Dienstag, 30. Juni 2015

Ein Fall für Frollein Ü: Dietmar Bär vom Tatort und eine Dinnerschiffahrt mit Hans Stefan Steinheuer, die ist schön!

Wenn man ein waschechter Kölner ist, so wie ich, dann kennt man die KD von Kindesbeinen an. KD, das ist die Köln Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG. Schon als ganz kleines Minifrollein Ü bin ich mit meiner Mutter als Schulferienbespaßungsmaßnahme ständig auf dem Rhein mit der KD herumgeschippert. Keine Anlegestelle, die wir nicht betreten hätten. Das war die Zeit, in der ich mir noch begeistert einredete, dass aus mir nochmal ein richtiger Seebär werden würde und im Geiste sah ich mich schon auf einem Schiff die Welt umrunden. Tja. Der Traum fand ein jähes Ende, als ich mit meinen Brüdern im doch schon durchaus reifen Segleralter von 20 eine pupsige Ijsselmeerüberquerung mit Extremfischfüttering bezahlte......wenn ihr mich jetzt versteht. Hm. Von da an war ich nur noch selten auf Schiffen anzutreffen und die wenigen Male endeten sogar bei entsprechend lauem Seegang auch schon nicht immer unbedingt seebärenmäßig überzeugend.......wenn ihr jetzt auch wieder versteht was ich meine. Ich habe also in den letzten Jahren festgestellt, dass  für mich nur die KD und der Rhein zur Befriedigung meiner seefahrerischen Gelüste in Frage kommen ;-). KD......hier bin ich!

Da kam mir dann doch die Dinnerfahrt, die die KD* seit neuestem im Programm hat, bestens in die Quere. KD lud mich ein, so eine Fahrt doch mal zu testen und ich war direkt begeistert......denn erstens rief der Seebär in mir laut "Juchheee!", zweitens war ich supergespannt auf des Dinner, gekocht von einem waschechten 2 Sterne Koch, Herrn Hans Stefan Steinheuer huihuihui!, na und drittens fand vor der Fahrt noch ein Minipressetermin zur Überreichung eines Schecks durch die KD an den Tatortverein statt, bei dem auch Freddy Schenk aka Dietmar Bär und die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes anwesend waren, jau! Na und die Aussicht auf einen lustigen Abend mit meinem lovely Mister Ü war auch spontan nicht zu verachten.





Ich hab ja in meinem Leben noch nicht viele Promis getroffen und bin da grundsätzlich herrlich unaufgeregt. Das kommt wahrscheinlich daher, dass der einzige Promi, der mein Leben im Alter von ca. 3-10 streifte, mich sowas von liebevoll bekuschelte und beknutschte, dass ich heute noch gerne an sie denke: Mariele Millowitsch......bis heute eine Freundin meiner Brüder. Promis sind für mich also im speziellen und allgemeinen immer total lieb und zutraulich ;-). Will sagen: Ich hab mich voll drauf gefreut Herrn Steinheuer, Frau Scho-Antwerpes und "Freddy Schenk" mal live zu sehen!






Sehr zum Kichern war dann der offizielle Termin für mich. Ich mit meiner kleinen Muckelkamera vom winzigkleinen Mauseblog und die geballte und vor allem total geübte Pressepräsenz mit dicken Fotoapparaten, die ich nur aus dem Katalog kenne ;-DDD.......kicher. Hey......aber ich war mittendrin! Ging aber alles völlig zivil zu ......hörte ich.......nur so ein klitzkleines Bißchen "Schauense ma her, Herr Bär!", "Hier Herr Steinheuer!" " Die Wurst bitte angewinkelt halten!" "Frau Antwerpes bitte hierhin lächeln!" ,              "Vielleicht die Wurst mal anschneiden und probieren und ......Äkschääään!"........muß auf dem deutschen Filmpreis viel schlimmer zugehen, vernahm ich ;-).

Aber kurz zum Hintergrund des Pressetermins:

1998 wurde ausgelöst durch den Tatort "Manila", der die Kindersex- und Menschenhandelsproblematik thematisierte, von den prominenten Kommissar-Darstellern, Mitarbeitern der Tatort-Crew und mitreisenden Journalisten der Verein "Tatort - Straßen der Welt e.V."  gegründet. Der Verein engagiert sich aktiv bei der Unterstützung von Entwicklungs- und Kinderrechtsprojekten auf den Philippinen, in Afrika und Lateinamerika. Seit 2007 widmet er sich auch Bildungsprojekten in Deutschland.

Mit ihrem Scheck über 3500 € unterstützt die KD das "Ranzen-Projekt" des Vereins "Tatort-Straßen der Welt", der den i-Dötzchen von benachteiligten Familien in Köln, durch das zur Verfügung stellen eines Schulranzens mit Mäppchen und Turnbeutel, einen fairen Start ins Schulleben ermöglicht. Zusätzlich führt die KD von jedem auf der Dinnerfahrt servierten Gericht je einen Euro als Spende für das Ranzen-Projekt ab.

Das finde ich mal eine richtigrichtig gute Sache und bin froh mich auch hier auf dem Blog für dieses Projekt stark machen zu dürfen, denn alle die Kinder haben, wissen mit welchen Preisen die Schulranzen für Erstklässler direkt am Anfang zu Buche schlagen......das kann manch finanziell nicht so stark aufgestellte Familie schon ans Limit führen. Davon abgesehen berührt mich die Gründungsproblematik - gerade auch weil ich ja selber 3 Kinder habe - an sich auch sehr und ich werde auf jeden Fall spenden. Wer das auch tun möchte ist HIER AM UNTEREN SEITENRAND richtig.






Aber weiter mit der Dinnerfahrt!

Die KD konnte im Rahmen ihrer "Genussoffensive" den bekannten 2 Sterne Koch Hans Stefan Steinheuer aus dem Ahrtal für eine Kooperation gewinnen, der in diesem Rahmen drei saisonale Menüs für drei Dinnerfahrten jeweils im Mai, Juni und September kreierte.

Abseits des Trubels hatte ich die Gelegenheit mit Herrn Steinheuer ein paar Worte zu wechseln, mit ihm über seine Inspiration und Werdegang zu sprechen und war sehr begeistert von seiner Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit. Er lud mich ein, einfach so oft wie ich wolle, in der Küche vorbeizuschauen, was ich wirklich auch ausgiebigst getan habe. Dort erklärte er mir die Abläufe, ließ mich schauen und knipsen wo ich wollte und lotste mich zu den Stellen in der Küche, wo es gerade spannend wurde. Manchmal stand ich einfach nur glotzend in irgendeiner Ecke und hab glatt das Fotografieren vergessen.........;-D. Zum Glück waren alle in der Küche total entspannt, ich wurde herzlich aufgenommen und irgendwann als selbstverständlicher aber überflüssiger Bestandteil in die Küche integriert. Ich liiieeebe Küchen und könnte stundenlang zugucken, wie irgendeiner was brutzelt. Ich kann ja nur lernen!




Das Menü startete mit einer waschechten Currywurst als Amuse Gueule. Inspiration war hier für Herrn Steinheuer Freddy Schenks Vorliebe im Köln-Tatort für Currywurst und so ließ er eben für diesen Abend Currywürste selber herstellen! Auch wenn Herr Steinheuer nicht unerwähnt ließ, dass dies nicht sein Leibgericht sei, eine tolle und witzige Idee zum Start!





Es gab dann sogar noch ein zweites Amuse Gueule.........inspiriert durch die Domstadt und dort bekannt als Himmel un Ääd mit Flönz(Himmel=Apfel und Erde=Kartoffel mit Blutwurst), heute aber ohne Ääd, dafür mit Pumpernickel.




Danach wurde eine eingelegte Essigmelone mit Flußkrebsen, Krebsmousse und Estragon.Majonaise serviert. Uiuiui war das gut. Essigmelone....das merk ich mir! Und Krebse sind ja sowieso immer meins ;-)!




Dann folgte eine klare und eine weiße kalte Tomatensuppe.......





......und als Hauptgang gab es Schulter vom schwarzen iberischen BBQ-Schwein an mariniertem Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln. Großartig! Ich als nicht Schweinefleischfreund war so begeistert vom schwarzen Schwein.......das will schon mal was heißen! Muss ich unbedingt Zuhause auch mal ausprobieren!




Ja und klar.......dann kam noch der Nachtisch: Eine weiße Schokoladenschnitte mit Himbeeren, grünem Crumble und Zitronenkrauteis. Yeah! Lecker!




Und weil ihr mich ja schon so lange nicht mehr gesehen habt, wir uns mit anderen Worten schon lange nicht mehr tief in die Augen geschaut haben hier aufm Blog,.......na weil ich eben lieber hinter der Kamera bin als davor ;-)......und ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich euch das schuldig bin ;-).......ja also nur damit ihr so von Zeit zu Zeit mal Bescheid wisst, wer denn hier so schreibt....... nachher bin ich voll die Trulla!........hier ein Bild von einem glücklichen Frollein Ü, gemacht vom Dank Schuckelschiffahrt, großartigen Dinner  und zwei, drei Schlückchen vortrefflichen Weins (und natürlich auch sonst immer und überall) total entspannten Mister Ü.

Huhu also ihr alle da draußen!




Nach diesem aufregenden Abend wollten Mister Ü und ich eigentlich gar nicht wieder nach Hause......hm.......aber wir mußten ja.......Kevin allein zuhaus sag ich nur ;-). Na und so liefen wir dann noch wenigstens ein paar Umwege durch nächtliche Köln und fanden den Abend ganz schrecklich toll.







Übrigens! Wenn ihr auch mal so ne Dinnerschiffahrt machen wollt.......also im September ist noch eine und zwar am 10.9.! Buchen könnt ihr die HIER.



Ahoi ihr Seebären!












*Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung der KD Köln Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG.

Dienstag, 23. Juni 2015

Gegrillte Scampi auf Pakchoi und Chicorée

Heute dann der letzte, kleine Nachtrag zu Herrn Ü´s Geburtstagsdinner: Die Scampi auf Pak Choi! War ja auch total klar, dass bei einem entsprechenden Essen ein Gericht mit Scampi nicht fehlen durfte, den Der Herr im Hause ist mindestens genauso ein großer Scampifan wie meine Wenigkeit. Beim Brainstorming kam mir dann die Supermarktzeitschrift "Lust auf Genuss", die ich von Zeit zu Zeit mal in den Wagen werfe, zur Hilfe. Daher stammt nämlich dieser tolle Salat. Das fast Beste an ihm ist, neben den Scampi, klar!, dass er superschnell und einfach zu machen ist. 10 Minuten! Ich schwörs euch!





Zuerst einmal betreibe ich eine kleine Nahrungsmittelkunde. Das hier ist Pak choi. Baby Pak Choi. Es gibt ihn auch in groß, für den Salat hier wollen wir ihn aber in klein und zart. Mein Asiate hat den IMMER. Fragt sonst einfach mal danach (Meiner spricht echt nur chinesisch!!....Hahaha.....lach.....ihr wollt mich da nicht nachfragen sehen ;-DDD, mach ich aber trotzdem.....wozu sind Hände und Füße auch sonst da???). Der Geschmack von Pak Choi ist mild kohlig, die Blätter ein klitzekleinwenig herb bitter. Sehr lecker! Wirklich! Baby Pak Choi kann komplett roh gegessen werden!






Bei den Scampi nehmt ihr bitte die Großen, 8/12er oder sowas, gerne auch größer.  Sind ja nur drei vierfünfsechssieben drauf, das sieht mit so kleinen Minikräbbelchen vom Superdiscounter doof aus. 8/ 12, also "8 bis 12",  gibt die Anzahl der Scampi pro engl Pfund, also 453 gr an. D.h. je kleiner die Zahlen, desto größer der Scampi. Hach  gönnt euch doch einfach mal einen! Muss man ja nicht jeden Tag machen.......obwohl.......äh......ja, ich könnt ja schon ;-).

Die Scampi behandelt wer mag im Vorfeld kurz mit ein wenig von dieser Gewürzmischung. Ich finde die super.....aber aufpassen, die ist ein wenig scharf. In Kombination mit der süßsauren Soße s.u. kanns dann schon mal recht hot werden, wenn ihr nicht vorher drüber nachgedacht habt! Man kann die Scampi aber auch einfach so anbraten/grillen.




Nun Chicorée- und Pak Choi-Blätter waschen, trocken schleudern und auf dem Teller anrichten. In einer Pfanne den dunklen und hellen Sesam mischen und kurz anrösten, herausnehmen und abkühlen lassen. In der gleichen Pfanne nun die Scampi kurz und heiß anbraten........oder wenn ihr einen Grill zur Seite habt (ich hab hier einen neben dem Kochfeld eingebaut!), grillt ihr sie in gleicher Weise. Ich finde gegrillt schmeckts noch besser ;-)!







Die heißen Scampi dann auf den Salatblättern anrichten und ein wenig von genau DIESE Soße hier unten aus dem Asialaden darüber geben. Die ist scharf, nicht schlimm, aber scharf......nicht vergessen! Zum Schluß noch ein paar Sesamkörnchen darüber geben........fertig! Was hab ich gesagt? 10 Minuten......höchstens 15! Super, oder ;-)?





Ach und zum Schluß noch ne kleine Manöverkritik: Was war das denn bitte für ein doofes Wochenende lieber Sommer??? Eiskalt, Regen, dann urplötzlich wieder warm, Sonne, das gibt astreinen Kopfschmerzundkreislaufalarm (Hey und ich bin überhaupt nicht der Typ für sowas!)! Sommer wo biste hin??? Diese Woche fangen hier die Schulferien an! Hallo?!?! Das kannste uns doch nicht antun?!?! Ach aber wahrscheinlich holste nur grade mal tief Luft, um dann nächste Woche unglaublichstes Wetter zu präsentieren.

Bestimmt.

Ganz bestimmt ;-S.

Ich glaub dran. Chaka!

Nur das Allerbeste für euch,













Einkaufsliste:

(für 4 Personen)

12 Scampi Größe 8/12er 
8 Baby Pak Choi
3 Chicorée
Scampigewürz
süßsaure Soße für chicken aus dem Asialaden
je 1 Tl schwarzer und weißer Sesam

Donnerstag, 18. Juni 2015

An die Messergabelnlöffel, Männer! Wir machen einen Test.......einen GEFRO Balance Test!

Ich bin ja irgendwie nicht so ein wahnsinnig großer Freund von Lebensmittelprodukttests. Puhh, gähn.....ist mir vieeeel zu langweilig. Aber ich bin natürlich auch total froh, dass es im Netz genügend Menschen gibt, die genau das machen und bei denen man sich toll informieren kann, wenn man zu einem bestimmten Produkt eine Frage hat. Ganz klar super, aber thematisch leider irgendwie so gar nicht meine Baustelle. Deshalb hab ich auch direkt abgewunken, als mir ein GEFRO Balance Testpaket mit allem Schnickischnacki angeboten wurde. Die extra großen Packungen. Ochnö....

Aber.

Ich wohne ja nicht alleine und habe Jungs, die das ein oder andere Mal doch mitbekommen, was die bloggende Ma so tut und für Anfragen bekommt. Und die finden es von Zeit zu Zeit immer mal wieder super spannend Fertigsoßensuppennudelnwasweißichundalldas auszuprobiern. Weils so cool ist.  Und weil man sich dann voll erwachsen vorkommt......so quasi wie ein Student. Und weil das doch alle machen.

Aha.

So ist das eben. Erwachsen werden heißt ja auch mal drüber nachdenken zu dürfen, was denn andere so auf den Teller schmeißen und wie man das dann so findet. Ich kann mich auch noch gut an spontan auftretende Phasen in meiner Jugend und Studentenzeit erinnern, in denen ichs einfach wissen wollte. Wissen wollte, ob das denn auch so lecker schmeckt wie´s auf der Verpackung manchmal aussieht. Ob man sich auch nach den zehnten Tütensuppe und Ravioli aus der Dose noch super fühlt, na und wie das überhaupt so schmeckt. Fertigprodukte gabs bei uns zuhause nämlich niemalsnie. Absolut nie. Und das nicht, weil meine Mutter so eine sagenhafte und ernährungsbewußte Köchin gewesen wäre, sondern einfach weil meine Mutter selber mit sowas einfach nicht vertraut war. Was ja per se erstmal nicht das Schlimmste ist.

So hab ich mich dann gepuscht von den Jungs doch zu dem Test durchgerungen. Na und da ich wohl nicht das Zeug zu nem richtig ausgebufften Tester habe, gibts heute hier eine ganz persönliche, spezielle Rezension der Produkte. Keine Sorge.....;-D.....ich nerv euch nicht mit stundenlangem Reklamebla. Hier kommen Fakten auf den Tisch ;-D! Und ein Salat und selbstgemachte Ravioli ;-D!




Nur damit ihr wisst worums eigentlich geht: Wir haben die neuen GEFRO Balance Produkte* getestet, die mit einer konsequent stoffwechseloptimierten Rezeptur, ohne Haushaltszucker oder andere schnelle Kohlehydrate, sondern statt dessen mit der viel langsamer vom Körper abbaubaren Isomaltulose, Inulin (aus Chicoreewurzel) und Glucomannan (aus asiatischer Teufelszunge/Konjakwurzel) daher kommen. Dazu gibts noch die tollen Trendschlagworte vegan, glutenfrei, ballaststoffreich und lactosefrei.




Los gehts! Angefangen habe  ich mit einem Salat. Das Rezept habe ich von der Gefroseite, und ich war wirklich überrascht, dass man dort Rezepte finden kann, die gar nicht mal so schlecht sind! Das hat mein Vertrauen erweckt, denn wer weiß was gut ist, kann vielleicht auch super Fertigprodukte herstellen. Ich habe den Grapefruitsalat mit Zuckerschoten und Ruccola gemacht.




Zuckerschoten putzen, kurz blanchieren und abkühlen lassen, Grapefruitfilets ausschneiden (Saft in einer Schale auffangen!), Salat putzen und waschen, Granatapfel entkernen, Feta (es passen auch kleine Mozzarellakugeln oder ein Ziegenfrischkäse super dazu) zerbröseln und dann einfach alles auf einem Teller anrichten.






Wir haben dazu das Salatdressing Gartenkräuter getestet. Urteil? Zu sauer, leicht brennend, zu salzig, zu künstlich. Hat uns leider überhaupt nicht geschmeckt. Auch wenn die Kerne darin eine gute Idee sind. Ich habe dann aus dem übrig gebliebenem Grapefruitsaft, etwas Olivenöl und ein wenig Himbeerbalsamico, Salz und Pfeffer eine einfache Salatsoße schnell nachgemacht. Für uns passte es dann und wie gesagt, das Rezept ist sonst gut!




Danach gabs ne Runde Suppenpausen. Davon habe ich mir persönlich rein gar nichts erwartet, aber die Jungs waren ganz wild drauf. Es gab die Geschmäcker Tom-Soja, Gemüselust und Taste of Asia.
Für mich waren die alle drei nix, bin wohl kein Fertigsuppenfreak.......aber die Jungs meinten Taste of Asia wäre gar nicht mal schlecht gewesen. Die anderen beiden mochten sie leider auch nicht. 




 Auf ein Produkt war ich dann besonders gespannt: Die Gemüsebrühe. Denn auch wenn in diesem Haushalt extrem viel frisch gekocht wird, gibt es ein Produkt, was ich einfach nicht in ausreichend großer Menge für den täglichen Bedarf herstellen kann. Eben Brühe. Die brauche ich ja auch für Risotto, Pastasaucen und all das. Selbst wenn man die einfrieren kann.....so einen großen Freezer hab ich gar nicht, als dass das neben der tonnenweise vorgekochten Bolognese, dem Eis und.....jaja....alles klar? Da greife ich schon auch mal gerne auf ein Fertigprodukt zurück, auch wenn ich seit Jahren eigentlich nicht besonders glücklich mit den angebotenen Produkten bin. Und ich hatte sie auch wirklich schon alle........Reformhausware, bio, klassisches convenience, ohne/mit Glutamat, mit/ohne Hefeextrakt (was ja fast noch viel böser ist als Glutamat). Alle waren schon im Topf und mein Traumprodukt habe ich noch nicht gefunden. In der Gefro Brühe ist leider auch wieder Hefeextrakt drin und zuviel Salz (gemessen daran, was als Tagesration vernünftig ist). Hm, schade, aber weiter. 




Ich hab für einen Test der Brühe auch hier wieder echte Bedingungen schaffen wollen und hab Ravioli als Suppeneinlage selbst gemacht.

Zuerst einen Pastateig aus Mehl, Eiern, Öl und Salz geschmeidig kneten und dann 1 Stunde ruhen lassen. 




In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dazu die Pinienkerne, abgetropften, getrockneten Tomaten und die Basilikumblätter in einem Häcksler ganz fein hacken, dann den Ricotta dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig zu dünnen Teigplatten ausrollen und auf ein gut bemehltes Ravioliblech legen. Die Füllung mit einem Löffel in die Kuhlen geben, eine zweite Teigplatte darüber geben und mit einem Nudelholz darüber rollen. Fertig ;-)!





Die Brühe roch beim Öffnen durchaus angenehm und auch in der Schale konnte sie ihren ersten positiven Eindruck bestätigen. Sie war höchstens ein wenig salzig, aber das sind Fertigprodukte ja gerne mal. Daran könnte man eigentlich endlich mal was ändern, oder? Dass sie nicht schmeckte wie eine frische Brühe war ja klar. Aber gemessen an all den 3756 Brühen, die ich in meinem Leben schon so ausprobiert habe, gehört sie absolut zu den Besseren. Mit den wirklich superleckeren Ravioli war die Suppe dann gar nicht mal schlecht. Das fanden wir alle. 




Glücklich waren dann alle nach dem Test nicht wirklich. Aber an Erfahrung reicher. Die Brühe hat uns zufriedengestellt, aber nicht 100 % überzeugt. Die Jungs hatten sich von den Fertigsuppen mehr versprochen und vom Salatdressing waren sie regelrecht enttäuscht. Okay, wir sind bestimmt sehr anspruchsvolle Kundschaft, da wir immer den Vergleich mit frisch gekocht ziehen. Aber das ist ja auch nicht verkehrt finde ich, denn nichts ist schlimmer, als wenn Kinder oder auch Erwachsenen gar nicht mehr wissen wie die Dinge in "echt" schmecken. Ziel der Hersteller muss einfach sein, sich dem soweit wie möglich zu nähern und auch bei den Zutaten soweit wie möglich auf seltsame oder gesundheitlich nicht wertvolle Zusätze zu verzichten. Gefro gibt sich da ersichtlich Mühe, muss aber meiner Meinung nach noch weiter nachbessern, um auch die anspruchsvollere Kundschaft zu erreichen. Ach aber ich finde ja, dass sind echte Erfahrungen und genau deshalb haben wir ja den Test gemacht. Weißte als Tester Bescheid. Biste doch wohl eher ein Selberkocher, wa ;-)!? 


Rockt die Hütte Leute!



*Werbung für GEFRO Balance


Einkaufsliste:

Grapefruit Zuckerschotensalat mit Ruccola (Rezept von HIER*):

300 gr Zuckerschoten
200 gr Feta
1/2 Granatapfel
400 gr Ruccola

optional für das Dressing: Himbeeressig, Olivenöl


Ravioli mit Ricotta getr. Tomaten Füllung:

Pastateig:

180 gr Mehl
1 Ei
2 Eigelb
1 Tl Olivenöl
1 Prise Salz

Pastafüllung:

30 gr geröstete Pinienkerne
80 gr abgetropfte getrocknete Tomaten in Öl
4 gr frisches Basilikum
125 gr Ricotta
Salz, Pfeffer


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Dienstag, 16. Juni 2015

Let´s start a summerparty........mit dem Melonentrick und einem oder zwei Schlückchen fruchtigst frischer Sangria! Ganz ohne Eimer! Garantiert ;-D!

Nach den Menü-Überblick über Herrn Ü´s Geburtstagsdinner heute dann also der Aperitif! Ich als bekennender Nichtalkoholfreund tu mich da ja regelmäßig schwer und es ist daher für mich immer ziemlich schwierig abzuschätzen, was denn wohl als Aperitif gut ankommt und gemocht wird. Irgendwie schmeckt mir das ja alles nicht. Ich weiß, es gibt schlimmere Laster, als Alkohol nicht zu mögen, ich finds aber in so lustigen Momenten und wenn alle "klirr" mit ihren bunt gefüllten Gläschen machen immer voll öde mit Sprudelwasser oder irgendeinem Säftchen mit anzustoßen. Das ist so spaßbremsen- und kostverächtermäßig und das bin ich doch eigentlich rein gar nicht! Aber das mit dem Schnappes und mir.......ne.......also das gibt in diesem Leben nix mehr (und ich kann nicht sagen, ich hätte es nicht versucht ;-DDD).

Trotzdem hab ich mit der Sangria hier doch tatsächlich mal ein alkoholisches Getränk gefunden, dass allen Gästen, Männern (und das nach anfänglichen, gröbsten Zweifeln lieber P ;-)!) wie Frauen samt Herrn Ü und sogar MIR schmeckte. Okay.......ohne Wein fänd ich das jetzt wahrscheinlich noch leckerer ;-D......aber ich will nicht moppern und bin schon ganz glücklich, hiermit sogar auch was Buntes für mich mit gefunden habe, mit dem ich "bim" machen kann.

Also dann kommense mal her und nehmese ein Schlückchen die Damen und Herrn! Und lassen Sie die Eimer und langen Strohhalme zuhause ;-D!




Eine Bowleschale habe ich gar nicht. Ich glaube das Ding hier ist für Feuerzangenbowle. Aber macht ja nix......hat seinen Zweck erfüllt. In einer großen hübschen Vase müsste es aber eigentlich auch gehen.





Zwei Biolimetten und -orangen gut abwaschen, in Scheiben schneiden und in das Glasgefäß der Wahl geben. Brom- und Blaubeeren dazu geben und den Weißwein angießen.  Dann den Granatapfelsaft und den Cranberrysirup dazu geben. Die Mengenangabe, die ich euch unten angegeben habe müßt ihr  allerdings individuell anpassen, denn es hängt ja auch von der Säure der Limetten und Orangen ab, wieviel ihr braucht. Mit 200 ml war es bei mir relativ süß.......entscheidet selbst!







Die Bowle sollte dann mindestens 2 Stunden durchziehen. Zum Servieren noch Eiswürfel und - ganz wichtig und lecker! - Zitronenmelisse mit ins Glas geben.





Ja und was hab ich da oben in der Überschrift vom Melonentrick geschrieben? Jahaaaaa! Das wollte ich euch ja schon längst mal erzählt haben. Ist ein Trick aus dem letzten Asiaurlaub! Thematisch schweife ich jetzt irgendwie ab, aber diese Sonne bringt mich einfach total in Urlaubsstimmung, yeah! Naja und wo wir jetzt ja schon beim optimalen Sommeraperitif sind, kann der noch perfektere Sommerobstsnack auch noch hinterher.





Der Trick ist an Einfachheit in der Ausführung und Grandiosität in der Wirkung aber nicht zu überbieten. Einfach mal Limette über das Melonenstückchen träufeln! Ich schwöre, ihr wollt sie danach nie wieder ohne essen ;-D. Hier zuhause ist das jedenfalls so.

 #chakaundbestermelonentrickever





Habt nen tolle Sonnenwoche und immer schön eincremen ;-)!










Einkaufsliste:

200 ml Cranberrysirup
320 ml Granatapfelsaft
1 1/2 Flaschen guten Weißwein
2 Orangen
2 Limetten
Brombeeren
Blaubeeren
Zitronenmelisse