Dienstag, 19. Juli 2016

Über nicht vorhandene echte Fotoskills, ne neue Kamera und eine genial schicke und noch viel praktischere Fototasche von Shootbags*!

Der gemeine Leser denkt ja Blogger haben immer total Ahnung vom Fotografieren. Kennen sich mit Kameras und deren Funktionen, Ausstattung und der optimalen Ergänzung durch Objektive und was weiß ich was für nem Schnickschnack aus.

Das kann schon sein! Jaja ;-DD.

Trifft auf mich aber leider nicht zu und an dieser Stelle muss ich eure romantisch verklärte Sicht auf meine zugegebener Maßen doch gelegentlich ganz hübschen Bilder brutal über die Klippe schubsen. Öhja. Soll ich euch was sagen? Belichtung. Iso. Blende. Weißabgleich. Keine Ahnung (der Sohn aber......das hilft ;-D). Automatikprogramme aber dafür V.I.R.T.U.O.O.O.O.O.O.S und bis das Stellrad glüht. Und mal ehrlich. Funktioniert doch? Ich bin die meiste Zeit jedenfalls ganz glücklich mit meinen Bildern, denn mein persönliches Geheimnis scheint zu sein, dass ich immer schon vor dem Knipsen weiß, wie das Foto sein soll. Ich muss nur die Kamera dazu kriegen es auch zu wollen......aber wir zwei haben uns über die Jahre gut miteinander eingegroovt ;-D.

Bisher habe ich mit einer kleinen Muckelspiegelreflex fotografiert. Einer Nikon D5100 und bin prächtigst damit zurecht gekommen, auch wenn ich auf den ganzen Events die man als Blogger so besucht immer beim Kameraprotzen mächtig abgeka.......äh hinten dran lag. Wie sagte der Sohn doch letztens auf unserem gemeinsamen Event in Frankfurt: "Mama wie peinlich, guck doch mal, mit was für Kameras die hier alle auflaufen!" Hapah! Ich kenn das ja schon seit Jahren und ehrlich gesagt find ichs inzwischen nur noch todeslustig, denn dicke Kamera heißt ja nicht geile Fotos am finalen Ende. Ich bilde mir sogar ein, dass ich schon beim Beobachten der jeweiligen Fotografen sehe, dass das Foto nix oder langweilig wird. Wums-Kamera hin oder her. So isses leider. Da werde ich lieber unterschätzt und kicher mir ins Fäustchen.







Trotz meiner zugegebener Maßen geringen Ansprüche an die technische Ausstattung einer Kamera (also die soll zwar alles können aber bloß nicht kompliziert sein ;-D) konnte ich es mir aber doch nicht verkneifen mir für die anstehenden Ferien eine neue Spiegelreflex, eine Nikon D7200 als konsequente Steigerung zur D5100 (man will sich ja doch irgendwie verbessern), zuzulegen. Denn wißt ihr was manchmal mein Problem ist? Da biste unterwegs und hast die tollsten Motive vor der Linse aber das falsche Objektiv draufgeschnallt und schwups ist der Wal schon wieder weg. Versteht ihr was ich meine? Im schlimmsten Fall (und der ist bei uns im Urlaub häufigst!) sind die klimatischen Verhältnisse nebelig feucht oder staubig sandig und wer öffnet da schon ruhigen Gewissen ständig das Kameragehäuse und wechselt mitten im Sandsturm oder auf nem Spritzwasser besprühten Kahn in wilder Wellenfahrt auf Weitwinkel? NEIN. Nicht zu vergessen die fotografisch inzwischen doch auch recht engagierte Jugend im Haus, die NATÜRLICH in den spannenden Momenten des Lebens auch den Drang verspürt mal ein cooles Foto mit der großen Kamera und nicht nur mit dem ollen Handy zu knipsen. Logische Konsequenz sind also 2 Kameras. In den kritischen Momenten eine mit Weitwinkel, eine mit Tele. Wunderbar. Im besten Fall dann auch noch zwei Menschen in der Familie die gleichzeitig mit diesen unterschiedlichen Blickwinkeln die Fotos schießen. Und ich bin immer wieder erstaunt, was da an Bildern rauskommt. Man erkennt sogar bei den Kindern schon bei jedem einzelnen eine persönliche Handschrift.












Von den "Neuen" bin ich total begeistert! So lichtstark! Ein superschneller Prozessor und ein Wahnsinnsautofokus der mir auch Serienbildaufnahmen in ungeahnter Qualität liefert. Zwei Steckplätze für Speicherkarten, da geht einfach nichts mehr bei einer Doppelsicherung verloren. Wifi.......der Sohn steuert die Kamera auch übers Handy......wow. Na und die Bildqualität.....göttlich. Ich kann sie wirklich nur empfehlen.

Soviel geniale Technik will natürlich auf Reisen auch irgendwo sicher untergebracht werden. Na und da hab ich auch noch gleich die schönste Fototasche der Welt für meine neues Baby bestellt. Und für das alte Baby und die ganzen Objektive und ja auch für meinen Pc noch. Passt nämlich alles zusammen rein. Krassomato was? Die Tasche hab ich von Shootbags*, einem Onlineshop für Kamerazubehör und Fototaschen mit einer echt tollen Auswahl. Schon letztes Jahr bestellte ich mir dort einen neuen Lederkameragurt*, den ich nach wie vor sehr liebe. Die Tasche selber ist die Brixton von ONA-Bags*. Nicht ganz billisch aber dafür auch wirklich richtig hochwertig und luxuriös gemacht. Handgefertigt aus gewachstem, wetterfestem Canvas mit Applikationen aus echtem Leder. Und das Beste: Sie sieht einfach wunderschön und vor allem echt lässig aus. So lässig, dass sogar die Söhne und der Mann sie tragen wollen, was angesichts des Inhalts und des dadurch entstehenden Gewichts ein nicht ganz uninteressanter und  mit kaufentscheidender Grund war ;-DDD. Hey wir wollen doch alle zusammen mit den Knipsmaschinchen Spaß haben oder etwa nicht???









Nun bin ich mal gespannt, was mir denn wohl so im Urlaub vor die Linse läuft! Einen Wal werd ich vermutlich nicht finden, aber sonst so.....joah......da geht bestimmt was. Ihr werdet das dann ja hier sehen und beurteilen dürfen ;-D. Hat sich die Investition gelohnt? Ich bin mir sicher. Was ich für nen Spaß beim Knipsen und mit den neuen Möglichkeiten hab, seht ihr ja leider nicht. HAB ICH ABER JETZT SCHON SOWAS VON! YEAH!

Knipsende Grüße und habt ne sauschöne Woche!













* Dieser Post enthält Werbung für Shootbags. Selbstverständlich ist die Meinung zum vorgestellten Produkt aber meine eigene!

Dienstag, 12. Juli 2016

Eine echt geniale Mutter-Sohn-Sause in Frankfurt!

Auch wenn ich ein großer Fan von vielen Menschen, großen Familien und Rudelaufläufen netter Leutchen bin,  liebliebliebe ich es ja mit meinen Kindern mal einzeln etwas zu unternehmen. Also nur mit einem einzigen Kind will ich sagen. Man kann sich ganz aufeinander konzentrieren, kann tolle Gespräche führen, die sonst einfach manchmal in der Masse untergehen ;-D, braucht so gut wie keine Kompromisse einzugehen und lernt auch das eigene Kind jedes Mal wieder ein Stückchen besser kennen. Und das Kind einen umgekehrt auch. Sehr spannend ist das besonders in der Pubertät, wenn sich die Charaktereigenschaften so besonders entwickeln und sich der Mensch verändert. Wie eigentlich ja auch das ganze Leben. Also eigentlich ist es damit IMMER SPANNEND.

Toller Weise entwickelt der allergrößte Sohn in letzter Zeit  Interesse an meinen Tätigkeiten, Fotografieren, Bloggen, Instagrammen und die Kunst überhaupt.......er findet das sehr spannend und ist mir ja auch seit geraumer Zeit schon fotografisch auch bei Blogshootings eine echte riesengroße Hilfe. Manchmal braucht man eben mehr als 2 Hände ;-). Und er ist ja schließlich auch selber Instagrammer.

Na und so ergab es sich dann also, dass ich mit dem allergrößten Sohn eine Sause in Frankfurt machte. Juchz! Wir haben uns beide so drüber gefreut!






Zuerst mal waren wir im Museum MMK2 unterwegs. Seit dem 24.3. gibts hier nämlich noch bis zum 4.9.2016 die Ausstellung "Das imaginäre Museum" mit Werken aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK zu sehen.

Die Idee der Ausstellung ist für den Normalo erstmal eine ziemlich Verrückte: Man schreibt fiktiv das Jahr 2052, die Museen sind vom Aussterben bedroht, die Kunst verschwindet aus der Gesellschaft. Die einzige Möglichkeit die Kunstwerke für die Nachwelt zu erhalten ist, sich ihrer durch Einprägung zu erinnern. Die Ausstellung lädt den Besucher ein über 80 Hauptwerke aus drei großen europäischen Sammlungen, vereint in dem Szenario eines transnationalen Museums auf Zeit zu bestaunen, die Werksbeschriftungen (die einzeln auf Abreißblöckchen neben den Werken hängen) mitzunehmen und um seine persönlichen Erinnerungen, Skizzen, Notizen, Zeichnungen zu ergänzen.


Im Hintergrund: Alighiero Boetti "Order and Disorder"
Daniel Spoerri "La Douche", ein dètrompe-loeil, nicht nur ein illusionistisches Bild sondern die ad absurdum Führung des naturalistischen Charakters des Landschaftsgemäldes durch Integration eines banalen Alltagsgegenstandes.
Andy Warhol "100 Campbell´s Soup Cans" und "Brillo Soap Pads Box" mit ihrer Idee der Unterwanderung gängiger Erwartungen an Kunstwerke 

Zuerst dachte ich....das ist jetzt zuviel für den Sohn. Er wird die Idee bescheuert finden. Im Grunde seines Herzens ist er ja neben dem Künstler auch ein echter Mathematiker, dem zuviel Fiktion ein Graus ist. Sagste also mal lieber nix und wir gucken nur, wie ihm die Kunst so gefällt.  Aber nein! Auch wenn es erst in kompletter Breite im Nachhinein gesackt ist, fand er die Ausstellung, die Idee dahinter und die Kunstwerke höllenspannend und faszinierend bekloppt und es hat ihn ungemein inspiriert. Denn......als wir wieder zuhause waren setzte er sich sofort hin und malte auf ein riesiges weißes Papier ganzganzganzganzviieeeeele kleine, schwarze Superminiminizahlen in immer der gleichen Reihenfolge. Stundenlang. Bis ich kam, begeistert draufschaute und oberflächlich verständnislos fragte, wasn das Cooles sei. "Du malst Minizahlen!? Dolle siehts aus! Einfach so?" Nein. Natürlich nicht. Er schrieb:

21 5 2 5 18 1 12 12

Na? Wer schnallts? Auflösung unten. Auf jeden Fall merkt man daran, dass der Sohn absolut angekommen ist in der Welt der Kunst. Herzlich Willkommen. Und mit den Werksinterpretationen für den Kunst-LK da grooven wir uns auch schon noch ein. Will ja alles gelernt sein. Ging mir nicht anders.


Im Hintergrund: Jeppe Hein "Moving Neon Cube" sukzessive aufleuchtende Neonkuben, die einen Eindruck von Dynamik erzeugen und die formalistische Strenge durchbrechen.
Absalon "Cell No1", eine Serie reduzierter, futuristisch anmutender Wohneinheiten, die für den öffentlichen Raum bestimmt waren, Cell No 1 war für Paris bestimmt.
Dan Graham "Present Continuous Past", ein an zwei Seiten verspiegelter Raum mit einer Closed Circuit Kamera und einem Monitor, der das aufgenommene Bild 8 Sekunden verzögert überträgt und damit eine irritierende Überlagerung von Zeit- und Raumebenen erzeugt.

Einen Abend verschlug es uns dann ins Breeze by Lebua, einem wirklich ausgezeichneten etwa seit einem Jahr in Frankfurt auffindbaren Restaurantableger der mir schon aus Asien, speziell aus Bangkok bekannten Hotelmarke Lebua.  Ich schwöre euch, auch wenn ihr noch nie in Bangkok gewesen seid, ihr kennt das Lebua auch.....ja!....es ist das Hotel in dem der Film Hangover gedreht wurde! Die Restaurantmarke gehört laut "US today" zu den Top 10 Spitzenrestaurants der Welt. Also wenns mal vornehmer und exquisiter werden soll. Hier seid ihr richtig! Es sollte für uns eine panasiatische Erlebnisreise mit dem neuen malayischen Sterne-Chefkoch Yip Mun Wai werden. Ein echtes Erlebnis gerade auch für den Sohn. Auch kulinarisch ;-D! Und hey! ER LIEBT ASIATISCH!






Der Sohn aß an diesem Abend zum ersten Mal in seinem noch so jugendlichen Leben einen Hummer.   Mit selbstgemachten Ramennudeln! Großartig! Und er mochte ihn! Ich werde zwar nie verstehen, warum er sich jetzt erst dazu erweichen ließ, aber gut. Ich hatte in seinem Alter schon die Weiten der Weltmeere um ungezähltes Krebsgetier erleichtert. I loveitloveitloveit. Machstenix. Dazu gabs lustige bunte Cocktails von einen vom Junior  sehr bewunderten Barkeeper und eine Band. Das Lustigste (und ich ärger mir bis heute einen Sack, dass ich nicht die Gunst der Stunde genutzt habe ;-D, ach aber egal ;-D): Germanies next Topmodel Kim Hnizdo und Elena Carrière waren auch an dem Abend da! Lach! Zum Piepen! Aber dem Sohn war ein Foto einfach zu peinlich ;-D. Versteh ich aber auch irgendwie.





Frankfurt by night ist eigentlich auch sehr schön. Ich mag die Gegensätze so. Und da die Tage so wunderbar sommerlich und die  Temperaturen so angenehm kuschelig waren liefen wir auch einfach noch viel durch Frankfurt. Shoppen, futtern, ein paar Freunde treffen.......so macht das Spaß!

Wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wo wir geschlafen haben......schaut mal hier: Wir wohnten im Premier Inn direkt an der Messe. Premier Inn ist die bestbewertetste britische Hotelkette und schon seit Jahren der Renner auf der Insel. Endlich sind sie auch nach Deutschland gekommen, den das Preis-Leistungsverhältnis ist gerade bei mehreren Personen und gerade auch für Familien absolut tippitoppi! Ein Preis, ein Zimmer, egal ob zu zweit oder zu dritt oder zu viert! Kinder zahlen nicht extra! Ich war schon vor ein paar Wochen zur Eröffnung dieses absolut neuen Hotels anwesend und sehr begeistert vom Konzept und der Arbeit der Innenarchitekten. Die Zimmer sind zwar klein, aber sehr gemütlich. Eine (für mich eh überflüssige) Minibar gibt es nicht, dafür aber volle technische Ausstattung mit FlatTV, Intranet und kostenlosem Wlan, Fön. Zu buchen - was ein absoluter Modelversuch hier für Deutschland ist, in England funktioniert das aber bestens - allerdings nur über die eigene Homepage.







Auch essen kann man im Premier Inn. Sie bieten gute englische Basisküche an....also Burger, Fish´n Chips und sowas. Ich fands sehr entspannt lecker. Der Sohn sowieso. Das Frühstücksbuffet wurde den deutschen Bedürfnissen etwas angepasst, das heißt im Gegensatz zu der englischen Variante wird hier extra jeden Morgen frisch hauseigenes Brot gebacken. Und das ist ist wirklich gut. Ich weiß wovon ich spreche!






Nur als kleinen Anhang einfach so mal eben: Kennt ihr das MoschMosch? Ist zwar ne Kette, aber wir alte Asienfoodliebhaber fanden das Curry, die Ramen und den Greentea da total lecker. Ich sags ja. Muss nicht immer Hummer sein ;-D. Und hey....die Wand könnte glatt ich gemacht haben...hahaha...ich fühlte mich wie zuhause (Für alle nicht Dauerleser: Madame werkelt gerne mit asiatischen Werbebeilagen....schaut mal in meine DIYs......die quellen über vor Projekten damit!)!





So und nun noch zur Aufklärung des Zahlenrätsels vom Sohn oben: Die Zahlen sind die Stellung der Buchstaben des Wortes UEBERALL im Alphabet. Inspiriert wurde er dazu durch die in der Ausstellung im MMK hängenden Bilder von Roman Opalka  z.B. "Opalka 1965/1 a`l´infini, detail 3307544-3324387".


Ich wünsch euch was!












Diese Reise wurde mir vom Breeze by Lebua, dem MMK und Premier Inn ermöglicht.  Ein großes Dankeschön dafür!  Meine Meinung über die vorgestellten Erlebnisse bleibt selbstverständlich von der Kooperation völlig unangetastet. Selbstverständlich, ne?

Dienstag, 5. Juli 2016

Cruffins aus der Pastamaschine! Was für ein saugenialer Trick! Und warum die Fotos hier auf dem Blog mein echtes Leben zeigen....denn zack waren die Cruffins auch schon wieder weg!

Ich wollte ja immmmmmer schon mal Plunderteig selber machen. Ehrlich gesagt fand ich dann aber alle Videos und Anleitungen dazu im Netz und Büchern aber vieeel zu stressig. Stundenlanges ausrollen, Butter einarbeiten, ruhen lassen wieder Butter einarbeiten und ausrollen, falten, ruhen, kühlen, falten Butter rein, falten, ruhen, Butter, falten, ausrollen.......oh Gott. Nein. Nicht meins. Wer mich kennt, der weiß ich bin eher der Zickizackityp. Bei mir muss es schnell gehen und bloß nicht zu kompliziert.

Parallel dazu entdeckte ich ungefähr zur gleichen Zeit Cronuts in New York. Schlimme Dinger! Das wiederum potenzierte meinen Wunsch nach selbst gebackenem Plunderteig nur und trieb mich fast in den Wahnsinn, weil ich einfach überhaupt keine Lust hatte auf besagtes Falten und Buttern und Ausrollen und Kühlen...blabla.

Aber dann.

Dann fand ich die Lösung bei LadyandPups.........:-)....wasn geiler Name für nen Blog ;-D. Ich lernte den Pastamaschinentrick. Na klar! Wie einfach ist das! Klatsch vor die Stirn! Plötzlich sah die Plunderteigwelt für mich anders aus.





Zubereitung:

1. Zu allerallererst holt ihr ungefähr 2 Stunden bevor ihr starten wollt 160 gr Butter aufgeteilt in 4 Portionen a 40 gr aus dem Kühlschrank und lasst die Butter so richtig weich werden (nicht flüssig!).

2. Dann gehts los und ihr stellt als erstes den Hefeteig her. Dazu Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zur Mehlmischung in die Küchenmaschine geben und alles 5 Minuten kneten lassen. Dann 50 gr kalte Butterstückchen dazu geben und den Teig nochmal 10 Minuten kneten lassen. Danach den Teig abgedeckt in der Schüssel etwa 50 MInuten ruhen lassen.

3. Nach der Ruhephase den Teig in 4 Portionen teilen. Jeweils ein Viertel ergibt zwei Cruffins. Zum Schluss habt ihr also....na!?....genau!.....8! ;-) Eine Muffinform gut ausbuttern.

4. Nun nehmt ihr ein Viertel vom Teig und teilt es der Einfachheit halber in zwei Portionen (die Teigbahnen werden sonst zu lang!). Jede Hälfte wird nun mit dem Lasagneaufsatz eurer Pastamaschine bis auf die dünnste Stufe ausgewalzt und leicht bemehlt und ohne Falten vor euch ausgelegt. Mit der zweiten Hälfte verfahrt ihr genauso.

5. So. Jetzt habt ihr zwei lange hauchdünne Lappen ;-) vor euch liegen. Jetzt nehmt ihr die Butter und streicht entweder mit Pinsel oder Fingern (ich finde Finger geht besser, weil der Teil so schnell Falten wirft) eine komplette 40 gr Portion weiche Butter auf die Teiglappen. Das sieht fast schon eklig viel aus, ich schwöre aber das ist richtig so. Ich habe es auch schon mit weniger Butter versucht, das ist aber nur die halbe Miete, glaubt mir!

6. Jetzt wirds tricky. Nun rollt ihr die erste Teigbahn eng wie eine Wurst auf. Schaut unten aufs Bild. Die fertig gerollte Wurst wird dann auf die zweite Teigbahn an den Anfang gesetzt und diese dann auch noch darum gerollt bis ihr ein dicke große Teigrolle habt. Diese Teigrolle nun der Länge nach einmal komplett aufschneiden, sodass ihr zwei Hälften habt.

7. Nun jede Hälfte der Teigrolle mit der "blättrigen" Seite nach außen zu einer Art Knoten drehen und in die ausgebutterte Muffinform legen.

8. Mit den anderen 3 Teigportionen genauso verfahren und die Cruffins danach ca. 2 Stunden in der Form gehen lassen, bis sie sich etwa verdoppelt haben.

9. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Cruffins 25 Minuten backen.







Na und dann kamen sie knusprig golden, heiß bruzzelnd und extrem gut duftend aus dem Backofen.....juchz! Ich hopste begeistert quietschend um meine kleinen Törtchen herum, musste mich aber leider leider schrecklicher Weise noch ein wenig zusammenreißen und sie abkühlen lassen, um den Puderzucker drüber zu rieseln und mir nicht die Finger zu verbrennen.

Ich mußte mich also kurzzeitig ablenken und sah meine einzige Chance die Finger von den Törtchen zu lassen darin, das Haus zu verlassen. Der Plan war  mal kurz zu einer meiner Lieblingsnachbarinnen rüberzulaufen, um mich mit ein wenig Plauderei abzulenken. Das klappt eigentlich immer ;-)......Mädchen halt ;-). Ich wähnte die Cruffins auch in Sicherheit, denn meine komplette Restfamilie weilte auf unterschiedlichsten Hockeytunieren bzw im selbstgebauten neuen "Haus" im Gebüsch um die Ecke ;-D.

Ja aber denkste. Ich stand keine 5 Minuten bei der Nachbarin, da klingelte es schon und an der Türe und eine von mir direkt als Junior 2.0 identifizierte Stimme erkundigte sich nach meiner Person. Er wollte nur mal nachfragen, ob diese "superleckeren knuspriken Knödelchen" nicht aufessen könne, er habe so einen Hunger nach dem Hockey. Jaaahahhaaaaa....... ich weiß, wenn er das sagt, wirds gefährlich. Da werden gelegentlich schon mal halbe Elefanten verspeist. Man pubertiert ja gerade.






War klar, dass ein Nein nicht als Nein mit seiner platten Aussagekraft akzeptiert werden würde. Ich also rüber, Kamera rausgeholt........."Ich hab die doch noch nicht mal fotografiert die Dinger!?!? Geschweige denn selber probiert!!!!" vor mich hin fluchend......wenigstens noch schnell ein sauberes Handtuch aus dem Schrank gezerrt, das Kuchengitter drauf drapiert und dem Sohn Anweisungen gegeben ala´......."Wenn du die essen willst musst du jetzt deine Hände zur Verfügung stellen und der perfekte Puderzuckerwedler sein! So lange bis ich meine Fotos hab!"

Ich hatte 5 Minuten........okay 7 vielleicht. Aber keine Sekunde länger.

Sooooo schlimm wie ungeduldig hungrig der Sohn war ;-D. Der wieder.










Manchmal träum ich ja davon wie es wäre, wenn ich mir so richtig ausgiebigst mal ein Foodszenario aufbauen könnte. Mit Licht und Untergründen könnte ich rumtricksen, Vorder- und Hintergrund entsprechend aufbauen, interessante Foodprops, Geschirr, Besteck, Vasen, Hastenichtgesehen dazu arrangieren, ein paar tolle Läppchen und Stöffchen hier und da, vielleicht auch noch ein Blümchen, ich könnte mich in Farbschemata bis zum Erbrechen reinsteigern......hach. Dolle. Das bewundere ich auf anderen Blogs ja oft SEEEHR, besonders bei Vera! Du machst das wirklich endstufenfantastisch!

Auf der anderen Seite bin ich für solche Fotoarrangements einfach glaube ich nicht der Typ. Zu ungeduldig. Bei mir muss das fluppen. Schnell........höhö ist ja sonst auch alles schneller aufgegessen als du gucken kannst! ! Hm. Vielleicht ist das mit der verfressenen Bande hier zuhause also gar nicht das Schicksal sondern eher mein Glück ;-D?

Na wie auch immer. Ihr könnt deshalb bei meinen Fotos immer ziemlich sicher sein, dass es genau so war wie das, was ihr seht.

In diesem speziellen Fall heißt das: Alle Cruffins waren innerhalb von kürzester Zeit A.U.F.G.E.G.E.S.S.E.N.

Komm ich wenigstens nicht in die Verlegenheit nix fürn Blog zu haben ;-D.......ich muss ja immer nachlegen.

Habt ne tolle Woche ihr Lieben!













Zutatenliste:

300 gr 550iger Mehl
1/2 Pkg frische Hefe
6 gr Salz
130 gr lauwarmes Wasser
50 gr Butter gewürfelt
160 gr Butter sehrsehr weich

Puderzucker zum Berieseln