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Donnerstag, 18. Juni 2015

An die Messergabelnlöffel, Männer! Wir machen einen Test.......einen GEFRO Balance Test!

Ich bin ja irgendwie nicht so ein wahnsinnig großer Freund von Lebensmittelprodukttests. Puhh, gähn.....ist mir vieeeel zu langweilig. Aber ich bin natürlich auch total froh, dass es im Netz genügend Menschen gibt, die genau das machen und bei denen man sich toll informieren kann, wenn man zu einem bestimmten Produkt eine Frage hat. Ganz klar super, aber thematisch leider irgendwie so gar nicht meine Baustelle. Deshalb hab ich auch direkt abgewunken, als mir ein GEFRO Balance Testpaket mit allem Schnickischnacki angeboten wurde. Die extra großen Packungen. Ochnö....

Aber.

Ich wohne ja nicht alleine und habe Jungs, die das ein oder andere Mal doch mitbekommen, was die bloggende Ma so tut und für Anfragen bekommt. Und die finden es von Zeit zu Zeit immer mal wieder super spannend Fertigsoßensuppennudelnwasweißichundalldas auszuprobiern. Weils so cool ist.  Und weil man sich dann voll erwachsen vorkommt......so quasi wie ein Student. Und weil das doch alle machen.

Aha.

So ist das eben. Erwachsen werden heißt ja auch mal drüber nachdenken zu dürfen, was denn andere so auf den Teller schmeißen und wie man das dann so findet. Ich kann mich auch noch gut an spontan auftretende Phasen in meiner Jugend und Studentenzeit erinnern, in denen ichs einfach wissen wollte. Wissen wollte, ob das denn auch so lecker schmeckt wie´s auf der Verpackung manchmal aussieht. Ob man sich auch nach den zehnten Tütensuppe und Ravioli aus der Dose noch super fühlt, na und wie das überhaupt so schmeckt. Fertigprodukte gabs bei uns zuhause nämlich niemalsnie. Absolut nie. Und das nicht, weil meine Mutter so eine sagenhafte und ernährungsbewußte Köchin gewesen wäre, sondern einfach weil meine Mutter selber mit sowas einfach nicht vertraut war. Was ja per se erstmal nicht das Schlimmste ist.

So hab ich mich dann gepuscht von den Jungs doch zu dem Test durchgerungen. Na und da ich wohl nicht das Zeug zu nem richtig ausgebufften Tester habe, gibts heute hier eine ganz persönliche, spezielle Rezension der Produkte. Keine Sorge.....;-D.....ich nerv euch nicht mit stundenlangem Reklamebla. Hier kommen Fakten auf den Tisch ;-D! Und ein Salat und selbstgemachte Ravioli ;-D!




Nur damit ihr wisst worums eigentlich geht: Wir haben die neuen GEFRO Balance Produkte* getestet, die mit einer konsequent stoffwechseloptimierten Rezeptur, ohne Haushaltszucker oder andere schnelle Kohlehydrate, sondern statt dessen mit der viel langsamer vom Körper abbaubaren Isomaltulose, Inulin (aus Chicoreewurzel) und Glucomannan (aus asiatischer Teufelszunge/Konjakwurzel) daher kommen. Dazu gibts noch die tollen Trendschlagworte vegan, glutenfrei, ballaststoffreich und lactosefrei.




Los gehts! Angefangen habe  ich mit einem Salat. Das Rezept habe ich von der Gefroseite, und ich war wirklich überrascht, dass man dort Rezepte finden kann, die gar nicht mal so schlecht sind! Das hat mein Vertrauen erweckt, denn wer weiß was gut ist, kann vielleicht auch super Fertigprodukte herstellen. Ich habe den Grapefruitsalat mit Zuckerschoten und Ruccola gemacht.




Zuckerschoten putzen, kurz blanchieren und abkühlen lassen, Grapefruitfilets ausschneiden (Saft in einer Schale auffangen!), Salat putzen und waschen, Granatapfel entkernen, Feta (es passen auch kleine Mozzarellakugeln oder ein Ziegenfrischkäse super dazu) zerbröseln und dann einfach alles auf einem Teller anrichten.






Wir haben dazu das Salatdressing Gartenkräuter getestet. Urteil? Zu sauer, leicht brennend, zu salzig, zu künstlich. Hat uns leider überhaupt nicht geschmeckt. Auch wenn die Kerne darin eine gute Idee sind. Ich habe dann aus dem übrig gebliebenem Grapefruitsaft, etwas Olivenöl und ein wenig Himbeerbalsamico, Salz und Pfeffer eine einfache Salatsoße schnell nachgemacht. Für uns passte es dann und wie gesagt, das Rezept ist sonst gut!




Danach gabs ne Runde Suppenpausen. Davon habe ich mir persönlich rein gar nichts erwartet, aber die Jungs waren ganz wild drauf. Es gab die Geschmäcker Tom-Soja, Gemüselust und Taste of Asia.
Für mich waren die alle drei nix, bin wohl kein Fertigsuppenfreak.......aber die Jungs meinten Taste of Asia wäre gar nicht mal schlecht gewesen. Die anderen beiden mochten sie leider auch nicht. 




 Auf ein Produkt war ich dann besonders gespannt: Die Gemüsebrühe. Denn auch wenn in diesem Haushalt extrem viel frisch gekocht wird, gibt es ein Produkt, was ich einfach nicht in ausreichend großer Menge für den täglichen Bedarf herstellen kann. Eben Brühe. Die brauche ich ja auch für Risotto, Pastasaucen und all das. Selbst wenn man die einfrieren kann.....so einen großen Freezer hab ich gar nicht, als dass das neben der tonnenweise vorgekochten Bolognese, dem Eis und.....jaja....alles klar? Da greife ich schon auch mal gerne auf ein Fertigprodukt zurück, auch wenn ich seit Jahren eigentlich nicht besonders glücklich mit den angebotenen Produkten bin. Und ich hatte sie auch wirklich schon alle........Reformhausware, bio, klassisches convenience, ohne/mit Glutamat, mit/ohne Hefeextrakt (was ja fast noch viel böser ist als Glutamat). Alle waren schon im Topf und mein Traumprodukt habe ich noch nicht gefunden. In der Gefro Brühe ist leider auch wieder Hefeextrakt drin und zuviel Salz (gemessen daran, was als Tagesration vernünftig ist). Hm, schade, aber weiter. 




Ich hab für einen Test der Brühe auch hier wieder echte Bedingungen schaffen wollen und hab Ravioli als Suppeneinlage selbst gemacht.

Zuerst einen Pastateig aus Mehl, Eiern, Öl und Salz geschmeidig kneten und dann 1 Stunde ruhen lassen. 




In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dazu die Pinienkerne, abgetropften, getrockneten Tomaten und die Basilikumblätter in einem Häcksler ganz fein hacken, dann den Ricotta dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig zu dünnen Teigplatten ausrollen und auf ein gut bemehltes Ravioliblech legen. Die Füllung mit einem Löffel in die Kuhlen geben, eine zweite Teigplatte darüber geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Fertig ;-)!





Die Brühe roch beim Öffnen durchaus angenehm und auch in der Schale konnte sie ihren ersten positiven Eindruck bestätigen. Sie war höchstens ein wenig salzig, aber das sind Fertigprodukte ja gerne mal. Daran könnte man eigentlich endlich mal was ändern, oder? Dass sie nicht schmeckte wie eine frische Brühe war ja klar. Aber gemessen an all den 3756 Brühen, die ich in meinem Leben schon so ausprobiert habe, gehört sie absolut zu den Besseren. Mit den wirklich superleckeren Ravioli war die Suppe dann gar nicht mal schlecht. Das fanden wir alle. 




Glücklich waren dann alle nach dem Test nicht wirklich. Aber an Erfahrung reicher. Die Brühe hat uns zufriedengestellt, aber nicht 100 % überzeugt. Die Jungs hatten sich von den Fertigsuppen mehr versprochen und vom Salatdressing waren sie regelrecht enttäuscht. Okay, wir sind bestimmt sehr anspruchsvolle Kundschaft, da wir immer den Vergleich mit frisch gekocht ziehen. Aber das ist ja auch nicht verkehrt finde ich, denn nichts ist schlimmer, als wenn Kinder oder auch Erwachsenen gar nicht mehr wissen wie die Dinge in "echt" schmecken. Ziel der Hersteller muss einfach sein, sich dem soweit wie möglich zu nähern und auch bei den Zutaten soweit wie möglich auf seltsame oder gesundheitlich nicht wertvolle Zusätze zu verzichten. Gefro gibt sich da ersichtlich Mühe, muss aber meiner Meinung nach noch weiter nachbessern, um auch die anspruchsvollere Kundschaft zu erreichen. Ach aber ich finde ja, dass sind echte Erfahrungen und genau deshalb haben wir ja den Test gemacht. Weißte als Tester Bescheid. Biste doch wohl eher ein Selberkocher, wa ;-)!? 


Rockt die Hütte Leute!



*Werbung für GEFRO Balance


Einkaufsliste:

Grapefruit Zuckerschotensalat mit Ruccola (Rezept von HIER*):

300 gr Zuckerschoten
200 gr Feta
1/2 Granatapfel
400 gr Ruccola

optional für das Dressing: Himbeeressig, Olivenöl


Ravioli mit Ricotta getr. Tomaten Füllung:

Pastateig:

180 gr Mehl
1 Ei
2 Eigelb
1 Tl Olivenöl
1 Prise Salz

Pastafüllung:

30 gr geröstete Pinienkerne
80 gr abgetropfte getrocknete Tomaten in Öl
4 gr frisches Basilikum
125 gr Ricotta
Salz, Pfeffer


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Dienstag, 24. Juni 2014

Als das Grillen buchstäblich ins Wasser fiel und wir trotzdem einen Insalata di pasta con rucola e pomodori secchi aßen!

Wars nicht wunderschönster Sonnenschein die letzten Tage? Jipeeeee......;-)! Na und da dachten wir, wir sind ganz schrecklich clever und verabreden uns mal mit Freunden zum Grillen. Zum Test des neuen Geburtstagswünschichmirschonsolangediesenriesengrill des wunderbaren Herrn Ü. Tja und dann das! Bandwurmregen den ganzen Nachmittag und Abend. Pünktlich zur Ankunft der Gäste. Tsssss.

Aber soll ich euch was sagen! ES WAR UNS EGAL! Wir haben einfach trotzdem gegrillt! Ätsch Regen! Und deshalb gibt´s heute mal nen Grillsalat auf Blog. Den kennt wahrscheinlich jeder schon. Macht aber nix, denn wie sag ich so gern....der ist einfach GROSSARTIG  ;-D und kommt immer gut an, bei groß wie bei klein! Außerdem hab ich ihn mit ein paar Tröpfchen Zaubermittel gepimpt.....ha!!!....ihr werdet sehen, das macht ihn direkt noch spannender und leckerer!




Zunächst nehmt ihr mal eine realtiv kleine, kurze Pasta. Hier waren das Möhren/Kürbis Farfalle. Die dann bitte al dente kochen, ein wenig vom Öl der eingelegten Tomaten darüber geben (kleben dann weniger aneinander und lassen sich dann gleich leichter verarbeiten), durchmengen  und abkühlen lassen.  Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten uns ebenfalls abkühlen lassen. Ruccola und Tomaten waschen und putzen, Tomaten halbieren. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden (Foto!).




Wenn alles abgekühlt ist, alle o.g. Zutaten bis auf den Ruccola miteinander vermengen und eine wenig durchziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Balsamicoessig, Tomatenöl und ..........




.....Yeah!......ein paar Tropfen Bergamotteöl abschmecken. Ihr fragt euch wie Bergamotteöl schmeckt? Jedenfalls nicht nach Omi oder Motte oder so........hört sich ein wenig so an finde ich. Nein! Es verleiht eurem Salat eine frische, zitronig fruchtige Note! Lecker!!! Müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.




Den Ruccola gebt ihr dann kurz vor dem Servieren erst frisch dazu.





Passend zum Kleinikleinbesuch hab ich extra mein allerschönstes kindgerechtes Salatbesteck rausgekramt ;-DDD! Ich liebe es!
Es wurde auch direkt registriert und eines Blickes gewürdigt ;-).





Manch Anwesende waren aber leider für diesen Nudelnsalat noch zu klein waren ;-), na dann haben wir Großen ihn eben aufgefuttert......yeah!






Einkaufsliste:

400 gr Pasta (hier Möhren/Kürbis Farfalle)
150 gr Ruccola
280 gr getrocknete Tomaten in Öl
200 gr kleine Kirschtomaten
100 gr Pinienkerne
ein paar Tropfen Bergamotteöl
dunkler Balsamicoessig
Salz, Pfeffer

Montag, 31. März 2014

Tomaten-Zucchini-Sommertarte.......oder:...... schon mal ne ganze Kiste endstylischer Zucchini gekauft?

Liebe Blogbesucher, lesen Sie heute einen Beitrag unserer Gleichstellungsbeauftragen Frollein Prof. Dr. Dr. Ü, die schonungslos brutalrealistisch mit hartnäckig, gesellschaftlich verwurzelten Gerüchten aufräumt und die wahren Zustände unseres alltäglichen Lebens entwaffnend aufdeckt. Sie widmet sich heute, untermalt von einer kleinen Alltagsepisode, dem heiklen Dauerbrennerthema: Shoppen männliche Wesen wirklich geplanter und durchdachter?

Nur um alle erstmal auf einen Gleichstand zu bringen:

 Hält sich nicht seit Jahrmillionen hartnäckig das Gerücht, Männer seien beim Einkaufen spröde total durchgeplant, langweilig organisiert und würden vor allem nach logischen Kriterien den Einkauf durchführen???? Liste machen, was benötigt wird lässig Pfeil und Bogen schnappen, rein in den Laden mit wildem Geklopfe auf die Brust und lautem Geschrei raus in die Prärie, Liste abarbeiten armen Elefant jagen, raus aus dem Laden armen Elefant in die Höhle zerren, fertig Steaks draus schnippeln, angrillen, aufessen.

Frauen dagegen - so hört man - sollen ja gelegentlich den Überblick und die Notwenigkeit bestimmter Dinge aus den Augen verlieren, sobald sie ihr Wägelchen durch die Regale schieben mit kleinem Körbchen über die Blumenwiese schlendern und ein Angebot durch optische Schönheit glänzt "Ohhhh dieses hübsche Steinchen...ich wollte zwar eigentlich was zu essen suchen, jetzt nehme ich aber lieber das schöne Steinchenblümchenpflänzchen mit. Ist egal dass wir alle Hunger haben ich mach eh Diät!", hübsch marktschreierisch im Laden arrangiert ist "Nein das Kilo Kartoffeln nehm ich nicht mit, lieber nur diese einzige Himbeere an diesem coolen Strauch....der Farbton passt genau zu meinem Oberteil!  oder sonst ein billiger Verkaufstrick zum Einsatz kommt "Aber es saß so ein schöner Schmetterling drauf......hab gar nicht gesehen, dass der Hase schon 3 Wochen tot war!".

Alles üble Nachrede. Ab heute ist SCHLUSS damit! Folgende Episode rehabilitiert ganze Generationen von Frauen!


Ich die Tage im Großmarkt zum Sohn 1.0:

"Sohn! Wir brauchen noch 1-2 Zucchini für das Tempura heute Abend!"

Sohn: "Bis auf die Gelben und die kleinen Runden sind die ausverkauft!"

Ich: "Na dann nehmen wir die halt, die sind meistens sowieso leckerer!"

Sohn (sucht Zucchini raus): " Aber die sind ja auch voll übertrieben teuer, guck mal.........gelb und grün, wie sieht das denn zusammen aus.............ach und sie gefallen mir nicht!"

Ich: "Wie jetzt......??????"

Sohn: " Ach aber guck mal, da hinten gibt´s doch die Restaurantgrößen. Eine ganze Kiste Zucchini! Und die sehen viel besser aus als die gelben und runden!? Guck mal wie hübsch klein die sind!!!"

Ich: "Aber das sind 5 KILO!!!"

Sohn: " Na und? Die sehen aber besser aus und in der Kiste kommen sie auch stylischer rüber."

Ich: "Ich weiß aber nicht, was wir mit 5 Kilo Zucchini machen sollen???!!!"

Sohn: "Ruhig Mama..........ich weiß es auch nicht, aber dir wir schon was einfallen........dann essen wir eben 2 Wochen lang Zucchini und gucken die schöne Kiste an!"

Ich: "Ja aber..............................ja aber........................."

Ja. Ende.

Stöööööhn ;-(..........fragt nicht, wenn ich euch in nächster Zeit mit Zucchinirezepten überschütte........ich bin auch nur ein Opfer.

Fazit von Frollein Prof. Dr. Dr. Ü:

Obige einleitende Ausführungen sind alles fiese, unwahre Gerüchte. Wir lernen: Schicke nie deinen 15jährigen Sohn alleine zum Einkaufen (oder geh mit und setz dich durch!!! ;-D)! Es könnte sein, dass er sich nur mit anderen (männlichen ?) Freunden im Supermarkt trifft (Disco war gestern!), um zu checken ob die Farbe der Pappeinlage in der Apfelsteige zu den heimischen Sofakissen passen und das Häubchen der Wurstverkäuferin mit den Pilzen in der Sülze im Tresen davor harmoniert. Dramatische Erkenntnis, aber unbestritten seit heute im Bereich des Möglichen!




Widmen wir uns im Folgenden und die nächsten Wochen der Herstellung von diversen Zucchinirezepten, heute einer Tomaten-Zucchini-Sommertarte, die selbstverständlich auch schon jetzt im Frühling gegessen werden kann ;-)! Sommertarte deshalb, weil Tomaten und Zucchini natürlich am Besten im Sommer schmecken. Aber wo eine ganze Kiste Zucchini, da auch ein Weg.

Dazu stellt ihr zunächst einen Teig aus folgenden Zutaten her:

250 gr Mehl
150 gr Butter
1 Ei
1 Tl Salz
1 Pr Zucker
1 El Weinessig
40 gr gehackte getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt und ausgedrückt)




Der Teig wird dann in die Form eingepasst und der Boden mit 150 gr Ziegenfrischkäse bestrichen.




Nun Zucchini und etwa gleich große schmackhafte Tomaten in Scheiben schneiden und abwechselnd ringförmig auf dem Tarteboden anrichten.




Frischen Thymian aus dem Garten darüber geben, mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Olivenöl (Spray oder Tropfen) über die Gemüsescheiben geben und.......




.......die Tarte bei 180-200 Grad etwa 40 Minuten goldbraun backen. Ach und soll ich euch noch was sagen? Ich weiß ja auch nicht.....aber das waren die leckersten Zucchini, die ich seit langem gegessen habe. Mit Abstand! Kein Witz! Tssssss..........






Einkaufsliste:

Teig:

250 gr Mehl
150 gr Butter
1 Ei
1 Tl Salz
1 Pr Zucker
1 El Weinessig
40 gr gehackte getrocknete Tomaten 
(in Öl eingelegt und ausgedrückt)

Belag:

Zucchini
Tomaten
150 gr Ziegenfrischkäse
frischen Thymian
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Donnerstag, 30. August 2012

Post aus meiner Küche..... raus auf die Wiese, es wird gepicknickt!

Endlich ist es soweit! Mein erster Post aus meiner Küche! Das wurde aber auch mal Zeit! Wers noch nicht kennt: Man meldet sich bei besagtem Blog zu bestimmten Aktionen an und bekommt eine Tauschpartnerin zugelost, mit der man zu einem vereinbarten Termin per Post eine Köstlichkeit austauscht. Also mit anderen Worten: Päckchen für AALLLEEEEE!!!!  Klasse! Ich bekomm doch so gerne welche ;-)! Die letzten Tauschaktionen hatte ich mir schon begeistert angeschaut, ........ohhh lecker...hmmm..und das erst....jamjam....genial!.......das ist ja der Wahnsinn, was da so von Postboten durch die Gegend getragen wird!!! Und ich bin da nicht dabei???? Schrecklich! Entweder Termin verpasst oder zu schüchtern gewesen....;-( ! Ach!
Na dann aber jetzt! "Let´s Picknick" war das Thema......das fand ich schon mal witzig. Am allerwitzigsten fands allerdings Ü 3.0, der mir schon seit Beginn der Sommerferien mit einem Picknick in den Ohren lag. Na wenn das mal kein grandioser Zufall war. Also ran an die Tasten und anmelden....... 




..........und hinterher feststellen, dass man sich ja mal vorher Gedanken hätte machen können, was man da so abzuliefern gedenkt.......also nur so zur Sicherheit, damit einen nicht ein Totalausfall erwischt. ZU SPÄT! Leichte Schlotteranfälle hatte ich dann schon bei der Vorstellung, wen ich denn da als Tauschpartner wohl so zugelost bekommen würde....schwitzschwitz......hoffentlich keine Profiköchin.....auuuuuweiiii!!!..... oder noch schlimmer, eine voll, total endversierte Jahrhunderthausfrau.....so eine mit Dutt und blind machend blinkend weißer Küchenschürze.....ooohhhhjjjjeeeeeschluck.....! Egal, nicht weiter drüber nachdenken:

Aber....! ....ha!....das Leben meint es gut mit mir!.......es wurde eine Astrid!  Weltbeste Profilaborantin, Reagenzglasbesitzerin , angstfreie Pröbchenschwenkerin (mit schaurigem Inhalt), Krankenschwesternbezwingerin und Klimaanlagenmonteurgeschädigte (bis auf das Leckerschen ......achja ;-)). Und auch ganz toll: Wir haben den Postboten entlastet und uns die Päckchen einfach persönlich übergeben.......das war ja ganz easy und vor allem very lustig, denn wir wohnen ja fast um die Ecke! Und ich sags euch! Spannend mal die Person hinter dem Blog zu sehen! So wird das Internetz plötzlich lebendig!

Ja was war denn nun drin......na los?!




Ach ja, vielleicht vorher noch ein paar Worte zu meiner Verpackungsstrategie. Bei mir gab´s kein Päckchen. Auch ein Grund, warum die persönliche Übergabe ein klarer Vorteil für mich war. Bei mir gabs genau das, was ihr oben auf den Bildern seht. Ein Säckchen am Wanderstock......ihr wißt schon......so wie früher vor was weiß ich wie vielen Jahren.....damals als man noch mit einer Unterhose auf Wanderschaft ging. Selbstverständlich handgenäht unter Aufwendung höchster Handwerkskunst.......es waren 4 Nähte......das war zu schaffen, auch für den Nichtvollprofi, der immer um Haaresbreite Daumen und Zeigefinger mit festnäht.

Aber nun zum Inhalt. Bei mir waren es drei Dinge.











ToMoPiBa

Tomatenkonfit mit Minimozzarellinis, gerösteten Pinienkernen und Basilikum.


Zubereitung

1. Kleine geschmackvolle Minitomaten gewaschen und in Olivenöl geschwenkt etwa 2 Stunden bei 100 Grad im Backofen konfieren.
2. Die abgekühlten Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen, Minimozzarella, geröstete Pinienkerne und einige Basilikumblätter dazu geben und alles vorsichtig vermengen. In ein Glas füllen und ziehen lassen. Wer mag gibt noch ein paar Scheiben Knoblauch dazu.






Hervorragend zu vertilgen mit diesem selbstgemachten

 
Mini-Blitz-Brot

......das gibts auch in groß!......

Zum Rezept geht es hier!






......und diesen kleinen quietschigen


Pesto-Minigugln
 
 mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen.







Zubereitung


                                       1. Zuerst              40 gr weiche Butter
60 gr Ziegenfrischkäse
50 ml Vollmilch
1 Ei
20 Blatt Basilikum
2 Tl geröstete Pinienkerne
100 gr Mehl
1 Prise Salz und etwas Pfeffer und
1 kleine Knoblauchzehe

in einen Häcksler geben und auf höchster Stufe zu einem grünen (! ;-)) Teig verarbeiten.




2. Dann noch einmal 2 Tl geröstete Pinienkerne und etwa 4 getrocknete Tomaten (hier in Öl, abgetropft) klein hacken und in den Teig geben.
3. Den Teig dann mit Hilfe eines Küchenbeutels in die kleinen Guglformen spritzen (schaut dazu einmal hier) und im auf 210 Grad vorgeheizten Backofen 14 Minuten backen.




Kann man auch super in Einzelportiönchen verpacken!





Und was hat Astrid für mich gezaubert???? Ja liebe Leute, entweder geht ihr schon mal bei ihr auf dem Blog schauen oder ihr geduldet euch bis übermorgen......dann gibts hier auf dem Blog meinen persönlichen Liebesbrief an Astrid.