Ich habe lange gestestet. Sehr lange. Und viel. Der Plan war: Für Ostern fluffige, saftig weiche und herrlich vanillig süß umhüllte Zuckerhasen backen. Am besten welche, die auch noch am zweiten und vielleicht auch sogar noch am dritten Tag toplecker sind. Und ich wußte im Kopf schon ganzganz genau wie sie schmecken sollten.
Na aber wenn das mal so einfach wäre. Irgendein Flöhchen hatte sich mir ins Ohr gesetzt und brabbelte die ganze Zeit was von wegen "Psscchhhht......probier doch mal einen Quark-Ölteig! Der ist die Easypeasy-Variante vom Hefeteig! Ja tu es. Vertrau mir. Steht überall im Netz! Das ist es was du suchst!".
Na und soll ich was sagen? Das Flöhchen hat gelogen der olle Schuft! Übelste Märchen hat es erzählt. Ich habe bestimmt 4 unterschiedliche Varianten Quark-Ölteig ausprobiert und alle waren....äh.....doof. Geschmacklich platt, staubtrocken, bröselig, am nächsten Tag oll. Also nicht lecker und Lichtjahre von meiner Vanillezuckerostehasenvision entfernt.
Also hab ich das weltbeste Hefeteigrezept rausgekramt, das wo gibt. Ährlisch! Damit geht alles, Zopf, Schokobrötchen, Kranz, Streuselkuchen, Butterkuchen, Eierbecherkränze na und eben auch Zuckerhasen. Weiß keiner, warum ich das nicht sofort genommen habe. Dachte ich vielleicht, einige von euch sind eventuell etwas schüchtern Hefeteig gegenüber??? Was ein Käse (nein Hefeteig!)! Ich erklärte ja schon mal bei der Hefeteigblume und -sonne (dort ist das Rezept ein klitzeklein wenig anders, so wie hier passt es für die Zuckerhasen aber noch besser), dass man mit Hefeteig einfach umgehen muss wie mit einem Baby. Und schon fluppts. Ich schwöreschwöre beim Leben meiner ....... keine Ahnung?...... Leben meiner Lieblingsschildkröte aus Kindertagen (Snoopy hieß sie und wir liebten uns sehr, sie schlief sogar gelegentlich mal bei mir im Bett ;-D!), dass Hefeteig NICHT KOMPLIZIERT IST! Aber tut mir den Gefallen und nehmt frische Hefe. Fluppt einfach besser als dieses olle Pülverkenzeugs.
Zubereitung:
1. Handwarm angewärmte Milch mit Zucker und Hefe verrühren, bis sich alles gut miteinander vermischt und Zucker und Hefe aufgelöst sind.
2. Mehl, Salz, Ei und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und die Hefezuckermilch dazugeben. Von der Maschine oder per Hand etwa 5-7 Minuten sehr gut durchkneten lassen.
3. Teig in der Schüssel 1 Stunde abgedeckt an einem lauwarmen Ort gehen lassen.
4. Teig danach vorsichtig auf 1 cm ausrollen, Hasen ausstechen (meine Form war etwa 8 x 7 cm), auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmal eine halbe Stunde an einem lauwarmen Ort (also einer ohne kalte Zugluft reicht schon) gehen lassen.
5. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad vorheizen.
6. Hefehasen etwa 6-8 Minuten backen bis sie an den Rändern zart braun werden. Während der Backzeit etwas Butter schmelzen, bis sie flüssig ist. Ebenso den Zucker mit der gemahlener Vanille in einer Schüssel vermengen und bereitstellen. Natürlich könnt ihr auch fertigen Vanillezucker nehmen, selbstgemachter mit echter Vanille schmeckt aber 100mal besser.
7. Die Hasen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Die geschmolzene Butter dann rundherum dünn um die Hasen streichen und sie danach sofort im selbstgemachten Vanillezucker wälzen.
8. Hasen zum endgültigen Abkühlen auf ein Gitter legen.
Mit diesem Rezept werden die Zuckerhasen genauso wie ich sie wollte. Schaut! Locker luftig, fluffig, saftig im Biss auch noch am zweiten, dritten Tag (Je kleiner die Form, desto schneller sind sie natürlich trocken, klar!). Na und superlecker vanillig. Auch wenn ich Honk den Vanillezucker für mich selbst zum größten Teil wieder herunterkratze zum essen, hahahaha. Verrücktes Huhn ich. Mir selbst reicht meistens ein Hauch von Vanillezucker. Aber die KINDER ;-O!
So und jetzt verratet mir mal wie ich mit diesem schnatterkalten Osterwetter zurechtkommen soll. Wie der geneigte Leser vielleicht schon auf Instagram mitbekommen hat, weilte das Frollein ja die letzte Woche auf der Art in Dubai. Und liebes Volk soll ich euch was sagen: DA WAR SOMMER!!!! Kraisch!!! 30 Grad, Tshirt, Flatterkleidchen, Flipflop und barfuß am Strand. Himmelblaues, warmes Meer. Sonne. Uiiii. Überflüssig zu erwähnen, dass sie mich gegen meinen ausdrücklichen Willen wieder ins Flugzeug nach Deutschland schieben mussten.
Na und jetzt sitz ich hier mit Wolldeckchen und dicken Pulli am Pc, schreib euch einen und könnte echt weinen.....buhuuuu ;-)......da war Sommer......buhuuuu ;-).......und hier ist gefühlt Winter......buhuuuu ;-). Na wenn da am Sonntag mal nicht die Eier im Garten festfrieren. Hoffen wir das Beste.
Ach und klar......von der Art Dubai erzähl ich euch noch. Ich sichte gerade meine Fotos und beeile mich. War nämlich total tolltoll. Ihr werdet es auch mögen.
So und jetscht musch isch die Haschen pobiiieren. Läcka.
Zack und weg.
Habt die besten Ostertage ever! Winterostern ist uns egal! Wir haben ja alle die Sonne im Herzen, gell ;-)?
Einkaufsliste:
Hefeteig:
350 gr Mehl (550iger)
150 lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
4-6 Eßl Zucker
50 gr Butter
1 Pr Salz
1 Ei
Zucker zum wälzen
gemahlene Vanille
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Mittwoch, 23. März 2016
Dienstag, 16. Dezember 2014
Die Moneywolke und ein großartiger Cranberry-Birnen-Haselnuss-Hefezopf!
Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Na? Schon eifrig gewesen die letzten Wochen? Ich irgendwie nicht....psst....;-S! Aber es ist ja auch noch total viel Zeit! Fast noch EINE WOCHE! Was kann man nicht alles in einer Woche schaffen?? Einmal um die Welt fliegen, Baumhaus bauen, durch den Ärmelkanal schwimmen, das Telefonbuch auswendig lernen, einen Pullover in XXL stricken....... ach einfach ALLES ;-D! Ich mach mich da auch ganz locker, denn mit zunehmender Größe der Jungs werden die Geschenke direkt proportional weniger und vor allem.....K.L.E.I.N.E.R. Wenn ihr mich versteht. K.L.E.I.N.E.R! Nicht billiger hab ich gesagt ;-(! Man kann also mit einem klitzekleinen kurzen Einkauf die Kreditkarte derart zum Glühen bringen, dass dagegen jeder amerikanische Weihnachtsblingblingbaum ein Trauergesteck ist. Zu tragen sind die Präsente dann als Ausgleich leicht wie eine Feder.....trallala.
Aber husch weg mit den Gedanken von totaler Verarmung, abgemagerten Portemonaies und dem neuen Domizil unter der Brücke. Schön ist ja, dass ich immerhin noch was unter den Baum legen darf und nicht nur der schnöder Zaster klingelt. Schaunmermal was die nächsten Jahre so bringen. Ich glaube irgendwann ist das unvermeidbar. Oder? Wie alt sind denn eure Kinder und was schenkt ihr denn so?
Um mich für die nächsten Jahre aber total abzusichern was die schicke Verpackung von Monetas angeht, sammel ich ja schon seit.......Jahren!......z.B. HIER, HIER, HIER und HIER auf dem Blog Ideen dafür. Heute hab ich noch ne neue. Schaut mal! Eine Moneywolke ;-)!
Aber damit nicht genug! Für die Feiertage habe ich noch einen wunderbar saftigen Zopf für euch Probe gebacken. Ein ganzganz tolles Ding! Großartig sozusagen ;-D! Das Rezept müsst ihr euch unbedingt noch auf die Schnelle abspeichern! Der Zopf ist perfekt für die Feiertage, egal ob zum Frühstück, Brunch oder auch mal Nachmittags zum Tee oder Kaffee! Und dazu hab ich glatt auch noch ne geniale, ganz einfach selbstzumachende Cranberrymarmelade......Wahnsinn hier wieder aufm Blog, ne ;-)?!
Zuerst das Wölkchen! Sie besteht aus einfachem Zeichenblockpapier, genau die Zeichenblöcke, die eure Kinder mit in die Schule schleppen, ja! Die Herstellung ist ebenfalls denkbar einfach.
Eine große Wolke mit Bleistift auf einen Bogen aufzeichnen und in die Mitte den Spruch/Wort oder was auch immer aufstempeln (Rückseite eventuell auch?). Dann einen zweiten Bogen abreißen und entlang der Bleistiftlinie die beiden Bögen bis auf eine handbreite Öffnung zusammennähen. Das kann man entweder mit der Nähmaschiene tun (das geht schnell! ;-)) oder mit der Hand (fleißiges Ließchen ;-D).
Die Wolke dann mit Money und etwas Füllwatte aufplustern und die Öffnung zunähen. Fertig!
Zubereitung Cranberriemarmelade:
Für die Cranberriemarmelade, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gekauft. Die hatte ich wirklich noch nie. Ich wollte sie zuerst kandieren......aber soll ich euch was sagen? Selbst kandiert sind die mir noch zu sauer. Hm. Also hab ich beschlossen einfach eine Marmelade zu kochen, nach einem stinkeinfachen, normalen "Rezept". Einfach die Menge Cranberries mit etwas gemahlener Vanille und der entsprechenden auf der Packung nachzulesenden Menge Gelierzucker 1:3 auf- und ca. 10 Minuten einkochen lassen und in saubere Einweckgläser füllen. Die Gläser verschließen und kurz auf den Kopf stellen. Sooooo köstlich und ganz besonders fantastisch auf einem frisch gebackenen duftenden Hefezopf wie diesem hier unten!
Zubereitung Hefezopf:
1. Zuerst bereitet ihr den Hefeteig vor. Keine Angst vor Hefeteig! Er ist genau wie ein Baby:
- Er mag es bei Flüssigkeiten am liebsten handwarm.
- Er haßt Zugluft und Kälte.
- Er möchte, dass man sich ein wenig Zeit nimmt und ihn ruhen läßt.
Und jetzt der Hammer an tiefsinnigem Wortwitz: Bei der richtigen Behandlung geht der dann auch irgendwann ;-DDD......ganauso wie das Baby ;-DDD!
Für den Hefeteig alle Zutaten bis auf die Milch und die Hefe in eine Schüssel geben. Die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hinein bröseln und gut in der Milch auflösen. Die Zutaten alle zu einem glatten Teig verarbeiten und dann zum Ruhen etwa 2-3 Stunden an einen warmen Platz ohne Zugluft stellen (Schüssel mit Tuch abdecken.....Baby will schlafen ;-)!).
2. Während der Teig ruht schon mal die Füllung zubereiten. Die Birne schälen, das Gehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Haselnüsse anrösten und kleinhacken. Dann alle Zutaten aus der Liste miteinander in einer Schüssel vermengen.
3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck etwa 25 x 35 cm ausrollen. Die Füllung dann wie oben auf dem Bild darauf verteilen und an der oberen Kante etwa 2 cm frei lassen. Den Teig dann von der breiten Seite her zu einer Rolle zusammendrehen und die Enden andrücken. Die Rolle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jetzt der Länge nach in zwei gleiche Stränge schneiden. Diese zwei Stränge locker übereinander heben und ineinander verdrehen. Dabei fällt ein Teil der Füllung wieder heraus, das macht aber nichts, denn ihr könnt sie ja wieder an den euch passenden Stellen einfügen.
4. Jetzt noch ein Eigelb mit 1 Eßl Sahne verquirlen und die sichtbaren Teigstücke des Zopfes mit der Eimischung bestreichen.
5. Den Teig nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
6. Den Ofen auf 180 Grad aufheizen und den Zopf etwa 35 bis 40 Minuten backen.
Einkaufsliste:
Cranberrymarmelade:
300 gr frische Cranberries
entsprechende Menge Gelierzucker 1:3
1-2 Msp gemahlene Vanille
Birnen-Cranberry-Hefezopf:
Hefeteig:
375 gr Mehl
1/2 Päckchen frische Hefe
50 gr Zucker
1 Msp gemahlene Vanilie
1/2 Biozitronenschale abgerieben
1 Prise Salz
1 Ei
125 gr Creme fraiche
75 ml handwarme Milch
Füllung:
100 gr grtrocknete Cranberries
100 gr Haselnußkerne geröstet und gehackt
1 große Birne
5 Eßl Cranberriemarmelade, alternativ Hagebuttenkonfitüre
2 Eßl Honig
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Eßl Sahne
Aber husch weg mit den Gedanken von totaler Verarmung, abgemagerten Portemonaies und dem neuen Domizil unter der Brücke. Schön ist ja, dass ich immerhin noch was unter den Baum legen darf und nicht nur der schnöder Zaster klingelt. Schaunmermal was die nächsten Jahre so bringen. Ich glaube irgendwann ist das unvermeidbar. Oder? Wie alt sind denn eure Kinder und was schenkt ihr denn so?
Um mich für die nächsten Jahre aber total abzusichern was die schicke Verpackung von Monetas angeht, sammel ich ja schon seit.......Jahren!......z.B. HIER, HIER, HIER und HIER auf dem Blog Ideen dafür. Heute hab ich noch ne neue. Schaut mal! Eine Moneywolke ;-)!
Aber damit nicht genug! Für die Feiertage habe ich noch einen wunderbar saftigen Zopf für euch Probe gebacken. Ein ganzganz tolles Ding! Großartig sozusagen ;-D! Das Rezept müsst ihr euch unbedingt noch auf die Schnelle abspeichern! Der Zopf ist perfekt für die Feiertage, egal ob zum Frühstück, Brunch oder auch mal Nachmittags zum Tee oder Kaffee! Und dazu hab ich glatt auch noch ne geniale, ganz einfach selbstzumachende Cranberrymarmelade......Wahnsinn hier wieder aufm Blog, ne ;-)?!
Zuerst das Wölkchen! Sie besteht aus einfachem Zeichenblockpapier, genau die Zeichenblöcke, die eure Kinder mit in die Schule schleppen, ja! Die Herstellung ist ebenfalls denkbar einfach.
Eine große Wolke mit Bleistift auf einen Bogen aufzeichnen und in die Mitte den Spruch/Wort oder was auch immer aufstempeln (Rückseite eventuell auch?). Dann einen zweiten Bogen abreißen und entlang der Bleistiftlinie die beiden Bögen bis auf eine handbreite Öffnung zusammennähen. Das kann man entweder mit der Nähmaschiene tun (das geht schnell! ;-)) oder mit der Hand (fleißiges Ließchen ;-D).
Die Wolke dann mit Money und etwas Füllwatte aufplustern und die Öffnung zunähen. Fertig!
Zubereitung Cranberriemarmelade:
Für die Cranberriemarmelade, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gekauft. Die hatte ich wirklich noch nie. Ich wollte sie zuerst kandieren......aber soll ich euch was sagen? Selbst kandiert sind die mir noch zu sauer. Hm. Also hab ich beschlossen einfach eine Marmelade zu kochen, nach einem stinkeinfachen, normalen "Rezept". Einfach die Menge Cranberries mit etwas gemahlener Vanille und der entsprechenden auf der Packung nachzulesenden Menge Gelierzucker 1:3 auf- und ca. 10 Minuten einkochen lassen und in saubere Einweckgläser füllen. Die Gläser verschließen und kurz auf den Kopf stellen. Sooooo köstlich und ganz besonders fantastisch auf einem frisch gebackenen duftenden Hefezopf wie diesem hier unten!
Zubereitung Hefezopf:
1. Zuerst bereitet ihr den Hefeteig vor. Keine Angst vor Hefeteig! Er ist genau wie ein Baby:
- Er mag es bei Flüssigkeiten am liebsten handwarm.
- Er haßt Zugluft und Kälte.
- Er möchte, dass man sich ein wenig Zeit nimmt und ihn ruhen läßt.
Und jetzt der Hammer an tiefsinnigem Wortwitz: Bei der richtigen Behandlung geht der dann auch irgendwann ;-DDD......ganauso wie das Baby ;-DDD!
Für den Hefeteig alle Zutaten bis auf die Milch und die Hefe in eine Schüssel geben. Die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hinein bröseln und gut in der Milch auflösen. Die Zutaten alle zu einem glatten Teig verarbeiten und dann zum Ruhen etwa 2-3 Stunden an einen warmen Platz ohne Zugluft stellen (Schüssel mit Tuch abdecken.....Baby will schlafen ;-)!).
2. Während der Teig ruht schon mal die Füllung zubereiten. Die Birne schälen, das Gehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Haselnüsse anrösten und kleinhacken. Dann alle Zutaten aus der Liste miteinander in einer Schüssel vermengen.
3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck etwa 25 x 35 cm ausrollen. Die Füllung dann wie oben auf dem Bild darauf verteilen und an der oberen Kante etwa 2 cm frei lassen. Den Teig dann von der breiten Seite her zu einer Rolle zusammendrehen und die Enden andrücken. Die Rolle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jetzt der Länge nach in zwei gleiche Stränge schneiden. Diese zwei Stränge locker übereinander heben und ineinander verdrehen. Dabei fällt ein Teil der Füllung wieder heraus, das macht aber nichts, denn ihr könnt sie ja wieder an den euch passenden Stellen einfügen.
4. Jetzt noch ein Eigelb mit 1 Eßl Sahne verquirlen und die sichtbaren Teigstücke des Zopfes mit der Eimischung bestreichen.
5. Den Teig nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
6. Den Ofen auf 180 Grad aufheizen und den Zopf etwa 35 bis 40 Minuten backen.
Einkaufsliste:
Cranberrymarmelade:
300 gr frische Cranberries
entsprechende Menge Gelierzucker 1:3
1-2 Msp gemahlene Vanille
Birnen-Cranberry-Hefezopf:
Hefeteig:
375 gr Mehl
1/2 Päckchen frische Hefe
50 gr Zucker
1 Msp gemahlene Vanilie
1/2 Biozitronenschale abgerieben
1 Prise Salz
1 Ei
125 gr Creme fraiche
75 ml handwarme Milch
Füllung:
100 gr grtrocknete Cranberries
100 gr Haselnußkerne geröstet und gehackt
1 große Birne
5 Eßl Cranberriemarmelade, alternativ Hagebuttenkonfitüre
2 Eßl Honig
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 Eßl Sahne
Wer sucht, der findet hier:
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Montag, 2. Juni 2014
Zuckerzupfbrot mit Mandeln und ein Schlückchen hausgemachter Holunderblütensirup
Was hab ich letzte Woche gemacht (höhö.....also neben dem üblichen Kram)? Nun........die Sonne schien ;-). Das Wetter war ein Traum ;-). Die Kids rannten wie verrückt im Garten und auf der Spielstraße herum.......na und da überlegten die Nachbarin und meine Wenigkeit samt aller anwesenden Kids einen Fahrradausflug ins Grüne zum Holunderblütensammeln zu unternehmen ;-). Fein! Wird langsam Zeit! Bald sind sie verblüht!
Die Kinder schauten etwas zweifelnd und rätselnd, wie man denn wohl aus den Blümchen Limo machen kann......hmmm.....????......war ihnen aber letztlich auch schnurzpiep......ähja........, denn allein das Sammeln und in den Büschen rumkriechen war schon der Hit. Sehrsehr lustiger Weise rief uns eine vorbeifahrende Radfahrerin zu: "Für Hugo, ne ;-DDD???? Ich komm auch!!!" Hahaha. Mist! Enttarnt ;-D! Nix Limo und so ;-D! Nagel auf den Kopf getroffen zumindest was die Nachbarin angeht, ich mag den Sirup ja letzten endes doch immer wieder lieber in der Kinderversion mit Sprudel, Limetten und viiieeeell crushed Ice (Mist, war aber aus......bin schon am nachfrieren!). Bin ja nicht so dicke mittm Schnaps, der Blogdauerleser weiß das.
So, aber jetzt zur Herstellung. Ist wirklich gaaanz einfach rubbeldikatz gemacht!!!!!
Nehmt eine große Schüssel, etwa 5 Liter sollten hineinpassen, gebt eine Liter Apfelsaft (meiner war naturtrüber, dunkler Direktsaft, daher auch später die relativ dunkle Farbe des Sirups!) und drei Liter Wasser hinein und legt dann die gesammelten Holunderblüten mit möglichst wenig Stielen (wird sonst manchmal bitter) in diese Flüssigkeit. Ihr braucht etwa 15 Stück pro Liter.......d.h. JA! es wird voll in der Schüssel! Die Schüssel dann für 24-48 Stunden an einen kühlen Ort stellen und ziehen lassen.
48 Stunden später dann den Saft dann zweifach filtern. Die erster Filterung erfolgt durch ein normales, feines Netzsieb. Danach den Saft von 16 ausgepressten Zitronen dazu geben.....ja richtig gelesen 16! 4 pro Liter Flüssigkeit. Dann ein zweites Mal durch ein Mulltuch oder sauberes Spültuch filtern. Damit sollten alle Tierchen oder sonstigen ungewünschten, groben Schwebeteile aus der Flüssigkeit (auch Zitronenschwebeteile) verschwunden sein.
Die Flüssigkeit nun in eine großen Kochtopf geben und 2 KILO Zucker......ja auch hier richtig gelesen....dazu geben.
Warum soviel Zucker? Fragt eher warum sowenig, denn ich habe schon auf die Hälfte reduziert, eigentlich müssen da 4 Kilo rein. Die gleich genannten Nachteile habe ich aber einfach mal in Kauf genommen........soviel Zucker geht mal gar nicht!
Also noch mal.....warum soviel Zucker? Weil eine hohe Zuckerkonzentration die ganze Sache haltbar macht. Gerade im Sommer ein nicht uninteressantes Argument. Der ganze Trick funktioniert über die gute alte Osmose. Zucker entzieht nämlich genau wie Salz Wasser. In diesem speziellen Fall führt das dann dazu, dass die Microorganismen, die im Sirup (und auch in Marmelade) sind quasi ausgetrocknet werden und zugrunde gehen. Ein einfacher Trick also, der Sachen lange haltbar macht. Fürs tägliche Leben lernen wir daraus: NIE IN SIRUP ODER MARMELADE BADEN. Ihr endet sonst als Schrumpfkopfmumie.
Die Flüssigkeit dann einmal gut aufkochen lassen und in saubere Flaschen einfüllen. Fertig!
Das wars aber noch nicht für heute, denn an unserem kuscheligen Nachmittag im Garten gabs auch noch ein Mandelzupfbrot. Sowas von köstlich! Wow! Seht her wies geht!
Zuerst stellt ihr einen Hefeteig her. Dazu löst ihr zunächst in einem Glas 20 gr Hefe in 50 ml lauwarmer Milch auf. Dann werden in einem Kochtopf in 110 ml Milch, 50 gr Butter und 30 gr Rohrohrzucker aufgelöst. Das Butterzuckermilchgemisch wieder auf handwarm abkühlen lassen (Hefe geht sonst kaputt!!!). Ein Ei unterschlagen und alles zusammen (also Butterzuckermilchgemisch und aufgelöste Hefe in Milch) mit 350 gr 550iger Mehl und 1 Teel Salz von der Küchenmaschiene 10 Minuten kneten lassen. Küchenmaschiene? JA! Eigentlich war ich nie ein großer Fan von Küchenmaschienen, aber gerade bei Hefeteigen ist das Ergebnis einfach um ein vielfaches besser, wenn sie lange und gleichmäßig geknetet werden. An dieser Stelle noch mal ein großer Dank an Herrn Ü, der vor einem halben Jahr mein Leben mit dieser wunderbaren Maschine bereicherte........ich vermute nicht ganz uneigennützig ;-D!
Ist das mal ein gleichmäßiger Teig! Ja aber hallo! Und ich war vorher schon ein echt guter Kneter, aber sowas bekommt man nur unter Einsatz von Preisboxerarmen und mit einer Engelgeduld nach Stunden hin. So isses. Den Teig an einem lauwarmen (Ofen?) Ort 40 Minuten gehen lassen.
Den Teig dann auf einer bemehlten Fläche zu einem großen Quadrat ausrollen und mit 60 gr geschmolzener Butter bestreichen. Dann 60 gr Rohrohrzucker und 80 gr gehackte Mandeln darüber streuen. Nun den Teig in 6 gleichbreite Streifen schneiden (Breite der 22-24 cm Kastenform!) und die einzelnen Streifen immer mit der Zuckermandelseite nach oben übereinander legen. Den geschichteten Streifen dann wiederum in quadratische Pakete (Breite Kastenform!!!) zurechtschneiden und die Pakete hintereinander in eine ausgebutterte 22-24 cm Kastenform schichten. Die Teigquadrate oben mit dem buttrigen Pinsel bestreichen und noch etwas Restzucker und Mandeln darüber streuen. Die Quadrate liegen am Anfang relativ luftig in der Form. Den Teig in der Form jetzt aber nochmals gehen lassen, bis er die sie vollkommen ausfüllt.
Das Mandelzupfbrot dann bei 175 Grad etwa 25 Minuten backen. Gut auf die Bräunung der Oberfläche aufpassen und eventuell ein Stück Alufolie darüber legen.
Einkaufsliste:
Holunderblütensirup:
1 Liter Apfelsaft
3 Liter Wasser
ca. 60 Holunterblüten
16 Zitronen
2 kg Zucker
Mandelzupfbrot:
350 gr 550iger Mehl
160 ml Milch
50 gr Butter
30 gr Rohrohrzucker
1 Ei
20 Hefe
1 Teel Salz
Für den Belag:
60 gr Butter
60 gr Rohrohrzucker
80 gr Mandeln gehackt
Die Kinder schauten etwas zweifelnd und rätselnd, wie man denn wohl aus den Blümchen Limo machen kann......hmmm.....????......war ihnen aber letztlich auch schnurzpiep......ähja........, denn allein das Sammeln und in den Büschen rumkriechen war schon der Hit. Sehrsehr lustiger Weise rief uns eine vorbeifahrende Radfahrerin zu: "Für Hugo, ne ;-DDD???? Ich komm auch!!!" Hahaha. Mist! Enttarnt ;-D! Nix Limo und so ;-D! Nagel auf den Kopf getroffen zumindest was die Nachbarin angeht, ich mag den Sirup ja letzten endes doch immer wieder lieber in der Kinderversion mit Sprudel, Limetten und viiieeeell crushed Ice (Mist, war aber aus......bin schon am nachfrieren!). Bin ja nicht so dicke mittm Schnaps, der Blogdauerleser weiß das.
So, aber jetzt zur Herstellung. Ist wirklich gaaanz einfach rubbeldikatz gemacht!!!!!
Nehmt eine große Schüssel, etwa 5 Liter sollten hineinpassen, gebt eine Liter Apfelsaft (meiner war naturtrüber, dunkler Direktsaft, daher auch später die relativ dunkle Farbe des Sirups!) und drei Liter Wasser hinein und legt dann die gesammelten Holunderblüten mit möglichst wenig Stielen (wird sonst manchmal bitter) in diese Flüssigkeit. Ihr braucht etwa 15 Stück pro Liter.......d.h. JA! es wird voll in der Schüssel! Die Schüssel dann für 24-48 Stunden an einen kühlen Ort stellen und ziehen lassen.
48 Stunden später dann den Saft dann zweifach filtern. Die erster Filterung erfolgt durch ein normales, feines Netzsieb. Danach den Saft von 16 ausgepressten Zitronen dazu geben.....ja richtig gelesen 16! 4 pro Liter Flüssigkeit. Dann ein zweites Mal durch ein Mulltuch oder sauberes Spültuch filtern. Damit sollten alle Tierchen oder sonstigen ungewünschten, groben Schwebeteile aus der Flüssigkeit (auch Zitronenschwebeteile) verschwunden sein.
Die Flüssigkeit nun in eine großen Kochtopf geben und 2 KILO Zucker......ja auch hier richtig gelesen....dazu geben.
Warum soviel Zucker? Fragt eher warum sowenig, denn ich habe schon auf die Hälfte reduziert, eigentlich müssen da 4 Kilo rein. Die gleich genannten Nachteile habe ich aber einfach mal in Kauf genommen........soviel Zucker geht mal gar nicht!
Also noch mal.....warum soviel Zucker? Weil eine hohe Zuckerkonzentration die ganze Sache haltbar macht. Gerade im Sommer ein nicht uninteressantes Argument. Der ganze Trick funktioniert über die gute alte Osmose. Zucker entzieht nämlich genau wie Salz Wasser. In diesem speziellen Fall führt das dann dazu, dass die Microorganismen, die im Sirup (und auch in Marmelade) sind quasi ausgetrocknet werden und zugrunde gehen. Ein einfacher Trick also, der Sachen lange haltbar macht. Fürs tägliche Leben lernen wir daraus: NIE IN SIRUP ODER MARMELADE BADEN. Ihr endet sonst als Schrumpfkopfmumie.
Die Flüssigkeit dann einmal gut aufkochen lassen und in saubere Flaschen einfüllen. Fertig!
Das wars aber noch nicht für heute, denn an unserem kuscheligen Nachmittag im Garten gabs auch noch ein Mandelzupfbrot. Sowas von köstlich! Wow! Seht her wies geht!
Zuerst stellt ihr einen Hefeteig her. Dazu löst ihr zunächst in einem Glas 20 gr Hefe in 50 ml lauwarmer Milch auf. Dann werden in einem Kochtopf in 110 ml Milch, 50 gr Butter und 30 gr Rohrohrzucker aufgelöst. Das Butterzuckermilchgemisch wieder auf handwarm abkühlen lassen (Hefe geht sonst kaputt!!!). Ein Ei unterschlagen und alles zusammen (also Butterzuckermilchgemisch und aufgelöste Hefe in Milch) mit 350 gr 550iger Mehl und 1 Teel Salz von der Küchenmaschiene 10 Minuten kneten lassen. Küchenmaschiene? JA! Eigentlich war ich nie ein großer Fan von Küchenmaschienen, aber gerade bei Hefeteigen ist das Ergebnis einfach um ein vielfaches besser, wenn sie lange und gleichmäßig geknetet werden. An dieser Stelle noch mal ein großer Dank an Herrn Ü, der vor einem halben Jahr mein Leben mit dieser wunderbaren Maschine bereicherte........ich vermute nicht ganz uneigennützig ;-D!
Ist das mal ein gleichmäßiger Teig! Ja aber hallo! Und ich war vorher schon ein echt guter Kneter, aber sowas bekommt man nur unter Einsatz von Preisboxerarmen und mit einer Engelgeduld nach Stunden hin. So isses. Den Teig an einem lauwarmen (Ofen?) Ort 40 Minuten gehen lassen.
Den Teig dann auf einer bemehlten Fläche zu einem großen Quadrat ausrollen und mit 60 gr geschmolzener Butter bestreichen. Dann 60 gr Rohrohrzucker und 80 gr gehackte Mandeln darüber streuen. Nun den Teig in 6 gleichbreite Streifen schneiden (Breite der 22-24 cm Kastenform!) und die einzelnen Streifen immer mit der Zuckermandelseite nach oben übereinander legen. Den geschichteten Streifen dann wiederum in quadratische Pakete (Breite Kastenform!!!) zurechtschneiden und die Pakete hintereinander in eine ausgebutterte 22-24 cm Kastenform schichten. Die Teigquadrate oben mit dem buttrigen Pinsel bestreichen und noch etwas Restzucker und Mandeln darüber streuen. Die Quadrate liegen am Anfang relativ luftig in der Form. Den Teig in der Form jetzt aber nochmals gehen lassen, bis er die sie vollkommen ausfüllt.
Das Mandelzupfbrot dann bei 175 Grad etwa 25 Minuten backen. Gut auf die Bräunung der Oberfläche aufpassen und eventuell ein Stück Alufolie darüber legen.
Einkaufsliste:
Holunderblütensirup:
1 Liter Apfelsaft
3 Liter Wasser
ca. 60 Holunterblüten
16 Zitronen
2 kg Zucker
Mandelzupfbrot:
350 gr 550iger Mehl
160 ml Milch
50 gr Butter
30 gr Rohrohrzucker
1 Ei
20 Hefe
1 Teel Salz
Für den Belag:
60 gr Butter
60 gr Rohrohrzucker
80 gr Mandeln gehackt
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Sonntag, 21. April 2013
Hefeteigigelchen
Es ist schon etwas her, dass ich für die Jungs diese Hefeteigigelchen und....hrrr...hust....ähm....H.A.S.E.N ;-S für die Schule gemacht habe. Die Hasen wollten nicht so wie ich, sie haben sich einfach auf die Seite geschmissen bzw. sind ohne das ichs gemerkt habe im Ofen vom LKW überfahren worden. Arme Hasen ;-(.
Das Rezept hab ich bei grain de sel gemopst, die die Tierchen wirklich wunderhübsch hingezaubert hat. Für den Hefeteig
1 Würfel Hefe in
220 ml lauwarmer Milch
auflösen. Dann die Hefemilch mit folgenden Zutaten zu einem glatten Teig verkneten:
500 gr Mehl
75 gr weicher Butter
50 gr Zucker
1 Ei und
1 Prise Salz.
Den Teig gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
Aus dem Teig kleine Hasen und Igel formen, die Stachel und Ohren durch Einschnitte mit einer spitzen Schere erzeugen! Mangels vorhandener Rosinen mussten bei mir ganze Mandeln als Augen und Nasen herhalten.
Die Hefeteigtierchen mit etwas mit Milch verquirltem Ei bestreichen und im auf 175 Grad vorgeheizten Backofen etwa 15 - 20 Minuten backen.
Gegen die Igel ist von der Form her nichts einzuwenden, aber Hilfe!......der Hase im Vordergrund .......sieht nach schwerem Verkehrsunfall aus.......und der hintere Hase hat sich vor Schreck erstmal in seitliche Schockstarre begeben. Hm. Hasen muss ich wohl nochmal üben.
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Mittwoch, 5. September 2012
All day bread....ein irres Ratzfatzbrot delüüüüxe!
Ich bin eigentlich kein großer Freund vom Brot backen. Ist mir viel zu aufwändig ......ich sag nur Vorteig und was weiß ich wie oft gehen lassen...blabla....schrecklich!....ich bin doch so ungeduldig und setzt mir immer von hier auf jetzt was in den Kopf....da kann ich doch nicht tagelang auf den Teig warten? Ach und meistens waren die erprobten Brote dann eben wohl auch genau aus diesem Grund immer ziemlich kompakt, was ich eher störend fand.......iß eine Scheibe und schon muß ein Magenschnaps her......ihr wißt schon.
Dazu kommt, dass wir nicht ganz um die Ecke, aber durchaus erreichbar, einen ganz tollen Bäcker haben, der die tollsten, kreativsten Brote backt.....Hinkel! Wozu also selber ran? Erwähnenswert ist auch noch, dass ich diese Brotbackautomatenbrote voll fies finde. Vielleicht schmecken dieAutomaten Brote ja.......keine Ahnung....aber ich mag die Vorstellung nicht, dass ein Robot für mich backt. Ich muss bei viereckig gebackenem Automatikbrot immer an diesen uralten Film Brust oder Keuele mit Louis de Funes denken. Irgendwann gerät er beim Ausspionieren des "Ekellebensmittelproduzenten" Tricatel in die Allinonepressundmatschmaschiene und wird selbst zu einem Brot verbacken. Oder wars ein Pudding? Egal. Mich beschleicht manchmal der Verdacht, dass der Film eigentlich überhaupt keine Komödie war, sondern clever verpackte Reportage....... denn man glaubts ja manchmal wirklich kaum, was einge Menschen sich so reinziehen.......manchmal ist das nicht weit vom Fensterkit im Pressformat entfernt.......hm, nun denn.
Dazu kommt, dass wir nicht ganz um die Ecke, aber durchaus erreichbar, einen ganz tollen Bäcker haben, der die tollsten, kreativsten Brote backt.....Hinkel! Wozu also selber ran? Erwähnenswert ist auch noch, dass ich diese Brotbackautomatenbrote voll fies finde. Vielleicht schmecken die
Aber lange herumgeschwafelt, ich wollt ja eigentlich nur erläutern, warum und dass ich mehr auf manmade steh und das bei unserem grandiosen Hausundhofbäcker Hinkel auch so verwirklicht sehe........deshalb also gar kein Grund für Mühen besteht. Dann aber! Ja! Da wurde mir dann doch letztens bei Monika dieses veryeasypeasy EierleichtzubackenBrot vorgestellt. Das sah sooooooo gut aus und es klang alles soooooooo unaussprechlich einfach........und sie war auch selber sooooooo begeistert........ja also hallo?.....das musste ich ja wohl einfach mal ausprobieren! Die Vorstellung, jeden Abend ohne irgendeinen großen Aufwand ein frisches Brot aus dem Ofen zu ziehen, den fand ich schon irre!
Außerdem fand ichs witzig, dass man für den Teig eine komplette Flasche Bier braucht ;-).....eine ganze!.....sowas find ich als Alkoholverächter witzig.........und Herr Ü rollte auch mit den Augen......der aber eher vor Begeisterung.
Ja wie gehts denn nu? Es ist noch einfacher als es sich anhört! Und bitte glaubts mir wirklich. Eigentlich unfassbar! Ich glaube, ich werde nie wieder Brot kaufen.
Nehmt eine große Schüssel und gebt
450 ml lauwarmes Wasser und
ein halbes Päckchen frische Hefe hinein.
Lasst sich die Hefe auflösen und rührt dann
4 Tl Salz
330 ml mildes Bier
1 Tl weißen Essig und
1000 gr 550iger Mehl (meine Mischung war 200 Dinkel, 800 Weizen) dazu.
Nehmt eine große Schüssel und gebt
450 ml lauwarmes Wasser und
ein halbes Päckchen frische Hefe hinein.
Lasst sich die Hefe auflösen und rührt dann
4 Tl Salz
330 ml mildes Bier
1 Tl weißen Essig und
1000 gr 550iger Mehl (meine Mischung war 200 Dinkel, 800 Weizen) dazu.
Alles zu einem glatten Teig verrühren und den Teig in der Schüssel 2
Stunden bei Raumthemperatur gehen lassen. Das wars im Prinzip schon, dauert keine 5 Minuten!!!......
denn jetzt kommts! Jetzt wandert der Teig erstmal für 24 Stunden in den
Kühlschrank. Und da kann er auch fast 2 Wochen bleiben! Man nimmt sich
einfach Tag für Tag ein Stück Teig und backt sich abends dann damit sein
Brot! Da wir so viele sind, brauche ich für einen Abend die Hälfte des
Teiges, also etwa 500 gr. Ich rühre deshalb immer schon die doppelte
Menge des Rezepts an, dann bin ich schon mal 4 Tage versorgt. Wahnsinn!
Gebacken wird das Superbrot dann so:
Man nimmt die gewünschte Menge Teig (hier 500 gr) aus dem Kühlschrank, knetet nach Belieben noch weitere Zutaten hinein.....Walnüsse, getrocknete Tomaten und Oliven, Chilipulver, alle möglichen Körner, Röstzwiebeln.........was man so mag und läßt den Teig dann eine Stunde ruhen. In der Zeit den Ofen und eine verschließbare Bräterform auf 250 Grad aufheizen lassen. Den Teig dann zu gegebener Zeit in die heiße Form geben.....fetten nicht! nötig!!!!.....Deckel auflegen und für 30 Minuten in den heißen Ofen geben.
Nach den 30 Minuten den Deckel abnehmen und das Brot noch einmal 15-20 Minuten weiterbacken lassen, bis es schön braun ist.
Mein erstes Brot war ohne alles und etwas dunkel, da hatte ich mich mit Frau F. verquatscht.......hust.....ähja. Es soll ja sowas wie Timer geben. Ich backe und koche aber gerne Freestyle im zeitleeren Raum.....was soviel heißt wie, ich war zu doof den Wecker anzustellen ;-D!
Nummer 2 war dann mit Röstzwiebeln......da stehen die Jungs total drauf.
Die Zwiebel waren nicht gut genug verteilt! Das hatte ich halb absichtlich so gemacht, weil Monika schrieb, man solle durch wildes Geknete nicht wieder die ganzen Luftbläschen aus dem Teig quetschen......da ergab sich das halt. Gestern habe ichs aber nochmal ausprobiert und wild geknetet.....und siehe da, das Brot geht trotzdem locker luftig auf!
Ja und jetzt noch ein Knaller. Bekanntermaßen liebe ich ja alles was klein ist, also lag es nahe, das Brot doch auch mal in mini zu backen. Und perfekter Weise passte so ein kleines Minibrot auch noch wie die Faust aufs Auge zu meiner geplanten Picknikpost des PAMK-Events. UND! Noch besser! Es kommt jetzt auch noch ein toller Trick zum Tragen, der für alle die interessant sein könnte, die keine verschließbare Backofenform haben. Ich habe kleine Ramekins genommen, mit denen ich genauso verfahren bin wie mit der großen. Also aufheizen lassen, Teig rein und dann mit Öl eingepinselte Alufolie eng über die Form stülpen ( Ölseite aufs Brot, klar, oder? ;-)).
Die kleinen Förmchen dann etwa 8 Minuten mit Folie und dann nochmal 8 Minuten ohne Folie backen, bis das Minibrot schön braun ist.! Ich sags euch: Perfekt die Kleinis!
Habt nen schönen Tag!
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Wer sucht, der findet hier:
Bier,
Brot,
GAAAAANZ EINFACH,
Hefe,
Post aus meiner Küche,
Vegetarisch
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