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Mittwoch, 23. Februar 2011

Orientalisches Zitronenhühnchen

Heute Morgen wachte ich mal wieder auf und wusste......ja! Heute will ich ein knuspriges Hühnchen essen! Am besten mit ganz vielen Gewürzen oder sowas. Also schnell an den Pc und mal Rezepte querlesen.

Das Problem war dann, dass ich viel zu viele gute Ideen fand, alle in unterschiedlichen Rezepten, die habe ich dann einfach kombiniert. Es sollten nämlich auch unbedingt Nüsse rein......Und dann kam mir noch ein Rezept vom jetzt wieder Kempinski-Küchenchef Christian Müller für ein orientalisches Hühnchen mit rotem Grapefruit-Salat in die Quere,  das war auch nicht schlecht! 

Was tun? Klar! Einfach alles ausprobieren! Mir war schon klar, dass die Jungs nicht vor Begeisterung schreien und wahrscheinlich nicht viel davon essen würden, bei der geballten Ladung Gewürze, also hab ich einfach das Hühnchen halbiert und für 2 Tage 2 Gerichte gekocht und ein paar schlichte Beilagen dazu gereicht! Dieses Gericht ist gewürzmäßig eher schlicht, das Müller-Rezept dagegen nicht! Es kommt dann die Tage!


Man nehme ein schönes Huhn.....


und ein paar noch schönere Möhren........huch?


Ja was sind das denn für welche? Gesehen hatten ich diese violetten Möhren ja schon des öfteren, aber noch nie ausprobiert. Sie sind eine Kreuzung aus einer alten schwarzen Möhrensorte (Denn Möhren waren früher einmal fast schwarz, wer hätte das gedacht!) mit der bekannten orangefarbenen, was man deutlich sehen kann, wenn  man sie aufschneidet. Der Geschmack ist fast identisch, sie haben nur einen höheren Anthocyan-Gehalt, was sich nur in dunklen Früchten (z.B. roten Trauben und Johannisbeeren) befindet. Die Kochzeit ist etwas kürzer als bei normalen Möhren.

Diese Möhren jetzt bitte klein schneiden.....Vorsicht! Die färben die Hände!

Dann braucht man noch Paprika, ich mag ja lieber die kleinen spitzen...


....... auch kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

Jetzt kommen noch eine größere Zwiebel, 3 Knoblauchzehen  und 2 Bio-Zitronen, alles klein geschnitten dazu.



Ich habe ja unbedingt noch Nüsse rein haben wollen: 200 gr Walnüsse sehr grob gehackt. Gewürzt wird dann mit 2 Essl Honig, 1 Tl Zimt, Salz, Pfeffer und einem walnussgroßen Stück Ingwer. Den Ingwer schälen und klein hacken, durch die Knoblauchpresse geht nicht so gut.


Noch 3 Eßl Olivenöl hinzugeben, dann mischen, mischen, mischen und in eine Form füllen.


Hühnchenhälfte auflegen, die dann auch noch salzen und pfeffern und mit der Restflüssigkeit aus der Schüssel bestreichen. Wer ein ganzes Huhn macht, sollte in das Huhn Zitronenspalten legen!


Bei 200 Grad etwa eine Stunde garen. Bitte nicht vergessen, das Huhn in der Zeit immer wieder mit dem sich bildenden Bratensaft zu übergießen!



Dazu isst man am besten Couscous und wer mag auch eine Joghurt-Minze Soße.

Für letztere bitte folgende Zutaten miteinander verrühren:

200 gr griech. Joghurt
2 El Milch
1 El mildes Olivenöl
1 frische, milde Chilischote, entkernt und kleingehackt
1 El frisch geschnittene Minze
1 Tl Abrieb einer Zitrone und ein paar Spritzer Zitronensaft
2 El Salz

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wirsingröllchen mit Parmesan-Sesam-Kruste

Es ist Winter und es gibt Wirsing!


Da ich mir die klassische Zubereitung von Oma etwas leid gegessen hatte, auch wenn die Kleinies hier im Hause da sehr drauf stehen, habe ich mal folgende Zubereitung ausprobiert.


Zunächst bei den großen Blättern des Wirsings die harten Stengel ausschneiden und sie dann in Salzwasser blanchieren.


Jetzt nimmt man dünne Streifen Puten- oder Hähnchenfleisch und umwickelt sie mit einem guten rohen Schinken.....



 ....die dann in der Pfanne angebraten werden.


 Nun legt man zwei Wirsingblätter überlappend vor sich aus, streicht Creme Fraiche darauf ( Ich habe hier zuwenig genommen, mehr!) und streut noch ein paar Kräuter der Wahl darüber, hier war es Petersilie und Schnittlauch. Frühlingszwiebeln wären auch noch gut gewesen, die vorher vielleicht leicht angebraten.


Nun wird das Fleisch in die Wirsingblätter gerollt, alles mit Holzstäbchen verschlossen und in eine ofenfeste Form gelegt. Ich habe dann ein wenig Sesam mit Butter vermischt und leicht flüssig über die Röllchen gepinselt. Ganz zum Schluss habe ich noch ein wenig Parmesan darüber gestreut.


Dann gehts ab in den Backofen, eine halbe Stunde bei 200 Grad. Wenn die Röllchen braun oben werden, sind sie gut.