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Montag, 21. Januar 2013

Gebackene Hühnerbrust mit grünen Oliven aus dem Ofen

Es ist soweit. Ich habe es nun auch endlich kapiert und vor allem realisiert, daß, wie schon auf vielen Blogs ausgiebigst thematisiert und tränenreich beheult, die große Dunkelheit, die Zeit der grauen Finsternis ausgebrochen ist. Buhuhuhu, Grusel! Nicht, dass ihr denkt, ich wäre jetzt auch gerade und grundsätzlich in der großen Winterkrise  angekommen (Hey! Wird doch schon wieder heller........und man kann sogar schon Früüüüühlingspflanzen kaufen?!?!) und ich stünde auf so ner Klippe in Cornwall wie in besten Rosamunde P. Filmen und würde mit dem Gedanken spielen, mich verzweifelt in die tosende Brandung unter mir stürzen......NEINNEINENEIN!!! Ganz anders....viel langweiliger! Ich habe ein fürchterlich oberflächliches Problem, denn ich habe gerade ganz platt festgestellt, dass ALLE meine Fotos heute ziemlich sch............ bescheiden, äh schlecht...... ausgefallen sind. Urps. Auch ich bin also heute bei den fiesen, farblich im Auge brennenden, grottenschlechten Fotos angekommen und finde, zumindest was den heutigen Post angeht, no way out. Jetzt könnt ichs ja einfach heute mal lassen mit dem Post......oder könnte zur Abwechslung mal ne Abhandlung über kleine Tiere, lustige Gartenblumen oder verrückte Frisuren........also nur so zum Beispiel halt ;-S?!.........schreiben. Aber NEIN! Das Ding hier muss heute raus. Denn ich weiß nicht, ob ihrs schon wusstet, ich bin ja selber mein bester Kunde! Ja! Und wie! Ich kann mir doch einfach kein einziges Rezept merken! Zumindest nicht länger als einen halben Tag ;-). Ohne dieses virtuelle Ding hier, gäbs bei uns einfach häufiger mal Knäckebrot mit Gurke! Mit einem Glas Wasser! Der Blog ist mein unverlierbarer überdimensionaler Rezepteblock, praktisch einsetzbar auch für meine Jungs, die zumindest vereinzelt wirklich langsam anfangen, ihre Lieblingsrezepte mal alleine nachzukochen/backen ( was euch dann wiederum auch erklärt, wieso ich manch einfachen Schritt gelegentlich ausführlich erkläre). Oder für Herrn Ü und mich als große Speisekarte des privaten Restaurants         "Chez Überall" a casa nostra.

Also.......wo war ich?......es war Abend! Und ich fand zufällig nach langem Suchen in irgendeinem Bücherregal zwischen den Geschichtsbüchern von Herrn Ü ??? den Schnippel mit DIESEM hervorragenden und von Herrn Ü und mir sehr geliebtem Rezept wieder. Tja. Und dann hab ichs einfach mal so gekocht. Ohne Tageslichtlampe (hab ich gar nicht). Ohne Fotostudio (wohn ich nicht drin). Ohne Stativ (find ich lästig, benutz ich eh nie). Ohne die Kamera entsprechend umzustellen (hab ich immer noch keine Ahnung von)....einfach ohne alles. Also holla aber auch. Und so was kommt dann dabei raus.

Aber halt! Mir fällt da nochwas ein! 


Denn....alles Schlechte hat ja auch was Gutes. Auch so ein....ähh buntes ;-DDD...... Foto! Also vielleicht zumindest!? Für alle, die wie ich zum "Schönsaufen" von allerlei grenzwertigen großen wie kleinen Lebenskathastrophen neigen, hab ich hier DIE Erklärung für meine farblich ....ähhhh....sagen wir mal......extrovertierten??.....schrillen???...... Bilder.

Bei all der Dunkelheit und Tristesse des winterlichen Daseins wirkt ein so charmant in orangerotgelbe Sommerfarben abdriftendes Foto doch eigentlich schon fast wieder wie der geplante Bestandteil einer Farbtherapie! Also für alle die es über die Winterzeit gerissen hat, was die Stimmung angeht, gibt´s jetzt gratis und frei Haus allerbeste Sommerlaune in einfachem Foto! Einfach eine halbe Stunde auf die Bilder starren! Am besten 3 mal täglich, in besonders extremen Fällen auch gerne bis zu 5 mal ( Hey! Ich bin euer Arzt!). Wie phantastisch und zugleich auch kompetent listig von Frau DrDr Ü euch so subtil Karibikfeeling ins Gehirn zu implantieren!!! Das hättet ihr doch jetzt gar nicht vermutet, oder? Ist selbstverständlich eine total geplante Aktion ;-), Service vom Hause für meine wahnsinns Leser! Kommenserein und geniessen se heut den totalen Stimmungsreload bei Frau Ü und stimmen Sie sich ein auf den nächsten Sommerurlaub!  Ist ja mal wieder der Oberwahnsinn hier aufm Blog..........Ha!




Es gibt heute mal wieder ein Ofengericht!  Und wie man sieht hatte ich perfekte Assistenz durch
 Herrn Ü, worlds fastest Gemüseschnetzler ;-D!

Was braucht ihr ( wir waren 6) ?

2 doppelte Hahnchenbrustfilets
4-5 Paprika in Streifen
1 große Zwiebel kleingehackt
2 Knoblauchzehen halbiert
200 gr Kirschtomaten halbiert
200 gr grüne Oliven mit Mandeln
150 ml Weißwein
150 gr creme double
gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer




Zuerst die Hühnerbrüste in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten anbraten, salzen, pfeffern und in eine feuerfeste Form legen. Nun die kleingeschnittene Zwiebel und die Knoblauchhälften in der gleichen Pfanne glasig dünsten, die Paprika dazu geben und alles noch einmal 3-4 Minuten weiter braten.




Nun den Wein angießen, alles einmal kurz aufkochen lassen, die Tomatenhälften und die Oliven dazu geben, kurz durchschwenken und zu den Hühnerbrüsten in die feuerfeste Form geben.




Das Hähnchen nun bei 180 Grad zunächst ca. 50 Minuten im Ofen garen. Dann die Form kurz aus dem Ofen holen, die creme double einrühren und alles nochmal für 10 - 15 Minuten in den Ofen geben.
In dieser Zeit eine Pasta der Wahl al dente kochen.




Zum Servieren das Huhn mit Petersilie bestreuen!




Und??? Wirkt´s schon ( so von wegen Farbe und so!)??? 3mal tägl halbe Stunde war das, ja??? Und danach bitte nicht ausrasten und im Bikini rausrennen.....ist klar, oder??!!

Sonntag, 26. August 2012

Gebratene Ochsenherztomaten mit Burata und Salbei

Ich muss ja nochwas erzählen......von wegen Kochzeitschrift vor ein paar Tagen.
Ich kaufe nie diese Kochblättchen an der Supermarktkasse. Ist einfach nicht meins. Ich bin kein Aussupermarktzeitschriftenkocher.  Die Tage ereignete sich aber mal wieder der Klassiker: Endloslange Schlange an der Kasse, man steht ja IMMER an der an ders am Längsten dauert!, moi mittendrin und dann........Kasse implodiert, Kassiererin umgefallen, militantagressiver Umtausch-Kunde oder liebschrullige Omi mit 1 ct Münzen bezahlend, was weiß ich, auf jeden Fall gings nicht weiter. Zur Überbrückung dieser extrem bekannten Extremsituation blätterte ich lässig ein wenig in der zunächst wenig Lust machenden " Lust auf Genuss". In der gings nur um Gemüse! Was für eine Seltenheit! Nicht dass ich Vegetarier wäre, ich finde aber gute fleischlose Gerichte findet man eher schwerer. Tja und so wurden wir beide Freunde. Die Zeitung und ich. Und dass obwohl ich "Lust auf Genuss" einen total doofen Titel finde.

Die Tage wurde dann das tolle Sommerwetter für ein Sponatangrillen mit ein paar uralten, furchtbar guten Freunden ausgenutzt. Und es gab dieses etwas abgewandelte very easy Gericht aus der  unfreiwillig gekauften Supermarktzeitschrift!



Zuerst röstet man etwa 3 klein geschnittene Knoblauchzehen in etwa 8 Eßlöffeln Olivenöl an. Das Knoblauchöl in eine Schale geben, etwa 200 gr schwarze Oliven und 2 kleingeschnittene Salbeiblätter dazu geben........




........und die Burrata in Stücke zerteilt darunter mischen. Wer keine Burrata bekommt, kann es ruhig auch mit normalem Mozzarella zubereiten! Es ist dann nicht ganz so cremig. Alles etwa 1 Stunde ziehen lassen.




Nun nehmt ihr ein paar geschmacklich gute Tomaten, hier Ochsenherztomaten.....




.......und bratet sie einmal  schnell und heiß in etwas Olivenöl an.




Die Tomaten dann auf eine Platte geben, die Burrata-Olivenölmischung dazu geben,salzen, pfeffern,  noch ein paar Salbeistreifen darüber geben und noch sonstwie hübsch aufrüschen fertig!




Ein Sommersonnesonnenscheinessen!



Donnerstag, 26. April 2012

Stockbrot on the grill 2.0

Na, wer kennts nicht? Stockbrot. Keiner, was??? ;-))) Heute mal eine Idee für Stockbrot, mangels Begeisterungsanfällen der holden Jugend allerdings NICHT auf der Zelt- und Übernachtungsparty des Großen umgesetzt, sondern nur angedacht. Schaaade, also ich fand die Idee gut, bähhh ;-P. Und damit sie nicht in Vergessenheit gerät, gepostet für mich selbst......vielleicht mags einer von euch mal ausprobieren?







Als erstes brauchen wir einen 1a Stockbrotteig. Ich nehme folgendes Rezept:

500 gr Mehl, am besten 550iger, das geht besser auf als das 405er
20 gr Salz
50 gr Olivenöl
1 Päckchen Hefe






Mehl, Salz und Öl in eine Schüssel geben. Dann 320 ml lauwarmes Wasser mit der Hefe verrühren, zur Mehlmischung geben und einen Teig daraus kneten. Den Teig mindestens 2 Stunden gehen lassen!






Jetzt kommt meine kleine minimalaufregende Idee zum Zug: Knetet doch mal getrocknete Tomaten, Oliven, Schafkäse, geröstete Zwiebeln und/oder Pinienkerne in den Teig und grillt ihn dann überdem Feuer! Hervorragend stell ich mir das vor!






UND:
Um meinem Blog mal eine gehörige Portion Realitytouch zu verpassen und auch alle potentiell Sensationslüsternen mitzunehmen, möchte ich an dieser Stelle mal ganz bescheiden zeigen, mit welch unglaublichem Körpereinsatz ich einen Stockbrotstock beschnitzt habe:






Wenn es einem beim Zuschneiden des absolut superoptimalen Stockbrotstockes einfach nicht schnell genug geht und einem Astlöcher in die Quere kommen, die sich einem normalen Taschenmesser widersetzten, man also auf das extra scharfes Künstlerschnitzmesser von Nina zurückgreift und entgegen jeglichem Verstand und wider besseren Wissens IN KÖRPERRICHTUNG schnitzt, kann auch schon mal ein Daumen im Weg sein.

Ja so bin ich. Da wird kein Opfer gescheut um den optimalen Stock und damit auch Post zu produzieren......rein praktisch konnte ich danach allerdings kein vernünftiges Foto mehr machen. Mist. Ins Knie geschossen!
 
Ach , aber die Jungs haben durch meine heroische Aufopferung (näääää....Dooofheit!) irgendwie was gelernt und da der Daumen ja nicht ab war (sondern nur ein wenig ....... aufklappbar ;-S......musste noch nicht mal genäht werden, nur geklebt!), hat auch keiner emotional gelitten.

Bei uns ist danach §1 Stockbrotgesetz in Kraft getreten: Macht doch nix wenn der Stock nicht die optimale Form hat, Hauptsache das Brot hält und alle Finger bleiben dran!