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Dienstag, 2. Oktober 2012

Ran an den TIsch ihr Kinder! Es gibt Knöpfle mit grünen Bohnen!

Ich hab heute  mal wieder dem Robert von Lamiacucina ein Gericht abgeguckt......zumindest die grobe Idee ist von ihm.....ich habs soweit runtergebrochen, dass er hoffentlich nicht entsetzt ist, was ich mit seinen Knöpfle gemacht habe. Robert hat sich toooootal viel Mühe gegeben und mit absoluter Sicherheit irrsinnig leckere Walnussknöpfle selber hergestellt. Ich bin mir da so endsicher, weil alles was Robert kocht irre gut ist! Knicks und Diener lieber Robert! Ich bin ein echter Fan ;-)!

Bei mir wurde in sein Gericht einfach der Turbo eingebaut. Tuning quasi für ein ZwischenTürundAngelMittagessen. Zwischen Schule und Hockey und Französischvokabeln und wieder Hockey....ach und irgendwie auch noch Klavier und Badewanne für alle.

Und wer sich nach dem dritten WalnussalsZutatpost in Reihe langsam fragt.....ist die bekloppt....kann die auch nochmal was anderes außer Walnüssen essen.......dem sei gesagt......ja, ich bin die Reinkarnation eines Eichhörnchens. Ich könnte von morgens bis abends Nüsse essen. Schluß aus ! ;-D



Das sind eure Kräuter für das heutige Tagesgericht. Rosmarin und Thymian. Und eine Walnuss.

Soso. ;-)




Ach und bin ich heute nicht mal wieder superendwitzig. Das sind eure Bohnen! Blanchiert!



Den wichtigen Rest erkläre ich selbstverständlich unzureichend und unvollständig, nachdem ich mich an unwichtigen Spielereien viel zu lange aufgehalten habe. Ich kann jetzt nur verschämt die Augen ein wenig zukniepen, das Gesicht verziehen und hoffen, das Robert das jetzt nicht liest:

Psst....ich hab fertige Spätzle gekauft. Aber hallo, sie waren wenigstens bio! Von glücklichen Hühnern aus dem Robertland, wo die hohen Berge stehen.

Einfach ein paar Zwiebeln anbraten, 2 Eßl gemahlene  und eine Hand voll gehackte Walnüsse und die Kräuter dazugeben, dann mit etwas Brühe und Sahne ablöschen. Kurz aufkochen lassen und die abgekochten Knöpfle und Bohnen dazu geben. Alles gut durchmischen, salzen, pfeffern, gegebenenfalls die Kräuter wieder herausfischen und auf Schüsseln verteilen.




Ach.....und Käse drüber hab ich auch schon wieder vergessen........was für ein Tag!



Mittwoch, 22. August 2012

Couscoussalat mit dreierlei Bohnen

Angeregt durch das dolle orientalische Essen, hat meine eigene Küche auch einen kleinen Kick in die Aladinrichtung bekommen. Heute gibts bei mir deshalb diesen hervorragen Couscoussalat. Die Anregung dazu kam aus der den erwartungsgeschwängerten Titel tragenden Supermarktzeitschrift "Lust auf Genuss" die auf völlig unerklärliche Weise im Supermarkt den Weg in meine Tasche fand. Aber dazu noch die Tage.
 


Ein bisschen Arbeit ist dieser Salat schon......zuerst muss man sich die Mühe machen etwa 2 Hände voll dicke Bohnen zu blanchieren und dann zu häuten. Eine ziemliche Piddelsarbeit! Es lohnt sich aber!  Dann noch jeweils eine große Hand Zuckerschoten und grüne Bohnen entsprechend vorbereiten, ebenfalls blanchieren......




........und ein bis zwei in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen mit zwei Frühlingszwiebeln in einem Pfännchen leicht anbräunen.





Dann etwa ein Glas Couscous mit der entsprechenden Menge Brühe (lies Packung!) gar ziehen lassen und mit dem Gemüse vermengen.




Nun  in einer Pfanne wieder etwas Knoblauch mit 1 Tl Kümmelsamen, 1/2 Tl Koriander gemahlen und 1 Tl Senfkörnern in Öl anrösten, sowie eine abgeriebene Zitronenschale und den Saft der Zitrone unterrühren....





.........und die Öl-Zitrone-Gewürzmischung über den Gemüsecouscous geben.




Zum Schluss noch nach Geschmacksvorliebe frische Kräuter dazu geben, hier Petersilie und Estragon.




Alles gut durchmischen, fertig. Ich hatte dann irgendwie das Bedürfnis, noch etwas mehr Pep in den Salat bringen zu wollen und habe einfach noch mehr geröstete Senfkörner darüber gegeben. Das sah schön aus und ...keinen Angst!.......schmeckte nicht wie ein Zimmerbrand, nein! .....Senfkörner sind mild, das schmeckt eher nussig! Leckerlecker, kann ich nur empfehlen!




Der Salat ist perfekt für die letzten Grillgelage des Sommers, der dann ja doch noch einer wurde!



Dienstag, 8. Mai 2012

Frühlingsgemüse-Lasagne

Es ist ja bekannter Maßen Frühling, auch wenn mans gelegentlich ja gar nicht glauben mag. Und weil im Moment alles so grünt und sprießt, kommt man an grün auf der Speisekarte auch nicht vorbei. Ich hatte die Tage einen wahnsinnigen Appetit auf grünes Frühlingsgemüse und hatte die Idee es in einer Lasagne zu "verwursten".


Schaut her, das waren meine top frischen Gemüse vom Markt: Grüner Spargel, Zuckerschoten, grüne Bohnen und frisch gepuhlte Erbsen........lecker und alles Lieblingsgemüse! Mir fehlten eigentlich nur noch dicke Bohnen zum Glück,aber die hab ich nicht bekommen. ;-(


 Ein paar Lasagneblätter schön bissfest vorkochen und zur Seite stellen.


Ebenso mit den einzelnen Gemüsen verfahren, aber bitte das Kochwasser aufbewahren, am besten alle Gemüse in einem Wasser bissfest kochen!


Sodann nehme man eine Form zur Hand und lege sie mit den Lasagneblättern aus. Dann einen richtig guten, leckeren Schinken und etwas Ziegenkäse darauf verteilen und....


....die grünen Gemüse darüber anordnen.


Und dann wieder von vorne! Bei mir gingen 3 Schichten in die Form.


Für die Cremesauce die Gemüsebrühe von eben mit einem guten, halben Glas Weißwein einreduzieren lassen, Sahne hinzugeben, salzen, pfeffern und eventuell mit noch etwas Brühe abschmecken...fertig! Ich habe die Soße noch mit etwas Maizena angedickt, Die Soße dann über die Lasagneblätter geben und etwas Mozzarella darüber verteilen.


Die Lasagne bei 200 Grad etwa 25 Minuten im Ofen überbacken!




Donnerstag, 13. Oktober 2011

Paella valenciana

Ich erwähnte bereits die Tage, dass unser allerliebster Nachbar Jens Geburtstag feierte. Hierzu bekam er von uns AUCH NOCH (ja sind wir nicht endlos gebend) eine Einladung zum  Essen aufs Auge gedrückt. Vielleicht wollte er gar nicht ....;-D!? Ich erwähnte ja auch bei anderer Gelegenheit schon einmal, dass ich es toll finde nette Menschen zu bewirten.....sehr egoistisch also dieses "Geschenk", zumal er mir völlig freie Hand ließ, was die Auswahl des Mahls anging.


Ich entschied mich für eine klassische Paella valenciana, Spaniens weltweit wohl berühmtestes Gericht. Ich liebe Paella, finde es aber lästig, dass man sie, wenn man dann schon mal beim Spanier essen geht (was wir selten tun), immer vorbestellen muss. Dann mache ich sie lieber selber. Glücklicherweise hatte ich vor ein paar Jahren die einmalige Gelegenheit, mir bei einer spanischen Großfamilie alle nötigen Informationen hierzu zu verschaffen und mein erster Kochversuch fand mit telefonischer Dauerberatung von "MAMA" während des Kochens statt. Die letzte Paella ist zwar schon etwas her, aber ich bin guter Dinge....es wird mir gelingen. Und ich sags ja nur leise hinter der Hand........ist ja fast wie Risotto!

Zuerst brät man ein paar Huhnerteile in hervorrgendem Olivenöl an. Salzen und Pfeffern nicht vergessen! Bei Seite stellen.


Mein Olivenöl war ein Geschenk des Juniors aus N. Ich hörte die Oma hats ausgesucht und hoch gelobt.....ja und die Oma hat recht! Hervorrgendes Olivenöl, liebe Oma! Ich bin begeistert!


Dann eine grüne und eine gelbe Paprika mit einer großen Gemüsezwiebel und ordendlich viel (4 Zehen) frischem Knoblauch in (ebenfalls) Olivenöl anbraten.


 Dann ein paar Tomaten klein schneiden, hier waren es Ochsenherztomaten...wunderbar!.......


.....und ein paar grüne Bohnen. Alles zur Paprika-Zwiebel-Mischung in die Pfanne und weiterdünsten. Salzen Pfeffern und zur Seite stellen.

 Nun gehts ran an die gruseligen Tintenfische. Also ich finde die ja nicht gruselig, aber die meisten LEutchen schon...;-)))! Die werden dann wie hier schon mal erklärt ausgenommen. Die Tuben in Ringe schneiden.


WIeder in Olivenöl anbraten,  salzen, pfeffern und ebenfalls zur Seite damit.


 Jetzt zu den Scampi. Meine waren leider nur aus der Tiefkühltruhe, das Angebot beim Fischhändler war mir zu schlecht. Dann lieber so.


Ihr wisst jetzt schon was getan werden muß: Anbraten in Olivenöl, salzen, pfeffern hier mal nicht nötig ......ja genau und dann wieder zur Seite stellen.


Weiter gehts mit den Muscheln. Wunderbare Grünschalen-Muscheln waren bei mir im Topf! Nur ein paar minuten rein, fertig ....UND BITTE!!.....das Kochwasser aufbewahren!!!!


Sodele, da hätten wir dann nach eingen Mühen dieses Ergebnis. Hervorragend vorzubereiten und deshalb eigentlich toll für Gäste. Die Paella selbst kocht sich dann ja bei einem Wein so nebenher, wenn der Besuch schon da ist.


Das Gemüse, die Hühnerteile und die Calamari dann zu gegebenem Zeitpunkt in eine WIRKLICH GROSSE PFANNE geben und pro Kopf etwa 1 kleinere Tasse Risottoreis dazu geben. Auf jede Tasse Reis dann wiederum 2 Tassen Flüssigkeit. Als Flüssigkeit habe ich Hühnerbrühe und Muschelwasser halb/halb genommen. Je nach Reismenge ein bis zwei Tütchen Safran in die Flüssigkeit einrühren.


Das Geheimnis einer guten Paella liegt unter anderem darin, dass NICHT UMGERÜHRT WIRD. Das Anbacken am Boden ist erwünscht! Das ist wie beim Tadik immer ein wenig Raterei, wann es denn nun gerade gut genug und noch nicht verbrannt ist, aber so ist das wohl. Ein Tip dürfte sein, nur mäßige Hitze beim Reis garen zu verwenden.


Etwa 5 Minuten bevor serviert werden soll die Scampi und die Muscheln auflegen und mit erwäremen lassen.


Ja und natürlich Zitronen nicht vergessen.......