20, heul!





Grundsätzlich läuft das so. Grundsätzlich.

Aber keine Regel ohne Ausnahme. Und die kommt selbstredend gerne ohne Anmeldung aber fröhlich flötend um die Ecke.

Es fängt an mit Sätzen wie: "Mammmmaaaaa bringst du mir bitte gaaaaanz viele XYwasweissichwas mit! Ich sterbe wenn ich die nicht heute nach der Schule essen kann!".......nur damit Mutti dann ganz brav lossprintet, sich von Omis unwürdig rumrempeln läßt, kiloweise xywasweißichwas kauft, zu später Tagesstunde dem Nachhause kommenden Kind begeistert die Türe aufreißt und mit einem trickylistigen und voll hausmuttimäßigen Gesichtsausdruck flötet: " Ich hab die XYwasweißichwas gekauft! Gaaaanz viele!" Chaka.

Denkste.

Denn was sagt das Kind dann? "Ich hab voll keinen Hunger. Und ich geh jetzt schlafen. Und überhaupt ich hab Kopfschmerzen, der FußNaseOhr tut mir weh und die XYwasweißichwas sind ja die mit dem silbernen Deckel. Ich wollte aber die mit dem goldenen Deckel."

N.E.I.N.

Nach so einem witzig überraschenden Satz kann es dann schon mal sein, dass das Kind dann eine Woche nur Salatblätter, trockenes Brot oder Luft mümmelt. Wenn das Karma zuschlägt, haben alle drei Kinder diese Phase gleichzeitig. Ohne krank zu sein. Einfach nur so. Und ich schwöreschwöreschwöre, das war leider schon immer schon so. Als ich die jeweiligen Kinder stillte, hätte das das eine oder andere Mal fast zur Explosion meiner Brüste geführt. Bis auf den letzten Sohn waren sie in solchen Notsituationen leider völlig beratungsresistent. Säuglinge...tssss.

Mister Ü und meine Wenigkeit futtern dann tapfer wochenlang YXwasweißichwas mit silbernem Deckel (so schlecht sind die gar nicht!) oder schmeißen wahlweise wutentbrannt nach Tagen alle übrig gebliebenen XYwasweißichwas weg, weil wir sonst ein Silbernedeckeltrauma bekomme. Ich schwöre mir dann fäusteringend unter lautstarken Gewaltandrohungen, dass  ich nur noch in Begleitung der Jungs einkaufen gehe........und sowieso nieniemehr die mit silbernem Deckel, aber die mit goldenem Deckel erst recht und schon gar nicht kaufen werde. NIE. NIE. MEHR. Bis es dann nächste Woche die in der roten Packung und nicht die in der gelben Packung sind. Und ich leider vergessen habe die Jungs mit zum Einkaufen zu schleppen.





Manchmal bin ich auch total ausgefuchst und taktiere......"Och nööö, die Tage ist soviel liegen geblieben (die ganzen XYwasweißichwas mit silbernem Deckel und erst die in der gelben Packung z.B.)......ich kauf/koch/mach heute mal nix. Oder nur ne Miniportion. Ich entspanne quasi vom ganzen Essen. Zwei Söhne haben eh Langtag und der Kleinste und ich sind nicht so fürchterlich verfressen. Ich kann das locker riskieren. Ha! Lazy life for Mom! Entspannung pur und während ich mich noch grade lächelnd zurücklehne.......

Ist klar was passiert, oder?

"Boah Mama, ich hab sooo nen Hunger und wir hatten früher Schule aus! Ich bring gleich den Klausi und den Winibert und den Hanshubert mit nach Hause. Können die mitessen, du hast doch immer genug!? Boah sag nicht wir haben nur die mit dem silbernen oder goldenen Deckel, die sind voll fies und hast du die Dinger in der eckigen Schachtel besorgt? Hat sich spontan so ergeben und wir müssen eh an einem Referat arbeiten. Die bleiben bis Abends, ja?
Wir sind in 10 Minuten da!Dankkeeeeeee du bist superlieb und sowieso die Beste."

Na danke auch. Verspürt da nicht auch der ausgeglichenste, entspannteste Mensch ein leichtes Zucken in den Augen? Leute, ich liebe euch wirklich alle von Herzen und ganz dolle und so und meinetwegen auch Klausi und Winibert und Hanshubert auch, aberaberaber..........kann das sein?????.....es macht mich W.A.H.N.S.I.N.N.I.G.

Na und ihr so?

Aus Gründen.......

Ich hatte EIN KILO GEKOCHTE NUDELN UND ORDENTLICH GEMÜSE ÜBRIG und es musste eine Resteverwertung her (denn Klausi, Winibert und Hanshubert.......hahaha.......ach nein, böser Scherz...... ausnahmsweise.). Das Lustige daran: Es war so lecker, dass ich dasselbe einen Tag später nochmal kochen mußte. Bestellung der Söhne. Wofür ich wiederum genau dasselbe Gemüse neu kaufen und wieder Nudeln kochen mußte. Hahahaha. Die Welt ist ein Irrenhaus!





Zubereitung:

1. Zuerst schneidet ihr das Hühnchenfleisch in mundgerechte Stücke und wälzt es in 2-3 Tl Tempuramehl.

2. Dann wird das übrige Gemüse gewaschen, geputzt und ebenfalls in kleine Stücke geschnitten, d.h. Streifen oder Ringe aus der Paprika, Möhren in längliche Scheiben (Ich nehme immer einen Gemüsehobel, das geht dann total schnell), die Zuckerschoten werden schräg halbiert und die Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten. Die 4 Knoblauchzehen pellen und der Länge nach halbieren.

3. Nun das in Tempuramehl gewälzte Hühnchenfleisch kurz und Knusprig in der Pfanne mit ein wenig Öl anbraten und warm zur Seite stellen.

4. Dann in die gleiche Pfanne Möhren, Paprika, Minimais, Knoblauch und Zuckerschoten geben und alles etwa 5 Minuten leicht anrösten. Anschließend die gekochten Nudeln dazu geben und nochmal etwa 5-10 Minuten inter mehrmaligem Wenden weiterbraten.

5. Kurz vor Ende der Bratzeit etwa 4-5 Eßl Austernsauce, 6-8 Eßl Woksauce, ein halbes Glas Hühnerbrühe, die Cashewnüsse und die Frühlingszwiebeln mit in die Pfanne geben und alles gut miteinander vermengen. Ein paar Frühlingszwiebeln zum Dekorieren übrig lassen! Alles gut durchschwängen und sofort auf einem Teller mit den warm gehaltenen knusprigen Hühnerstückchen anrichten. Mit Frühlingszwiebeln und gehacktem Koriander bestreuen und mit Limette zum Drüberträufeln anrichten.





Na und jetzt will ich bitte mal eure Geschichten hören! Ist eure Brut auch so verfressen? Habt ihr schon die goldene Supershoppermedalie am roten Bande für den treuesten Kunden mit dem höchsten Jahresumsatz?

Tihiii ;-)!















Zutaten 
(für 4 Personen)

250 gr gekochte Spagetti
100 gr Minimais
250 gr Zuckerschoten
4 Möhren
3 Paprika
350 gr Hühnchen
1 Limette
3 Lauchzwiebeln
Koriandergrün
150 gr Cashewkerne geröstet und gesalzen
4 Knoblauchzehen
Woksauce
Asternsauce
Hühnerbrühe
Tempuramehl

Dienstag, 10. Januar 2017

Supersupereasypeasy und macht voll was her: Asiatisches Sesamrind mit Brokkoli und Möhren

Da sagte der kleinste Minihase im Hause Ü  nach all den Weihnachtskeksen, der Sylvestersause und der geballten Knallerei durch den mittleren Bruder........................by the way!..........OMG!.........ich hab euch noch gar nicht frohes neues Jahr gewünscht ich Olle ich....uhhhhhh......! Ich bin schlimm......wenn ich erstmal drin bin im neuen Jahr, hab ichs auch schon wieder vergessen........also, dass vor ein paar Tagen erst noch Weihnachten und Sylvester war. Urps. Für mich beginnt am 1.1. eigentlich immer der Frühling und fast schon ein bißchen auch der Sommer (oke.....jetzt hab ich komplett den Stempel irre ;-(......hahaha, aber is leider so!). Winter war eben gestern und diese ganze Feierei eben auch. Schnee und Kälte...nur Vorboten des Frühlings....hahaha...ich dreh mir das halt wie ichs will.

Aber der Vollständigkeit halber nochmal und damit ich auch korrekt aus meiner Offlineweihnachtspause raus komme.......ich hoffe ihr hattet tolle Tage und einen super Rutsch! Und jetzt gehts zusammen auf in den FRÜÜÜHLING und den SOMMER! Wir machen uns wieder ne dufte Zeit hier aufm Blog, ja? Wer kommt mit? ;-)

Also dann fangen wir jetzt nochmal von vorne an:

Da sagte der kleinste Minihase im Hause Ü doch letztens so voller Herzblut:

"Ach Mama, ich vermisse Asien so ;-(. Und das leckere Essen da ;-P. Kannst du nicht mal wieder was Asiatisches kochen ;-)? Aber nix, was wir schon kennen."

Hoha.

"Ähja, ich doch auch mein Minihase (naja.....Minihase?.....aber....aber......ach egal). Und asiatisch geht doch immer, da musst du mich gar nicht drum bitten. Und weißte was? Das machen wir morgen, wenn wir zwei nach der Schule ganz alleine sind (weilwegenweil alle anderen noch in der Schule oder on work sind). NUR WIR ZWEI. Ein Mamaminihasemittagessen. Jau. Ganz spezial. So machen wir das!"

Denn soll ich euch was sagen? Es ist soooo schön, wenn man mehrere Kinder hat ........ so 2-12 oder so....... und sich immer mal Momente nur mit EINEM von den mehreren ..... haha 2-12 Kindern eben ;-)........ nimmt. Es ist dann auf einmal so ganz anders. So ruhig. Und so sich nur umeinander drehend. Man spricht über Dinge die sonst einfach manchmal zu kurz kommen (am Stück und ohne Unterbrechung und einfach ganz lange), muss sich bei irgendwelchen Entscheidungen überhaupt nur mit EINEM auseinandersetzten und die einzugehenden Kompromisse sind geradezu lächerlich einfacher Natur. Beide.....sowohl Mutter als auch Kind......können viel mehr bei solchen Events loslassen. Die Mutter ist dann mal nicht mehr Zirkusdompteur und das Kind setzt mal grade mit den brüderlichen Sparingspartnern ne Runde aus. Man erfährt da Dinge! Ich sags euch ;-D. Lohnt sich.

Wir machten dann also was Asiatisches. Was mit Brokkoli (das war der Minikompromiss). Und das Beste war der Satz:

"Mama.......schmeckt voll lecker! Das ist so lecker........man schmeckt den Brokkoli gar nicht!"

Wow ;-D! Wasn Trick von mir!






Zubereitung:

1. Zuerst das Rindfleisch (ich nehme immer argentinische Rinderhüfte) in dünne Streifen schneiden. Die kleine rote Zwiebel ebenso. Dann 1 1/2 Eßl Speisestärke mit 3 Eßl Woksauce (Sojasauce) von Kikkoman, den Honig, einer durchgedrückten Knoblauchzehe und dem gehackten Ingwer vermischen. Wer mag bringt noch etwas Schärfe ins Spiel und gibt je nach Schärfewunsch noch etwas Sambal Olek dazu. Das Fleisch gut mit der Marinade vermengen und zum Durchziehen lassen zur Seite stellen.

2. Den Basmatireis nach folgender Methode garen: 1 Teil Reis mit 1 1/2 Teilen Wasser in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen, Platte ausstellen und dann den Topf hälftig von der Herdplatte ziehen zum Ausquellen. Nach 10 Minuten ist der Reis ungefähr fertig und ist direkt ohne Abgießen tellerbereit.

3. Brokkoli und Möhren in mundgerechte Stücke schneiden.

4. 250 ml Wasser, 3 Eßl Woksauce und 1 1/2 Eßl Speisestärke in einem Becher mit einander vermischen.

5. Sesam in einer Pfanne kurz anrösten und in einem Schälchen zur Seite stellen.

6. 2 Eßl Sesamöl in eine Pfanne geben, sehr heiß werden lassen und dann das marinierte Fleisch mit den Zwiebeln kurz und kräftig anbraten bis es leicht braun wird. Sofort aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.

7. Dann zwei weitere Eßl Sesamöl in die Pfanne geben und zuerst die Möhren, dann den Brokkoli dazu geben und alles kurz anrösten. Nach ein paar Minuten das Wasser mit der Speisestärke und der Woksauce dazu geben und bei mittlerer Hitze etwas einreduzieren lassen bis Möhren und Brokkoli bissfest gegart sind.

8. Zum Schluss das Fleisch wieder dazu geben, kurz durchschwenken und mit dem Reis und dem Seasam direkt auf den Tellern anrichten.










Und? Ihr Mehrfachmamas. Wann war euer letzter Muttertkindeinzeltag? Und was macht ihr dann so? Genießt ihr das auch so???

Ich drück euch alle mal feste! Und Smak ;-*!












Zutatenliste:
(für 2 Personen)

250 gr argentinische Rinderhüfte in dünne Streifen geschnitten
6 Eßl Woksauce von Kikkoman
3 Eßl Speisestärke
1 Knoblauchzehe
1/2 Teel gehackter frischer Ingwer
2 Eßl Sesam
1 kleine rote Zwiebel
1 Teel Honig
250 gr Brokkoli
2 mittelgroße Möhren
Sambal Olek nach Wunsch und Bedarf
4 Eil Sesamöl
250 ml Wasser

Dienstag, 18. August 2015

Fly with Condor, warum die Jungs zum ersten Mal in ihrem Leben Flugzeugessen aßen und homemade Rinderfiletstreifen in Paprika-Chilisauce

Herjeeeee.......ich schleuder immer noch ein wenig im Alltag herum. Deutschland hat mich zwar wieder, aber der Kopf ist noch ein Stück weit in Amerika, wir haben einfach zuviel erlebt. Eigentlich fehlen mir sogar immer ein wenig die Worte, wenn ich gefragt werde, obs denn "schön" war, denn es war viel mehr als so ein schwaches, schlappes "schön". Es war aufregend, wild, beeindruckend, unerwartet heiß, so oft zum Weinen traumhaft und ein einziges Mal auch zum Weinen fies, laut, leise, bunt, blinkend, fettig, fleischig und süß, wenig gemüsig ;-DDD ......... ach soviel einfach. Ich bin gespannt, wie ich das alles jemals in Worte gefaßt bekomme und Christina......klar kommt da noch mehr! Dank meiner erstmal schon geglückten Sortierung unserer Trillirillimillionen Fotos habe ich zumindest schon insoweit einen Überblick, als dass ich sagen kann, dass mindestens noch 6 Post über die USA in näherer und weiterer Zukunft folgen werden. Aber ein wenig Abwechslung tut ja gut, deshalb werde ich sie nicht alle nacheinander hier auf dem Blog raushauen, sondern zwischendrin auch mal ein wenig Abwechlung bieten. Also nur so falls jemand so gar kein Amerikafan ist, braucht der sich jetzt keine Sorgen zu machen ;-).

Heute geht´s dann direkt schon mal nur sehr indirekt um Amerika.....ach eigentlich gar nicht, denn es gab auf dem Hinflug mit Condor* nach Providence eine echte Sensation zu vermelden, um die sich heute alles dreht: Zumindest zwei meiner Kinder aßen zum ersten Mal in Ihrem Leben überhaupt IRGENDWAS während des Fluges (den Dritten wollen wir jetzt mal außer Acht........äh.....ja......sein bester Freund war die Tüte. Schlimm ;-O....der Arme!!). Wooohooooo!

Nicht dass man jetzt unbedingt im Flugzeug wie verrückt essen müsste. Ich finde ja Flugzeugfliegen auch sowieso eher wie Bus fahren.......es soll mich von A nach B bringen und zwar schnell! Aber auf langen Flugstrecken macht sich der Magen dann eben doch irgendwann bemerkbar. Auf unseren Asienflügen hatte ich das in den letzten Jahren immer so geregelt, dass ich den Jungs schon vorab reine Obstplatten bestellt hatte. Nütze dort aber leider auch nix und die Jungs kamen immer halb bewußtlos vor Hunger am Ziel an.




Die Taktik musste folglich geändert werden. Wobei "geändert" eigentlich ein Witz ist, denn die Taktik war, keine Tatktik zu haben. Nützt ja eh nix.

Nun ist es so, dass Condor seit neuestem sogenannte Premium-Menüs* anbietet, die für jeden Gast in jeder Klasse zu unterschiedlichen Tarifen je nach Strecke zubuchbar sind. Die Menüs unterscheiden sich deutlich in der Qualität von den Basismenüs. Na und da wir mit freundlicher Unterstützung von Condor nach Amerika flogen, wurden uns diese Menüs direkt dazu gebucht. Mein erster Gedanke zuhause war eigentlich sofort...."Tut mir echt leid, aber die Kinder werden das nicht anrühren.".......und in Amerika wieder nur komatös aus dem Flugzeug fallen. So isses halt. 

Nu denn. Wir saßen während des Fluges getrennt....bis auf mich und die arme, mittlere Wurst, dem ich regelmäßig sein Tütchen aufhielt (ich glaube ehrlich er hatte Magen-Darm oder sowas......so schlimm war das noch NIE!!). Gelegentlich blickte ich mich zwar mal um zur Restfamilie, aber gerade als das Essen serviert wurde, verspürte ich so gar keinen Drang mir informativ einen Gesichtsausdruck der Söhne abzuholen. Bis mir plötzlich ein völlig gut gelaunter großer Sohn auf die Schultern tippte: "Mama, das war ja total lecker, das will ich zuhause auch nochmal essen!"

HÄ???

WIE BITTE???

Ich hab in der Tiefe meines Herzens sofort an einen total irre lustigen Witz gedacht, den der Sohn da mit mir macht.......höhöhöhö.......könnte von mir sein und ich hätte fast gefragt, wie ihm denn die dreistöckige Sahnetorte geschmeckt hat, die es als Nachtisch gab. Aber als sich der Kleine dann auch rumdrehte und meinte: "Voll lecka, Mama!", ja.......also.........WASNDAS? EIN WUNDER!? Der Kleine aß dann noch direkt die Nudeln aus der Economy hinterher. Hm. Ich überlegte kurz, wie wir jetzt im Flugzeug wahrgenommen werden, also die Familie, die zwar die Kröten in Amerika auf den Kopf haut, den Kindern aber nix zu essen gibt.  Tja. Ich werde es nie erfahren.






Hier mal ein kleiner Blick auf ein Premium Menü. Alles gute solide, schmackhafte Kost, nicht herausragend aber eindeutig spannender als das was "normal" serviert wurde (hier unten). Am wenigstens hat mir der Nachtisch gefallen und geschmeckt, die Optik fand ich schon doof. Auch hier fand ich alles wie immer zu schwach gewürzt, was daran liegen soll, dass man in der Höhe ein schwächeres Geschmacksempfinden hat. Aha. Für  Nachwürzer wie mich, gab es dann aber einen wirklich niedlichen Salz- und Pfefferstreuer in Form eines Flugzeugs, na wenn das mal nicht eine super Idee ist!




Aber nun zum nachgekochten Hauptgang des Premium Menüs. Ich habs natürlich etwas abgerundet und leicht verändert, es kommt dem aber sehr nahe und die Jungs waren happy. Seht her, so gehts.....auch für Nichtflieger geeignet ;-)!




Zubereitung:

1. Zuerst den Reis aufsetzten. Am Einfachsten geht das nach folgender Methode: Die passende Menge Reis (hier für 4 Personen = 1 großes, hohes Glas) mit Wasser ( auf 1 Glas Reis kommen 1 1/2 Gläser Wasser) kurz zum Aufkochen bringen, die Herdplatte ausstellen und den Topf halb bis 2/3tel von der Flamme ziehen und nachquellen lassen. Alles bei konstant geschlossenem Deckel! Nach 10-15 Minuten ist der Reis fertig und sofort essbereit! Abgießen entfällt!

2. Nun die schwarzen Sesamkörner in einer Pfanne kurz anrösten.

3. Rindfleisch und Paprika in dünne Streifen schneiden, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe, die Knoblauchzehen schälen aber ganz lassen. Nun zuerst das Rindfleisch in einer Pfanne mit ein wenig Öl schnell und heiß anbraten (3-4 Minuten), wieder aus der Pfanne nehmen und kurz zur Seite stellen.

4. In die gleiche Pfanne nun die Paprika und den Knoblauch geben und ebenfalls kurz anbraten, sodass die Paprika noch bissfest ist. Dann Wok- und Chilisauce und die Rinderbrühe dazu geben. Alles einmal aufkochen lassen und abschmecken. Dann erst die Frühlingszwiebeln und das Rindfleisch dazu geben und maximal noch 1-2 Minuten weiter köcheln lassen. Weg mag fischt die Knoblauchzehen wieder heraus. Sofort mit dem Reis servieren und Sesam darüber streuen nicht vergessen ;-)!






Auf dem Rückflug hats uns dann gut erwischt. Wir durften alle einmal Business fliegen, was für zumindest 2 unserer Söhne ein duftes Erlebnis war.......der Mittlere.....hach.......zum Glück hat er nur geschlafen. Augen zu und durch. Aber hey! War schon mal besser als der Hinflug!

Na und was das Essen betraf war ich echt platt. Ich hatte u.a. ein Rindersteak, dessen perfekter Garpunkt nicht mehr zu toppen war. Ich war regelrecht verwirrt, wie sie das wohl hinbekommen haben, erhielt von der Stewardess aber die Info, dass sie hier an Bord GAR NICHTS außer Servieren machen würden. ECHT???? Wie geht das denn??? Niedriggarmethode im Transportkontainer???? Na wie auch immer, für Flugzeugessen war das schon verdammt gut. Macht euch selbst ein Bild!





Und noch ein Wort zu diesem grandiosen Condorehrungskuchen. Es gab vereinzelt Mitmenschen, die mir und meinem gelebten Wahnsinn auf Instagram und Facebook zutrauten, diesen Kuchen mal eben so zwischen Tür und Angel vor unserem Rückflug aus USA nach Hause irgendwo in geheimer Mission im Hotelzimmer gebacken zu haben. Neinnein Frau Hibbel ;-D.......diesmal nicht, der Kuchen ist der Cake of the Week von Green Airport und wurde in Providence am Flughafen in einer Vitrine ausgestellt. Aber ich fühle mich sehr geehrt. Du hast mich grundsätzlich charakterlich absolut durchschaut ;-D. 


Habt nen tollen Tag!












*Sponsored by Condor

Einkaufsliste:
(für 4 Personen)

400 gr Rinderfilet 
300 gr spitze Paprika
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
250 ml Rinderbrühe
4-6 Eßl süße Chilisauce für Huhn (Asialaden)
2-3 El Woksauce
schwarze Sesamkörner
Basmati- oder Jasminreis

Dienstag, 3. März 2015

Weekend of the Nudel totale: Beste homemade Pasta mal mit Pesto mal im Salatnest mit knuspriger Sesam-Ente und Hoisin-Limetten-Dressing

Eigentlich kann ich ja Nudeln und Pasta immer und überall essen. Jeden Tag, jede Woche, morgens, mittags, abends, nachts, bei jedem Wetter, jeder Laune,  im Sommer und im Winter, auch an Geburtstagen, Ostern und Weihnachten, in der Suppe oder aus dem Ofen, in grün, rot, gelb (schwarz steh ich nicht so sehr drauf), ja sogar frittiert (! in Vietnam gibt´s das!) find ich sie klasse. Ich führe das alles auf meine halbitalienische Kindheit zurück..........denn im Grunde wurde ich mit Nudeln großgezogen. Bei meinen Jungs und auch Herrn Ü ist das selbstverständlich nicht anders......klar!....ich habe da ganze Arbeit geleistet! Alles ganz ohne italienische Kindheit und so. Es geht auch ohne! Und weil das so ist, hatten wir letztes We so richtig Spaß, denn wir haben nach langer Zeit mal wieder beste homemade Nudeln selber gemacht!

Vom Prinzip her habe ich das schon oft getan, ungeachtet aller möglichen, auftretenden Schwierigkeiten. Als Pubertierende habe ich sogar einmal tagelang, ach was sage ich!........ja okay stundenlang den Nudelteig mit einem kleinen Minibaby-Pastaholz ausgerollt.......wer selber schon mal Nudeln gemacht hast, der ahnt, was das für ein Krampf gewesen ist, denn Pastateig ist zäh wie Gummi und flutscht extrem schnell und verstörend wieder auf die Ausgangsbreite zurück. Irgendwann war ich so sauer auf den Teig (!), dass ich schon aus Prinzip nicht mehr aufgeben wollte, denn wer hat das Sagen in der Küche...HÄ??...ich oder der Teig????.....I.- C.- H.!!!

Jahrelang hatte ich dann eine normale Pastamaschine mit Kurbel. Damit fluppte die Pastaherstellung dann zwar schon zügiger, war aber immer noch nicht das gelbe vom Ei, weil Kurbeln, Pastateig halten und Maschine vor dem Absturz bewahren eigentlich nur von 20igarmigen Kraken entspannt,  ohne Kreischanfall und Nervenzusammenbruch vollzogen werden kann.

Diese Erlebnisse im Rücken hatte ich dann vor einem JAHR!!!....das unaussprechliche Glück zu meinem Geburtstag die Nudelaufsätze für meine Kitchenaid  geschenkt zu bekommen. Ich hab mich wirklich rieeesig gefreut, die Teilchen ganz doll liebevoll angeschaut und gestreichelt und dann ERSTMAL in meinen großen  Küchenschrank gelegt. Und was passiert? Da drin haben sie sich dann doch glatt ganz fies vor mir versteckt. Ein ganzes Jahr lang! Böse ist, wer denkt, ich hätte sie vergessen.......pfui! Ich doch nicht ;-)!




Zum Glück haben wir uns oder sie mich oder ich sie oderoder......ach egal, Hauptsache wieder da!  letztes We wiedergefunden ;-) und uns wieder verliebt in die Äuglein bzw. die Pastawalzen geschaut! Das haben wir dann mit ner gehörigen Pastasause gefeiert......und ich habe an der Stelle festgestellt, dass Nudeln machen mit der Maschine ja glatt richtig Spaß macht und kein bisschen stressig ist! Wer hätte das gedacht? Sogar die Jungs wollten mal den Motor anmachen und Nudeln durchziehen ;-)! Hat ungemein was von großem Spielzeug ;-D! Ha!

Ich kann euch also, falls ihr Besitzer einer Kitchenaid seid, diese Pastaaufsätze, die es bei Otto  gerade mit fast 20 % Discount gibt, wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Denn wir alle wissen: Selbstgemachte Nudeln schmecken hundertmal besser als gekaufte. Das ist ja wohl mal absolutenstotale klar.




Heute bekommt ihr zwei von unseren Lieblingsrezepten:
Das eine - die Zubereitung mit frischem selbst gemachtem Pesto - ein absolut nicht neuer aber  einfach großartiger Klassiker, das andere eine etwas ungewöhnliche Asiapasta im Salatnest. Beide Zubereitungsarten sind dabei einfach schon deshalb eine echte Show, weil die selbst gemachten Nudeln sensationell und unvergleichlich gut sind. Und dafür muss man gar kein Foodprofi sein, das haben auch die Jungs direkt festgestellt! Ist wirklich so. Schmeißt die Supermarktnudeln in die Ecke (zumindest dieses We mal!) und stellt euch an die Maschine, es lohnt sich!

Für den Pastateig braucht ihr

400 gr Mehl
4 Eier
4 Eßl Olivenöl.

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen, gleichmäßigen Teig verkneten (verkneten LASSEN.....am besten auch das von der Maschine!) und den Teig dann eine halbe Stunde in Frischhaltefolie gerollt entspannen lassen.

Dann den Pastateig in kleinen Portionen (den Rest immer in der Folie lassen) zuerst mit der einfachen Walze (ohne Rillen) auf Stufe eins zweimal und dann auf mindestens Stufe 4 auch zweimal dünn auswalzen.

Dann entscheidet ihr über die Nudelform! Die dünn ausgewalzten Teigplatten könnt ihr entweder durch den Tagliatelle- oder den Spagettiaufsatz jagen oder ihr stecht mit irgendwelchen Cuttern eine Nudelform eurer Wahl aus. Ich hatte eigentlich hauchdünne Teigplatten wie Mandili di Seta (Pastatücher dünn wie Seidentaschentücher) im Kopf, wir haben uns dann aber sowohl für einen dickeren Teig als auch für die Ausstecher hier unten entschieden. Wir alle fanden,  dass Pesto hundertmal besser auf unseren Nudelrondellen als auf Spagetti oder Tagliatelle schmeckt! Ja das macht einen Riesenunterschied!




Die Restpasta haben wir zu Spagetti und Tagliatelle verarbeitet und einfach auf das Wäschegestell zum Trocknen gehängt ;-D! Im Liegen gehts aber auch. Und ganz wichtig: Die Pasta immer gut mit Mehl bestäuben, sonst klebt sie schrecklich aneinander, gerade im Liegen! Und noch wichtiger: Pasta bitte IMMER al dente kochen!




Für das Pesto

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan

in den Cutter geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Kein Vergleich mit gekauftem Pesto, kein Vergleich mit gekauften Nudeln. Aber ich wiederhole mich. Hilft nix, müsst ihr selber probieren!




Für die Asianudelnester mit knuspriger Sesam-Ente benötigt ihr dann Spagetti!




1. Die Entenbrüste in Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer, 2 TL Teriyakisoße und einem gehäuften TL Fünf-Gewürzpulver in einer Schale marinieren.

2. 2 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und in eine weitere Schale geben. 2 Eßl Sesamsamen und einen Klecks (je nach Schärfewunsch) Sambal Olek dazu geben.

3. Für das Dressing 4 El Hoisinsauce und den Saft von 3 Limetten verrühren und eine durchgedrückte Knoblauchzehe dazu geben.

4. Vom Salatkopf die einzelnen Blattschalen vorsichtig abtrennen, Strunk entfernen, waschen und jeweils zwei wie eine Schale ineinander auf einen Teller stellen. Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

5. Nudeln kochen und während dessen das Entenfleisch in einer Pfanne goldbraun anbraten. Überschüssiges Fett abgießen. Dann den Inhalt der Schälchens mit den Frühlingszwiebeln sowie 1 TL Honig darüber geben, durchschwenken und noch einmal kurz weiterbraten.





6. Die Nudeln abgießen und mit etwas Sesamöl durchschwenken, damit sie nicht aneinander kleben. Eine Portion Nudeln dann in des Salatnest geben, die Entenwürfel darauf anrichten und mit Radieschenscheiben, Radieschensprossen und Karianderblättern dekorieren.

7. Zum Abschluß das Dressing über die Nudelnester geben und sofort servieren!






Einkaufsliste:

Pastatteig für 4 Personen:

400 gr Mehl + Mehl zum Bemehlen der Pasta
4 Eier
4 Eßl Olivenöl

Pesto für 4 Personen:

50 gr Basilikumblätter
2 Eßl geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
50 gr Parmesan
Salz, Pfeffer

Salatnester mit knuspriger Sesamente und Hoisin-Limetten-Dressing für 4 Personen:

2 Entenbrüste zusammen etwa 600 gr
1 geh. TL Fünf-Gewürzpulver
2 TL Teriyakisoße

2 EL Sesamsamen
1 TL flüssiger Honig
2 Frühlingszwiebeln
Sambal Olek nach Bedarf

1 Knoblauchzehe
3 Limetten
4 EL Hoisinsoße

1 Eßl Sesamöl


1 Eisbergsalat
1 Bund Radieschen
1 Hand voll Radieschensprossen
1-2 Stängel Koriandergrün