Posts mit dem Label Kindergerichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kindergerichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. März 2017

Vom Lasertaggen und kleinen easypeasy Minizupfkuchen.

We survived the Lasetagparty!

Hahahaha....ach wasn Quatsch ;-D. Ich untertreibe kein bißchen, wenn ich sage, dass wir den Geburtstag des kleinsten Ü auf der linken A.....backe abgerissen.....ja......also es war komplikationslos die offene HerzOP. Möglicherweise hatte die Party aber auch einfach nicht die Brisanz einer offenen HerzOP (wie z. B. eine Übernachtungsparty mit ausflippenden 12jährigen vor ein paar Jahren beim größten Sohn.), sondern war von der Einstufung auf der Gefährlichkeitsskala eher bei einem Hühnerauge, also quasi bei null Gefährlichkeit. Vielleicht war die Ursache dafür einfach nur, dass wir die Hauptparty in die Lasertaghalle auslagerten, vielleicht lags aber auch daran, dass man nach gefühlten Quadrillionen von Kindergeburtstagen bei 3 Kindern irgendwann einfach abgebrüht ist. Oder es ist einfach dem Alter (Naja...vielleicht auch nicht, schrieb ich nicht was von ausflippenden 12jährigen? DIE WAREN 12! Bis auf das Geburtstagskind, der ist 11.) und guten Benehmen der  Kids (Das schon eher!) geschuldet, die einfach ALLE ohne Ausnahme total gut drauf UND schrecklich spaßig waren? Es gab keinen Zoff, die gegenseitige Rücksichtnahme und der Gemeinschaftssinn war großartig und das einzige anwesende Mädchen wurde absolut liebevoll integriert und war wahrscheinlich sowieso die Taffste von allen (s.U. das Mehlgummibärchenspiel!). Fantastisch! Ihr könnt alle bei mir einziehen wenn ihr wollt, ja?
♥ ;-) Und ich adoptier euch auch alle ihr Großen ;-) 






Kurz vor dem vorgebuchten Zeitfenster stürzten wir uns also in unsere Lasertaghalle. Mister Ü und ich hatten überhaupt keine Ahnung von nix. Weder von den Playerscards, die man sich machen konnte, noch von irgendwelchen Zeitfenstern zum Spielen, noch von anderen Gruppen, die auch mitspielen und schon gar nicht von Ablauf und Ausrüstung. Es war also alles wie schon seit der Steinzeit: Die Jungend weiß was abgeht und erklärt den langsam gebrechlich werdenden Eltern wie die Schose eben so läuft. Denn eigentlich alle waren schon mal lasertaggen. Nur wir zwei ollen Eltern eben nicht (Aber ich sags euch ich kann da jetzt unter meinesgleichen (alterstechnisch gesehen) sowas von einen raushängen lassen, dass ich weiß wie Lasertaggen geht ;-D....HA!).

Praktischerweise gab da dann Tische wo wir unsere mitgebrachten Getränke, Sweets und Kuchen aufbauen konnten, wie die 765483 anderen Kindergeburtstage, die am gleichen Tag dort stattfanden auch. Die Kids verschwanden direkt in ihr erstes Spiel und wir wunderten uns nur, wie angesagt Lasertaggen momentan ist. Wir haben da echt was verpennt die letzten Monate. Spontan überlegten Mister Ü und ich zwischen Gummischlangen, Zupfkuchen und nem ordentlichen Schluck Limo ausser Flasche, dass wir eigentlich voll doof sind, dass wir nicht selber ne Lasertaghalle aufmachen und bei den überschaubaren Investitionen.......und Lasertaggen ist ja total einfach und so......und überleg mal der Ablauf und die Ausrüstung und die Halle und so.......HEY!....wir hatten seit 10 Minuten den absoluten Durchblick wie Lasertaggen geht......da hängt man sich gedanklich auch schon mal gerne aus dem Fenster. Und nicht dass wir uns irgendwann Vorwürfe machen, wir hätten das Geschäftsmodel nicht angemacht und durchgesprochen. Hm. Soso.






Nur so nebenbei: Die Minizupfkuchen kamen total gut an. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, weil ich der Ansicht war, dass manche Kinder überhaupt keinen Käsekuchen mögen. Da Käsekuchen aber bekanntermaßen die Leib und Magenspeise des jüngsten Sohnes ist, dachte ich mir einfach......egal. Mach ich trotzdem. Wenn nicht am Geburtstag, wann dann kann man sich seinen Lieblingskuchen wünschen? Also. Das Googeln von Zupfkuchen gestaltete sich dann als extrem unerfreulich, weil ich nur die abenteuerlichsten Rezepte im Netz fand. Auch wenn ich nicht Cynthia Barcomi heiße, so hab ich doch über die Jahre des Bloggens schon so einige Dinge ausprobiert und konnte mir an meinen Fingern abzählen, dass die Rezepte die ich fand so nicht fluppen können. Wenn es eins ist, was ich gelernt habe, dann das: Such dir deine Profis und Blogs, dies einfach können und die das Rezept auch schon mal selber ausprobiert haben und nicht nur irgendeine Zusammenstellung von Zutaten mit irgendeinem Foto hochladen. Selbst renommierte Zeitungen machen das! Grusel! Und es gibt so viele tolle Blogger mit großartigen Rezepten!

So. Wie auch immer. Ich fand also nix, was mir passte und hab mir dann einfach selber das Rezept erdacht. So gehts auch. Hier also extra von mir für euch getestet und von der Jugend für gut befunden: Minizupfkuchen! Und by the way........muy facil, wie der Spanier sagt! Sozusagen easypeasy diese Minizupfkuchen!






Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr den Schokoteig aus den unten angegebenen Zutaten her. Von der Teigmasse nehmt ihr anschließend 1/4tel weg und legt es zur Seite. Den restlichen Teig teilt ihr in 12 Portionen (für eine 12er Muffinform) auf und passt die Portionen jeweils in die Muffinform ein.

2. Dann rührt ihr die Käsekuchenfüllung aus den unten angegebenen Zutaten zusammen und verteilt ihn gleichmäßig in die 12 mit Schokoteig ausgelegten Formen.

3. Nun holt ihr euren Weihnachtssternausstecher raus und stecht aus dem verbliebenen Viertel Schokoteig Sterne aus und legt diese dann auf jeweils einen Minikuchen.

4. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Minikuchen ca. 30 Minuten backen.








Das Tolle am Lasertaggen war: Alle waren in einer Mannschaft und kämpften also gemeinsam. Echtes Teamwork also. Schön war, dass irgendwann auch ein würdiger Gegner auftauchte, eine etwa 20jährige Frau, die die Jungs absolut wüst beschimpfte. Was vorgefallen war? Niemand wußte es. Die Jungs waren alle ziemlich verwirrt. Aber gut. Vielleicht taucht in solchen Hallen auch nicht immer das beste Publikum auf. Na auf jeden Fall war die Frau dann echt gut zum Punkte sammeln.

Zuhause gab anschließend noch eine Ladung Hotdogs, Chips und vor allem das vom jüngsten Ü herbeigefreute Spielchen, dass einzig dem Zweck diente, von seinen Freunden .....sagen wir mal......."spezielle" Fotos zu schießen.

Man gebe also eine Packung Mehl in eine Schüssel, mische ein Tüte Gummibärchen darunter und lasse die Jugend ohne zur Hilfe nehme der Hände......also quasi nur mit dem Mund und was sich sonst noch so im Gesicht befindet (Nasen sind perfekt um Mehl von rechts nach links zu schieben!)....selbige wieder heraussuchen. Kleiner Tip: Bettlaken drunter legen und Handtuch bereithalten. Mütze für alle Langhaarigen ist auch nicht schlecht.

Ich sags euch. Fast wie Dschungelkämp. Fanden zumindest die Jungs. Und für die Stimmung wars auch Bombe ;-)! Ach und schaut mal.........wenn ihr wissen wollt, wie eure Kinder in 50 Jahren aussehen......dafür braucht man keine Computeranimation ;-D!.........nehmt einfach nur Mehl!




Da ich ordentlich Fotos geschossen hatte, gabs am nächsten Tag noch für jedem eine Minicollage mit "seinem Mehlgesicht" und dem Gruppenfoto beim Hotdogessen. Ich mag solche Erinnerungen ja.

Na und nun bin ich ja mal gespannt, ob ich mich nächstes Jahr noch in die Partyplanung einmischen darf. Wer weiß ;-D?


Habt ne schöne Woche ihr Lieben!













Zutaten (für 12 Minizupfkuchen aus der Muffinform):

Für den Kakaoteig:

100 gr Butter
60 gr Zucker
1 Ei
2 El Kakaopulver ungesüßt
180 gr Mehl


Für die Käsekuchenfüllung:

400 gr Quark
200 gr Frischkäse
200 gr Creme fraiche
200 gr Zucker
120 gr Mehl
3 Eier
1 Msp gemahlene Vanille
1-2 Eßl Zitronensaft

Backzeit: 180 Grad, ca. 30 Minuten, mittlere Schiene

Dienstag, 5. April 2016

Ein Geburtstagskuchen der Spezialklasse oder warum wir ab heute jeden Tag ganz lässig Torte essen ;-)!

Es ist ja schon so, dass wir uns hier zuhause nicht wirklich schlecht ernähren. Der geneigte Dauerleser hat das über die Jahre am Rande mitbekommen. Wir essen viel Gemüse, Salat und Obst, gerne auch Vollkornprodukte, ich verschone die Kinder auch nicht mit Fisch und bei Sweets hab ich zumindest so einigermaßen den Daumen drauf, Sonntags- und Geburtstagskuchen, Eis im Sommer und so natürlich ausgenommen. Auch zu nem Burgerbrater gehen wir ab und zu. Das Leben ist ja sonst auch irgendwann wirklich spaßbefreit. Über die Jahre habe ich auch immer mehr Interesse an vegetarischer und ja sogar an veganer Ernährung bekommen, nur ausschließlich und streng ist sie nichts für mich. Ich bin auch ganz stolz, dass die Kinder mit einem gewissen Hintergrundwissen zu Lebensmitteln aufgewachsen sind und Chips, Pommes, Glutamat, Farb- und Zusatzstoffe nicht ihre besten Freunde wurden. Sie können sogar alle, jeweils ihrem Alter entsprechend, mehr oder weniger kochen! Ja! Wirklich! Ich war richtig stolz als Ü2.0 anläßlich der letzten Schulprojektwoche mit seiner Gruppe ein von ihm angeleitetes asiatisches Currygericht völlig freischwebend kochte. Chaka! Mit 13!

Nanü. Aber wie das dann so ins Verrückte schlägt. Ich schwöre, ich habe niemalsnie mit gesunder Ernährung übertrieben! Der große Sohn ist jetzt aber seit 3 Wochen auf dem HEALTHY-TRIP. Aber so richtig! Kein Weißmehl, kein Zucker, kein Fleisch (mochte er eh noch nie besonders).....alles gut. Keine Milchprodukte, also auch kein Käse. Eher schlecht. Keine Kartoffeln? Keine Tomaten??? Hä? Das Konzept ist mir noch nicht ganz klar. Aber ihm irgendwie auch noch nicht so ganz. Nun gut. Ich werfe an dieser Stelle gerne mal das Wort "beratungsresistent" in den Raum und bin mir totsicher, dass die Zeit und der Hunger alles regeln wird. Guter Junge ;-)!

Nun hatte der junge Herr letzte Woche Geburtstag.

Ha.

Und da gibts im Hause Ü ja immer einen Kuchen nach Wunsch. Wer sich mal die Mörderwunschkuchen der vorangegangenen Jahre anschauen will, sollte einmal kräftig durchatmen und  HIER und HIER klicken. Ja. Nicht ganz das, was dieses Jahr so ins Konzept passt. Hahaha.

Aber ich bin ja maximalflexibel. Jedenfalls diskutierte ich stundenlang mit dem Sohn und suchte noch viel länger im Netz nach Ideen, denn die gute alte Tradition einfach fallen zu lassen und zu sagen "Och nö, dies Jahr dann eben mal nicht, Schätzelein!", brach mir einfach schon von der Vorstellung her das Herz.

Naja, eigentlich war die Lösung dann aber auch ziemlich naheliegend.





Das Wetter und vor allem die Jahreszeit bringt es nun aber wohl oder übel mit sich, dass gerade nicht so die absolute Hammerzeit für Wassermelonen ist, aber was soll ich machen? Nachdem ich im dritten Laden schon keine entsprechende Melone (WASSERmelone! Nicht Honig-, nicht Galia-, nicht Sonstwas-Melone, nein! WASSERmelone!) auftreiben konnte fiel mir nur noch der im Städtchen befindliche, die lokale Gastronomie beliefernde, viel zu teure aber zu jeder Jahreszeit mit wirklich allem luxuriös aufgestellte Spezialgemüse - und Obstladen ein. Die Inhaberin schaute mich stirnrunzelnd und mitleidig mit einem "Aber sie wissen schon, dass die momentan sch......lecht schmecken???" an, aber es gab ja keinen Ausweg oder ein Zurück. "Gute Frau! Bitte! Ich brauche um jeden Preis EINE WASSERMELONE!" Vielleicht hätte ich das jetzt so direkt nicht formulieren sollen, denn sie lächelte nur milde (böse Zungen würden behaupten listig.....jiihhaa) und verkaufte mir dann die teuerste Wassermelone meines nicht mehr ganz so jungen Lebens.





Die Zubereitung ist dann mehr ein Schnitzen und Pieksen denn ein Rühren oder gar Backen!

1. Zuerst teilt ihr die Melone in zwei Hälften, Aufteilung 1/3tel zu 2/3tel. Wichtig!

2. Dann schnitzt ihr aus der größeren Hälfte eine zweistöckige Torte. Schaut auf den Bildern wie ich das gemacht habe. Das lange Brotmesser war super dafür, weil es so nebenbei auch noch ein wenig als Lineal funktionierte.





3. Wer noch einen Geburtstagsspruch in die Schale ritzen möchte, kann das ganz einfach mit einem Linolschnittbesteck tun. Muss man  aber ja nicht. Da ich sowas eh immer zuhause habe fand ich die Idee total Knaller und ich muss sagen, das war auch herrlich einfach. Einfach mit Kuli den Schriftzug vorzeichnen (nicht zu filigran vielleicht.....) und dann einfach entlang der Linien ausschnitzen. Das einzig Komplizierte an der Angelegenheit ist die flutschige Melone. Es hilft, wenn man noch jemanden hat, der einem dann einfach mal da Ding festhält.....neben den eigenen 2 Händen.

4. Aus der 1/3tel Hälfte der Melone schnitzt ihr dann die 3. Etage der Torte und befestigt sie mit 1-2 Zahnstochern auf der den ersten beiden Ebenen.






5. Na und dann könnt ihr schon wild anfangen den Melonenrohling zu schmücken. Laßt euch von den Fotos einfach etwas inspirieren. Und denkt dran....hahahah....ist wie beim Weihnachtsbaum....zuviel ist irgendwann auch schwierig ;-D. Findet die genaue Dosis.

Noch ein paar kleine Details hierzu vielleicht:

Die Melonentorte steht auf einem Bett von Granatapfelkernen. Wie man einen Granatapfel auseinandernimmt ohne danach auszusehen, als hätte man einen Mord begangen, dazu schau ihr mal wie ich das bei diesem Salat erklärt habe.

Die Blaubeeren und die Trauben habe ich mit jeweils halben Zahnstochern auf der Melone befestigt.

Wie man eine Erdbeerblume macht könnt ihr HIER sehen.

Für das Herzfähnchen einfach ein Stück Melonenschale zum Dreieck schneiden, ein Herz einschnitzen und auf einen Schaschlikspieß aufpieksen. Und rein in die Melone ;-).







Ach und nur nochmal so als Reminder fürs Melonenessen in der Zukunft:

LIMETTE DRÜBER TRÄUFELN NIEEEEEMALS VERGESSEN!!!

Nix Großes aber der Trick überhaupt. Ich erklärte es schon ausführlicher HIER.

Never without.

Klar?






Hey! Und soooooo schlecht hat die Wintermelone gar nicht geschmeckt sag ich euch! Ehrlich gesagt war die sogar lecker. Wär auch gar nicht gegangen.........ich verdränge nach wie vor, um wieviel mich die Obstfrau erleichtert hat........da hätt ich mir alles reingezwängt ;-D!

Und soll ich euch noch was sagen! So vonwegen kommender Bikinisaison und so. Da lache ich doch jetzt ganzganz laut drüber und nehm mir noch das zweite Stück Dreistocktorte! Und der Popo bleibt top ;-)!

Fröhliche Grüße aus dem Obstladen!











P.S.: Und psscchhht. Wer die Torte etwas gehaltvoller will......das geht auch! Schaut mal, HIER hab ich sie so ähnlich mit einer Mascaponecreme außenrum gemacht. Göttlich das Ding!

Tortenständer aus den USA, ähnlicher bei Amazon

Einkaufsliste:

1 Wassermelone
Erdbeeren
Blaubeeren
grüne Trauben
Kiwi
Physalis
Granatapfel

Zahnstocher, Schaschlikholzspieße








Mittwoch, 23. März 2016

Fluffigste, weicheste und traumhaft vanillig süße Hefezuckerhasen fürs Osterfrühstück!

Ich habe lange gestestet. Sehr lange. Und viel. Der Plan war: Für Ostern fluffige, saftig weiche und herrlich vanillig süß umhüllte Zuckerhasen backen. Am besten welche, die auch noch am zweiten und vielleicht auch sogar noch am dritten Tag toplecker sind. Und ich wußte im Kopf schon ganzganz genau wie sie schmecken sollten.

Na aber wenn das mal so einfach wäre. Irgendein Flöhchen hatte sich mir ins Ohr gesetzt und brabbelte die ganze Zeit was von wegen "Psscchhhht......probier doch mal einen Quark-Ölteig! Der ist die Easypeasy-Variante vom Hefeteig! Ja tu es. Vertrau mir. Steht überall im Netz! Das ist es was du suchst!".

Na und soll ich was sagen? Das Flöhchen hat gelogen der olle Schuft! Übelste Märchen hat es erzählt. Ich habe bestimmt 4 unterschiedliche Varianten Quark-Ölteig ausprobiert und alle waren....äh.....doof. Geschmacklich platt, staubtrocken, bröselig, am nächsten Tag oll. Also nicht lecker und Lichtjahre von meiner Vanillezuckerostehasenvision entfernt.

Also hab ich das weltbeste Hefeteigrezept rausgekramt, das wo gibt. Ährlisch! Damit geht alles, Zopf, Schokobrötchen, Kranz, Streuselkuchen, Butterkuchen, Eierbecherkränze na und eben auch Zuckerhasen. Weiß keiner, warum ich das nicht sofort genommen habe. Dachte ich vielleicht, einige von euch sind eventuell etwas schüchtern Hefeteig gegenüber??? Was ein Käse (nein Hefeteig!)! Ich erklärte ja schon mal bei der Hefeteigblume und -sonne (dort ist das Rezept ein klitzeklein wenig anders, so wie hier passt es für die Zuckerhasen aber noch besser), dass man mit Hefeteig einfach umgehen muss wie mit einem Baby. Und schon fluppts. Ich schwöreschwöre beim Leben meiner ....... keine Ahnung?...... Leben meiner Lieblingsschildkröte aus Kindertagen (Snoopy hieß sie und wir liebten uns sehr, sie schlief sogar gelegentlich mal bei mir im Bett ;-D!), dass Hefeteig NICHT KOMPLIZIERT IST! Aber tut mir den Gefallen und nehmt frische Hefe. Fluppt einfach besser als dieses olle Pülverkenzeugs.




Zubereitung:

1. Handwarm angewärmte Milch mit Zucker und Hefe verrühren, bis sich alles gut miteinander vermischt und Zucker und Hefe aufgelöst sind.

2. Mehl, Salz, Ei und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und die Hefezuckermilch dazugeben. Von der Maschine oder per Hand etwa 5-7 Minuten sehr gut durchkneten lassen.

3. Teig in der Schüssel 1 Stunde abgedeckt an einem lauwarmen Ort gehen lassen.

4. Teig danach vorsichtig auf 1 cm ausrollen, Hasen ausstechen (meine Form war etwa 8 x 7 cm), auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmal eine halbe Stunde an einem lauwarmen Ort (also einer ohne kalte Zugluft reicht schon) gehen lassen.

5. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad vorheizen.

6. Hefehasen etwa 6-8 Minuten backen bis sie an den Rändern zart braun werden. Während der Backzeit etwas Butter schmelzen, bis sie flüssig ist. Ebenso den Zucker mit der gemahlener Vanille in einer Schüssel vermengen und bereitstellen. Natürlich könnt ihr auch fertigen Vanillezucker nehmen, selbstgemachter mit echter Vanille schmeckt aber 100mal besser.

7. Die Hasen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Die geschmolzene Butter dann rundherum dünn um die Hasen streichen und sie danach sofort im selbstgemachten Vanillezucker wälzen.

8. Hasen zum endgültigen Abkühlen auf ein Gitter legen.






Mit diesem Rezept werden die Zuckerhasen genauso wie ich sie wollte. Schaut! Locker luftig, fluffig, saftig im Biss auch noch am zweiten, dritten Tag (Je kleiner die Form, desto schneller sind sie natürlich trocken, klar!). Na und superlecker vanillig. Auch wenn ich Honk den Vanillezucker für mich selbst zum größten Teil wieder herunterkratze zum essen, hahahaha. Verrücktes Huhn ich. Mir selbst reicht meistens ein Hauch von Vanillezucker. Aber die KINDER ;-O!





So und jetzt verratet mir mal wie ich mit diesem schnatterkalten Osterwetter zurechtkommen soll. Wie der geneigte Leser vielleicht schon auf Instagram mitbekommen hat, weilte das Frollein ja die letzte Woche auf der Art in Dubai. Und liebes Volk soll ich euch was sagen: DA WAR SOMMER!!!! Kraisch!!! 30 Grad, Tshirt, Flatterkleidchen, Flipflop und barfuß am Strand. Himmelblaues, warmes Meer. Sonne. Uiiii. Überflüssig zu erwähnen, dass sie mich gegen meinen ausdrücklichen Willen wieder ins Flugzeug nach Deutschland schieben mussten.

Na und jetzt sitz ich hier mit Wolldeckchen und dicken Pulli am Pc, schreib euch einen und könnte echt weinen.....buhuuuu ;-)......da war Sommer......buhuuuu ;-).......und hier ist gefühlt Winter......buhuuuu ;-). Na wenn da am Sonntag mal nicht die Eier im Garten festfrieren. Hoffen wir das Beste.

Ach und klar......von der Art Dubai erzähl ich euch noch. Ich sichte gerade meine Fotos und beeile mich. War nämlich total tolltoll. Ihr werdet es auch mögen.






So und jetscht musch isch die Haschen pobiiieren. Läcka.

Zack und weg.

Habt die besten Ostertage ever! Winterostern ist uns egal! Wir haben ja alle die Sonne im Herzen, gell ;-)?















Einkaufsliste:

Hefeteig:

350 gr Mehl (550iger)
150 lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
4-6 Eßl Zucker
50 gr Butter
1 Pr Salz
1 Ei

Zucker zum wälzen
gemahlene Vanille


Dienstag, 9. Februar 2016

Geburtstagsflaschenpost und wie vom kleinsten Herrn gewünscht: Himbeeren und weiße Schokocreme! Birthdaycake für Ü 3.0!

Liebe Leser! Habt ihr mir nicht irgendwann mal ewige Treue geschworen ;-D??? Erinnert ihr euch etwa nicht? In einer dunklen Nacht bei einem Gläschen Wasweißichwas oder so? Konspirativ. Wie jetzt, nein? Na bitte ich hoffe aber doch, denn heute muss ich eure Lesernerven mit dem gefühlt 85636 Himbeerkuchen strapazieren. Und nicht dass mir hier einer wegklickt oder so! EWISCHE TRÄUE MÄDELS, NE?!

Okeokeeeee....ich erzähle auch noch ein klitzekleinwenig von der Übernachtungsparty, die die Tage Haus und Hof der Familie Ü rockte. Na und ich erzähl euch auch noch was von unserer großartigen Flaschenpost. Hoha! Wartet ab.

Aber jetzt erstmal zum 2643drölfigsten Himbeerkuchen. Und ihr müßt das mal so sehen. Ich arme Wurst hab hier ja nicht die Wahl. Also hier zuhause. Was auf den Tisch kommt. Schon gar nicht am Geburtstag. Und wie das mit allergrößten, schrecklichsten Vorlieben eben so ist, die wird man über die Jahre nicht los. Nicht in 10 Jahren.  Vielleicht auch niemals. Also stellt euch schon mal mental drauf ein, im Januar gibts jetzt die nächsten 50 Jahre immer einen Himbeerkuchen. Wahrscheinlich bin ich dann in 50 Jahren der Blog mit den meisten geposteten Himbeerkuchenrezepten in dieser Galaxis....hahahaha. Also dann liebe Freunde der kleinen, roten Früchtchen, lieber nationaler und gerne auch internationaler Verband zur Verlobhudelung der Himbeeren im Allgemeinen oder auch im Speziellen....ihr seid hier GENAU RICHTIG. Und alle anderen: Wir müssen da jetzt gemeinsam durch! So isses.

Dann seht mal her. Das ist die diesjährige Leidernichtschlankmachversion von Himbeerkuchen für den kleinsten Ü. Er hat sich wie immer ein Loch in den Bauch, die Mutter sich darüber wiederum kringelich gefreut und hat direkt ein unfassbar riesiges Stück Torte verspeist. Wo der sich das hinklemmt weiß keiner, mopsig ist er ja kein bisschen. Diesen jugendlichen Intensivverbrennungsmodus wünscht sich unsereins im fortgeschrittenen Alter mit tränenden Augen wieder zurück. Aber laßt uns nicht rumheulen Mädels.......genießen wir jetzt schonungslos diesen traumhaft göttlichen Kuchen......Sommer ist erst in 5 Monaten......oder so ;-S. Irgendwann.......äh.....





Zubereitung:

Vorneweg:
Ich habe den Cake in einer 18 cm Form gebacken, weil ich ihn klein und hoch haben wollte. Ihr könnt ihn aber auch in einer flachern Tarteform backen! Im letzteren Fall müsst ihr allerdings den kompletten Teig für die Form nehmen und keine Sterne ausstechen, das reicht sonst nicht.

1. Zuerst den Mürbeteig herstellen. Dazu alle unten aufgelisteten Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und den Teig in zwei Portionen teilen.

2. Die eine Hälfte des Teiges in eine Kuchenform einpassen und einen etwa 3 cm hohen Rand formen.






3. Die andere Hälfte des Teiges ausrollen und kleine Sterne daraus ausstechen.

4. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kekse darin 15-20 Minuten, den Boden etwa 25-30 Minuten backen. Alles abkühlen lassen.

5. Nun die Himbeerfüllung herstellen. Dazu die Himbeeren (TK reicht!), Zucker, Zitronensaft und die Speisestärke in einem Topf kurz auf kochen lassen, bis sich alles gut miteinander vermischt hat und eine cremige Masse entstanden ist. Die Himbeerfüllung jetzt auf den kalten Mürbeteigboden in der Form geben und mindestens eine halbe Stunde abkühlen lassen.




6. Jetzt macht ihr die  weiße Schokoladen-Mascaponecreme. Hierfür die weiße Schokolade fein hacken und sie zusammen mit der Butter und der Creme Fraiche in einem Topf leicht aufkochen und sich alles miteinander verbinden lassen. Erst dann die Mascapone einrühren und gut unterziehen.

7. Die Creme dann auf die Himbeerfüllung in der Kuchenform geben und alles mindestens 5 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.






8.  Am nächsten Tag den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und die Sternchenkekse einfach auf den weißen Cremerand drücken. Das hält super! Ihr braucht keine zusätzlichen Befestigungstricks!

9. Ganz zum Schluss kommen noch die Himbeeren hübsch arrangiert als Topping oben auf die weiße Creme. Schaut mal bitte, was für Monster ich im Supermarkt nur gefunden habe! Ich dachte zuerst, das seien Erdbeeren ;-DDD......Hilfe! Wahrscheinlich allerschrecklichste Genmutanten aus Spanien. Aber was soll ich machen! Das Kind wollte halt nen Himbeerkuchen! Wenn mir bald ein dritter Arm, oder vier oder fünf, oder grüne Haare oder ein Ohr am Bein oder sowas wächst, wisster Bescheid. Call me Mutantenkrake. Irgendwie hab ich jetzt Angst ;-D.






Na aber jetzt zur Übernachtungsparty. Ein harter Schwenk ich weiß. Literarischschriftstellerisch  wahrscheinlich eine Vollkathastrophe, aber ihr kennst das ja von mir und seht das locker.
Und ihr seht mich total entspannt, weil....war voll easy! Die Kids waren super pflegeleicht und ab 2 Uhr hörte ich nicht mehr viel. Hm. Mag dran gelegen haben, dass sie einfach nur voll ruhig waren und früh eingeschlafen sind (wers glaubt ;-D).....oder daran, dass sie sich halb zu Tode gedaddelt haben an ihren Handys, Ipads, Wasweißichwaskisten (Jaja schreit nur wie unpädagogisch ich bin, ich fands okay für ne Geburtstagsparty und die Zeitspanne zwischen 22.00  und 7.00 Uhr morgens......ich hatte das auch schon OHNE Handys und dergleichen mit nonstop Gebrüll wie im Affenhaus. Da frag ich euch: Was ist schlimmer?)....oder lag es möglicherweise daran, dass mich übelster Weise genau an diesem Wochenende und genau an diesem Abend verschärft eine Monstererkältung niederrang, die mich gliederschmerzenundschnupfengebeutelt komatös schlafen ließ? Ich weiß es nicht. Aber ist auch egal, weil.......WAR GUT ;-D! Yeah!




Zuerst waren wir mit den Jungs im Kino. Mit Popcorn und all dem Schnickkischnacki. Ein mittelmäßiger Film "Daddy´s home", aber die Jungs fandens super. Das ist das Wichtigste.

Dann gings zum Burger futtern nach Hause. 2 kg Fleisch waren da gar kein Problem. Unfassbar. Obwohl das verglichen mit dem letzten Geburtstag des mittleren Ü´s ein Witz war. Da hab ich der pubertierenden Meute die doppelte Menge zum Fraß vorgeworfen. Okay und es waren 10 Jungs. Naja und hier hatten die Herrn und die Dame ja auch schon im Kino 2 Stunden vorher ordentlich Popcorn....ja. Aber ist das nicht völlig irre?




Nach dem Burgerfuttern, als erstmal eine gewisse verfressene Ruhe einkehrte, hab ich die Jungs an eine von mir vorbereitete Flaschenpost gesetzt. Jeder bekam diesen Zettel hier unten und mußte sich und die Geburtstagsmeute mal kurz malen. Nicht künstlerisch anspruchsvoll, aber so, dass ein potentieller Finder sich animiert fühlt, die Post an uns zurückzuschicken. Das war schon lustig ;-D!




Die Post wurde dann zusammengerollt und in leere, kleine Plasikflaschen gesteckt. In die Flaschen kamen noch jeweils 2 von diesen Neonknicklichtern, die im Dunkeln leuchten, damit man die Flasche im Dunkeln auch ein wenig verfolgen kann, wenn sie im Wasser treibt. Ja und dann gings raus. Da wir ziemlich direkt am Rheinufer wohnen, war es kein wahnsinnig langer Spaziergang, aber Nachtspaziergänge sind immer toll. Auch kurze. Besonders mit Taschenlampe. Als die Jungs und unser einziges Mädchen dann so im Halbdunkeln auf der Mole rumhüpften, war mir dann kurzzeitig doch mal etwas mulmig und urplötzlich waberten verschiedene, klitzekleine oder auch größere gruselige  Schreckensszenarien durch meinem Kopf. Im Geiste kraulte ich schon heroisch im 5 Grad kalten Wasser zwischen riesigen Frachtschiffen und Strudeln hinter einem  reingeplumpsten Kind her.....;-S......neinein. Die waren alle T.O.T.A.L zuverlässig und vorsichtig. Super Truppe halt. Jetzt sind wir alle gespannt, ob irgendein netter Mensch wohl eine unserer Flaschen findet und an uns zurückschickt. Ich und die Kids hoffen das und bin gespannt, welche wohl am weitesten kommt.





Also mit den Kids mache ohne Problem nochmal ne Übernachtungsparty!

Allerdickste Grüße an die Himbeer- aber auch die Nichthimbeerfraktion! Und alle alle mitlesenden Außerirdischen (von wegen der Mutantenhimbeeren, ne)! Vielleicht bin ich bald wie ihr! Ich wünsch euch was und habt nen tollen Tag!













Zutatenliste:

Mürbeteigboden:

200 gr Mehl
40 gr ungesüßtes Kakaopulver
80 gr Zucker
150 gr Butter
1 Msp gemahlene Vanille
Prise Salz

Himbeerfüllung:

300 gr Himbeeren
70 gr Zucker
Saft einer halben ausgepressten Zitrone
2 El Speisestärke

Weiße Schokoladen-Mascapone-Creme:

400 gr weiße Schokolade
200 gr Creme Fraiche
100 gr Butter
4 Eßl Mascapone

Topping:


Himbeeren zum Dekorieren