Posts mit dem Label Germany werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Germany werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 31. Januar 2017

Ich werd noch zum Eifelfreak! Kommt mit in unser rasend schönes Eifelwochenende und macht mit bei einer klitzekleinen Verlosung!

Ich finde ja, dass die Eifel eines der am meisten unterschätztesten Reiseziele in Deutschland überhaupt ist. Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass es dort einfach nur piefig, altbacken oder langweilig ist? Viele arme Unwissende glauben wirklich, dass man sich nur dorthin begibt, um Ruhe, Einsamkeit und die Natur zu genießen, im extremsportlichsten Fall, seine Wanderlust auszuleben und das gute Eifeler Graubrot in Massen zu futtern. SO IST DAS NICHT! Heute gibts deshalb mal wieder ne Runde Eifeläktschänaufklärung für euch, denn würdet ihr euch nicht Vorwürfe machen, wenn ihr euch mit 90 mit der Zimmernachbaromi im Altenheim unterhaltet und die euch dann ne lange Nase zeigt, weil sie immer so schrille Wochenenden in der Eifel verlebt hat? Und ihr habt im schlimmsten Fall direkt umme Ecke gewohnt und von all dem Nix gewußt oder mitbekommen?Jaahaaaa, seht ihr! Und genau deshalb gibts diesen Post und ja auch noch viele andere, die ihr am besten gleich mal alle hintereinander HIER nachlest. In einem Rutsch! Wollt ihr gewappnet sein fürs Alter oder wollt ihr gewappnet sein? Dieser Post ist also Teil eurer geistigen Rentenversicherung.

Aber wie war das nun? Obwohl wir ja auch völlig absolut extremgerne in das Ferienhaus der Patentante zum Natur- und Offlineoverkill fahren, haben wir uns vor ein paar Wochen nochmal ganz viel Äktschän in der Eifel gegeben. Das Wochenende war randvoll mit den lustigsten und spannendsten Events. Hier dann schonmal im Foto ein allererster Überblick:




Zuerst darf ich euch mal unsere Unterkunft vorstellen: Der Lindner Ferienpark Dress am Nürburgring*. Was ich erst nach der Ankunft in epischer Breite schnallte: Der heißt ja nicht ohne Grund Ferienpark AM NÜRBURGRING! Ich kann da nur über mich selber die Augen verdrehen. Hahaha........mannomann lebe ich reflektiert ;-D! Als wir in unser smartes und wirklich hübsches und modernes Hüttchen einzogen, ich mich zum erstmaligen Probeliegen mit Schwung auf das kuschelige Bett schmiss und die Augen zuklappte, klappte ich sie auch direkt wieder entgeistert auf, denn in weiterer Ferne hörte man ein Dauermotorrennengeräusch. Hä??? Achja! Klatsch vor die Stirn! Der Nürburgring und die Nordschleife (die an diesem Wochenende auf war!) ist ja um die Ecke! Nur dass wir uns hier aber richtig verstehen: Es war ein absolut angenehmes nur dezentes, leichtes Hintergrundgeräusch. Und wenn ich das richtig gesehen habe, schließen Nordschleife und Nürburgring sowieso spätestens um 19.30 Uhr. Wer sich also geräuschtechnisch Sorgen macht: Unbegründet. Wirklich. Nur Vogelpipsen und Blätterrauschen nachts!
Was dann für uns als völlige Autorennsporthonks ziemlich lustig war: In den Häusern um uns herum wohnten z.T. die allergrößten Rennsportfans, die von überall her .........Italien, Frankreichs, England.........angereist waren, um ihre getunten Autos auf der Rennstrecke mal voll ausfahren zu können. Am ersten Morgen fiel mir fast die Zahnbürste aus der Hand, als ich durch des Fenster unsere Ferienparknachbarn in ihre Porsche und wasweißichwas für breite Kutschen einsteigen und den Motor anwerfen sah und hörte.  Roooaaar. War schon fast peinlich, mit was für ner Muckelkutsche, halt ein "normales" Auto, wir da so anreisten. Den beiden Söhnen fiel da das ein oder andere Mal an diesem Wochenende extrem die Kinnlade herunter. Soviel spektakulär getunte Autos aller möglichen Edelmarken hatten sie in ihrem Leben noch nie auf einem Haufen gesehen: Lamborghini, Ferrari, Bugatti, Ariel.....hahaha......letztere Automarke hatte ich im Gespräch zunächst für die Meerjungfrau oder wahlweise für Waschpulver gehalten. Soviel zu meinem Fachwissen bzgl. Autos. I.C.H. B.I.N E.I.N. V.O.L.L.P.R.O.F.I. Wußtet ihrs schon?







Der Ferienpark am Nürburgring ist wirklich sehr gemütlich gemacht und die Häuser sind ansprechend und modern eingerichtet. Wir haben uns direkt sehr wohl gefühlt. Man muss sich auch nicht scheuen dort kochen zu wollen, die Küche ist absolut ausreichend ausgestattet (an zwei Abenden nur für euch getestet!)......und das sag sogar ich, die ja gerne ausschweifend kocht! Fürs Frühstück habt ihr die einmalige Situation, dass ihr euch entweder Brötchen ins Haus liefern lassen könnt oder einfach direkt zum großzügigen Frühstücksbuffet ins Haupthaus trabt. Hey und einen kleinen Shop gibts auch!




Das Dollste kommt aber jetzt! Zumindest für alle Nichtrennsportfreaks. Und die ideale Lösung für ein kuscheliges Wochenende mit einem rennsportverrückten Partner. Der kann dann mit dem aufgetuneten Auto die Runden auf der Rennstrecke drehen und ihr.......ja! Ihr geht ins......SPA! Yeah!

Während möglicherweise vorhandene Kinder in der Kinderwelt betreut und liebevoll vertütert werden, kann man in der unendlich entspannenden Welt des hauseigenen Vulkaneifelspas versinken. Sie bieten dort sowohl spezielle Vulkaneifelanwendungen wie ein Eifelfango, Eifelkräuterpackungen oder Molke und Milchtreatment mit lokalen Produkten an, als auch klassische Anwendungen, Massage, Hot Stone, Bäder (ICHICH!) und kosmetische Behandlungen mit Baborprodukten. Zudem gibt es noch eine große Sauna und ein Dampfbad. Ich fand das Spa extrem ansprechend gestaltet und wirklich richtig professionell betreut.






Während ihr also im Spa weilt ;-D und euch mit heißen Steinen belegen lasst, verschwinden die Jungs auf den Nürburgring. Bei uns lief an dem Wochenende gerade das RGB Saisonfinale. Na und die Nordschleife war eben auch auf. Wir haben dann wirklich langelange auf der Tribüne vor der Boxengasse gesessen und uns ein Rennen nach dem anderen angeschaut. Da wir schon mal beim Formel 1 Rennen waren, waren wir glatt überrascht, wie leise es da zuging. Man konnte es problemlos ohne Ohrenschützer aushalten. Beim Formel 1 Rennen wäre man da schon für drei Wochen oder auf ewig taub (neverever ohne Ohrenschützer!). Und obwohl wir ja gar keine Fachleute sind, wars voll spannend und hatte seinen eigenen ungewöhnlichen Reiz. Autorennen haben irgendwie sowas........archaisches oder so. Man kann sich dem Thrill auch ohne Kenner zu sein nicht ganz entziehen.








Letztenendes kommt bei mir aber dann doch wieder das Gackerhuhn und Mädchen durch. Am besten fand ich ja den berühmt-berüchtigten Schweinchenporsche. Hahaha.....da ist doch mal einer nicht so bierernst! Mag ich.

Nachdem wir dann noch ein wenig über das Gelände gelaufen waren, uns die Rennstrecke an verschiedenen Abschnitten angeschaut und auch mal von hinten in die Fahrerlager und die Boxengasse spinxen konnten sind wir auf ein Burgerhäppchen zum Devil´s Dinner an der Nordschleife gefahren. Ein echt cooler Laden im amerikanischen 50ies Stil, die wirklich richtig leckere Burger braten. Das Besondere ist, dass man aus dem Restaurant direkt auf die Auffahrt zur Nordschleife und die Nordschleife selbst schauen kann. Da bleibt einem mit aufgerissenen Augen vor lauter aufgebrezelten und teuren Autos manchmal schon fast das Burgerbrötchen im Hals stecken. Und ich sags euch.....wenn die Rennstrecke mal kurz gesperrt werden muss, weil es einen Zwischenfall gab (nix Schlimmes!)....dann quillt der Laden über vor Burgerfreunden und Rennsportfreaks. Da ist wirklich was los. International!

Eine Übersicht was wann am Nürburgring geöffnet hat findet ihr übrigens am Besten auf der Homepage des Nürburgrings.





Am nächsten Tag fuhren wir zur Bitburger Brauerei*. Nachdem ich ja letztes Frühjahr in der Birkenhof Brennerei meinen ersten eigenen Gin destillieren und zusammenbrauen durfte ist mein lovely Mister Ü ja etwas......äh......beleidigt. Das hätte auch sooo gerne gemacht. Also dachte ich mir......Brauerei! Jau. Da wird er zwar nicht selber ran dürfen, aber kommt schon......ist nah an diesem Ginbrauerlebnis. Außerdem lieben Männer doch Brauereibesichtigungen. Hab ich mir sagen lassen. Na und was soll ich sagen, so war das dann auch. Mit uns nahmen mindestens 3 Männervereine, denen es gar nicht schnell genug an die Theke ging, an der Besichtigung teil. Leider  gab es dann nur eine überschaubare Anzahl Bierchen und nen Brezel für die Herrn. Ist wahrscheinlich clever so, denn wer will schon regelmäßig nach den Führungen die Besucher völlig angeschickert auf allen vieren aus der Verkostung kriechen sehen? Ich hörte aber früher sei das anders gewesen, denn mein lovely Mister Ü und seine Gang.......äh lassen wir das.

Die Führung selber war sehr professionell und informativ gemacht. Die Ausstellungsräume sind topmodern genauso wie die gesamte Brauerei und das Gesamtkonzept. Ich war begeistert. Mister Ü sowieso. Wir lernten alles über die hohe Braukunst, die Brauereigeschichte und ihre Anfänge und die technische Entwicklung in den letzten Jahren. Ich hatte noch nie soviel Ahnung von Bier.








Besonders spannend war, dass wir danach noch einen Termin beim Zulieferer , der Familie Dick, der Bitburger Brauerei für deren Hopfen hatten. Ich hatte das bisher für einen Werbegag oder sowas gehalten, aber es gibt ihn wirklich! Den berühmten, zertifizierten Bitburger SIEGELHOPFEN aus Holsthum, der in der Werbung immer so groß angepriesen wird. Wir trafen uns mit Andreas Dick, er führte uns über seinen Hof, in die Produktionshallen und über seiner Felder und erzählte uns, wie es überhaupt dazu kam, dass sein Vater mit dem Anbau des Hopfens anfing und worin überhaupt die Einzigartigkeit der Anbaulage und der Qualität seines Hopfens besteht. Kaum zu glauben, dass so ein kleiner Hof einen Großteil des Hopfenbedarfs einer so großen Biermarke decken kann. Wahnsinn. Und schön das echte Leben 1.0 mal mit der Werbung abgeglichen zu haben. Sie ist also wahr, die Geschichte vom Siegelhopfen!






Abends waren wir dann zu einem Rittermahl auf Burg Rittersdorf* eingeladen. Ich wollte sowas IMMER SCHON MAL MACHEN! Wir wurden von einem Gaukler? Trommler? direkt im Schlosshof begrüßt, der uns und die anwesenden anderen Gäste mit verrückten Spielen und seiner Mittelaltersprache sofort um ein paar Jahrhunderte zurückversetzte. Der  Mann konnte wirklich alles und machte die perfekte One-Man-Show durch den ganzen Abend. Inclusive Feuerartistik. Wir haben ziemlich viel gegackert und gekichert an dem Abend, besonders die Jungs, es war also nicht wirklich bierernst diese Mittelaltertransformation.  Das Essen war rustikal und eher einfach mit Bier, genau das, was man von einem Rittermal eben erwartet.






Am darauf folgenden Tag stand die Besichtigung der Teufelsschlucht* an. Von der hatte ich ja schon ordentlich viel gehört und auch tolle Bilder gesehen. Und ehrlich, die war genauso geheimnisvoll, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Man wanderte zwar zuerst durch einen "normalen" Wald und wir fragten uns schon, wo denn hier bloß ne Schlucht sein soll, bis sie sich dann urplötzlich quasi unter unseren Füßen auftat. Und dann gings nur noch runter. Immer weiter runter in die Felsspalte. Mit den altertümlichen Stufen und den meterhohen dicht beieinander aufragenden Steinwänden wirkt sie wirklich total mystisch und ich kam mir fast ein wenig vor wie kurz vor Winterfell in Game of Thrones. Wäre jedenfalls ne perfekte Location für die.....vielleicht sollte ich die Produktionsfirma mal anschreiben und ihnen diesen secret Tip zukommen lassen ;-)? Das wärs doch mal, wenn Szenen für Game of Thrones in der Teufelsschlucht gedreht werden würden. Ich wär sofort als Groupie da!






Aber nicht genug der mystischen Orte! Danach gings dann noch zu einer meiner Lieblingsburgen in ganz Deutschland, der Burg Eltz*. Ist die mal wunderschön und kein bißchen kaputt??? Toll oder? Und vor allem wirkliche 850 Jahre alt und kein "Neubau" wie Neuschwanstein. Burg Eltz ist einfach etwas Besonderes in Deutschland, schon allein deshalb, weil sie seit ihrer Erbauung bis jetzt immer noch im Besitz der gleichen Familie ist. Eigentümer ist heute Dr. Karl Graf von und zu Eltz-Kempenich. Burg Eltz hat einfach eine faszinierend unverfälscht alte Architektur und originale Einrichtung aus 8 Jahrhunderten. Sie steht geschützt in einem Tal, trotzdem aber auf einem Fels und an drei Seiten umflossen vom Elzbach. Die Rüstung- und Schatzkammer hat Weltrang! Der einmalige Zustand ist der Eigentümerfamilie zu verdanken, die seit Jahrhunderten mit großem Sachverstand und viel Feinfühligkeit original restauriert und die komplizierte Baustruktur und -substanz erhält. Bin ich froh, dass es so etwas noch gibt! Leiderleider hat es aus unerfindlich  bekloppten Gründen mit meiner Fotogenehmigung für die Innenräume nicht geklappt. Ich hätte euch so gerne die absolut wundervollen Räumlichkeiten mit ihren Wandmalereien und den original alten Möbeln gezeigt.....hachz. Ach aber egal. Ich komme wieder liebe Burg Eltz! Und dann...ja dann! Dann passiert mir das nicht nochmal und ich werde mich kaputtknipsen!






Na und hab ich jetzt zuviel versprochen? Die Eifel ist so wunderbar! Man muss nur wissen wo und wie. Na und jetzt könnt ihr 2050...60..70.....nicht mehr sagen......"Och Mensch Siglinde (die Nachbarzimmeromi aus eurem Altenheim)......hätt ich das mal geahnt!" Ne ;-)?




Zum Schluss hab ich noch ne kleine NRW-Erlebnis-Buchverlosung für euch. Das Buch enthält wirklich supergeniale Tips für Ausflüge rund um NRW und damit natürlich auch für die Eifel. Wer hier also mal Urlaub machen möchte oder sowieso schon um die Ecke wohnt und fürs Wochenende einfach mal ein paar neue Ziele haben möchte: Biddeschön! Das ist euer Buch! Ich finde es echt total Bombe und das obwohl ich glaubte die Region inzwischen eigentlich ganz gut zu kennen.
Was müßt ihr tun um zu gewinnen?
-Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post.

-Wer bei facebook, seinem eigenen Blog oder Instagram den Link oder das Bild zur Verlosung teilt hat doppelte Gewinnchance. Gerne könnt ihr dafür das letzte Bild mitnehmen!
Schreibt das bitte als Vermerk in euren Kommentar.

- Mitmachen kann jeder mit und ohne Blog!

- Das Gewinnspiel gilt nur für Leser aus Deutschland. Teilnahme unter 18 nur mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ebenso wie eine Barauszahlung des Gewinnes ausgeschlossen.

- Der Gewinner wird hier auf dem Blog veröffentlicht!

Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 7.2.2017!

Viel Glück euch ihr Lieben!













* Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Lindner Ferienparks und Rheinland-Pfalz Tourismus. Vielenvielen Dank für die tollen Tips und die superschöne Unterbringung! Selbstverständlich bleibt meine Meinung über die vorgestellten Erlebnisse davon völlig unberührt.


P.S. vom 12.2.17:

Der Gewinner der NRW Buchverlosung ist..tadaaa....

Hallo, die Burg Eltz haben wir letztes Jahr besucht und waren auch sehr begeistert. Gerne würde ich das Buch gewinnen, damit ich meinen Schatz zu vielen Wochenendtrips überreden kann ;-)
Liebe Grüße Stefanie S. aus Baden-Württemberg

Liebe Stefanie S. bitte melde dich bei mir, so dass ich dir das Buch zuschicken kann!

Dienstag, 12. Juli 2016

Eine echt geniale Mutter-Sohn-Sause in Frankfurt!

Auch wenn ich ein großer Fan von vielen Menschen, großen Familien und Rudelaufläufen netter Leutchen bin,  liebliebliebe ich es ja mit meinen Kindern mal einzeln etwas zu unternehmen. Also nur mit einem einzigen Kind will ich sagen. Man kann sich ganz aufeinander konzentrieren, kann tolle Gespräche führen, die sonst einfach manchmal in der Masse untergehen ;-D, braucht so gut wie keine Kompromisse einzugehen und lernt auch das eigene Kind jedes Mal wieder ein Stückchen besser kennen. Und das Kind einen umgekehrt auch. Sehr spannend ist das besonders in der Pubertät, wenn sich die Charaktereigenschaften so besonders entwickeln und sich der Mensch verändert. Wie eigentlich ja auch das ganze Leben. Also eigentlich ist es damit IMMER SPANNEND.

Toller Weise entwickelt der allergrößte Sohn in letzter Zeit  Interesse an meinen Tätigkeiten, Fotografieren, Bloggen, Instagrammen und die Kunst überhaupt.......er findet das sehr spannend und ist mir ja auch seit geraumer Zeit schon fotografisch auch bei Blogshootings eine echte riesengroße Hilfe. Manchmal braucht man eben mehr als 2 Hände ;-). Und er ist ja schließlich auch selber Instagrammer.

Na und so ergab es sich dann also, dass ich mit dem allergrößten Sohn eine Sause in Frankfurt machte. Juchz! Wir haben uns beide so drüber gefreut!






Zuerst mal waren wir im Museum MMK2 unterwegs. Seit dem 24.3. gibts hier nämlich noch bis zum 4.9.2016 die Ausstellung "Das imaginäre Museum" mit Werken aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK zu sehen.

Die Idee der Ausstellung ist für den Normalo erstmal eine ziemlich Verrückte: Man schreibt fiktiv das Jahr 2052, die Museen sind vom Aussterben bedroht, die Kunst verschwindet aus der Gesellschaft. Die einzige Möglichkeit die Kunstwerke für die Nachwelt zu erhalten ist, sich ihrer durch Einprägung zu erinnern. Die Ausstellung lädt den Besucher ein über 80 Hauptwerke aus drei großen europäischen Sammlungen, vereint in dem Szenario eines transnationalen Museums auf Zeit zu bestaunen, die Werksbeschriftungen (die einzeln auf Abreißblöckchen neben den Werken hängen) mitzunehmen und um seine persönlichen Erinnerungen, Skizzen, Notizen, Zeichnungen zu ergänzen.


Im Hintergrund: Alighiero Boetti "Order and Disorder"
Daniel Spoerri "La Douche", ein dètrompe-loeil, nicht nur ein illusionistisches Bild sondern die ad absurdum Führung des naturalistischen Charakters des Landschaftsgemäldes durch Integration eines banalen Alltagsgegenstandes.
Andy Warhol "100 Campbell´s Soup Cans" und "Brillo Soap Pads Box" mit ihrer Idee der Unterwanderung gängiger Erwartungen an Kunstwerke 

Zuerst dachte ich....das ist jetzt zuviel für den Sohn. Er wird die Idee bescheuert finden. Im Grunde seines Herzens ist er ja neben dem Künstler auch ein echter Mathematiker, dem zuviel Fiktion ein Graus ist. Sagste also mal lieber nix und wir gucken nur, wie ihm die Kunst so gefällt.  Aber nein! Auch wenn es erst in kompletter Breite im Nachhinein gesackt ist, fand er die Ausstellung, die Idee dahinter und die Kunstwerke höllenspannend und faszinierend bekloppt und es hat ihn ungemein inspiriert. Denn......als wir wieder zuhause waren setzte er sich sofort hin und malte auf ein riesiges weißes Papier ganzganzganzganzviieeeeele kleine, schwarze Superminiminizahlen in immer der gleichen Reihenfolge. Stundenlang. Bis ich kam, begeistert draufschaute und oberflächlich verständnislos fragte, wasn das Cooles sei. "Du malst Minizahlen!? Dolle siehts aus! Einfach so?" Nein. Natürlich nicht. Er schrieb:

21 5 2 5 18 1 12 12

Na? Wer schnallts? Auflösung unten. Auf jeden Fall merkt man daran, dass der Sohn absolut angekommen ist in der Welt der Kunst. Herzlich Willkommen. Und mit den Werksinterpretationen für den Kunst-LK da grooven wir uns auch schon noch ein. Will ja alles gelernt sein. Ging mir nicht anders.


Im Hintergrund: Jeppe Hein "Moving Neon Cube" sukzessive aufleuchtende Neonkuben, die einen Eindruck von Dynamik erzeugen und die formalistische Strenge durchbrechen.
Absalon "Cell No1", eine Serie reduzierter, futuristisch anmutender Wohneinheiten, die für den öffentlichen Raum bestimmt waren, Cell No 1 war für Paris bestimmt.
Dan Graham "Present Continuous Past", ein an zwei Seiten verspiegelter Raum mit einer Closed Circuit Kamera und einem Monitor, der das aufgenommene Bild 8 Sekunden verzögert überträgt und damit eine irritierende Überlagerung von Zeit- und Raumebenen erzeugt.

Einen Abend verschlug es uns dann ins Breeze by Lebua, einem wirklich ausgezeichneten etwa seit einem Jahr in Frankfurt auffindbaren Restaurantableger der mir schon aus Asien, speziell aus Bangkok bekannten Hotelmarke Lebua.  Ich schwöre euch, auch wenn ihr noch nie in Bangkok gewesen seid, ihr kennt das Lebua auch.....ja!....es ist das Hotel in dem der Film Hangover gedreht wurde! Die Restaurantmarke gehört laut "US today" zu den Top 10 Spitzenrestaurants der Welt. Also wenns mal vornehmer und exquisiter werden soll. Hier seid ihr richtig! Es sollte für uns eine panasiatische Erlebnisreise mit dem neuen malayischen Sterne-Chefkoch Yip Mun Wai werden. Ein echtes Erlebnis gerade auch für den Sohn. Auch kulinarisch ;-D! Und hey! ER LIEBT ASIATISCH!






Der Sohn aß an diesem Abend zum ersten Mal in seinem noch so jugendlichen Leben einen Hummer.   Mit selbstgemachten Ramennudeln! Großartig! Und er mochte ihn! Ich werde zwar nie verstehen, warum er sich jetzt erst dazu erweichen ließ, aber gut. Ich hatte in seinem Alter schon die Weiten der Weltmeere um ungezähltes Krebsgetier erleichtert. I loveitloveitloveit. Machstenix. Dazu gabs lustige bunte Cocktails von einen vom Junior  sehr bewunderten Barkeeper und eine Band. Das Lustigste (und ich ärger mir bis heute einen Sack, dass ich nicht die Gunst der Stunde genutzt habe ;-D, ach aber egal ;-D): Germanies next Topmodel Kim Hnizdo und Elena Carrière waren auch an dem Abend da! Lach! Zum Piepen! Aber dem Sohn war ein Foto einfach zu peinlich ;-D. Versteh ich aber auch irgendwie.





Frankfurt by night ist eigentlich auch sehr schön. Ich mag die Gegensätze so. Und da die Tage so wunderbar sommerlich und die  Temperaturen so angenehm kuschelig waren liefen wir auch einfach noch viel durch Frankfurt. Shoppen, futtern, ein paar Freunde treffen.......so macht das Spaß!

Wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wo wir geschlafen haben......schaut mal hier: Wir wohnten im Premier Inn direkt an der Messe. Premier Inn ist die bestbewertetste britische Hotelkette und schon seit Jahren der Renner auf der Insel. Endlich sind sie auch nach Deutschland gekommen, den das Preis-Leistungsverhältnis ist gerade bei mehreren Personen und gerade auch für Familien absolut tippitoppi! Ein Preis, ein Zimmer, egal ob zu zweit oder zu dritt oder zu viert! Kinder zahlen nicht extra! Ich war schon vor ein paar Wochen zur Eröffnung dieses absolut neuen Hotels anwesend und sehr begeistert vom Konzept und der Arbeit der Innenarchitekten. Die Zimmer sind zwar klein, aber sehr gemütlich. Eine (für mich eh überflüssige) Minibar gibt es nicht, dafür aber volle technische Ausstattung mit FlatTV, Intranet und kostenlosem Wlan, Fön. Zu buchen - was ein absoluter Modelversuch hier für Deutschland ist, in England funktioniert das aber bestens - allerdings nur über die eigene Homepage.







Auch essen kann man im Premier Inn. Sie bieten gute englische Basisküche an....also Burger, Fish´n Chips und sowas. Ich fands sehr entspannt lecker. Der Sohn sowieso. Das Frühstücksbuffet wurde den deutschen Bedürfnissen etwas angepasst, das heißt im Gegensatz zu der englischen Variante wird hier extra jeden Morgen frisch hauseigenes Brot gebacken. Und das ist ist wirklich gut. Ich weiß wovon ich spreche!






Nur als kleinen Anhang einfach so mal eben: Kennt ihr das MoschMosch? Ist zwar ne Kette, aber wir alte Asienfoodliebhaber fanden das Curry, die Ramen und den Greentea da total lecker. Ich sags ja. Muss nicht immer Hummer sein ;-D. Und hey....die Wand könnte glatt ich gemacht haben...hahaha...ich fühlte mich wie zuhause (Für alle nicht Dauerleser: Madame werkelt gerne mit asiatischen Werbebeilagen....schaut mal in meine DIYs......die quellen über vor Projekten damit!)!





So und nun noch zur Aufklärung des Zahlenrätsels vom Sohn oben: Die Zahlen sind die Stellung der Buchstaben des Wortes UEBERALL im Alphabet. Inspiriert wurde er dazu durch die in der Ausstellung im MMK hängenden Bilder von Roman Opalka  z.B. "Opalka 1965/1 a`l´infini, detail 3307544-3324387".


Ich wünsch euch was!












Diese Reise wurde mir vom Breeze by Lebua, dem MMK und Premier Inn ermöglicht.  Ein großes Dankeschön dafür!  Meine Meinung über die vorgestellten Erlebnisse bleibt selbstverständlich von der Kooperation völlig unangetastet. Selbstverständlich, ne?