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Dienstag, 20. September 2016

So easy und soooo lecker: Cremige Pasta mit konfierten Tomaten und Burrata!

Pastagerichte hab ich ja schon gefühlt hunderte auf dem Blog. Auch im Netz ist das Angebot unendlich und eigentlich weiß ich wirklich nicht, wie ich euch dieses Angebot hier als das unterjubeln soll, dass es wirklichwirklich ist: G.R.O.ß.A.R.T.I.G. und NICHT! kompliziert. Also Turf gewissermaßen. Volltreffer. ;-)

Die Basis der Pasta ist eine cremige, wenn auch falsche Carbonarasoße.......soviel schon mal zur ersten geschmacklichen Vision für euch. Hmmmm.......cremig, sahnig eirig und dann dieser würzige Parmesangeschmack.......könnst ihr es schon riechen? Im besten Fall spürt ihr sogar einen Hauch davon auf eurer Zunge! Dazu cruncht knuspriger Bacon auf zwischen euren Zähnen...yeah! Und jetzt kommts erst richtig: Weil das alles zu wenig frisch ist gibts jetzt das fruchtig, aromatische Lied einer oder am besten direkt mehrerer....ach was sag ich: VIELER!.......konfierten Tomate dazu.......jaaaaaa ich werde gerade dichterisch (Ach ihr versteht einfach was ich meine oder ;-D?). Zusammen mit der in Stücke gerissenen Burrata die cremig, schmelzig über den heißen, selbstverständlich perfekt al dente gekochten Nudeln schmilzt........ein Trauuuuuum, liebe Leser! Auch nicht zu vergessen: Die Petersilie! Auch nochmal verantwortlich für den gewissen Frischekick! Laßt die bloß nicht weg!

So. Wie geht das jetzt?





Zubereitung:

1. Zuerst werden die kleinen Tomaten konfiert. Schaut mal was der Supermarkt so an hübschen kleinen, bunten Tomaten hergibt. Je variationsreicher desto besser. Mein Supermarkt war an dem Tag nicht so irre gut drauf.....daher nur ein zweifarbiges Angebot. Die Tomaten waschen und ruhig zum Teil an den Rispen lassen, das sieht später auf dem Teller hübsch aus. Die Tomaten dann einfach auf ein Backblech legen, mit Olivenöl besprühen (Ich hab dafür dieses selbst befüllbare Spray links im Bild, hervorragend! Ein ähnliches findet ihr HIER) und bei 100 Grad getrost erstmal mindestens 2 Stunden im Ofen vergessen. Oder 2 1/2 Stunden. Macht auch nix. Der Geschmack der Tomaten wird dadurch quasi konzentiert. Ihr erhaltet Tomaten die zwar schrumpelig, aber so geschmackvoll sind wie schon lange nicht mehr. Ein echter Wahnsinnstrick. Nach den 2 Stunden einfach aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Oder warm servieren.....dann aber aufpassen......die sind SEEEHHHR heiß innen! Verbrennt euch nicht!







2. Während die Tomaten im Ofen schmurgeln könnt ihr schon mal euren Bacon in einer Pfanne knusprig anbraten und auf einem Zewa abtropfen lassen.

3. Nun Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

4. In der Zwischenzeit die falsche Carbonarasoße anrühren. Dazu verquirlt ihr einfach die Sahne, die Eigelb, den Parmesan, Salz und Pfeffer nach Geschmack miteinander. Nichts muss erhitzt oder gekocht werden!

5. Petersilie hacken und die Burrata in grobe große Stücke teilen.

6. Jetzt die Pasta optimal al dente kochen, abschütten und sofort die Carbonarasauce unter die noch sehr heiße Pasta rühren. Auf gar keinen Fall erneut aufkochen, das Ei flockt sonst aus. Lediglich soweit rühren, bis sich die Sauce in eine cremige Konsistenz verwandelt und gut mit der Pasta verbunden hat.

7. Pasta sofort in einen Teller geben, Tomaten und Burratastücke darauf anrichten, Bacon und Petersilie darüber geben, noch ein wenig Pfeffer darüber und ein klitzekleinwenig Olivenöl über die Burrata tröpfeln. Fertig. Hmmm.







Ciao amici und träumt mit mir ne Runde von Italien!











Zutaten:

500 gr Pasta eurer Wahl
gemischte kleine bunte Tomaten soviele wie ihr wollt
200 ml Sahne
2 Eigelb
150 gr Parmesan gerieben
6-8 Scheiben Frühstücksbacon
1 große Burrata
Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl

Mittwoch, 11. Mai 2016

Ode an die besten Doppelhausnachbarn vonne Welt oder ein paar Erdbeer-Ziegenkäse-Bruscettahäpsken für Anke und Till.

Ich erzählte es gelegentlich schon einmal: Wir haben hier die besten Nachbarn vonne Welt.  Die Kinder spielen wie verrückt quer durch alle Altersklassen zusammen, wir Mädels gehen jeden Dienstag zusammen sporteln, es werden Parties gefeiert, wenn der Kühlschrank nach dem Urlaub leer ist, wird man auch schon mal liebevoll spontan von dem einen oder anderen mit durchgefüttert und man hat immer einen zum ausheulen, wenns grad aus welchen Gründen auch immer mal nicht so läuft..........es ist fast wie damals in der Steinzeit, als alle zusammen in ihren Zelten um ein großes Lagerfeuer wohnten. Es sind vor allem nicht ein, nicht zwei, drei, vier........nein, es sind sogar direkt ganz viele tolle Nachbarn. Wir befinden uns also hier in einer Wolke der totalen Nachbarglückseeligkeit. Unfaßbar aber wahr, weil mans ja oft so ganz anders hört.

Es könnte so schön sein. Wenn da nicht........ja wenn da nicht das böse Leben wäre, dass - ich will es mal steinzeitlich ausdrücken - die Jagdtgebiete der männlichen Nachbarn gelegentlich in entfernte Gefilde verlagert und zum Aufbruch aus der Glückseligkeit drängt. Will sagen: Die einen Nachbarn verschlug es schon vor ein paar Jahren nach England, die zweiten erst vor kurzem direkt nach Amerika, na und jetzt......buhuuuuuu heul!!!.....wollen auch noch unsere direkten, unmittelbar doppelhäusigen Nachbarn, Anke und Till,  in die Ferne. Zwar nur nach Hamburg......na und auch wenn Hamburg schön ist......aber BUHUUUUUUUUUU!!!!! Nein! Welch Grauen! Uns verbindet doch soviel! Neben den wirklich wichtigen Dingen wäre da z.B..........






......... die mit Anke gemeinsam und mit Herzblut gelebte Vernachläßigung bzw. anfallsartig auftretenden Extrempflege des unsere Häuser verbindenen Blumenbeetes, was zugegebener Maßen aber auch ein echt schwerer Fall ist....kaum Licht, kein Wasser (ohne gießen), kaum Erdreich.....ach irgendwie halt ein doofes Ding. Jede Pflanze geht ein und es sieht eigentlich immer aus wie ein Trümmerhaufen. Schön, dass es keinen von uns beiden wirklich aufregt.

.........die Eleganz, mit der Anke und Till die stark beschallten und bis tief in die Nacht andauernden Parties des pubertierenden Sohnes mit einem Lächeln, Augenklimpern und dem Satz "Also wir haben nichts gehört! Wie? Und ihr habt schlecht geschlafen?" abbürsten (Jahhaaa ;-(......jammer......schlecht geschlafen....;-( ....wääääh.).

.........die Ruhe, mit der Anke auch die 36574igste Klavierstunde mit einem nicht oder schlecht vorbereiteten und nur mäßig begeisterten Sohn aus unserem Hause ertragen hat und trotzdem den Kindern noch etwas beigebracht hat. Wahnsinn. Natürlich nur, nachdem sie uns auch pflichtbewußt vorher an den Termin erinnert hat. Sogar den haben wir regelmäßig vergessen ;-(. Asche auf.....ähja.

.........die natürlich auch nicht zu vergessende mit Anke geradezu zwillingsgleich ausgelebte Sportbegeisterung. Wir müssen nämlich Dienstags immer am meisten rennen, um von den 1,80 m Nachbarinnen nicht abgehängt zu werden. Hey Anke, aber wir habens voll drauf! Chaka!

Die Liste könnte ich unendlich fortsetzen. Big Nachbarlove.

So und das soll jetzt ein Ende haben? Jaul! Da bin ich mir dann ja aber auch für keinen Trick zu schade und so fiel mir beim Zubereiten, Knipsen und knusprigem Testessen dieser allerköstlichsten kleinen Kleingkeiten völlig gedankenverloren ein, dass ich selbige wunderbar für einen subversiven Bestechungsversuch einsetzen könnte. Anke und besonders aber Till lieben kleine Häppchen........die sogenannten, legendären "Häpsken". Die Bezeichnung ist inzwischen zum Runninggag quer durch alle Freundeskreise mutiert. Sogar Facebook kennt den Witz schon. Till ist eben ein feiner Mensch und haßt es sich den Bauch vollzuhauen. Sehr gut! Er ist sozusagen das diametrale Gegenteil vom Typ Schwabbelbauch, den man nur noch auf Rollen durch die Tür schieben kann.






Tja und wie´s dann aber im Leben so läuft. Weder Anke noch Till waren trotz wüstesten Klingelns da. So ein Mist aber auch. War ja ungeplant und spontan. Da blieb meinem lovely Mister Ü und mir leider nichts anderes übrig, als die tutti Häpsken alleine aufzufuttern und einfach weiter zu hoffen, dass Hamburg haustechnisch absolut ausverkauft ist.  Bis auf die letzte Bruchbude. Und das es da niemals solche toften Nachbarn wie uns geben wird. Und kein olles Blumenbeet, keine Teeniepartie bis zum Morgengrauen und auch keine viel zu langbeinigen Supersportnachbarinnen. Schnüff. Drauf ein Häpsken extra.






Ach und schaut mal, bevor ichs ganz vergess, vor lauter Nachbarlove und so:

Zubereitung:

1. Zuerst das Baguette in Scheiben schneiden und am besten im Backofen mit etwas Olivenöl besprüht anrösten bis es knusprig ist. Natürlich geht das auch im Toaster......dann aber lieber das Olivenöl weglassen. Feuergefahr!

2. Ruccola waschen und putzen und den Bacon in kleine Stücke schneiden und knusprig anbraten.Bacon auf einem Zewa abtropfen lassen.

3. Erdbeeren in Scheiben schneiden.

4. Bruscetta aufschichten: Brot mit Ziegenfrischkäse bestreichen, ein paar Ruccolablätter darauf legen, Erbeeren und Bacon abwechselnd darüber geben, Balsamico fädig darüber ziehen und zum Schluss noch ein wenig pfeffern wer mag.






So ihr Hamburger da draußen. Butter bei die Fische. Ich will jetzt kein einziges Wort hören, was an eurer Stadt toll ist. Ne. Kann ich mir ja denken. Sonst würden beste Nachbarn vonne Doppelhauswelt ja nicht dorthin ziehen wollen. Is ja klar. Muss irgendwie schön sein bei euch. Aber denkt euch doch bitte mal was Schrulliges aus, weshalb man NICHT nach Hamburg ziehen sollte ;-) . Gibt´s da was? Oder muss ich mir wirklich bedingungslos Sorgen machen?

Ächz.......












Zutatenliste:

(für 2 Personen)

1 großes Baguettebrötchen
1 Ziegenfrischkäse
3-4 Scheiben Frühstücks-Bacon
1 Hand Ruccola
8-10 Erdbeeren
cremiger dunkler Baslamessig
Pfeffer

Dienstag, 13. Januar 2015

Marinierte Baconmöhren mit Vollkorn-Cashewreis

Nach all den Feiertagsschmauserein haben Herr Ü und ich jedes Jahr den brutalen Drang uns wieder vernünftig, gerne auch vollwertig zu ernähren und uns einen Vitaminoverkill zu geben.  Ich kaufe dann wie ferngesteuert Unmengen Gemüse und Obst, manchmal ohne recht nachzudenken, wofür ich es denn genau einsetzen will. Beim letzten Einkauf hatte ich mit elegantem Schwung mal eben so vier! Bund Möhren gekauft und zuhause dann entgeistert mit großen Augen auf meinen eigenen Einkauf gestarrt und mich gefragt, was ich mir denn dabei nun wieder gedacht habe. Okay Möhren gehen bei uns IMMER......aber 4 Bund??? Ich gebe zu.....manchmal sind meine Handlungen und Gedankengänge auch mir ein großes Rätsel. Nennt mich schusselig, aber ich vergesse gelegentlich schon mal, was ich denn hier oder da, hier konkret im Supermarkt, für eine fantastische Idee im Kopf hatte, die bis zuhause schon wieder in irgendwelchen Untiefen meiner Gehirnwindungen verschwunden oder im schlimmsten Fall, unter vielen anderen Ideen, die ich in der Zwischenzeit schon wieder hin- und hergewälzt habe, verschütt gegangen ist. Ich seh mich noch in der Gemüseabteilung stehen und begeistert mit den Fingern schnippen!.......aber was war es nur für eine Idee.....tssss ;-S?!

Zum Glück hab ich ausgebufftes Kerlchen aber Techniken entwickelt wieder Zugang zu meinem kreativen  Spontan-Ich (Ha! Das ist jetzt nicht mal eine geniale Umschreibung für meine Schusseligkeit, haha ;-)!) zu finden. Und gestern morgen als ich dann so zehenwackelnd mit meinem Tee in meiner Guten-Morgen-Schaumberg-Relaxing-Badewanne lag kam dann der Flashback. GENAU!!! Ich wollte marinierte Baconmöhren machen!!! Richtig!!! ;-) Mannomann bin ich ein Honk ;-D!

Bei den Möhren handelt es sich um ein Rezept, das ich schon mal HIER auf dem Blog verpostet habe, damals für den Grill. I love them! Ich sag ja gerne mal, dass ich hier auf dem Blog selber mein bester Kunde bin, aber das stimmt wirklich! Ich koche viel nach meinen eigenen Blogrezepten und ohne dieses virtuelle Ding hier, fühle ich mich inzwischen kochtechnisch schon fast einarmig. Der Wunsch der Familie nach Wiederholungen und dieses konfuse Hirn.......jajaja, euch schwant jetzt, warum ich damit angefangen habe diesen Blog zu schreiben. Kann ja nicht von morgens bis abends immer in der Badewanne rumliegen für diese Dingens......diese Flashbacks!?!?!?

Aber halt.......doch noch mal zurück zur Wanne: Als ich da so rumplanschte und diesen genialen Flashback hatte, da dachte ich urplötzlich, uhhhhh, das Allerallerbeste zu diesen Möhren wäre jetzt ein Vollkornreis mit Cashews! Jau! Das hätte ich schon morgens um 8 zwischen Blubberblasen und Flauschehandtuch zu mir nehmen können. Hmmmm.......hab ich dann aber doch nicht ;-D.




Ist klar, dass ihr für meine Möhrchen nur die leckersten, frischen Möhren nehmen dürft, die ihr bekommt, klar jetzt oder? Bitte nicht diese Dinger aus der Plastikschale die mich immer eher an die Trogfüllung in irgend so einem Pferdestall erinnern. Bei Möhren mit grün oben dran könnt ihr außerdem auch viel besser erkennen wie alt sie sind.........in diesen Plastikschalen sind die Möhren ja fast ewig haltbar und verkaufbar.






Zubereitung:

1. Die Möhren werden zuerst geschält, wobei ein grüner Zipfel drangelassen wird.......nur für die Optik!.....und dann in ein wenig kochendem Salzwasser bissfest gedünstet.

2. Während die Möhren etwas abkühlen die Marinade zubereiten. Dafür

2 Tl Meersalz
2 El Honig 
2 Tl fein abgeriebene Schale einer Bio-Mandarine
2 Tl dunkler Aceto balsamico

zu einer Creme verrühren.

3. Die Möhren in jeweils 1 Scheibe Frühstücksbacon einwickeln, bei Bedarf den Bacon mit einem Zahnstocher fixieren. Die Möhren in eine eingeölte Pfanne legen und mit der Marinade bestreichen. 




4. Ein Glas Vollkornbasmatireis mit 1 1/2 Glas Wasser in einem Topf zum kochen bringen und bei geschlossenem Deckel so lange leicht weiterköcheln lassen, bis der Reis das Wasser komplett aufgesogen hat und gar ist. Abgießen ist so nicht mehr nötig!

5. In einer Pfanne die in dünne Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln  in etwas Öl leicht braun anbraten. Parallel dazu die Baconmöhren in ihrer Pfanne rundherum anbräunen. Nicht wundern....... der Honig nimmt sehr schnell dunkle Farbe an. Die Möhren sind dann aber NICHT verbrannt.....das gehört so ;-)!




6. Die angerösteten Frühlingszwiebeln dann unter den fertig gar gezogenen Reis mischen, die Cashewkerne dazu geben und die Petersilie untermengen. Mit Salz (Vorsicht! Cashews sind schon gesalzen!) und Pfeffer abschmecken.




Und hops auf den Teller damit ;-D! Für die Vegetarier und sogar die Veganer unter euch: Das Gericht läßt sich super abwandeln! Die Vegetarier lassen einfach den Bacon weg und marinieren die Möhren so. Ja und die Veganer tauschen einfach auch noch den Honig gegen Ahornsirup aus und sind so auch mit dabei! Genial wieder das Frollein Ü, ne ;-)?




Einkaufsliste:

1 Bund frische Möhren, wer eine Badewanne hat, darf auch 4 kaufen 
(Grinsen ist hier an dieser Stelle VERBOTEN!)

Baconscheiben nach Anzahl der Möhren

Marinade:

2 Tl Meersalz
2 El Honig oder Ahornsirup
2 Tl fein abgeriebene Schale einer Biomandarine
2 Tl dunklen Aceto balsamico

Cashew-Reis:

1 Glas Basmati-Vollkornreis
1 Dose Cashewkerne geröstet und gesalzen
4 Stangen Frühlingszwiebeln
1/2 - 1 Hand voll frische Petersilie gehackt

Dienstag, 18. Juni 2013

Spinat-Erdbeer-Riesenbohnen-Salat mit Speckstreifen und Ziegenkäsecreme

Die Salatwelt......unendliche Weiten. Wir schreiben Tag 4 Salatzeit. Dies ist ein weiteres Abenteuer des Raumschiffs Ü, dass mit seiner 5 Mann starken Besatzung eine Woche lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen. Viele Lichtjahre von Altbewährtem entfernt, dringt Raumschiff Ü in Welten vor, die noch nie ein (kleiner) Ü gesehen hat.
So isses. ;-D Nur der Käpten (MOI!!! JA!!!) kennt den Weg!

Lasst es mich mal ganz ungezwungen formulieren: Langsam regt sich leiser Widerstand  bei den unter 15 jährigen " Och, wieso denn jetzt Erdbeeren in den Salat????". Tja......wohin das Leben so führt.




Das Rezept hab ich die Tage in der Brigitte gesehen und ein klitzekleinwenig abgewandelt.  Schon die Salatsauce ist witzig. Die wird nämlich mit Erdbeermarmelade gemacht! Hihi.





Dafür
50 gr Erdbeermarmelade
50 gr hellen Balsamessig und
3-4 Eßl Olivenöl

vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Dann ein paar Scheiben Bacon in der Pfanne anrösten und auf einem Zewa abtropfen und auskühlen lassen.




Ja und groß mehr vorzubereiten gibts eigentlich gar nicht. Ab jetzt wird nur noch zusammengeschmissen. 

Wisst ihr, was ich mich im Laufe der Salatwoche schon mehrmals gefragt habe? --------> Wieso habe ich eigentlich nicht schon viiiieeel früher geschnallt, wieviel weniger Arbeit ( im Durchschnitt!) das Auftischen eines Salates macht verglichen mit einem gekochten Mittagessen? Sogar der Abwasch fällt i.d.R. schmaler aus. Klatsch vor die Stirn......kopfschüttel.....nenene.....





Noch mal kurz das Zusammenschmeissen erklärt:

Die gewaschenen! Spinatblätter mit den Riesenbohnen und in Scheiben geschnittenen Erdbeeren auf einem Teller anrichten, den knusprigen Bacon darüber brechen, den gekräuterten Ziegenfrischkäse in Flöckchen und die Erdbeersalatsauce darüber geben, fertig. 

Bei uns gabs dazu ein extradünnes Sesamknäckebrot. Köööstlich!!!!




Einkaufsliste:

50 gr Erbeermarmelade
50 gr Balsamessig
3-4 Eßl Olivenöl
1 Dose weiße Riesenbohnen (Abtropfgewicht 250 gr)
100 gr Bacon/Frühstücksspeck
250 gr Erdbeeren
125 gr Babyblattspinat
150 gr Ziegenfrischkäse mit Kräutern

Optional: extradünnes Sesamknäckebrot