Dienstag, 2. August 2016

Ferieeeeeennnn ;-))) und eine kleine Urlaubspause......und ein neues Abenteuer!

Juchz! Ihr Lieben, es ist soweit, ich läute meine jährlich Sommerpause ein. Das ist vielleicht für euch ein wenig doof, weil langweilig hier aufm Blog, muss aber einmal im Jahr einfach mal sein. Und ich muss sagen ich freu mich jedes Jahr wie Bombe drauf! Die Kinder haben keine Schule, alles geht einen gemächlicheren Gang, ein wenig Ruhe vom Netz und all dem virtuellen Kram, selbst der Sport liegt bis auf eine Woche Hockeycamp brach.....unfassbar diese unendliche Freiheit, Freizeit und Ruhe! Einfach jeden Tag ausschlafen, chillen und in den Tag hineinleben und unternehmen was man gerade in DIESER Sekunde so will. Keinen durchdachten Plan vom Tag haben. Schauen wo das Leben einen so hintreibt. Wahnsinn.

Das Dollste hier in da house ist aber, dass wir mal wieder auf große Reise gehen! Äh.......bzw schon sind, wenn ihr das hier lest! Yeah! WEIT WEG. Quieeeetsch ;-D. Und soll ich euch verraten wohin?
Tihiiihiii ;-D.






Es ist Thailand, genauer gesagt Bangkok für ein paar Tage, von da aus gehts nach Kambodscha, Lara-Croftmäßig Angkor Wat erkunden, dann nach Koh Chang zum Relaxen und finally noch ein paar Tage nach Abu Dhabi. Wasn Kracher ;-D. Und wir freun uns alle soooooooooooo sehr. Und ich freu mich so sehr drauf euch davon zu berichten! Wer mag kann ja mal bei mir auf Instagram reinluschern wo wir gerade so sind und was wir so treiben!





Ich wünsch euch jetzt also auch eine supergute Erholung in euren Ferien und ich würd mal sagen wir treffen uns hier wieder aufm Blog so ab Ende August oder so? Ich würd mich riiiiiesig freuen, denn ich hab jetzt schon total viele Ideen, die ich noch für euch umsetzen möchte. Und vielleichtvielleicht...ich kenn mich ja ;-D...kann ich eh nicht die Hände ruhig halten und fange in den Blogferien doch schon an das ein oder andere......jajaja.....sagte ich nicht eben ich will Ferien machen? Hahahaha. So isse eben!

Habt die sauschönsten Ferien vonne Welt!


Dienstag, 26. Juli 2016

Ein echt fronssösischer Clafoutis und über die Untiefen und Abgründe eines Foodbloggers.

Schon seit Jahren......JA JAHREN!.....schiebe ich es vor mir her im Sommer endlich mal DEN ultimativen, fronssösischen Sommerkuchen, einen Clafoutis, zu backen. Auf wievielen Blogs hab ich den schon gesehen.....auf unendlich vielen. Was mich aber nicht abhält davon selbst auch nochmal drüber zu schreiben, denn jeder glaubt ja er habe das beste Rezept. Ich natürlich auch ;-D. Auch ganz ohne Franzose zu sein.

Mein Clafoutis ist selbstverständlich mit Kirschen. Cerises! Wie das französische Urmodel. Man kann ihn natürlich auch mit ganz vielen anderen Obstsorten zubereiten aber da ich Kirschen lieeeeebe und gerade ja auch Kirschzeit ist, gibt es ihn bei mir nun so. Und natürlich sind die Kirschen NICHT! entsteint. Auch wie beim französischen Urmodel. Man könnte jetzt meinen, dass das total lästig beim späteren essen ist. Ja könnte man. Interessanter Weise war es aber nicht so. Beim Kirschen essen muss man die Steine ja auch ausspucken und solange man vorgewarnt wird und nicht mit Schmackes .....Rums!....... auf nen Kirschkern kracht und dann monatelang für neue Zähne beim Arzt rumhängen muss......also alles gut hier ;-D. Iff have nof alle Sähne. Selbst den Besuch hats nicht gestört. Und der hat auch noch alle Zähne ;-D. Interessantinteressant also.

Wie es das wilde Leben so wollte, war es dann auch noch so, dass das Schicksal mir einen traumhaften Fotountergrund ins Haus wehte. Äh wehte? Nein natürelmeng nischt! Es war der petit fils, der in den Untiefen seines Hausundhofgebüschs umme Ecke dieses Wahnsinns-Brett entdeckte und seiner allein von der Umschreibung her schon völlig verliebt dreinblickenden Mutter nach Hause apportierte. Ein Brett, dass der wahr gewordenen Traum eines jeden Foodbloggers ist. Grand amour, quiqui! Äh oder zumindest von vielen Foodbl......äh oder einigen????......oder vielleicht doch nur mir ;-S ??? Ach egal. Ein Brett , dass manch einer noch nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Dass nur nach aller gründlichster Desinfektion und stundenlangem Abschrubben mit schwerem Gerät einsatztauglich wurde. Ein Brett, auf dem kein vernünftiger Mensch niemalsnie kochen, geschweige denn essen würde. Aber gut. Für meine Fotos......un reve absolu! Träumschen....wie der Kölner sacht ;-D!





Jetzt könnte man denken, die Sache mit dem Brett wäre genug der Schrulligkeit für einen Post.  Mais non, cher lecteur! Wo ich dann schon mal beim Thema "Rotziger Untergrund" und "Ich bin ja anscheinend vor wirklich nix fies" war, fiel mir auf, dass ich ja gar keine 26 cm Form zum Backen habe. Selbstverständlich erst als der Teig schon fertig angerührt war. Klar.  Hahuch? Sowas in einem Haushalt, der eigentlich ein Meer....ach was sage ich!.....einen Ozean an Backformen sein Eigen nennt?

Diese Tatsache erzeugte Stirnrunzeln bei mir. Mir fehlt eine Form und ich habs doch glatt noch gar nicht gemerkt? Es musste also eine schnelle Lösung her und ZACK!....... war se da. Natürelmeng! In Form eines Blumenuntersetzer aus Metall.

Und das ist KEIN WITZ. C ´est pas drole!

Heute gibt´s Clafoutis aus dem Blumenuntersetzer.  Ausgeschlagen mit Backpapier. Und ich sag euch was:

Erstens klappt das wunderbar und zweitens siehts auch noch einfach gut aus aufm Foto, yeah. Auf dem rotzigen Brett, der noch viel rotzigere Blumenuntersetzer, yippiyeah. Und soll ich noch was sagen: Nur dank des Blumenuntersetzers passte der Clafoutis in mein traumhaft schönes neues.........äh.......wie heißt das?........weiß jemand wie man das nennt?.......dieses Dingsbums unten auf den Bildern, dass jegliches fliegende Getiers vom leckeren Kuchen fernhält. Großardisch! Merveilleusement! Ach und nur weils gesagt werden muss......ich liebe diese Zipfelform vom Dingsbums da unten. Ihr auch? Wenn ihr mir jetzt noch sagt wie das heißt können wir uns auch gepflegt drüber unterhalten ;-D.

















Zubereitung:

1. Kirschen waschen und trocknen. Nicht entsteinen. Wer das trotzdem möchte muss damit rechnen, dass der Teig grisselig wird, da die Säure im austretenden Saft aus den Kirschen die Milcheimasse zum Ausflocken bringt. Oft. Nur so als Info. Und bitte die Stile von den Kirschen entfernen! Ich Horst dachte zuerst das sähe cool aus, wenn die Stile dranbleiben und oben aus dem Clafoutis herausschauen. Das klappt aber nicht, denn sie kippen alle um, wenn man den Teig darüber gießt......ich musste alle Stile im Nachhinein noch abzwicken ;-(.

2. Die Kirschen in eine gut ausgebutterte oder mit Backpapier ausgeschlagene 26 cm Form geben.

3. Den Teig aus Mehl, Zucker, Eiern Milch, Sahne und Vanille zusammenrühren und über die Kirschen geben.

4. Den Clafoutis bei 190 Grad etwa 40 Minuten backen. Der Kuchen schmeckt sowohl lauwarm wie kalt. Puderzucker darüber nicht vergessen!







So, mes chers amis, hier ein kleiner Blick auf das schon oben beschriebene Dingsbums. Ich hätte jetzt gerne die exakte Bezeichnung dafür. Antikrabbeltierkörbchen, wie wir es inzwischen nennen, hört sich nämlich irgendwie doch schwer bescheuert an. Kann ich mich auf euch verlassen? Zeigts dem doofen Blogger ;-D!






Und vor dem Servieren immer schön an die Steine in den Kirschen denken, mes amis! Wir wollen uns doch nicht beim Sahnarst wiedertreffen ;-D??? Nonon!

Une semaine merveilleuse pour vous!

Ich alter Franzose ...höhööööö! Grüße an dieser Stelle an meine alte Französischlehrerin und den Google Translator ;-D.











Zutatenliste:


600 gr Kirschen
125 gr Mehl
90 gr Zucker
4 Eier
125 ml Vollmilch
175 ml Sahne
1 Msp gemahlene Vanille

Dienstag, 19. Juli 2016

Über nicht vorhandene echte Fotoskills, ne neue Kamera und eine genial schicke und noch viel praktischere Fototasche von Shootbags*!

Der gemeine Leser denkt ja Blogger haben immer total Ahnung vom Fotografieren. Kennen sich mit Kameras und deren Funktionen, Ausstattung und der optimalen Ergänzung durch Objektive und was weiß ich was für nem Schnickschnack aus.

Das kann schon sein! Jaja ;-DD.

Trifft auf mich aber leider nicht zu und an dieser Stelle muss ich eure romantisch verklärte Sicht auf meine zugegebener Maßen doch gelegentlich ganz hübschen Bilder brutal über die Klippe schubsen. Öhja. Soll ich euch was sagen? Belichtung. Iso. Blende. Weißabgleich. Keine Ahnung (der Sohn aber......das hilft ;-D). Automatikprogramme aber dafür V.I.R.T.U.O.O.O.O.O.O.S und bis das Stellrad glüht. Und mal ehrlich. Funktioniert doch? Ich bin die meiste Zeit jedenfalls ganz glücklich mit meinen Bildern, denn mein persönliches Geheimnis scheint zu sein, dass ich immer schon vor dem Knipsen weiß, wie das Foto sein soll. Ich muss nur die Kamera dazu kriegen es auch zu wollen......aber wir zwei haben uns über die Jahre gut miteinander eingegroovt ;-D.

Bisher habe ich mit einer kleinen Muckelspiegelreflex fotografiert. Einer Nikon D5100 und bin prächtigst damit zurecht gekommen, auch wenn ich auf den ganzen Events die man als Blogger so besucht immer beim Kameraprotzen mächtig abgeka.......äh hinten dran lag. Wie sagte der Sohn doch letztens auf unserem gemeinsamen Event in Frankfurt: "Mama wie peinlich, guck doch mal, mit was für Kameras die hier alle auflaufen!" Hapah! Ich kenn das ja schon seit Jahren und ehrlich gesagt find ichs inzwischen nur noch todeslustig, denn dicke Kamera heißt ja nicht geile Fotos am finalen Ende. Ich bilde mir sogar ein, dass ich schon beim Beobachten der jeweiligen Fotografen sehe, dass das Foto nix oder langweilig wird. Wums-Kamera hin oder her. So isses leider. Da werde ich lieber unterschätzt und kicher mir ins Fäustchen.







Trotz meiner zugegebener Maßen geringen Ansprüche an die technische Ausstattung einer Kamera (also die soll zwar alles können aber bloß nicht kompliziert sein ;-D) konnte ich es mir aber doch nicht verkneifen mir für die anstehenden Ferien eine neue Spiegelreflex, eine Nikon D7200 als konsequente Steigerung zur D5100 (man will sich ja doch irgendwie verbessern), zuzulegen. Denn wißt ihr was manchmal mein Problem ist? Da biste unterwegs und hast die tollsten Motive vor der Linse aber das falsche Objektiv draufgeschnallt und schwups ist der Wal schon wieder weg. Versteht ihr was ich meine? Im schlimmsten Fall (und der ist bei uns im Urlaub häufigst!) sind die klimatischen Verhältnisse nebelig feucht oder staubig sandig und wer öffnet da schon ruhigen Gewissen ständig das Kameragehäuse und wechselt mitten im Sandsturm oder auf nem Spritzwasser besprühten Kahn in wilder Wellenfahrt auf Weitwinkel? NEIN. Nicht zu vergessen die fotografisch inzwischen doch auch recht engagierte Jugend im Haus, die NATÜRLICH in den spannenden Momenten des Lebens auch den Drang verspürt mal ein cooles Foto mit der großen Kamera und nicht nur mit dem ollen Handy zu knipsen. Logische Konsequenz sind also 2 Kameras. In den kritischen Momenten eine mit Weitwinkel, eine mit Tele. Wunderbar. Im besten Fall dann auch noch zwei Menschen in der Familie die gleichzeitig mit diesen unterschiedlichen Blickwinkeln die Fotos schießen. Und ich bin immer wieder erstaunt, was da an Bildern rauskommt. Man erkennt sogar bei den Kindern schon bei jedem einzelnen eine persönliche Handschrift.












Von den "Neuen" bin ich total begeistert! So lichtstark! Ein superschneller Prozessor und ein Wahnsinnsautofokus der mir auch Serienbildaufnahmen in ungeahnter Qualität liefert. Zwei Steckplätze für Speicherkarten, da geht einfach nichts mehr bei einer Doppelsicherung verloren. Wifi.......der Sohn steuert die Kamera auch übers Handy......wow. Na und die Bildqualität.....göttlich. Ich kann sie wirklich nur empfehlen.

Soviel geniale Technik will natürlich auf Reisen auch irgendwo sicher untergebracht werden. Na und da hab ich auch noch gleich die schönste Fototasche der Welt für meine neues Baby bestellt. Und für das alte Baby und die ganzen Objektive und ja auch für meinen Pc noch. Passt nämlich alles zusammen rein. Krassomato was? Die Tasche hab ich von Shootbags*, einem Onlineshop für Kamerazubehör und Fototaschen mit einer echt tollen Auswahl. Schon letztes Jahr bestellte ich mir dort einen neuen Lederkameragurt*, den ich nach wie vor sehr liebe. Die Tasche selber ist die Brixton von ONA-Bags*. Nicht ganz billisch aber dafür auch wirklich richtig hochwertig und luxuriös gemacht. Handgefertigt aus gewachstem, wetterfestem Canvas mit Applikationen aus echtem Leder. Und das Beste: Sie sieht einfach wunderschön und vor allem echt lässig aus. So lässig, dass sogar die Söhne und der Mann sie tragen wollen, was angesichts des Inhalts und des dadurch entstehenden Gewichts ein nicht ganz uninteressanter und  mit kaufentscheidender Grund war ;-DDD. Hey wir wollen doch alle zusammen mit den Knipsmaschinchen Spaß haben oder etwa nicht???









Nun bin ich mal gespannt, was mir denn wohl so im Urlaub vor die Linse läuft! Einen Wal werd ich vermutlich nicht finden, aber sonst so.....joah......da geht bestimmt was. Ihr werdet das dann ja hier sehen und beurteilen dürfen ;-D. Hat sich die Investition gelohnt? Ich bin mir sicher. Was ich für nen Spaß beim Knipsen und mit den neuen Möglichkeiten hab, seht ihr ja leider nicht. HAB ICH ABER JETZT SCHON SOWAS VON! YEAH!

Knipsende Grüße und habt ne sauschöne Woche!













* Dieser Post enthält Werbung für Shootbags. Selbstverständlich ist die Meinung zum vorgestellten Produkt aber meine eigene!

Dienstag, 12. Juli 2016

Eine echt geniale Mutter-Sohn-Sause in Frankfurt!

Auch wenn ich ein großer Fan von vielen Menschen, großen Familien und Rudelaufläufen netter Leutchen bin,  liebliebliebe ich es ja mit meinen Kindern mal einzeln etwas zu unternehmen. Also nur mit einem einzigen Kind will ich sagen. Man kann sich ganz aufeinander konzentrieren, kann tolle Gespräche führen, die sonst einfach manchmal in der Masse untergehen ;-D, braucht so gut wie keine Kompromisse einzugehen und lernt auch das eigene Kind jedes Mal wieder ein Stückchen besser kennen. Und das Kind einen umgekehrt auch. Sehr spannend ist das besonders in der Pubertät, wenn sich die Charaktereigenschaften so besonders entwickeln und sich der Mensch verändert. Wie eigentlich ja auch das ganze Leben. Also eigentlich ist es damit IMMER SPANNEND.

Toller Weise entwickelt der allergrößte Sohn in letzter Zeit  Interesse an meinen Tätigkeiten, Fotografieren, Bloggen, Instagrammen und die Kunst überhaupt.......er findet das sehr spannend und ist mir ja auch seit geraumer Zeit schon fotografisch auch bei Blogshootings eine echte riesengroße Hilfe. Manchmal braucht man eben mehr als 2 Hände ;-). Und er ist ja schließlich auch selber Instagrammer.

Na und so ergab es sich dann also, dass ich mit dem allergrößten Sohn eine Sause in Frankfurt machte. Juchz! Wir haben uns beide so drüber gefreut!






Zuerst mal waren wir im Museum MMK2 unterwegs. Seit dem 24.3. gibts hier nämlich noch bis zum 4.9.2016 die Ausstellung "Das imaginäre Museum" mit Werken aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK zu sehen.

Die Idee der Ausstellung ist für den Normalo erstmal eine ziemlich Verrückte: Man schreibt fiktiv das Jahr 2052, die Museen sind vom Aussterben bedroht, die Kunst verschwindet aus der Gesellschaft. Die einzige Möglichkeit die Kunstwerke für die Nachwelt zu erhalten ist, sich ihrer durch Einprägung zu erinnern. Die Ausstellung lädt den Besucher ein über 80 Hauptwerke aus drei großen europäischen Sammlungen, vereint in dem Szenario eines transnationalen Museums auf Zeit zu bestaunen, die Werksbeschriftungen (die einzeln auf Abreißblöckchen neben den Werken hängen) mitzunehmen und um seine persönlichen Erinnerungen, Skizzen, Notizen, Zeichnungen zu ergänzen.


Im Hintergrund: Alighiero Boetti "Order and Disorder"
Daniel Spoerri "La Douche", ein dètrompe-loeil, nicht nur ein illusionistisches Bild sondern die ad absurdum Führung des naturalistischen Charakters des Landschaftsgemäldes durch Integration eines banalen Alltagsgegenstandes.
Andy Warhol "100 Campbell´s Soup Cans" und "Brillo Soap Pads Box" mit ihrer Idee der Unterwanderung gängiger Erwartungen an Kunstwerke 

Zuerst dachte ich....das ist jetzt zuviel für den Sohn. Er wird die Idee bescheuert finden. Im Grunde seines Herzens ist er ja neben dem Künstler auch ein echter Mathematiker, dem zuviel Fiktion ein Graus ist. Sagste also mal lieber nix und wir gucken nur, wie ihm die Kunst so gefällt.  Aber nein! Auch wenn es erst in kompletter Breite im Nachhinein gesackt ist, fand er die Ausstellung, die Idee dahinter und die Kunstwerke höllenspannend und faszinierend bekloppt und es hat ihn ungemein inspiriert. Denn......als wir wieder zuhause waren setzte er sich sofort hin und malte auf ein riesiges weißes Papier ganzganzganzganzviieeeeele kleine, schwarze Superminiminizahlen in immer der gleichen Reihenfolge. Stundenlang. Bis ich kam, begeistert draufschaute und oberflächlich verständnislos fragte, wasn das Cooles sei. "Du malst Minizahlen!? Dolle siehts aus! Einfach so?" Nein. Natürlich nicht. Er schrieb:

21 5 2 5 18 1 12 12

Na? Wer schnallts? Auflösung unten. Auf jeden Fall merkt man daran, dass der Sohn absolut angekommen ist in der Welt der Kunst. Herzlich Willkommen. Und mit den Werksinterpretationen für den Kunst-LK da grooven wir uns auch schon noch ein. Will ja alles gelernt sein. Ging mir nicht anders.


Im Hintergrund: Jeppe Hein "Moving Neon Cube" sukzessive aufleuchtende Neonkuben, die einen Eindruck von Dynamik erzeugen und die formalistische Strenge durchbrechen.
Absalon "Cell No1", eine Serie reduzierter, futuristisch anmutender Wohneinheiten, die für den öffentlichen Raum bestimmt waren, Cell No 1 war für Paris bestimmt.
Dan Graham "Present Continuous Past", ein an zwei Seiten verspiegelter Raum mit einer Closed Circuit Kamera und einem Monitor, der das aufgenommene Bild 8 Sekunden verzögert überträgt und damit eine irritierende Überlagerung von Zeit- und Raumebenen erzeugt.

Einen Abend verschlug es uns dann ins Breeze by Lebua, einem wirklich ausgezeichneten etwa seit einem Jahr in Frankfurt auffindbaren Restaurantableger der mir schon aus Asien, speziell aus Bangkok bekannten Hotelmarke Lebua.  Ich schwöre euch, auch wenn ihr noch nie in Bangkok gewesen seid, ihr kennt das Lebua auch.....ja!....es ist das Hotel in dem der Film Hangover gedreht wurde! Die Restaurantmarke gehört laut "US today" zu den Top 10 Spitzenrestaurants der Welt. Also wenns mal vornehmer und exquisiter werden soll. Hier seid ihr richtig! Es sollte für uns eine panasiatische Erlebnisreise mit dem neuen malayischen Sterne-Chefkoch Yip Mun Wai werden. Ein echtes Erlebnis gerade auch für den Sohn. Auch kulinarisch ;-D! Und hey! ER LIEBT ASIATISCH!






Der Sohn aß an diesem Abend zum ersten Mal in seinem noch so jugendlichen Leben einen Hummer.   Mit selbstgemachten Ramennudeln! Großartig! Und er mochte ihn! Ich werde zwar nie verstehen, warum er sich jetzt erst dazu erweichen ließ, aber gut. Ich hatte in seinem Alter schon die Weiten der Weltmeere um ungezähltes Krebsgetier erleichtert. I loveitloveitloveit. Machstenix. Dazu gabs lustige bunte Cocktails von einen vom Junior  sehr bewunderten Barkeeper und eine Band. Das Lustigste (und ich ärger mir bis heute einen Sack, dass ich nicht die Gunst der Stunde genutzt habe ;-D, ach aber egal ;-D): Germanies next Topmodel Kim Hnizdo und Elena Carrière waren auch an dem Abend da! Lach! Zum Piepen! Aber dem Sohn war ein Foto einfach zu peinlich ;-D. Versteh ich aber auch irgendwie.





Frankfurt by night ist eigentlich auch sehr schön. Ich mag die Gegensätze so. Und da die Tage so wunderbar sommerlich und die  Temperaturen so angenehm kuschelig waren liefen wir auch einfach noch viel durch Frankfurt. Shoppen, futtern, ein paar Freunde treffen.......so macht das Spaß!

Wenn ihr jetzt noch wissen wollt, wo wir geschlafen haben......schaut mal hier: Wir wohnten im Premier Inn direkt an der Messe. Premier Inn ist die bestbewertetste britische Hotelkette und schon seit Jahren der Renner auf der Insel. Endlich sind sie auch nach Deutschland gekommen, den das Preis-Leistungsverhältnis ist gerade bei mehreren Personen und gerade auch für Familien absolut tippitoppi! Ein Preis, ein Zimmer, egal ob zu zweit oder zu dritt oder zu viert! Kinder zahlen nicht extra! Ich war schon vor ein paar Wochen zur Eröffnung dieses absolut neuen Hotels anwesend und sehr begeistert vom Konzept und der Arbeit der Innenarchitekten. Die Zimmer sind zwar klein, aber sehr gemütlich. Eine (für mich eh überflüssige) Minibar gibt es nicht, dafür aber volle technische Ausstattung mit FlatTV, Intranet und kostenlosem Wlan, Fön. Zu buchen - was ein absoluter Modelversuch hier für Deutschland ist, in England funktioniert das aber bestens - allerdings nur über die eigene Homepage.







Auch essen kann man im Premier Inn. Sie bieten gute englische Basisküche an....also Burger, Fish´n Chips und sowas. Ich fands sehr entspannt lecker. Der Sohn sowieso. Das Frühstücksbuffet wurde den deutschen Bedürfnissen etwas angepasst, das heißt im Gegensatz zu der englischen Variante wird hier extra jeden Morgen frisch hauseigenes Brot gebacken. Und das ist ist wirklich gut. Ich weiß wovon ich spreche!






Nur als kleinen Anhang einfach so mal eben: Kennt ihr das MoschMosch? Ist zwar ne Kette, aber wir alte Asienfoodliebhaber fanden das Curry, die Ramen und den Greentea da total lecker. Ich sags ja. Muss nicht immer Hummer sein ;-D. Und hey....die Wand könnte glatt ich gemacht haben...hahaha...ich fühlte mich wie zuhause (Für alle nicht Dauerleser: Madame werkelt gerne mit asiatischen Werbebeilagen....schaut mal in meine DIYs......die quellen über vor Projekten damit!)!





So und nun noch zur Aufklärung des Zahlenrätsels vom Sohn oben: Die Zahlen sind die Stellung der Buchstaben des Wortes UEBERALL im Alphabet. Inspiriert wurde er dazu durch die in der Ausstellung im MMK hängenden Bilder von Roman Opalka  z.B. "Opalka 1965/1 a`l´infini, detail 3307544-3324387".


Ich wünsch euch was!












Diese Reise wurde mir vom Breeze by Lebua, dem MMK und Premier Inn ermöglicht.  Ein großes Dankeschön dafür!  Meine Meinung über die vorgestellten Erlebnisse bleibt selbstverständlich von der Kooperation völlig unangetastet. Selbstverständlich, ne?