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Donnerstag, 22. Juni 2017

Parmesan Kräuter Blumenkohlsteaks aus dem Ofen und ein kleiner Nachtrag zum Schlüsselbeinbruch.

Nur so als Nachtrag zu dieser Schlüsselbeinbruchnr........tsss.......ich brauch das zur psychologischen Selbstbetreuung, dass ich euch das erzähle: Wisst ihr was letzte Woche mein Lieblingsereignis anlässlich war? HA!

Wir also im Krankenhaus in der Notaufnahme (weil die Versorgung von Schulunfällen nicht bei einem Arzt seiner Wahl erfolgt, sondern DA). Termin ist um 8.30 Uhr zur Kontrolle. Wir haben 8.15 Uhr. Mit uns warten etwa 50 arme Leutchen darauf, dass die völlig gestressten, aber leider auch ziemlich unfreundlich, gelangweilten Krankenschwestern einen wenigstens schon mal aufnehmen. Schlange stehen ist angesagt. Mangels funktionierendem Nummernautomaten stehen alle brav in einer Warteschlange. Der Techniker arbeitet dran. Die Schwestern kümmern sich aber nicht um die Schlange und geben sich lieber ihrer Missstimmung hin. Plötzlich nach ungefähr einer Stunde Warten ohne Kommunikation mit den aufnehmenden und aktionslosen Krankenschwestern gelingt dem Techniker ein brillanter Coup und die Nummermaschine funktioniert wieder.......alle stürzen drauf zu, ziehen ihre Nummern......natürlich nimmt jeder was er kriegen kann und schert sich einen feuchten K...äh drum, ob der erste in der Schlange die letzte Nummer bekommt......aber nun gut......der Mob einigt sich nach kurzer Zeit unerwartet gerecht und einsichtig friedlich. Nach etwa einer weiteren Stunde sind wir dran. Es ist 10.15 Uhr. Wir gehen zum Desk der Schwester, die uns daraufhin triumphierend mitteilt........"Ja sorry.......ihr Termin ist schon seit zwei Stunden vorbei. Sie waren nicht rechtzeitig da." Grins.

"Nein, oder? Nicht ihr Ernst???????"

Nach dem von mir erzwungenen Telefonat mit der Station dürfen wir dann aber trotzdem rein und werden auch sofort versorgt. Als Schlusssatz gibt die behandelnde Ärztin uns den mich schon beim 4 Wort stressenden Satz mit: "Lassen Sie sich vorne bitte für die nächste Untersuchung noch einen Termin geben, ja?" Ich ahne es.

Ich schleiche also zu besagten eben schon liebevoll beschriebenen Desk mit der noch liebevolleren Krankenschwester dahinter und frage Übles vorausahnend: " Für einen neuen Termin muss ich keine neue Nummer ziehen, oder? Was soll ich sagen? Sie sagt mit einem zuckersüßen Lächeln: " Doch! Sicher! Was glauben Sie denn???!" Und Tschüss. Unser erstes Zusammentreffen mit dem "verpassten" Termin hat sie mir offensichtlich noch nicht verziehen.

Unnötig zu erwähnen, dass immer noch 50 Leute zu der Zeit auf ihre Aufnahme warteten.....keine Ahnung was an dem Tag los war. Schlechtes Karma oder so. Wir ziehen also eine Nummer. Und warten. Warten. Warten. Kaufen Brötchen und Getränke im Krankenhauscafe, um nicht schlapp zu machen (Hoha! Vielleicht eine geheime Kooperation???)........die von der Ärztin bescheinigte Zeit, die wir uns offiziell in der Notfallambulanz aufgehalten haben, ist schon lange vorbei.  Wir überlegen uns schon einigermaßen glaubwürdige Erklärungen für die Schule, warum der Sohn so ultraverspätet dort erst wieder aufschlägt, aber uns fällt nix ein außer der Wahrheit, die ihm keiner glauben wird. Nach 1 1/2 Stunden halte ich es nicht mehr aus und springe eine zufällig herumlaufende Krankenschwester von der Seite an und erkläre das Dilemma."Ach warten Sie kurz, ich mache ihnen sofort einen Termin. Ist doch unnötig, dass Sie wegen sowas hier solange warten!" Äh ja genau!

Keine 2 Minuten später waren wir da raus.

Chaka. In zwei Wochen wieder ;-(. Pffff und durchatmen. Schwester X wir kommen.





Aber hier und jetzt sofort zum geilsten Blumenkohlrezept überhaupt. Ich weiß noch genau, wie die Jungs nach der Schule mitleidsvoll auf das Backblech schauten und kraftlos meinten: "BLUMENKOHL. Sososo. Gute Idee von die mal wieder Blumenkohl zu machen........;-(.......;-P)

Ha sagte ich da. Vertraut Muttern. Zumindest meistens. Vielleicht nicht bei der Autoreperatur, der Installation neuer Software oder der Kenntnis der Aktienkurse........aber HIER SCHON!

Na und so trug es sich zu, dass die Jugend voll überrascht wunderbarsten Blumenkohl begeistert aß.






Zubereitung:

1. Den Blumenkohl roh in etwa fingerdicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. den Blumenkohl mit etwas Öl beträufeln oder besser ein Ölspay verwenden und den Blumenkohl damit einsprühen.

2. 2 -3 Knoblauchzehen schälen, halbieren und zwischen dem Blumenkohl auf dem Backblech verteilen. Alles mit Salz Pfeffer und abgezupften Thymianblättchen würzen. Zuletzt den geriebenen Parmesan darüber streuen. Wenn etwas Parmesan zwischen dem Blumenkohl auf das Backblech fällt, macht das gar nichts, der wird so super knusprig lecker und ihr streut in einfach nach dem Backen noch über das Püree.

3. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen je nach Bräunungs- und Garzustandswunsch etwa 30 Minuten backen.

4. Während der Blumenkohl im Ofen bäckt, ein paar Kartoffeln kochen (Pell- oder Schälkartoffeln ist egal). Wenn diese gar sind, die Kartoffeln stampfen und durch Zugabe von etwas Butter (abhängig von der Menge Kartoffeln) und Milch zu einem Brei in der von euch gewünschten Konsistenz verarbeiten. Wir mögen es gerne, wenn es nicht ein gleichmäßiger Brei ist, sondern noch Stücke darin sind, aber entscheidet das selber. Zum Schluss alles mit Pfeffer, Salz und etwas geriebener Muskatnuss abschmecken.

5. Zum Dekorieren auf dem Teller Steaks und Püree anrichten und gehackte Petersilie und in der Pfanne kurz angeröstete Pinienkerne darüber geben.







Tschö ihr Lieben und drückt mir die Daumen für den nächsten Krankenhaustermin. Vielleicht sollte ich meinen eigenen Nummernautomaten im Handtäschchen mitbringen..........hm.











Zutaten:

1 Blumenkohl
2-4 Zweige frischer Thymian
2-3 Zehen Knoblauch
150 g geriebener, frischer Parmesan (nach Bedarf und Geschmack)
Öl zum beträufeln/besprühen
Salz, Pfeffer

1 Hand voll gerösteter Pinienkerne
4 Stengel Petersilie

Für das Püree:

Kartoffeln
Butter
Milch
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Dienstag, 23. Mai 2017

Kartoffel Sellerie Gnocchi & Noilly Prat Fenchel Safran Sauce

Ist das nicht verrückt? Da bringt meinen lovely Mr. Ü und mich und irgendwie tutta la familia so ein harmloses Gnocchigericht völlig aus der Fassung. Total. Komisch ist das, was? Und ich erklär euch gleich mal wie das kam. Aber gleich vorne Weg: Wir finden diese Gnocchi inzwischen so großartig, dass wir verrückt nach ihnen sind und ich gar nicht verstehen kann, wie ich anfangs darüber nachdachte, euch dieses Rezept vorzuenthalten und die hübschen Fotos einfach in den virtuellen Mülleimer zu schmeißen.

Also. Ich probiere ja völligabsolutgerne neue Gerichte aus. Wisst ihr ja. Und da ich ja weltgrößter Gnocchifan bin, hab ich natürlich gejuchzt, als ich bei grain de sel dieses wunderbare Rezept fand, das sich doch so wunderbar außergewöhnlich las. Ich mag Michaelas Blog supergerne, denn es sind unkapriziöse, funktionierende, gut durchdachte und immer ! leckere Rezepte, die sie diretamente aus ihrer Wahlheimat Frankreich postet.

Da wir ja samt Familie ständig und immer durch die wilde Welt sausen und wirklich schon die durchgeknalltesten Sachen vertilgt haben, bilde ich mir ein, dass mich foodtechnisch nicht mehr viel aus der Bahn werfen oder überraschen kann. Wer indisch, asiatisch, persisch und arabisch ständig auf dem Teller hat und sogar Amerika überlebt hat (Chlorwasser und Fettkeule und so)....also bitte.....was soll denn da noch groß schocken?

Na wie soll ichs jetzt sagen? Liegt´s vielleicht einfach dran, dass ich in meinem Leben keinen Draht zur französischen Lebensart bekommen habe (Biste Italiener, biste kein Franzose....so wohl die Regel bei uns im Hause!?). Der französische Geschmack liegt mir einfach nicht automatisch zack auf der Zunge. Na und genau das war irgendwie das Problem hier. Ich kochte stundenlang, rollte kleine Gnocchi, unterhielt mich ausgiebigst mit einem Fachmann über Noilly Prat, dessen Einsatzbereich und Geschmacksformula und verzettelte mich geradezu mit diesem ungewöhnlich feinen Sößchen. Na und dann das. Da saßen wir dann alle und hatten wunderhübsch angerichtet diese Gnocchi auf dem Teller, pieksten und pieksten nacheinander ein Gnocchi nach dem nächsten auf, beförderten es in Richtung Magen und dachten einfach nur nach. Wie finden wir das jetzt? Hm. Selten war es so ruhig beim Essen. Bis zur vorvorletzten Gnocchi war ich felsenfest der Ansicht: "Das mach ich doch mal lieber nicht auf den Blog. Zu bekloppt. Das mag bestimmt keiner." Und dann erinnerte ich mich plötzlich an einen Satz meines Fachexperten zum Thema Noilly Prat: "Den macht man übrigens auch in Bouillabaisse!" Hoha. Und dann ringelte es plötzlich geschmacklich und ich hatte urplötzlich eine Verbindung zum Gericht. Und das Verrückte: Lovely Mr. Ü auch. Die Jungs brauchten etwas länger.

Wir haben es dann noch bestimmt dreimal gekocht und fanden es jedes Mal IMMER NOCH besser. Na und jetzt sind wir verrückt danach. Ist das bekloppt? Aber wie!





Die Zubereitung dieser wunderbaren Köstlichkeit ist allerdings muss ich zugeben ein klitzekleinwenig zeitintensiv. Ich sage das ganz ehrlich, dann eigentlich liebe ich ja schnelle Gerichte. Die Gnocchiherstellung ist zwar nicht schwierig wie insgesamt das ganze Gericht nicht, benötigt aber einfach ein wenig Zeit. Nehmt sie euch also und genießt den Workflow. Ist auch mal schön.






Zubereitung:

1. Zuerst mal ran an die Gnocchi. Dazu Kartoffeln und Sellerie schälen, in Würfel schneiden und in Salzwasser 15 Minuten gar kochen. Die Würfel dann auf ein Backblech geben und im Ofen bei 150 Grad und leicht geöffneter Ofentür etwa 20 Minuten gut ausdampfen lassen. Danach das Gemüse abkühlen lassen.

2. Kartoffeln und Sellerie pürieren und mit Mehl, Eigelb, Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten. Arbeitsfläche gut bemehlen und den immer noch relativ klebrigen Teig zu einer Rolle von 2 cm Durchmesser rollen, Gnocchis abtrennen und in die gewünschte Form rollen.

3. Für die Sauce Schalotte, Knoblauchzehe und Fenchel fein würfeln und in einem Topf mit etwas Butter anschwitzen. Dann den Noilly Prat und den Weißwein angießen und auf die Hälfte einkochen lassen. Danach die Gemüsebrühe angießen und den Thymian dazu geben und alles nochmals auf ein Drittel einkochen lassen. Die Sauce mit dem Pürierstab bearbeiten bis sie fein ist und mit Safran und Kokosmilch, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Nun einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi hineingeben. Wenn sie aufsteigen selbige mit einer Schaumkelle herausheben und entweder sofort auf einem Saucenspeigel anrichten und servieren oder die Gnocchi noch kurz in Butter anbraten und dann auf dem Saucenspiegel servieren.






Und? Ich finde es sieht schon auf dem Teller unfassbar appetitlich aus (ich alter Franzose, höhö ;-D). Mich würde mal interessieren wie es euch dann so mit dem Gericht geht? Hop oder Flop? Ich bin gespannt! Meistens ist es ja so, dass man bei den Blogs, die man so liest, eine gewisse Erwartungshaltung hat , was das geschmackliche Endergebnis hat. Den Kochstil des einen mag man einfach machmal mehr wie den des anderen und man hat einfach seine Lieblinge bei denen einem einfach alles schmeckt. Als ich das hier kochte mußte ich 2304 Mal darüber nachdenken, dass diese Gnocchi einfach anders sind und nicht 1a in mein sonstiges Konzept und eure Erwartungshaltung einem Rezept von mir gegenüber passen. Aber genau deshalb finde ich sie ja so gut!





Na dann berichtet mal! Ich bin gespannt wie Hulle ;-D!













Zutaten:
(für 2-3 Personen)

Gnocchiteig:

300 gr Knollensellerie
150 gr Kartoffeln
120 gr Mehl
1 Eigelb
Salz, Pfeffer

Noilly Prat Sauce:

1 Schalotte
1 Stück Fenchel (ca. 2 Eßl fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe
50 ml Noilly Prat
50 ml Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
1 Tl Thymian
70 ml Kokosmilch
0,5 gr Safranfäden (optional Kurkuma)
Salz, Pfeffer
1 Pr Zucker

Butter zum Anbraten

Dienstag, 6. September 2016

Yeah, was für eine Tomaten Ziegenkäse Sommertarte!

Ja schwups was ist das denn? Da hat uns alle der Sommer doch noch mal von hinten eingeholt. Wer hätte das gedacht? Nachdem mich im Urlaub nur Horrormeldungen von Zuhause erreichten "Hier sinds 16 Grad.....nachts sogar noch weniger!......und es regnet pausenlos........bleibt bloß da!!!", hatte ich mich gar keinen falschen Illusionen hingegeben und im Geiste schon den Wollpullover angezogen und die Daunenjacke aus dem Keller gezerrt. Und was ist das jetzt? Ich bin regelrecht verwirrt und war froh unsere Sommerklamotten so schnell wie möglich gewaschen und wieder Einsatzbereit zu haben. Das ist ja der Wahnsinn hier?! Fast wie in Asien....nur nicht so feuchtwarm! Und naja 10 Grad kühler als in Abu Dhabi.....den Unterschied merkt man schon. Also irgendwie ein europäisches Sommergefühl, dass ich dieses Jahr so noch gar nicht hatte. Das ist wirklichwirklichwirklich sauschön und erinnert mich sehr an meine Kindheit, wo wir bei solchen Temperaturen ja immer und ständig nur in Italien herumturnten ;-D. Hach.

Na und erinnerungstechnisch unauslöschlich mit Italien verbunden ist der Geschmack von herrlichsten, saftigsten, aromatischsten Tomaten! Die ja leider hier in Deutschland bei weitem nicht so einfach zu bekommen sind wie in Italien. Ich habe aber mein bestes gegeben und zumindest schon mal Ochsenherztomaten auftreiben können. Die machen ja schon mal alles besser. Und kleine bunte Tomaten waren auch schon mal super.....in größer wäre natürlich alles nochmal besser gewesen....aber nun denn. Der Gemüsemann war an dem Tag ...äh eher schmal aufgestellt. Und das jetzt?!?! Ist doch grade die totale Tomatentime im Lande? Da würde ich mich am liebsten auf einen italienischen Wochenmarkt beamen mit ganzganz vielen italienischen, runden und herumfuchtelnden  Mamas, die mit viel Pallaver gerade ihren Tageseinkauf mit Begeisterung hinter sich bringen. Isch liebeliebe italienische Wochenmärkte ;-D!

Aus den unitalienischen Tomaten zauberte ich dann auch etwas ganz und gar nicht italienisches....eher französisches.....was aber irgendwie auch egal ist, denn es entsprach genau dem, was ich mir an einem heißen Sommertag auf meinem Teller vorstelle.






Zubereitung:

1. Zuerst den Mürbeteig für die Tarte herstellen. Dazu

250 gr Mehl
150 gr Butter
1 Ei
1 El Weinessig hell
1 Tl Salz
2 Eßl Sesam und
1 Eßl Tymian

miteinander verkneten und in eine Tarteform einpassen. Den Boden mit einer Gabel etwas löchern, damit er keine Blasen wirft beim Vorbacken und den Rand mit ein wenig Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Den Tarteboden dann bei 180 Grad etwa 20 Minuten blind backen.






2. Den Boden aus dem Ofen holen , den Silberrand entfernen, gut aufpassen, dass man sich nicht an der Form verbrennt....jajaja....ich bin ein Meister bei sowas ;-(......und auf den Boden 1 1/2 bis 2 Packungen (eine Pkg hat 150 gr) des Ziegenfrischkäses streichen.

3. Die Tomaten in Scheiben oder Hälften (die kleinen) schneiden und auf dem Ziegenkäse verteilen. Seid da ruhig großzügig. Meine Tarte hätte ruhig noch ein paar mehr vertragen. Dann alles gut pfeffern und eher sparsam salzen (der Käse ist ja salzig!) ein paar Stengel Thymian darauf legen, ein paar Spritzer Olivenöl darüber geben und hops mit der Tarte zurück in den Ofen. Jetzt nochmal für weitere 30 Minuten backen.









Ich stehe ja total auf solche Tartes. Ist der Inbegriff des Sommers für mich. Und ihr so? Verratet mir doch mal euer liebstes Sommergericht. Ich bin voll gespannt. Immer raus damit. Und wer ein tolles Rezept hat, kanns mir auch noch direkt rüberschicken. Ich könnts ja vielleicht direkt mal nachkochen. Na wie wärs?

Ein Hoch auf den Sommer!!!! Und biddebiddebidde........bleib noch ein wenig!!!













Zutatenliste:

Mürbeteig:

250 gr Mehl
150 gr Butter
1 Ei
1 El Weinessig hell
1 Tl Salz
2 Eßl Sesam
1 Eßl Tymian

Belag:

Tomaten nach Wahl
1 1/2 - 2 Pkg Ziegenfrischkäse
frischen Thymian


Mittwoch, 15. Mai 2013

Torta di Maccaroni

Schon mal eine Nudeltorte gegessen? Ich irgendwie nicht, deshalb bin ich wohl bei dem Bild dieser Torte in meinem neuen Mini- Kochbuch von Jody Vasallo, einer ziemlich bekannten Kochbuch- und Rezeptautorin, die viel mit den Großen der australischen Kochszene ( Donna Hay, Bill Granger) zusammengearbeitet hat, hängengeblieben. Sieht die nicht mal toll aus? Wow ;-)! Die musste ich sofort machen!




Zuerst den Ofen schon mal auf  180 Grad vorheizen und 400 gr Maccaroni ziemlich bissfest in Salzwasser garen. Abschütten und zur Seite stellen

 Nun bereitet man die Füllung zu. Hierfür eine Zwiebel in ein wenig Öl leicht anbräunen und dann 750 gr Hack halbhalb und 2 kleingehackte Knoblauchzehen dazu geben und weiter anbraten. Jetzt noch 100 gr gewürfelten Speck und 200 gr in Scheiben geschnittene Champinions untermischen. Zwei Thymianzweige in die Mischung geben und 125 ml Weißwein angießen. Alles etwas einköcheln lassen.




Zum Schluss 400 gr gehackte Dosentomaten und 100 gr Parmesan mit 60 gr Creme fraiche unter die Hackfleischmischung ziehen und alles auf Handwärme abkühlen lassen. Salzen, Pfeffern!




3 Eßl Basilikum hacken.......




.....und 9 (!, Kein Tippfehler! NEUN!) Eier aufschlagen und verquirlen. Eier und Basilikum zur Hackfleischmischung geben und mit dieser vermengen.




Jetzt nehmt ihr eine Springform 26 cm, buttert sie aus und legt zuerst den Boden und die Wände halbhoch mit den Nudeln HÜBSCH! aus.




Nun gebt ihr bis zur Hälfte schon mal etwas Hackfleischmischung hinein um die Nudeln am Rand zu stützen ;-). Ja und dann weiter nach oben bauen!





Wieder Nudeln an den Rand drücken und den Rest der Füllung in die Form geben.





Die Nudeltorte dann im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen.




Den Kuchen nach dem Backen kurz stehen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.  Wer anfangs nicht gut eingefettet hat oder eine besch......eidene Form hat (ich habe sie jetzt in die ewigen Jagdgründe geschickt, ätsch!, das hat se nu davon!), der hat jetzt Schwierigkeiten.......zu sehen im hinteren Bereich meiner Torte. Ich hab das dann mal weggedreht ;-D........




Das mit dem Tortenstück rausschneiden hat dann wirklich erstaunlich gut geklappt. Da lob ich mir mein superscharfes, langes Messer!




Schick sone Nudeltorte, oder? ;-D





Mittwoch, 14. September 2011

Schinken-Huhn Röllchen mit Salbei oder Thymian für den Grill

Das hier ist eigentlich gar kein Rezept, nur eine Rollanleitung! In der dieses Jahr äußerst kurzen Grillsaison ist es aber schon deshalb sehr von Nutzen gewesen, weil man es mal eben so auf die Schnelle und wetterentsprechend irre spontan zubereiten kann, da man die Zutaten meist im Haus (und Garten) hat. So bleibt es einem beim Spontangrilling erspart, schoooooon wieder nur dusselige (aber bei Kids natürlich sehr beliebte) Würstchen oder das Standdardsteak zu essen.


Man braucht dafür nur

ein paar schöne Schinkenscheiben
Puten oder Hähnchenfleisch in längliche Stücke geschnitten
Salbeiblätter oder/und Thymianstengel
und Zahnstocher!


Hier ist wirklich nix schwierig. Scheibe Schinken hinlegen, Hühnchen und Salbei oder Thymian drauf, einrollen, festpieksen, fertig!


Wir waren viele!


Und dann rauf auf den Grill....zu den Standardwürstchen ("Upsi", würde mein Kleiner sagen, "die Würstchen liegen ja noch gar nicht drauf!"), den Standardmaiskolben, den Standardspießen und den Standardkotletts, aber wenns schmeckt, ist es das was zählt!


Ach und ich vergaß noch zu erwähnen:

Bloß nicht zu lange auf dem Grill lassen! Den Grill richtig gut aufheizen lassen und dann erst drauf,  sonst wirds staubtrocken und
- wie der Große immer sagt -
schmeckt dann wie Wolle ;-) !