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Donnerstag, 11. Mai 2017

Jiiiieep.......wir haben einen 18jährigen Sohn im Haus! Wie ging das denn? Geburt...zoooom....und schon 18. Ich werd verrückt!

Moment mal! Da hab ich doch vor lauter Lebenshektik glatt vergessen die Geburtstagssause......na eher den Geburtstagskuchen des besten 18jährigen Sohnes in da wörld und speziell in dis house zu schreiben. Ist schon glatt ein wenig her, aber wie das Leben so spielt......ich hatte mir den Post immer auf die Rolle (Die To-Do-Rolle!Selbstverständlich nicht etwas anderes, denn ich habe da ein völlig durchtrainiertes 6pack! ;-D) gelegt zum Schreiben und bin durch so bescheuerte Dinge wie SCHLÜSSELBEINBRUCH beim Ärmsten alles Armen, also mittlerer Ü, inclusive sämtlicher daraus resultierender Konsequenzen wie tagelangem Stehen in den verrücktesten  Krankenhausnotaufnahmenwarteschlangen, Arzt- und Rehabesuche aller Art, Fahrten von A nach B nach G, nach Y nach Z, lustigen Gesprächen mit Lehrern, wie wir das denn nun machen mit der Schule, wo er doch Nix schreiben kann (keine Hausaufgaben, kein Mitschreiben in der Schule, keine Tests, keine Arbeiten....ui!) davon ungebührlich abgehalten worden. Es geht ihm aber inzwischen schon wieder ganz gut......deshalb......aus Gründen...... der Post erst jetzt. Über den weltbesten, schokoladigsten und Giottonussigsten Geburtstagskuchen, den wir seit langem hatten. Und nochwas? Ihr glaubt mir nicht, aber der war echt nicht schwierig. Ich schwööööre! Mit ganz langem Ö!




Aber zuerst nochmal zum erschreckend schnell herangewachsenen und mich schon seit langem extrem überragenden 18 jährigen Nichtmehrbaby. Ist natürlich völliger Quatsch was ich da in der Überschrift geschrieben hab. Geburt...zoom und so.....ich hätte auch mit letzter Kraft gekreischt, wenn mir das jemand nach der 48594 durchgemachten Nacht mit Baby und Augenringen so groß wie das Steinhuder Meer sowas erzählt hätte. Da kommt einem das Dasbabyistausdemgröbstenraus  Lichtjahre entfernt vor. Normales Leben wo bist du. So ist das eben. Wobei.....das ist ja dann normal. Irgendwann ist es so, dass  sich immer mehr eins ans andere reiht, die Übergänge irgendwie nahtlos sind und man die Zeit vergißt. Ständiges Windelwechseln reiht sich an die Schnullerentwöhnung, den ersten Schwimmkurs, vorzeitiges Lesenlernen in der Kita, Einschulung, Sportvereinfahrten bis zur völligen Tankentleerung, Pubertät, Tanzkurs, Pickelfrust, erste Rasur, Leistungskurswahl, Abitur und Studienauswahl. Wo war die Zeit nochmal? Und hab ich etwa in der Zeit Falten und Augenringe bekommen???

Kinderkrankheiten wie z.B. Windpocken mit 7 im Urlaub, wegen derer man fast notausgeflogen worden wäre und dreierlei völlig lästige und überflüssige Lebensereignisse  nimmt man auch noch mit, und schwuuuups.........wähnt man die Babyzeit vorgestern und glaubt sich selbst allen Ernstes, das Kind wäre PLÖTZLICH 18 geworden. So trallala nebenher mal. Ist er natürlisch nischt. Wie denn auch.

Alles lustiger Blödsinn. Ganz normaler Elternwahn aber. Wenn dann noch Baby Nr.2 und 3 kommen verliert man völlig den zeitlichen Über- und Durchblick.

Und ich kann mich wirklich noch so gut erinnern!!! Waaahhhhhh!!! War der süß klein und putzig♥. Na und jetzt ist schon ein echter Mann. Ein wenig schnüff ist das schon.

Um nicht zu sagen grauenhaft....schrecklich...katastrophal! Heul!!! Beebiiiii, wo bist du hin???

Ach aber Ruhe hier........man reiche mir einfach ein GROOOSSES!!! STÜCK!!!! TORTE!!!! Schokolade hilft ;-D.

Ein bißchen ;-D.




Also dann jetzt zum Kuchi......äh Törtchen......Schokotörtchen.

Zubereitung:

1. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen.

2. Butter und Zucker cremig verrühren und dann die Eigelb unterziehen. Anschließend Nüsse, Mehl Backpulver und Buttermilch dazu geben und alles gut zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die gehackte Schokolade einstreuen und das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterziehen.





3. Den Teig in zwei Portionen teilen und jeweils eine Portion in der 18er Form bei 180 Grad 30-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

4. Während die Teigböden backen die Schokocreme zubereiten. Dafür das Nougat und die  Schokolade fein hacken und mit 200 ml Sahne im Topf schmelzen, aber nicht kochen lassen. Die Mischung gut abkühlen lassen.

5. Dann die restlichen 200 ml Sahne steif schlagen. langsam den Frischkäse in kleinen Portionen dazu geben und weiter rühren. Nun die abgekühlte Nougat-Schoko-Sahnedazu geben und die Masse  5 Minuten luftig aufschlagen.

4. Die beiden Teigböden nach der Backzeit auskühlen lassen und jeweils waagerecht halbieren, sodass man nun 4 Böden hat.

5. Die Böden dann jeweils mit Schokocreme, gehackten Haselnüssen und etwas gehackter Schokolade auf der Tortenplatte übereinanderstapeln , wie es auf den Fotos zu sehen ist. Mit der restlichen Creme die Torte von außen mit einem Palettmesser gerade einstreichen.





6. Die Torte dann nach Wunsch mit Giotto, Haselnüssen, Schuko und Zebraröllchen dekorieren und nochmal kalt stellen.

7. Für die 18 habe ich nochmals Schokolade geschmolzen, in eine Spritzpistole gefüllt und eine grobe 18 damit auf 2 Schaschlikspieße gespritzt. Ist nicht so supergenial von der Form gelungen.......ich denke es wäre besser gewesen die Schokolade eher in einem cremigen Zustand zu verarbeiten......aber der Grad ist schmal....schwups ist sie zu flüssig. Nehmt als Tip und versuchts einfach mal. Abkühlen lassen hilft durchaus auch, wenn man nicht so ne eilige Natur ist wie moi. Haha.










So und jetzt beißt mit mir in ein riesengroßes Stück Schokotorte, wenn ihr auch ein großgewordenes 18jähriges Nichtmehrbaby habt ;-D!

Und jetzt sagt schon....isser nicht schnuckelig? Und soviele Haaaare! ;-D

Bebi ♥!

Ich wünsch euch was!













Zutaten:

(für einen Kuchen aus der 18cm Form!)

Für die Tortenböden:

200 gr Butter
20 gr Kakao ungesüßt
100 gr Buttermilch
5 Eier getrennt
200 gr gemahlene Haselnüsse
200 gr dunkle Schokolade
150 gr Mehl
10 gr Backpulver

Für die Schokocreme:

200 gr Frischkäse
400 ml Sahne
400 gr Nougat
100 gr Zartbitterschokolade
100 gr gehackte Haselnüsse

Für die Deko:

(nach Bedarf)

1-2 Pkg Giotto
Haselnüsse ganz
Zebraröllchen
Holzspieße
50 gr Zartbitterschokolade

Dienstag, 27. Oktober 2015

Halloweenesische, schnuckeligste Spidercookies......no Grusel garanteed ;-D!

Na da ist ja bald mal wieder Halloween. Der Tag im Jahr, den man entweder voll endcool findet, sich in die blutigsten Kostüme schmeißt und mit dem Kopf unterm Arm herumrennt oder - ganz Traditionalist - genervt die Gardinen zuzieht und bloß nicht die Tür aufmacht, wenns klingelt (O-Ton: "Kinder nächste Woche ist St. Martin! Dann könnt ihr wiederkommen."). Die Ismiregalfront als Wurst in der Mitte gibts kaum, ist zumindest meine Erfahrung.

Ich bin ja eher ein Freund des ganzen, denn ich liebe bescheuerte Kostüme, schräge Deko und überdenkenswert grenzwertige Lebensmittelexperimente. Ich finds lustig, weils Stimmung in die Bude bringt, auch wenn Halloween sich hier in Deutschland einfach irgendwie immer ein wenig fehl am Platze anfühlt. Aber ehrlich gesagt ist mir das meistens wurschtl. Und irgendwie fühle ich mich seit unserem Amerikaufenthalt und dem Besuch eines Teils unserer Familie in Washington sowieso dem Ganzen etwas näher.......die Töchter waren dort schon im SOMMER mit der Herstellung ihrer Halloweenkostüme beschäftigt! IM SOMMER! Also!

Dieses Jahr bin ich so schwer mit allem möglichen Kram beschäftigt, das ich noch gar nicht wirklich dazu gekommen bin, mir irgendetwas richtiges für Halloween auszudenken. Außer ein paar Babyboos und meinen neuen schwer lässigen alten Apothekerflaschen vom Trödel ist hier keine große Deko angesagt. Ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig, denn wir werden dieses Jahr ausnahmsweise einmal nicht über Halloween zuhause sein. Wir fahren nämlich übers Wochenende in die Eifel und lassen uns u.a. des nachts beim Grusel-Ziplining bespaßen. Ich bin ja mal gespannt wie groß der Abgrund unter mir ist, über den die mich scheuchen wollen......und noch gespannter bin ich, wie klein groß mein Mut angesichts des Abgrunds sein wird. Aber......halb so wild ;-S........ist ja dunkel in der Nacht ;-S. Ach und sagte ich schon mal, dass ich kurzsichtig bin? Nachts ist das ziemlich schlimm.....da sehe ich wirklich schlecht und brauch ne Brille......ich glaub die vergess ich dann mal zuhause! Wie körperliche Gebrechen und Alterserscheinungen einem im Einzelfall auch mal das Leben leichter machen können, was?! "I frrreu mi!"....oder wie sagt der Bayer? Ich werde auf jeden Fall genauer davon berichten.....äh hoffe ich zumindest (diese dünnen Seilchen da beim Ziplining...ouuuuuHHUUU!).

Eine Halloweengeschichte hab ich aber doch noch für euch! Ich hab die Idee schon vor Jahren über Pinterest HIER gefunden und ich hab mich selber halb kaputt gefreut, weil ich sie so niedlich gruselig schön fand. Warum ich die Kekse nicht schon längst mal ausprobiert habe, wenn ich sie doch schon so lange auf dem Schirm habe? HOHA! Das kann ich euch sagen! Es ist mal wieder ein amerikanisches Rezept! Und meine Erfahrungen mit amerikanischen Rezepten sind nicht die Besten. Irgendwas klappt da immer irgendwas nicht. Warum das so ist weiß der Geier, seit ich selber aber mal in den Staaten war, habe ich zumindest eine Ahnung (ich sage nur "Selfrising flour"......so bescheuerte Sachen gibts hier bei uns überhaupt nicht!). Tatsache ist aber: ES FLUPPT! Mein erstes voll durchamerikanisiertes Rezept, was wirklich von vorne bis hinten geklappt hat! Sozusagen eine Sensation für mich!





Ich habe euch zwei Variationen für die Kekse ausgetestet. Einmal mit Erdnuss- und einmal mit Haselnusskeks. Der Grund dafür ist, dass ich vor dem meterlangen Schokoriegelregal stehend feststellen musste, dass nicht alle spaßig aussehenden Schokoklicker zu Erdnuss - der Ursprungsvariante - passen. Erdnuss geht für mich gut mit allem was mit Karamell gefüllt ist, Schoko  na und eben mit Erdnuss selbst. Giotto passt dagegen besser zu den Haselnusskeksen. Besonders die dunklen Giotto sehen dann wirklich wie eine leicht behaarte Spinne aus ;-D......obwohl......irgendwie haben die Spinnen auch was von ner Krake, oder? Also wer ne Unterwasser-, Fisch- oder Seeparty oder irgendsowas zu schmeißen hat......das wäre da jetzt auch einsetzbar. Nicht ;-D?


Zubereitung:

1. Zuerst backen wir die Kekse. Dazu stellt ihr zunächst den Teig her und gebt entweder alle Zutaten für den Erdnussteig oder den Haselnussteig (s.u. Einkaufsliste!) in die Küchenmaschine und laßt sie einen fluffig weichen Teig kneten. Schaut mal aufs Bild! Der ist in beiden Fällen wirklich fluffig und ihr denkt euch vielleicht, wie soll ich denn aus der Matsche bitteschön Bällchen formen?!?! Geht aber! Und zwar so:

2. Ihr gebt eine gut volle Hand Mehl einfach in die Schüssel oben auf den fertig gekneteten Teig drauf und mischt ihn NICHT unter. Hände gut bemehlen und dann kleine Portionen aus der Teigmasse abtrennen und zu Bällchen formen. Die Bällchen mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.





3. Den Backofen jetzt auf 180 Grad aufheizen, die Bällchen hineingeben und diese etwa 8 Minuten backen.

4. Nach den 8 Minuten das Blech kurz aus dem Ofen ziehen und mit einem runden Gegenstand eine Vertiefung in die Mitte der Bällchen drücken. Ich habe diese seltsame Spritze genommen.....die war noch nie für was gut! Endlich mal! Die Kekse dann zurück in den Ofen geben und nochmal 5 -8 Minuten weiter backen, bis sie anfangen leicht braun zu werden.







5. Jetzt die Süßigkeiten startklar machen, alles auspacken und aus dem Fondant die Augen formen.

6. Die Schokolade schmelzen und in einen Plastikküchenbeutel geben. Achtet darauf, dass die Schokolade schon etwas abgekühlt, d.h. schon wieder etwas zähflüssiger ist. Die Beinchen lassen sich dann ordentlicher aufspritzen.

7. Jetzt die Spitze des Plastikbeutels abschneiden - je kleiner die Öffnung desto besser!- und die acht Spinnenbeinen auf den Keks spritzen. In die Vertiefung in der Mitte auch noch etwas Schokolade spritzen.






8. Jetzt noch die Schokoklicker der persönlichen Wahl in die Mitte auf den Kuvertüreklecks setzen und die Augen mit ein wenig Schokolade ankleben. Ich habe dafür eine Pinzette genommen. Das ging damit viiieeel einfacher!





Die Kekse zu backen ist fast wie ein kleiner Besuch in der Muppetsshow ;-D. Guckt doch bitte mal die Gesichter an......hahahahaaa! Spricht eindeutig dafür, keine fertig gekauften Augen zu nehmen, sondern selber welche aus Fondant zu machen! Sieht einfach um Längen bekloppter aus, nicht wahr ;-D???

Wer unbedingt noch ein paar mehr Halloweenideen braucht, vergißt nicht, sich vielleicht auch meine Ideen aus den Vorjahren einmal anzuschauen. Dazu gehts hier entlang zur Übersicht!

So und jetzt Booohhhooooo.............
and always think of the quiet neighbour with the big freezer ;-D!











Einkaufsliste:

Erdnussspider (24 Stück):

125 gr Mehl
120 gr Butter
180 gr stückige Erdnussbutter
60 gr brauner Zucker
1 Msp gemahlene Vanille
1 Ei
3/4 Tl Backpulver
1 größere Prise Salz

Für die Deko:

Rolos, Werthers Echte Karamel soft, Schokoerdnüsse, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Karamell und/oder Erdnüssen
100 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß


Haselnussspider (30 Stück):

300 gr Butter
140 gr Zucker
100 gr gemahlene Haselnüsse
250 gr Mehl
1 Ei
1 Msp gemahlene Vanille
3/4 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Für die Deko:

Giotto in hell und/oder dunkel, jeglicher kleiner runder Schokokram mit Haselnüssen
150 gr dunkle Kuvertüre
Fondant schwarz und weiß

Dienstag, 17. Februar 2015

Rock the house, yeah ;-)! Planetencake samt Rakete für die Spaceparty und ein kleines aber feines Kinderpartyspiel

Endlich bekommt ihr heute ein paar Infos über unsere Spaceparty, die vor ein paar Tagen unser Haus rockte. Ich werde euch erstmal zeigen, was denn so bei uns zuhause ablief. Es gab zusätzlich noch ein außerhäusiges Programm in der Sternenwarte, da der junge, geburtagende Herr nach einem Besuch mit seiner Klasse dort derart globalgalktisch angefixt war, dass er sich schon seit Monaten nichts anderes sehnlicher wünschte, als einen erneuten Besuch dort. Dazu aber in einem gesonderten Post.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit meinen Monstertorten langsam etwas übertreibe......hier dann nochmal so ein Ungetüm an Torte. Nachdem ich ja in der Woche davor Andreas Torte zurechtgeschraubt hatte, hatte ich quasi so nen run........bei der Torte hier sollte ich daher völlig zu unrecht absolut entspannt mit der Illusion von "hab ich schon mal geschafft, klappt jetzt auch wieder" ans Werk gehen. Zu meiner Schande muss ich aber jetzt gestehen, dass ich Fondantverarbeitung einfach nicht draufhabe. Wahrscheinlich merkt das/der/die Fondant aber auch einfach, dass ich es nicht mag. Schmeckt ja einfach nur nach nix das Zeugs.....einfach nur zuckrig. Der Vorteil von Fondant gegenüber Marzipan ist aber der, dass es sich zum Einfärben wesentlich besser eignet und die Herstellung von essbaren Dekoelementen auch deutlicher besser klappt. Trotzdem......Fondant und ich.....wir haben uns einfach irgendwie nicht lieb. Ehrlich wie ich bin, bekommt ihr meinen Fondantfaltenhund  aber trotzdem zu sehen, schon allein deshalb, weil die Idee einfach gut ist. Na und wenn ihr voll die Fondantprofies seid, könnt ihrs ja einfach perfekt umsetzen und mir mal ein Foto davon schicken ;-). Damit ich dann auf dem Weg vielleicht wenigstens erfahre, wie schön der Kuchen hätte werden können, wenn ich schon jahrelang mit Fondant geübt hätte. 

Für die Party war die nicht perfekt faltenfreie Konstruktion meines Kuchens zum Glück total egal. Die Kinder waren dankbare Bewunderer und fantastischer Weise noch dankbarere Esser! Die Torte ging zu mehr als der Hälfte weg! Wahnsinn! Sowas hatte ich selten mit Kuchen auf Kinderparties, wo zugegebener Maßen andere Dinge auch wirklich wichtiger sind ;-)! 




Raketenbau:

Aber lasst mich starten mit meiner Rakete. Ein paar Tage vor der Party kam mir plötzlich in den Sinn, dass ich ganz gerne eine Rakete auf dem Tisch hätte. Am liebsten die aus den Tim und Struppi Filmen, die fand ich immer schon super. Ein bisschen googeln ergab dann aber schnell, dass mir so ein Ding in ausreichender Größe für ein bisschen unwichtige Deko aufm Tisch einfach zu teuer ist.  Also blieb nur Selbermachen übrig, wobei ich bis ganz zum Schluss eigentlich der Ansicht war, dass ich das nicht zufriedenstellend umsetzen kann. Deshalb gibts auch keine Fotos von der Herstellung, nur dieses olle Handyfoto, dass ich einfach mal für den Überblick schoß.

Eigentlich kam ich mir die ganze Zeit vor wie Mac Gyver, der Mann der auch mit einem Zahnstocher, einem Wattebausch und dem Strumpfband seiner Oma noch einen Düsenjet reparieren kann.  Meine Rakete besteht aus einer kleinen Getränkeplastikflasche, einer leeren Zewarolle, 3 Styroporbällen, 3 Plasitkflaschenverschlüssen, Zahnstochern, ein bisschen Pappe für die Spitze und Flügel und viel Paketband. Die seltsam aussehende Konstruktion hab ich dann mit Zeitungsstücken und meinem Lieblingskleber in der guten alten Pappmacheetechnik beklebt, weiß grundiert und mit Acrylfarbe angemalt.




Das Finish, also die Nahtstellen der "Metalplatten" und die kleinen "Nägel",  ist mit einem dünnen, schwarzen Edding gemacht. Dann noch ein paar Heftzwecken rein und schon sah die Rakete dann doch irgendwie ganz gut aus. Auf jeden Fall Kinderparty tauglich und ich muss sagen uns verbindet jetzt inzwischen doch soviel, dass die Rakete nach der Party glatt ein neues Zuhause auf Kleinis Schreibtisch gefunden hat.




Planetencake:

Aber weiter zu meinem Problembär.

Und hier erstmal zum Unwichtigen: Die Planeten mit den Ringen habe ich nach dem gleichen Prinzip gemacht wie HIER und sie dann auf schwarz angemalte Schaschlikspieße bzw. einen kleinen Holzstock aufgespießt. Die großen Planeten sind Styroporbälle, die ich mit einer Steinfarbe, die völlig vertrocknet und eigentlich bereit für die Tonne war,  grob "angematscht" habe.....manchmal kommt einem der Zufall toll zur Hilfe!.......der Effekt ist super oder ;-)?





Die Zubereitung der Torte, die eine einfache aber sehr saftige Schokobiskuittorte mit einer Schokosahnecremfüllung ist, ist eigentlich bis auf den Fondant ziemlich einfach und fast wie HIER schon beschrieben. Ich wiederhol das einfach mal mit den kleinen Abwandlungen!

1. Zuerst braucht ihr wieder zwei unterschiedlich große Kuchenformen. Meine waren 18 und 15 cm (wobei ich die 15 cm Kuchen doch noch ein wenig kleiner geschnitten habe, 13, 14 cm sind also eigentlich besser). Beide Formen kleidet ihr auf dem Boden mit Backpapier aus.

2. Dann backt ihr jeweils zwei Biskuitböden, zwei kleine und zwei große. Dafür müsst ihr zweimal Teig anrühren! Ich beschreibe den Vorgang jetzt nur einmal und ihr wiederholt das dann nochmal, ja?

Zuerst 4 Eier trennen und die Eiweiße zusammen mit einer Prise Salz und 3 Eßl Wasser ganz steif aufschlagen. Dann die Eigelbe, den Puderzucker, eine Msp Vanille, 1 Tl Backpulver, das Kakaopulver und das Mehl dazu geben und zu einem gleichmäßigen, luftigen Teig aufschlagen.

Die Teigportion zu 273tel in die große, zu 173tel in die kleine Form geben und bei 180 Grad etwa 20 -25 Minuten backen......den kleinen eher etwas kürzer, den großen etwas länger. Messerprobe machen!

3. Wenn alles richtig ist, habt ihr nach der WIederholung 4 Böden vor euch liegen, zwei große, zwei kleine. Abgekühlt selbstverständlich. Jeder Boden wird jetzt einmal in der Mitte längs durchgeschnitten, sodass ihr danach 8 Böden vor euch habt......4 große, 4 kleine....klar, ja?

4. Nun stellt ihr die Creme her. Dafür 850 ml Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif und 100 gr Puderzucker fest aufschlagen. Dann 2 Eßl Kakaopulver einrühren und zum Schluss 100 gr gemahlene Haselnüsse und 100 gr sehr fein gehackte dunkte Schokolade unterheben.

5. Die Tortenböden nun abwechselnd mit der Creme schichten und dann die komplette Torte (oder besser den "Großen" und den "kleinen" Kuchen getrennt) mit dem Rest Creme von außen einstreichen und in Form bringen. 

6. So und dann kommt der Schritt mit dem Fondantüberzug. Ich habe das nach einem Fehlversuch in zwei Schritten gemacht und die großen und kleinen Böden wie zwei einzelne Kuchen getrennt mit Fondant überzogen und dann wieder übereinander gesetzt. Ein Youtubetutorial dazu gibts HIER.......die können das eindeutig besser als ich! Wobei ich meinen Fehler inzwischen glaub ich herausgefunden haben: Ich hab meinen Fondant zu dünn ausgerollt! Das wars!







Meteroitenspiel:

Nach dem Tortenschmaus konnte sich zwar keine Kind mehr bewegen...;-D....hahaha...kleiner Witz natürlich!.......wir haben aber trotzdem noch ein Spiel gemacht, bevor ich die Kinder auf eigenen Wunsch zum draußen Verstecken und Fangen spielen raus gelassen habe.

Dafür hatte ich am Tag vorher einen Meteoriten hergestellt. Zuerst einen Ballon aufpusten, damit man schon mal eine gewisse Grundgröße hat. Witzig ist, wenn man noch ein Glöckchen in den Ballon hineingibt.......Kinder sind ja manchmal wie kleine Hunde.......wenns bimmelt, machts direkt noch mehr Spaß ;-)! Um den Ballon dann in mühevoller Kleinarbeit unendlich viele Schichten Frischhaltefolie wickeln. In die Folie wiederum kleine Süßigkeiten oder Partygeschenke mit einrollen. Ich habe mir immer Bahnen von ungefähr 3 Meter Länge abgerissen, 3-4 Geschenke/Süßigkeiten draufgelegt und wie beim "Schneemann bauen" die Kugel immer drüber gerollt.  Die Enden sollte man dann fies wie man ist noch zusätzlich mit Tesafilm fest kleben und auch so während des Wickelns immer mal wieder noch hier und da einen Streifen Tesa draufkleben........dann dauert das Spiel länger, weil schwieriger wieder zu entpacken ist.




Völlig spontan inszenierte das Geburtstagskind dann einen Meteoriteneinschlag im Hause Ü. Theatralik pur! Ich war begeistert ;-D......mein Sohn ♥ ! Ganz Mutters Kind ;-)! Wir haben alle sehr gelacht!




Das Spiel selbst funktioniert dann wie man das vom steinalten "Schokolade auspacken" kennt. Es wird immer Reihum gewürfelt bis jemand eine 6 hat. Derjenige darf dann solange den Ball auspacken, bis ein anderer eine 6 hat. Wir hatten vorher noch zusätzlich vereinbart, dass wir die Juwelen, die sich im Meteoriten befinden natürlich gerecht unter allen Astronauten aufteilen. Das hat auch wirklich super geklappt! Es war also ein gemeinsames Ziel, was verfolgt wurde, was ja immer super ist auf Kindergeburtstagen.




Als krönenden Abschluß der Party gabs dann abends noch die inzwischen ja schon legendären Ikea Hotdogs, die man  clever wie Ikea ja so ist schon im Bausatz für die Kinderparty für nur 20 € fertig kaufen kann. Was soll ich sagen....die Kinder lieeeeeben die!




Einkaufsliste:

Planetencake:

Biskuitbodenteig für jeweils 2 große und zwei kleine Böden:

8 Eier
6 Eßl Wasser
2 Prisen Salz
240 gr Puderzucker
2 Msp gemahlene Vanille
250 gr Mehl
2 Tl Backpulver
8 Eßl ungesüßtes Kakaopulver

Creme:

850 ml Schlagsahne
2 Pk Sahnesteif
100 gr gemahlene Haselnüsse
100 gr gehackte dunkle Schokolade
100 gr Puderzucker
2 Eßl Kakaopulver


Auflage:

300 gr schwarzer Fondant
schwarzer Streusel
hellblaue Zuckerstreusterne

Dienstag, 11. November 2014

Hirschsteak mit Haselnusskruste, Selleriekartoffelpü und Brombeersauce und die Familie Valentin

Wer mich ein wenig kennt, der weiß, ich bin weit entfernt davon, militante Ansichten in irgendeine Richtung zu haben. Ich bin immer sehr für Toleranz in allen möglichen Bereichen, auch im Bereich Food.  Fleischesser, Vegetarier, Veganer.......ich hab sie alle lieb, tummel mich gerne irgendwo in der Mitte und probier auch immer gerne alles mögliche aus.

In letzter Zeit habe ich aber immer mehr Probleme mit dem Fleischkonsum. Nicht der Menschen wegen, die es essen (muss ja jeder selbst entscheiden), sondern der Menschen wegen, die es produzieren. Ich mag Fleisch, ja!, ab und zu esse ich es gerne, aber es wird immer seltener, weil mich so vieles inzwischen vom Fleischkauf abhält. Ich mag nämlich auch Tiere und mir wird ehrlich gesagt von Fernsehbericht zu Zeitungsartikel zu Radiointerview immer schlechter, je mehr ich über die Methoden und Zustände in der Tierhaltung höre. Massentierhaltung, Tierabfallverfütterung, Hormonfutter für Turbomast, systematisch eingesetzte Antibiotikakeulen zur Ertragssteigerung, Pestizidbelastetes Futter......ich sags ganz frei raus, da könnt ich einfach nur noch kotzen. Männliche Küken, die nach dem Schlüpfen auf direktem Weg mit dem Förderband in den Schreddler geschubst werden, lebende Tiere in den Müllcontainern der Fleischproduzenten, das sind nur schlaglichtartige Einblicke in ein System, dass ich nicht unterstützen möchte.

Seit Jahren schon kaufe ich kein Discounterfleisch mehr, gehe nur noch zum mir bekannten Metzger um die Ecke und kaufe unendlich viel beim Biobauern. Natürlich gibts da auch keine Garantie für ein glückliches Hühner- Rinder- oder Schweineleben, die Bioskandale der letzten Jahre zeigen das ja, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es nicht ganz so brutal in der Tierhaltung zugeht.

Fleisch muss ja auch nicht ständig sein! Dieser exzessive Fleischkonsum, den die Welt in den letzten Jahren in steigender Art und Weise aufgebaut hat, versaut uns durch die ganzen pupsenden Viehcher ja auch noch die Atmosphäre, aber das nur by the way.

Na und genau hier setzte ich heute an. Ich möchte euch heute nämlich mal Achim Valentin von der Westfälischen Wildkammer vorstellen. Achim und seine Familie betreiben eine im Aufbau befindliche, eigene Metzgerei mit angefügtem Hofladen und Onlineshop. Sie vertreiben ausschließlich selbst geschossenes Wild und Wildprodukte aus den umliegenden Wäldern und Feldern.

"Im Aufbau befindlich" schreibe ich deshalb, weil die Familie Anfang des Jahres wirklich übel vom Schicksal getroffen wurde, denn der liebevoll restaurierte 400 Jahre alte Hof brannte im März bis auf die Grundmauern nieder. Was für ein Horror! Vor dem Brand entstand im Rahmen der Reihe  "Mit Herz und Hammer" für das ZDF eine Dokumentation, die die Familie bei den Umbauarbeiten und dem Umzug zeigt. Wer Achim und Familie also einmal "live" kennenlernen möchte, klickt einfach mal HIER.




Besonders erwähnenswert ist nach meinem vorstehenden großen Geschrei über die Unzulänglichkeiten der Fleischindustrie, dass die Familie Valentin ausschließlich in Deutschland vom Hochstand in der freien Wildbahn geschossenes Wild verkauft und verarbeitet. Warum ist das jetzt wichtig, fragt ihr euch? Na weil derdiedas gute HirschRehWildschwein dann bis zur letzten Sekunde arglos und in Ruhe gelebt hat und nicht wie z.B. bei einer Treibjagd oder auch bei der konventionellen Schlachtung panisch vor Angst irre Mengen Adrenalin ausgeschüttet, die JEDES!...wirklich JEDES! Fleisch zu einer zähen Schuhsohle machen, da keine Fleischreife mehr stattfinden kann. Habt ihrs gewußt?







Die hauseigene Wurst besteht bei der Westfälischen Wildkammer zu 80 % aus Wildfleisch und nicht wie sonst oft nur aus 5 - 10 %. Die restlichen 20 % sind Schweinefleisch, was einfach einen verarbeitungstechnischen Hintergrund hat: Reine Wildwürste würden auseinander fallen, eine Beimischung von fettem Schweinefleisch ist daher unerläßlich.

 Sämtliche Gewürzmischungen werden von der Familie selbst zusammengestellt und sind allesamt bio. Die einzige Zutat auf die bisher nicht verzichtet wird, ist Nitritpökelsalz. Das ist das, was die Wurst so schön rot macht. Achim sagte mir, dass er gerne ohne produzieren würde, er aber keine Abnehmer für braune Wurst findet, die sich im übrigen geschmacklich ja gar nicht verändert (dann kommt Meersalz hinein). Wenn ihr diese Abnehmer seid, meldet euch bei ihm, ab einer Abnahmemenge von 10 kg produziert er auch ohne Nitritpökelsalz! Also vielleicht einfach mal die Nachbarn, Eltern, Geschwister fragen, wie´s denn so aussieht!


Nussschinken vom Damwild, Wildmett-, Wildleber- und Wildjagdwurst im Glas

Nussschinken vom Damwild



Ach und noch etwas Spannendes, bei dem ich mich ehrlich gesagt wirklich geschüttelt habe:

Wußtet ihr, dass der Normalometzger (und die Industrie sowieso) in seine Wurst S.E.L.B.S.T.B.R.Ä.U.N.E.R reinmischt??? Als Achim das erzählte, war ich doch wirklich erschüttert.  Das passiert wohl einzig und allein nur deshalb, damit die Wurst beim Braten schöner knusprig braun wird. Pfui, auf was für Ideen die aber auch kommen! Selbstverständlich findet Selbstbräuner bei Valentins keinen Einsatz!


Wildpfefferbeißer (Dam- und Rotwild)

Wildpfefferbeißer (Dam- und Rotwild)

Zu dieser tollen Wildschweinsalami hab ich unser absolutes Lieblingsbrot gebacken. Höllehöllehölle wie gut das ist ;-)!







Na? konnte ich euch ein wenig Appetit machen? Ja? Dann gibt´s zur Abrundung jetzt noch dieses riesig gute Wildrezept für allerköstlichste Hirschsteaks! Ächz, das ist so gut! Weihnachten kommt und dann wisst ihr jetzt schon mal, was auf den Tisch kommen könnte!






Zuersteinmal bratet ihr eure Hirschsteaks in der Pfanne mit etwas Öl etwa 2-3 Minuten von der Seite scharf an. Salzen und Pfeffern nicht vergessen und etwas frischen Thymian darüber streuen. Die Hirschsteaks dann in eine feuerfeste Form legen und bei 85 Grad (als Niedriggarthemperatur!) je nach dicke etwa 45 Minuten bis 1 Stunde in den Ofen geben.




In der Zeit in der die Hirschsteaks garen, zuerst die Kartoffeln und den Sellerie schälen, in Würfel schneiden und in etwas Salzwasser weich kochen.

Während die Kartoffeln und der Sellerie kochen wiederum die Soße ansetzten. Dazu eine Zwiebel kleinschneiden und in etwas Öl leicht anbraten. Dann den Portwein, Wildfond und 5-6 Brombeeren dazu geben und alles bei mäßiger Hitze um die Hälfte einkochen lassen. Zum Schluss mit Brombeergelee/marmelade, Salz und Pfeffer abschmecken und alles durch ein Sieb passieren. Soße bei Seite stellen und warm halten.




Nun bereitet ihr die Haselnusskruste zu. Dazu einfach die weiche Butter, Haselnüsse, Paniermehl, Blätter eines Thymianzweiges, 1 Eigelb, Salz, Pfeffer gut miteinander verkneten. Fertig! Das Fleisch 5 Minuten vor Ende der Garzeit kurz aus dem  Ofen holen, die HAselnusskruste mit den Fingern darauf geben und leicht andrücken und kurz im Ofen noch einmal  übergrillen, bis sie schön braun ist.

Währenddessen die Kräutersaitlinge, gerne gesehen sind hier aber bestimmt auch Steinpilze (Boah! In Deutschland bekommt man keine korrekten, frischen Steinpilze! Ich will zurück nach Italien!), länglich in Scheiben schneiden und kurz anbraten, salzen, pfeffern und die weich gegegarten Kartoffel- und Selleriestückchen mit einem Kartoffelstampfer, der Milch, Sahne, Butter  und ebenfalls Salz und Pfeffer zu einem Püree verarbeiten.

 Dann alles auf einem Teller hübsch anrichten, die Soße dazu geben und noch ein paar Brombeeren draufsetzten........Weihnachten ;-)!




Und ihr so? Fleischesser, Vegetarier, Veganer? Wie geht ihr das Thema an?




Holzbrettchen "Toast" von Xenos
Wildteller von Butlers


Einkaufsliste:

4 Hirschsteaks von HIER
300 gr Kräutersaitlinge

etwas Butterschmalz zum Anbraten der Pilze und des Fleisches

Auflage Hirschsteaks:

120 gr Butter
100 gr Haselnüsse gemahlen
50 gr Paniermehl
1 Zweig frischer Thymian
1 Eigelb
Salz, Pfeffer

Kartoffel-Sellerie-Puree:

500 gr Kartoffeln
300 gr Sellerie
100 ml Milch
100 gr Butter
50 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Brombeer-Porto-Sauce:

1 Zwiebel
200 ml Portwein
200 ml Wildfond
2-3 El Brombeermarmelade
125 gr frische Brombeeren