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Donnerstag, 22. Juni 2017

Parmesan Kräuter Blumenkohlsteaks aus dem Ofen und ein kleiner Nachtrag zum Schlüsselbeinbruch.

Nur so als Nachtrag zu dieser Schlüsselbeinbruchnr........tsss.......ich brauch das zur psychologischen Selbstbetreuung, dass ich euch das erzähle: Wisst ihr was letzte Woche mein Lieblingsereignis anlässlich war? HA!

Wir also im Krankenhaus in der Notaufnahme (weil die Versorgung von Schulunfällen nicht bei einem Arzt seiner Wahl erfolgt, sondern DA). Termin ist um 8.30 Uhr zur Kontrolle. Wir haben 8.15 Uhr. Mit uns warten etwa 50 arme Leutchen darauf, dass die völlig gestressten, aber leider auch ziemlich unfreundlich, gelangweilten Krankenschwestern einen wenigstens schon mal aufnehmen. Schlange stehen ist angesagt. Mangels funktionierendem Nummernautomaten stehen alle brav in einer Warteschlange. Der Techniker arbeitet dran. Die Schwestern kümmern sich aber nicht um die Schlange und geben sich lieber ihrer Missstimmung hin. Plötzlich nach ungefähr einer Stunde Warten ohne Kommunikation mit den aufnehmenden und aktionslosen Krankenschwestern gelingt dem Techniker ein brillanter Coup und die Nummermaschine funktioniert wieder.......alle stürzen drauf zu, ziehen ihre Nummern......natürlich nimmt jeder was er kriegen kann und schert sich einen feuchten K...äh drum, ob der erste in der Schlange die letzte Nummer bekommt......aber nun gut......der Mob einigt sich nach kurzer Zeit unerwartet gerecht und einsichtig friedlich. Nach etwa einer weiteren Stunde sind wir dran. Es ist 10.15 Uhr. Wir gehen zum Desk der Schwester, die uns daraufhin triumphierend mitteilt........"Ja sorry.......ihr Termin ist schon seit zwei Stunden vorbei. Sie waren nicht rechtzeitig da." Grins.

"Nein, oder? Nicht ihr Ernst???????"

Nach dem von mir erzwungenen Telefonat mit der Station dürfen wir dann aber trotzdem rein und werden auch sofort versorgt. Als Schlusssatz gibt die behandelnde Ärztin uns den mich schon beim 4 Wort stressenden Satz mit: "Lassen Sie sich vorne bitte für die nächste Untersuchung noch einen Termin geben, ja?" Ich ahne es.

Ich schleiche also zu besagten eben schon liebevoll beschriebenen Desk mit der noch liebevolleren Krankenschwester dahinter und frage Übles vorausahnend: " Für einen neuen Termin muss ich keine neue Nummer ziehen, oder? Was soll ich sagen? Sie sagt mit einem zuckersüßen Lächeln: " Doch! Sicher! Was glauben Sie denn???!" Und Tschüss. Unser erstes Zusammentreffen mit dem "verpassten" Termin hat sie mir offensichtlich noch nicht verziehen.

Unnötig zu erwähnen, dass immer noch 50 Leute zu der Zeit auf ihre Aufnahme warteten.....keine Ahnung was an dem Tag los war. Schlechtes Karma oder so. Wir ziehen also eine Nummer. Und warten. Warten. Warten. Kaufen Brötchen und Getränke im Krankenhauscafe, um nicht schlapp zu machen (Hoha! Vielleicht eine geheime Kooperation???)........die von der Ärztin bescheinigte Zeit, die wir uns offiziell in der Notfallambulanz aufgehalten haben, ist schon lange vorbei.  Wir überlegen uns schon einigermaßen glaubwürdige Erklärungen für die Schule, warum der Sohn so ultraverspätet dort erst wieder aufschlägt, aber uns fällt nix ein außer der Wahrheit, die ihm keiner glauben wird. Nach 1 1/2 Stunden halte ich es nicht mehr aus und springe eine zufällig herumlaufende Krankenschwester von der Seite an und erkläre das Dilemma."Ach warten Sie kurz, ich mache ihnen sofort einen Termin. Ist doch unnötig, dass Sie wegen sowas hier solange warten!" Äh ja genau!

Keine 2 Minuten später waren wir da raus.

Chaka. In zwei Wochen wieder ;-(. Pffff und durchatmen. Schwester X wir kommen.





Aber hier und jetzt sofort zum geilsten Blumenkohlrezept überhaupt. Ich weiß noch genau, wie die Jungs nach der Schule mitleidsvoll auf das Backblech schauten und kraftlos meinten: "BLUMENKOHL. Sososo. Gute Idee von die mal wieder Blumenkohl zu machen........;-(.......;-P)

Ha sagte ich da. Vertraut Muttern. Zumindest meistens. Vielleicht nicht bei der Autoreperatur, der Installation neuer Software oder der Kenntnis der Aktienkurse........aber HIER SCHON!

Na und so trug es sich zu, dass die Jugend voll überrascht wunderbarsten Blumenkohl begeistert aß.






Zubereitung:

1. Den Blumenkohl roh in etwa fingerdicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. den Blumenkohl mit etwas Öl beträufeln oder besser ein Ölspay verwenden und den Blumenkohl damit einsprühen.

2. 2 -3 Knoblauchzehen schälen, halbieren und zwischen dem Blumenkohl auf dem Backblech verteilen. Alles mit Salz Pfeffer und abgezupften Thymianblättchen würzen. Zuletzt den geriebenen Parmesan darüber streuen. Wenn etwas Parmesan zwischen dem Blumenkohl auf das Backblech fällt, macht das gar nichts, der wird so super knusprig lecker und ihr streut in einfach nach dem Backen noch über das Püree.

3. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen je nach Bräunungs- und Garzustandswunsch etwa 30 Minuten backen.

4. Während der Blumenkohl im Ofen bäckt, ein paar Kartoffeln kochen (Pell- oder Schälkartoffeln ist egal). Wenn diese gar sind, die Kartoffeln stampfen und durch Zugabe von etwas Butter (abhängig von der Menge Kartoffeln) und Milch zu einem Brei in der von euch gewünschten Konsistenz verarbeiten. Wir mögen es gerne, wenn es nicht ein gleichmäßiger Brei ist, sondern noch Stücke darin sind, aber entscheidet das selber. Zum Schluss alles mit Pfeffer, Salz und etwas geriebener Muskatnuss abschmecken.

5. Zum Dekorieren auf dem Teller Steaks und Püree anrichten und gehackte Petersilie und in der Pfanne kurz angeröstete Pinienkerne darüber geben.







Tschö ihr Lieben und drückt mir die Daumen für den nächsten Krankenhaustermin. Vielleicht sollte ich meinen eigenen Nummernautomaten im Handtäschchen mitbringen..........hm.











Zutaten:

1 Blumenkohl
2-4 Zweige frischer Thymian
2-3 Zehen Knoblauch
150 g geriebener, frischer Parmesan (nach Bedarf und Geschmack)
Öl zum beträufeln/besprühen
Salz, Pfeffer

1 Hand voll gerösteter Pinienkerne
4 Stengel Petersilie

Für das Püree:

Kartoffeln
Butter
Milch
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Dienstag, 4. Oktober 2016

Ich werd verrückt! Crispy Parmesan Pistazien Ofen Kürbis Bites........der Oberkracher für den Herbst!

Die Tage werden ja langsam wirklich schon dunkler. Merkt ihr´s auch? Klar. Morgens wird man nicht mehr durch die schon um halb 5 twietenden Pipser und die erste Dämmerung geweckt, abends sitzt man schon mit schmucken Windlichtern aufm Balkon und bekommt noch von den letzten Restmücken des Jahres einen verpasst ;-). Es ist deshalb Zeit sich so langsam mal mit dem Herbst einzugrooven. Der ist ja auch mal voll schön. Fallende Blättchen durch die man solange laufen kann, bis man einen Blätterberg vor sich herschiebt und eigentlich nur noch um- und reinfallen kann ;-D, bunte Bäume allover und die kuscheligsten Mützen, Schals, Jacken und Pullis dürfen endlich ausm Schrank raus, an den Körper und in die frische Herbstluft. Und habt ihr schon vergessen, dass im Regen mit Schirm spazieren auch voll kuschelig sein kann? Mit dem Liebsten gequetscht unter einen einzigen kleinen Schirm ;-)? Na und wenn man dann mit roter Nase nach Hause kommt, sich eingerollt in eine weiche Decke auffe Couch schmeißt und Mandel-Karamell- oder Schoko-Marshmellossticks in Milch trinkt......großardisch.......oder gelegentlich auch mal ein Gläschen Mandelgold (trotz des Alkohols mag ichs, woooow!!!? Jajaja.) Im besten Fall brennt dann auch noch der Kamin dazu. Hoho! Fühlt sich alles seeeeehr gut an.

Irgendwas muss an solchen fantastischen Tagen dann ja auch gegessen werden. Am besten vorm Kamin. Sag ich ja. Und da da hab ich den entscheidenden Tip für euch. Total. Denn ich hab mein Kracher Herbstrezept entdeckt. So wahr. Und sooooo unendlich süchtig machend und unfassbar lecker. Himmel, und auch noch voll einfach zu zaubern! Ja Hilfe, was will man denn noch mehr???






Zubereitung:

1.  Den Hokaido Kürbis waschen, NICHT schälen (Schale kann mitgegessen werden, wird ganz weich!), mit einem großen Löffel entkernen und in Spalten schneiden.

2. Die Spalten in einer Schüssel mit 4 Eßl mildem Olivenöl, Salz, Pfeffer und 2 durchgedrückten Knoblauchzehen vermengen.

3. Die Spalten gleichmäßig verteilt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 Grad für 20 - 25 Minuten in den Ofen geben (mittlere Schiene).

4. Während die Kürbisspalten im Ofen schmurgeln, das Topping vorbereiten. Dazu den geriebenen Parmesan, das gehackte Rosmarin und die ebenfalls gehackten Pistazien sowie 2 Eßl Mehl miteinander vermischen.

5. Nach 20 - 25 Minuten die Kürbisspalten aus dem Ofen holen und das Parmesantopping darüber geben. Es macht ÜBERHAUPT NICHTS, wenn dabei einiges zwischen die Spalten fällt. Das wird im Ofen quasi zu einer Art crunchy Keks und ist schon für sich alleine gegessen fantastisch.

6. Kürbis mit Topping dann nochmal für 10 - 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben. Die Spalten sind fertig, wenn der Käse so knusprig ist, wie ihr ihn wollt. Bitte nicht zu dunkel werden lassen, der Parmesan wird sonst etwas bitter.





Die Hände enthüllen es: Kinderarbeit ist in diesem Hause nicht verboten ;-D. Aber man kann es auch geschickter verpacken und das Ganze und es so formulieren und in die richtige Richtung schubsen:

"Du willst doch heute Abend auch etwas essen, oder? Na und guck mal......mit Schale schmecken Pistazien voll schlecht. Stell dir auch mal vor wie die im Hals kratzen beim runter schlucken (und erst am anderen Ende später....ihhhh....erspar ich euch!)! Nachher hast du auch noch einen Splitter in der Zunge oder so. Und deine Zähne erst! Die werden sich bedanken. Bohren, Abschleifen, Kronen, Brücken, Implantate........fiese Geschichten! Und Zahnschmerzen sind ja auch voooollll unangenehm. Na und Hilfe denk erst an den Kieferorthopääääääden und dieses ganze Klammergedöns! Alles für die Katz! Jede einzelne Nacht mit Klammer fürn A......äh umsonst. Dagegen ist das bißchen Schale abpiddeln doch voll harmlos. Meinste nicht du könntest.....????"

"Ja schon gut. Ich mach ja schon!"

;-D

Läuft!






VOR dem Backen (oben) und NACH dem Backen (unten). Könnt ihr es riiiieschen? Spürt ihr den knusprigen Parmesan auf der Zunge? Gepart mit dem würzig, weich-bißfesten Kürbis? Hällisch!








In dem hübschen Fläschchen hier oben ist übrigens gar nix besonderes drin........Grapefruitschorle selbstgemacht......mannomann steh ich da im Moment drauf......ist schon unheimlich ;-D!

Und jetzt will ich Herbst. Ich bin dann eindeutig soweit!

Tschö ihr Lieben!












Zutaten:

1 Hokaido Kürbis
2 Knoblauchzehen
4 Eßl mildes Olivenöl
Salz, Pfeffer

100 gr frischer geriebener Parmesan
2 Eßl gehacktes Rosmarin
40 gr gehackte Pistazien (geröstet + gesalzen)
2 Eßl Mehl


Dienstag, 17. Juni 2014

Die Geschichte vom Tschiep und ein paar Lumaconi al forno

Ich liebe mein Bett. Es ist weich flauschig, frisch duftend, riesengroß und steht unterm Dach direkt an einem großen Fenster mit direktem Blick in den Sternenhimmel.......hach. Folglich gehe ich auch richtig gerne darin schlafen. Abends werde ich gerne müde und knautsch und kuschel mich juchzend mit einem Sprung in die weichesten Kissen und Decken die die Welt je gesehen hat ;-). Und glaubt mir, wenn ich meine KissEN und DeckEN.......es sind wahrlich viele. Man könnte meinen ich hab nen Kissenunddeckenfimmel ;-D?!

"Warum erzählt sie uns das jetzt?", fragt sich der gebildete Leser. Tja. Weil ich müde bin. Sehr müde. Seit Tagen mach ich nachts kein Auge zu. Ja. So isses. Und das ist die bisher unendliche Geschichte vom TSCHIEP:

Frollein sprang die Tage wie gewohnt im schnieken, nagelneuen Flatternachthemd frisch gewaschen und gebügelt (das Frollein Ü UND das Hemd!) in ihr wunderbares Bettchen und rollte sich wohlig qiuetschend von links nach rechts und auch nochmal im Kreis herum in die richtige allabendliche Einschlafposition. Ein zufriedenes Lächeln im Gesicht schloss sie angenehm angemüdet die Äuglein und sah einem wunderbaren Schlaf entgegen. Der Wind rauschte leise durch ihr weit geöffnetes Fenster, ein laues Lüftchen umspielte die Nase. Da hörte sie ihn.

Tschiiiiieeeep.

Frollein Ü rollte sich nochmal herum und dachte noch so halb im Schlaf , "Ach wie nett, ein klitzekleines Vögelein, das piept, bestimmt ein Babyvogel der nach seiner Mama ruft!......Wie schnuckelig!" Frollein Ü wohnt nämlich mitten im Naturschutzgebiet und weiß das auch zu schätzen.

Tschieeeep.

Tschiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeep.

Tschiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeep.

Frollein Ü öffnet wieder die Augen. Wie jetzt "Tschieeeeep"????

Tschiiiiiiiiiieeeeeeeeep..............

..........zwei Stunde und gefühlte 200 Tschieps später war Frollein Ü völlig durch mit der Natur und hellwach. Herr Ü so nebenbei auch.  Und ganz perfide: Immer wenn Frollein Ü zum Fenster schlich um den fiesen Piepser in seinem Baum sitzend ausfindig zu machen herrschte Totenstille. Mit Bettberührung und entspannter Haltung folgte aber unverzüglich wieder ein

Tschiiiiieeeeep!!!

Tagelang ging das so. Bis Frollein Ü bei Gelegenheit mal die Nachbarn fragte, ob die eigentlich auch nachts wen hören, oder ob Frollein Ü sich Sorgen um die Gesundheit machen muss. Hm......bis zu diesem Zeitpunkt hörte ihn nur ein Nachbar (und der war auch ganz erleichtert, dass er endlich mal drüber sprechen konnte). Jetzt hören ihn 15 und Tschiep ist Thema NR. 1 beim täglichen Treffen auf der Straße. Keiner schläft mehr, keiner hat ihn je gesehen. Alle hören ihn. Mysteriös!

ZUM GLÜCK: Tschiep hat nun vor ein paar Tagen den Baum gewechselt. Auf die Rückseite von Frollein Üs Domizil. Deshalb schläft zumindest Frollein Ü samt Herrn Ü wieder.......also mehr oder weniger......letzte Nacht wurden sie von einem armen Mitmenschen geweckt, der nachts um 3 völlig emotional entgleist in die Bäume brüllte "Du Sch...vogel du, halt endlich die Klappe oder ich hol mein Maschienegewehr und mach aus dir ne Frikadelle!!!!".

Tja, so hat einen die Natur eben immer wieder voll im Griff und nicht umgekehrt, wie manch einer ja liebevoll irrig glaubt.

Ich werde weiter berichten.........(Äh und sind eigentlich alle einheimischen Vögel auch was fürn Grill??? Der kleine Tschieper ahnt nicht, in was für eine Teufelsküche er sich da reinpiepst! Grill ist noch der harmloseste, anzunehmende Ernstfall für ihn.).......denn.......ähhhh.....mir schwant Schlimmes, da vor ein paar Wochen auf unerklärliche Weise ein paar blinde Passagiere aus dem Froschteich der Eifel ihren Weg in unseren Winztümpel fanden. Ähja...hust. Sie haben schon Beine, an der Stimme arbeiten sie noch sag ich nur. ;-S

Aberaber tralllalalllllaaaaa, um jetzt aufn letzten Drücker doch noch ein bißchen positive Stimmung hier in den Laden zu bringen, nun schnell ein bruteldynamischer Themenwechsel von der Meisterin der gelungenen, zusammenhangsfreien Überleitungen:

Ich weiß nicht ob ihrs wusstet, aber ich lieeebe ja gefüllte Nudeln.

Na wenn das jetzt nicht mal ein echter Überleitungsschocker ist. Nichts für den gebildet entrückten Literaturkritiker. Aber so soll es jetzt sein ;-)!




Vergesst das vorher gesagte......Stimmunggggg!!!..........diese Pasta ist zum Ohren anlegen gut!


Zuallererst müßt ihr eine Tomatensoße kochen. Meine hatte ich schon vor Tagen zubereitet und eingefroren. Tomatensauce hab ich immer in allen erdenklichen Formen griffbereit.......die geht hier weg wie nix. Wie ihr die Soße kocht könnt ihr HIER nachlesen.

Wichtig ist, dass ihr diese riesigen Lumaconi dafür nehmt. Beim gut sortierten Feinkostladen oder ital. Einzelhandel sollte man die bekommen. Eine Nudel ist hier fast so groß wie mein Handteller! Ja! Die Nudel werden zunächst abgekocht, gut al dente. Nudeln bei Seite stellen.

Dann die Füllung zubereiten. Dafür eine klein gehackte Zwiebel und eine durchgepresste Knoblauchzehe in der Pfanne mit ein wenig Öl anschwitzen und in eine Schüssel geben. In die noch heiße, aber vom Herd gezogene Pfanne 200 gr klein gehackten, frischen Spinat geben und zusammen fallen lassen. Das geht sehr schnell und die Restwärme reicht völlig dafür aus. Den Spinat dann zur Zwiebel und dem Knoblauch in die Schüssel geben. Außerdem auch noch 400 gr gut abgetropften Ricotta und 50 gr Parmesan dazu geben, alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.




Die Lumaconi mit der Ricottamischung füllen.




Die Tomatensauce in eine Auflaufform geben, die Lumaconi darauf setzen und zwei Kugel Mozzarella zerpflücken und darüber geben.






Dann den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Lumaconi etwa 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.





Einkaufsliste:

400 gr große Lumaconi

Füllung:

400 gr Ricotta
200 gr frischer Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50 gr Parmesan

Tomatensauce:

2 Liter stückige Tomaten
1 Glas Hühnerbrühe
1/2 Glas Portwein (optional)
3 Nelken
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
5 Möhren
3 Stangen Staudensellerie


2 Mozzarellakugeln

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Montag, 24. Juni 2013

Ceasars Chicken Parmesello Salat

Puuhhh, so langsam komm ich ins Schwitzen mit den Salatideen.......aber ich halte durch.......nach diesem hier noch einer!..... wir haben Tag 6 Salatwoche! Interessanter Weise werden die Jungs hier richtig verwöhnt und ich bin absolut riesig erstaunt, wie gut mein Grünzeugs im Hause ankommt. Mit den ganzen eingebauten "Gimmicks" ( Regel Nr. 1: Immer was Knuspiges im Salat!) fressen die mir hier geradezu aus der Hand! Warum hab ich das nicht schon früher gemacht? Und wisst ihr was.....wenn die Woche rum ist, spricht doch eigentlich nichts dagegen einfach wieder von vorne anzufangen, oder ;-)? JA! So gut fanden wir das alle!




Heute fangen wir mit dem Hauptgimmick an: Die Parmesellotaler!

Dafür reibt ihr etwas Parmesan, debt ihn in kleinen Häufchen auf ein Backpapier und schiebt die Käsehäufchen bei 200 Grad für ein paar Minuten in den Ofen.....bis sie halt soooooo aussehen!.........fragt nicht nach Minuten......weiß ich nicht!




Schrecklich.......die könnte ich auch ohne Salat alle direkt aufessen.......und die Herrn hier auch.




Dann röstet ihr noch ein paar Brotwürfel in ein wenig Öl in der Pfanne. Ebenso werden ein paar Hühnchenstücke mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver angebraten.




Dann macht ihr eine Joghurtsalatsauce aus

120 gr Naturjoghurt
4 Eßl Olivenöl
4 Eßl Zitronensaft und
Salz/Pfeffer/Zucker nach Geschmack.





Schwups und schon könnt ihr den Salat anrichten:
Blattsalat auf den Teller, Mais und halbierte Kirschtomaten darüber, nun Hühnchen und geröstete Brotwürfel darüber, dann die Salatsauce und zum Schluß noch die Parmesellotaler in den Salat schubsen. Sofort essen! Parmesellotaler und Brotwürfel können sonst matschig werden!





Einkaufsliste:

100-150 gr Parmesan
3 halbe Hühnerbrüste
2 alte Brötchen oder gleiche Menge Brot

120 gr Naturjoghurt
Olivenöl
4 Eßl frischer Zitronensaft

1 mittelgroße Dose Mais
10-12 Kirschtomaten
Blattsalat (Die Orientmischung! ;-) Ja! Ich hatte sie schon wieder!)

Montag, 27. Mai 2013

Männerspargel mit Steak

Erstaunlicherweise essen hier im Hause alle kleinen Üs gerne Spargel. Ungewöhnlich finde ich das, weil zumindest in meiner Kindheit kein mir bekanntes Kind -  einschließlich mir selbst -  sowas gerne gegessen hat. Wie war das denn so bei euch??? Ward ihr schon immer große Spargelfans oder kam das erst im "Alter" ;-) ?

Na wie auch immer, ich habe den Verdacht, dass die knusprige Zubereitung mit Parmesan im Ofen den Jungs den Zugang zum Spargel sagenhaft erleichtert hat. Das schmeckt aber auch köstlich! Und wenn man dann auch noch extra auf den Bauernhof fährt um ihn direkt beim Erzeuger zu kaufen und nicht die dieses Jahr auch wirklich nochmal besonders extrem schlechten Supermarktstängelchen besorgt, ja dann hat man alles richtig gemacht.

Die Männerfraktion im Hause.........huhuuuuuuu Frauenfraktion wo seid ihr???.......Echo......ach huch.....ist ja keiner außer mir da ;-(..........wünschte dann noch ein ordentliches Steak dazu. War aber in der gewünschten Menge zu später Stunde schon ausverkauft und musste mit einem Schweinefilet ergänzt werden. Achja...."Mit Kräuterkruste bitte!".....war die Ansage. Soso.

Also dann heute auf dem Teller bei Frau Ü: Der Männerspargelhit des Jahres hier im Hause!




Das Fleisch zunächst einmal rundum ein paar Minuten schön braun anbraten. Es muss nicht gar sein!!! Nur kurz anbraten!!! Salzen und pfeffern.




Dann die Kräuterkrustenmasse herstellen. Dafür

4 gr Rosmarin
4 gr Thymian
20 gr Petersilie
3 Knoblauchzehen und 
1 große Laugenbrezel (140gr)

im Blender zu einer feinen Masse verarbeiten. Die Kräuterlaugenbrezelmischung dann mit

180 gr sehr weiche Butter und
60 gr Parmesan

vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Die Masse dann auf das Fleisch verteilen, alles in eine feuerfeste Form geben und bei 200 Grad in den Backofen geben bis die Kruste braun wird. Wie lange die Garzeit für das Fleisch ist, hängt natürlich von der Dicke des Stückes ab. Meine Stücke waren etwa 20 Minuten im Ofen.




Dann den grünen Spargel schälen - nicht vorkochen!-  roh auf ein Backblech legen, eventuell mit etwas Öl leicht beträufeln und mit geriebenem Parmesan bestreuen, Menge nach Geschmack.




Den Spargel zusammen mit dem Fleisch im Ofen garen bis alles knusprig braun wird. Das dauert beim Spargel auch ungefähr 20 Minuten. Den Spargel nicht austrocknen lassen! Das Fleisch sollte innen noch rosa sein, was ihr ja durch seitliches anpieksen mit einem Spieß testen könnt.




Samstag, 11. Mai 2013

Blitz-Gnocchi im Tomatenbett mit Pesto

Da hab ich doch letztens wieder was Dolles entdeckt. All die seit Jahren schon bloggenden Superfoodblogger gähnen jetzt wahrscheinlich gelangweilt und klappern mit den Augenliedern, für mich als alten Gnocchi-Liebhaber war es aber D.I.E. E.N.T.D.E.C.K.U.N.G überhaupt:

Blitzgnocchi!

Kein Stress mit Kartoffelkochen, stundenlangem werkeln in der Küche und all dem Zauber! Hier wird nur einmal kurz gerührt, gerollt und geschnitten, fertig. Das kann man so auch durchaus mal für die Jungs zum Mittagessen machen! Mal eben so! Das Rezept ist übrigens von deliciousdays.




Vorneweg hatte ich schon mal eine Tomatensauce ohne Fleisch gekocht. Die kann man wunderbar auf Vorrat kochen und einfrieren, was ich immer ausgiebigst mache, denn sie hat hier einen reißenden Absatz. Klar ;-).....der Hauptteil der Bewohner dieses Hauses ist unter 15.........wobei auch die Bewohner über 15 der Sauce nicht abgeneigt sind.

Für die Sauce

1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
5 Möhren und
3 Stangen Staudensellerie

klein hacken und in einem großen Topf mit einer großzügigen Portion Olivenöl andünsten. Dann

2 Liter stückige Tomaten
1 Glas Hühner-Brühe
1/2 Glas Portwein (optional) und
3 Nelken

dazu geben und alles 2 Stunden köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich hatte etwas für meinen Geschmack etwas zuwenig Olivenöl daran gegeben, deshalb seht ihr auf dem unten stehenden Bild noch meinen Nachzüglerschuss.




Für die Gnocchi benötigt ihr ( 5 Personen)

500 gr abgetropften Ricotta
2 Eigelb
30 gr Parmesan
80 gr Mehl und
1/2 Tl Salz




Ricotta, Eigelb, Salz  und Parmesan gut miteinander verrühren, dann das Mehl dazu geben und eine ziemlich lockeren Teig herstellen. Nicht wundern, das gehört so! Diesen Teig dann mit ordentlich bemehlten Händen und Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und in kleine Gnocchi schneiden.




Wer es total original möchte, zieht mit einer Gabel noch das bekannte Streifenmuster über die einzelnen Gnocchi. War ich heute aber mal viel zu faul zu........;-D........ich mag die durchaus auch ohne Streifen.....gar kein Problem für mich!




Dann habe ich im Mixer noch schnell ein Pesto aufgequirlt. Das geht ja sowas von schnell......einkaufen dauert länger.

40 gr geröstete Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
15 gr frisches Basilikum
20 gr Parmesan
100 ml mildes Olivenöl

einfach in den Mixer geben, anschalten, fertig. Vielleicht noch mit etwas Salz abschmecken.




Die Gnocchi zum garen in kochendes Salzwasser geben ( nicht zuviel auf einmal, sonst habt ihr einen großen Klumpen!), warten bis sie oben aufschwimmen und dann am besten mit einer Kelle herausheben. Auf der heißen Tomatensoße anrichten, etwas Pesto darüber geben, vielleicht noch ein paar Pinienkerne darüber geben..........ran an die Gabel ;-D!