Montag, 28. Juli 2014

Ochsenherz-Tomaten-Salat mit Picada für hoffentlich noch viele, heiße Sommertage!

Hahaha......na? Hat irgendeiner gezuckt bei der Überschrift??? ;-)  Mord und Totschlag beim Frollein Ü....so von wegen Ochsenherz im Salat........echter Grusel ;-)! Aber ich kann euch beruhigen! Es geht hier nur um DIESE TOMATEN: Die in Deutschland relativ seltenen Ochsenherztomaten oder wie der Franzose sagt "Coeur de Boeuf"! Ich finde es lohnt sich nach diesen Tomaten einfach mal zu suchen, da sie einen besonderen mediteranen, vollen Geschmack haben. Selbst wenn sie noch grün sind, haben sie bereits ihren optimalen Geschmack, denn diese Tomaten reifen von innen nach außen. In Italien isst man sie deshalb bevorzugt roh und noch leicht grün, da in diesem Reifestadium das Verhältnis von Säure und Zucker optimal ist.




Die Tage sind ja in letzter Zeit heiß und lang, wir leben bis tief in die Nacht halb im Garten oder picknicken am sehr  nahen Rhein! Wirklich! Wir wohnen keine 1000 m vom Rheinufer entfernt, da kann man sich schon mal so eben einfach ans Ufer chillen und so tun, als wär man in der Karibik! Wie toll! Bei dem Wetter geht das wirklich (ignorieren wir mal die klitzekleinen sindflutartigen Regenfälle zwischendurch.....solange hinterher die Sonne wiederkommt ist ja alles im Lack ;-)!)! So muss der Sommer sein. Na und genau für diese Events draußen und bei voller Hitze oder lauem Lüftchen ist das hier das perfekte Häppchen. Der ist sooo gut!




Also zuerst einmal macht ihr die Picada. Dazu 2-3 Brötchen in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit 1-2 durchgedrückten Knoblauchzehen und etwas Öl knusprig rösten. Die Brotwürfel in eine Schüssel geben und in der gleichen Pfanne die gestiftelten Mandeln ohne erneute Zugabe von Öl ebenfalls braun anbraten. Die Mandeln zu den Brotwürfeln geben. Nach Bedarf Kapern dazu geben, ich hatte sie rausgelassen und getrennt zum Salat gereicht, weil die Kinder nicht so gerne Kapern mögen. Nachdem Brotwürfel und Mandeln abgekühlt sind noch etwas gehackte Petersilie dazu geben.




Nun die Ochsenherztomaten in dünne und die roten Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden und die Riesenbohnen abgießen. Die Hühnerbrust ebenfalls in kleine Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer in einer Pfanne anbraten. Abkühlen lassen.





Die Tomatenscheiben kreisförmig auf einem Teller anrichten und die Bohnen darüber geben. Salzen und Pfeffern. Dann das Hühnchen dazu geben und die Picada und die Zwiebelringe darüber streuen. Eventuell noch mal mit Petersilie bestreuen und mit mit dem Saft einer Zitrone und etwas Olivenöl beträufeln. Salat sofort servieren, da die Brotwürfel sonst weich werden.






Für ein Picknik könnt ihr den Salat, also Tomaten (dann in kleinen Würfeln!), Bohnen, Zwiebeln und Hühnchen auch in Weckgläser schichten. Die Picada dann bitte extra mitnehmen (s.o. Brotwürfel weichen sonst auf) und erst vor Ort darüber geben.




Einkaufsliste:

300 gr Riesenbohnen
3-4 Ochsenherztomaten
300 gr Hühnerbrust
100 gr Mandeln gestiftelt
2-3 alte Brötchen
1 Zitrone
Olivenöl
Petersilie
2 lila Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
Kapern
Salz/Pfeffer

Donnerstag, 24. Juli 2014

Summerwork.......und warum der Sturm doch noch für was gut war!

Ich hab da heute ein Projekt für euch........und hey!, den Namen "Projekt" hat das Ding wirklich verdient!........da hab ich ungelogen mehr als ein Jahr dran gewerkelt. Najaaaaaaaaa......also nicht die ganze Zeit, wenn ich ehrlich bin, es stand auch aus Trocknungsgründen ein Jahr in der Garage herum.....naja und dann war da so ein kleiner Vorsprung den ich mit dem Bandschleifer und 26473 durchgeschrabbelten Schleifbändern nicht wegbekommen habe ;-(. ........will sagen: Ich verlor kurzzeitig das Interesse an meinem "Projekt", weils so schwerfällig wurde.



Aber dann! Dann kam der große Sturm in NRW, genauer gesagt hier in Neuss und Düsseldorf, vor......äh......wann wars?.......nem Monat etwa (stimmts???). Der Abend, an dem die ganze Stadt kriegsgleich verwüstet wurde (Wers vielleicht in der Zeitung gelesen hat? Düsseldorf ist seitdem nicht mehr wie vorher! Hier wurde mit echten wirklichen Panzern aufgeräumt!). Was nicht schön war, war aber der Anstoß, das Projekt fortzuführen, denn wie immer im Leben, macht alles mehr Spaß, wenn man seine Idee mit jemandem teilen kann. In dem Fall war das der Nachbar, der auch auf die Idee kam, einen Baumstumpf zu bearbeiten. Lagen ja genug in der Gegend herum. Mein Baumstumpf war allerdings im Schweiße meines und der kleinen Ü´s importiert aus der Eifel und einem Holzbauern für sagenhafte 5!....in Worten FÜNF! Euronen abgekauft.




Der Nachbar hat mir dann auch mal direkt mit starkem Arm und Riesensäge den blöden Sägeversatz meines Baumstumpfes weggesägt. Und ich sags euch, das war wirklich zum ins Schwitzen zu geraten, denn mein Baumstumpf ist Akazie........an Härte kaum zu überbieten.......was ich ja auch beim Abschleifen schon gemerkt hab! Hach! Und schon war der Spaß wieder da! In Gemeinschaftsarbeit mit dem wundervollen Herrn Ü wurden dann mit großem Gerät noch eine Holzplatte und 4 Transportrollen unter den Block montiert.......ja und dann konnte meine Wenigkeit sich endlich gestalterisch austoben und den Klotz rüschen. ;-)




Wie auf den Fotos eingangs zu sehen, hab ich nach dem Abschleifen der Sitzfläche und der Seiten mir erstmal "Aufkleber" mit Nummern und Buchstaben in der gewünschten Kombi selber gemacht. Dazu im PC eine Schrift aussuchen.......ganz viele gibt´s bei dafont!......in der gewünschten Größe ausdrucken, ausschneiden und die Form auf sehr gut klebendes Malerkreppband übertragen.




Den so entstandenen "Aufkleber" dann an der gewünschten Stellen aufbringen, gut festdrücken und darüber streichen. Je nach Farbe, ich hatte hier eine geruchsfreie Kinderspielzeugacrylfarbe, die "Aufkleber" nach einem kurzen antrocknen des Lacks direkt wieder abnehmen. Der Lack wird sonst wie Gummi und man reißt sonst später kleine Teile wieder ab. Insbesondere bei filigranen Buchstaben doof. Aber wie gesagt, hängt alles etwas vom verwendeten Lack ab. Einfach ausprobieren!






Ich find unseren neuen Rollhocker/Rolltisch saucool. Und das Beste: Die Jungs und Herr Ü auch! Und das Allerbeste: Den gibt´s kein zweites Mal ;-)! Und das Allerallerbeste: Er ist selbstgemacht! Yeah! ;-)


Dienstag, 22. Juli 2014

Cooking with the best friend: Gai Phad Med Mamuang ......Chicken Cashewnut! Ein klitzekleiner aber superwichtiger Nachtrag!


Boahhhh.......ich sags euch........letzte Woche dachte ich ja noch mein wuscheriger Zustand bessert sich nach anfänglicher Ferienstartgewöhnung und aufkommendem Lodderleben nach Lust und Laune, aber ne......... ich glaub vor unseren Ferien wird das nicht mehr besser mit mir ;-). Ich bin jetzt schon richtig durchgeknallt, weil ich mir derart ein Loch in den Bauch vorfreue, das glaubt ihr nicht. Ich krieg hier kaum meine Blogposts durchgebracht, geschweige denn, dass ich mich noch in Ruhe meinen Schraubereien widmen kann. Ich fühl mich wie ein durchgedrehtes Huhn, was wild durch die Gegend hüpft und flattert. Gackgack ;-)!

Aber gegessen werden muss ja trotzdem irgendwie, sonst kommen wir ja nicht bis zum Urlaub durch. Na und weil ich ja schon im Urlaubsmodus schwinge, hab ich einfach mal DAS ULTIMATIVE LIEBLINGSGERICHT unseres letzten asiatischen Sommers rausgekramt: Chicken Cashewnut! 




Ob ihrs glaubt oder nicht, ich kann das inzwischen kochen wie ein echter Thai, jawohl! Ich hatte nämlich einen allerbesten Lehrer! 

Schon vor unserer Reise nach Thailand letztes Jahr hatte ich mir grundsätzlich Gedanken gemacht, ob ich denn nicht mal einen mehrtägigen Kochkurs vor Ort machen sollte, um mich in die tiefere Kunst des asiatischen Kochens einweisen zu lassen. Wir essen das doch so schrecklich gerne! Möglichkeiten hätts genug in Bangkok gegeben.....die ziemlich bekannte Blue Elephant Cooking School war direkt um die Ecke.





Schlußendlich hab ich mich aber dann doch gegen einen mehrtägigen Kurs entschieden, da ich nicht die Hälfte der Ferien in einer Küche fernab von der Familie verbringen wollte.

Dann kam aber schon in Bangkok still und leise der intrafamilliäre Hype um das berühmt berüchtigte Chicken Cashewnut auf. Mindestens 1 Familienmitglied hat das pro Tag mindestens einmal gegessen. Es war kaum noch auszuhalten, aber was soll man machen.........es ist ja soooooooo lecker! Unglaublich! 

Es führte also kein Weg mehr daran vorbei genauer zu ergründen, wo denn die Kniffe bei diesem Gericht liegen und wie die konkrete Zubereitung verläuft. Der Gedanke daran, dass mir die Zubereitung Zuhause möglicherweise nicht optimal gelingen würde, war uns allen unerträglich ;-)))! 




Na und dann traf ich ihn hier oben! Unser Hotelkoch in Khao Lak erbarmte sich und nahm mich mal auf ein privates Kochstündchen mit an seinen Gasherd. Seitdem bin ich der Chicken-Cashewnut-Profi!  Schaut mal hier unten, so sieht´s in Thailand aus! Ich könnt jetzt ja schon wieder ins Bild springen! Sooooo lecker.......yummiyummi!




Meine größte Sorge war ehrlich gesagt, auch wenn ich die detailierte Zubereitung und Zutaten nun kannte, der möglicherweise andere Geschmack von Soja- und Austernsoße zuhause. Die gleichen Soßen die er benutzt hat gibts hier einfach nicht! Aber so ist das eben. Allein schon durch die andere Luft schmeckt´s hier anders.......wisst ihr was ich meine ;-)?




Ihr fangt erstmal an mit dem Reis, denn Chicken-Ccashewnut ist ein schnell gekochtes Gericht (Gemüse- und Fleischschnippeln rausgenommen). Dazu nehmt ihr einen Topf und gebt auf ein Glas Reis anderthalb Gläser Wasser, stellt den Topf auf den Herd und kocht alles bei geschlossenem Deckel einmal auf. Die Herdplatte dann ausschalten, den Topf aber mit immer noch geschlossenem Deckel darauf stehen lassen und den Reis langsam ausquellen lassen.  Ihr braucht dann nach ca. 15 Minuten nichts mehr abzugießen, der Reis ist einfach nur fertig! Gesalzen wird der in Asien übrigens NICHT!




Die weitere Zubereitung ist eigentlich ganz einfach. Ihr benötigt zunächst etwas Hühnerbrustfleisch, dass ihr in mundgerechte Stücke zerkleinert. Am besten aber nicht in Würfel ....bähhhhh.....sondern in ......ja äh.....kleine schräge Läppchen. Erinnert sonst so an Fertigkost, wenn ihr versteht was ich meine. Der Asiate macht das halt so! 

Dann schneidet ihr Paprika, Gemüsezwiebel und Frühlingszwiebeln in etwas größere Stücke, schaut mal auf dem Bild, in Asien wird das alles ziemlich groß gelassen, was ich sehr appetitlich finde. Nun gehts an die Saucenauswahl, meine Austernsoße war die hier unten, die ist schon mal die halbe Miete, die Sojasoße war die von Kikkoman, die Marke der Fischsoße ist egal (schmecken eh alle gleich grauenhaft ;-), sind aber für den echten Taste unabdingbar!).




Zuallererst bestäubt ihr die Hühnchenteile mit etwas Mehl und bratet sie im Wok in einer großzügigen Menge Erdnussöl schön knusprig. Salzen und Pfeffern entfällt, die Würze kommt gleich durch die Soßen.  Die frittierten Hühnchenstücke werden dann zum Abtropfen auf etwas Zewa gelegt. In Asien werden dann noch kleinere längliche milde Paprika (wir dachten anfangs, das seinen Chili ;-DDDD) frittiert und dann in Ringe geschnitten. Die gibt´s hier so aber nicht, deshalb fällt das weg, was seeeehr schade ist, denn es gibt dem Gericht so etwas Knuspriges! 


So. Dann kommt noch mal etwas Öl in die Pfanne (wenn es weg sein sollte vom Hühnchen) und ihr bratet nun die Zwiebeln, den durchgedrückten Knoblauch und die Paprikastücke etwa 3 Minuten an bis sie noch bissfest sind. Dann kommen zuerst die weißen Enden der Frühlingszwiebeln dazu, und eine Minute später auch die oberen Hälften selbiger. Dann höchstens noch 1 Minute weiterbraten, sonst wirds labberig und nichts hasst der Asiate mehr als labberiges Gemüse. 




Nun die Cashewkerne und die angegebenen Mengen der Sauce und der Brühe hinzugeben, alles kurz aufkochen lassen, noch einmal selbst abschmecken, evtl. von dem einen oder anderen noch etwas nachgeben, wer scharf mal gibt auch noch etwas Sambal Olek dazu und fertig ist euer Chicken-Cashewnut!







Reis in Sack und schwarze Schälchen von HIER


Einkaufsliste:

300 gr Hühnerbrustfilet
3 Paprika (rot, grün, gelb)
1 große Gemüsezwiebel
5 Stangen Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen durchgepresst
120 gr Cashewnüsse geröstet

125 ml Hühnerbrühe
15 ml Sojasoße
30 ml Austernsoße
15 ml Fischsoße
20 gr Palmzucker oder brauner Zucker
15 ml Wein Rotwein oder 5 ml Whiskey
Sambal Olek nach Bedarf

etwas Mehl zum bestäuben des Fleisches

Erdnussöl zum anbraten
Basmatireis

Dienstag, 15. Juli 2014

Ein wahnsinns easypeasy Good-morning-Müsli und what I did last weekend!

Die letzten Tage war ich ein wenig äh...verpeilt......ich sags einfach mal ganz direkt raus. Irgendwie hab ich tausend Sachen angefangen nichts zu Ende gebracht, wild vor mich hingefaltet und geschraubt, geklebt, geknotet....ach ihr glaubt gar nicht, was da so alles auf meinem Tisch lag. Nene Grund dafür gab es nicht so richtig....nö....oder äh vielleicht doch??? Bewegt sich Frollein Ü etwa in den Ferienmodus, jetzt wo die Jugend im Hause schwer selbst urlaubend nicht vor 11 Uhr aufwacht, bis nachmittags im Schafanzug auffe Couch rumfletzt und einfach die tooootale Tiefentspannung überm Hause liegt? Selbst das total verregnete Hockeycamp und sämtliche längst überfälligen Arzt, Kieferorthopädie- und Zahnarzttermine haben wir erfolgreich hinter uns gelassen. Wir haben also gerade KEINE WICHTIGEN DATES!!! Hm. Das ist schon fast verstörend gewöhnungbedürftig ;-D. Aber supergut. Klar ;-)!

Frollein Ü ......also ich  (??? ;-D) ...... genießt es sehr, dass alle Jungs (naja okay, der ganz große muss noch arbeiten....man kann nicht alles haben) zuhause sind und sich alle einfach mal ein paar völlig entspannte Tage gönnen. Besonders das morgendliche relaxte Aufwachen ohne Zeitdruck und Hetze ist toll. Und soll ich euch mal zeigen, was wir dann morgens am allerliebsten essen? Schon seit Jahren! Wirklichwirklich!!! Es ist dieses Wahnsinnsmüsli, was jeden Normalo aber auch alle Gesundheitsfreaks glücklich macht und verzückt grinsend am Tisch zusammen bringt.




Okay. Eine Neuerung hat unser Lieblingsmüsli in letzter Zeit Dank der großartigen Frau Hibbel , die mich mit diesen Wunderkörnchen bekannt machte, erfahren. Es wurde um die überaus gesunden Chiasamen erweitert. Chia? Kennt ihr nicht? Na dann lest mal HIER, was die alles können! Ein wahres Superfood! Die Körnchen sind geschmacksneutral und von der Konsistenz her irgendwo zwischen Mohn und Sesam. Man kann sie entweder in Wasser einweichen, dann VERZWÖLFFACHEN!!! sie ihr Volumen und werden leicht schleimig (Geschmackssache) oder man gibt sie einfach übers Müsli oder ins Joghurt und erhält so einen crunchigen Effekt. So mögen wir Chia!




Für unser Supermüsli braucht ihr erst einmal ein paar selbst geröstete Mandelstifte und Haferflocken. Das geht entweder ohne oder mit Zucker. Einfach 100 gr Mandeln und eine gleich große Menge Haferflocken (gr ???) und eben wahlweise 3 Esslöffel Zucker in einer Pfanne anrösten bzw. karamellisieren lassen. Den Inhalt der Pfanne nach der Zubereitung (insbesondere nach dem Karamellisieren!) sofort auf ein Stück Alufolie geben und dort abkühlen lassen, die Mandelhaferflockenmischung klebt sonst gnadenlos in der Pfanne fest wenn ihr Pech habt.




Na und dann lustig schichten. Zuerst etwas Naturjoghurt in eine Schale geben. Wer mag süßt den Joghurt noch. Dann einfach ein paar Löffel der Mandelhaferflockenmischung und ein paar Chiasamen (die Empfehlung lautet nicht mehr als 15 gr, also 3 Teelöffel) darüber geben. Mit Früchten der Wahl garnieren. Nicht zu sparsam ;-)! Das ist sooooo gut!






Na und dann erwähnte ich ja oben schon, dass ich hier und da und dort und da und hier und da dort und hier.....jaja rumgeschraubt hab. Irgendwas. Völlig orientierungs- und planlos. Nicht wirklich viel wurde fertig. Das einzige was ich euch hier mal kurz ins Bild halten kann, was ich in meinem kopflosen Durcheinander zu Ende bringen konnte sind diese wirklich total hübschen Papierdiamanten. Ich mag ja schöne Origamifiguren. Meine sind.....hahahaha.....wie könnte es anders sein???.....aus japanischen Werbebeilagen (Ja! Ich hab immer noch welche ;-)!) gemacht!






Die Faltanleitung für die Diamanten findet ihr übrigens HIER! Und ein kleiner Tip von mir: Nehmt eher ein härteres Papier (keinen Karton aber auch keine Origamipapier, das ist zu weich!), das Zusammenkleben der beiden Hälften am Schluss geht dann leichter.




Ach und na gut, das dürft ihr auch noch anschauen, aber das lief eher so nebenbei. Ich hab unsere grundhäßlichen aber leider unentbehrlichen Steckdosenleisten mit Maskingtape (Das mit dem Chevronmuster ist wirklich tres chic oder? Gibt´s grad bei Depot!) bearbeitet.........jetzt ist´s doch direkt schonmal ein wenig besser von der Optik, oder?




Einkaufsliste:

100 gr Mandeln gestiftelt
50 gr (?) Haferflocken
3 E?l Zucker bei Bedarf

Naturjoghurt ungesüßt
Himbeeren
Blaubeeren
Erdbeeren

Chiasamen

Dienstag, 8. Juli 2014

Als ich einen Draht zum Vogel drehte und eine Aprikosenquarktarte zurechtknüddelte oder......ist Ordnung wirklich das halbe Leben???

Heute werd ich mal schlaglichmäßig kurz philosophisch. Jahaaaaha, das hättet ihr jetzt nicht gedacht ;-), das kann ich auch!
Mein Thema heute: Ist Ordnung  wirklich der Weisheit letzter Schluss oder ist ein Leben versunken im totalen oder partiellen Chaos auch mal schön? Zumindest zeitweise?
Tja. Was für einen Frage.
Da haben sich schon viele weise Menschen mal zu geäußert. Ich hab da ein paar hübsche Sprüche gefunden, seht her:


Zeiten der Ordnung sind die Atempausen des Chaos.
Walter Hilsbecher (*1917), dt. Aphoristiker


Ordnung ist das halbe Leben - woraus mag die andere Hälfte bestehen?
Heinrich Böll (1917-85), dt. Schriftsteller, 1967 Georg-Büchner-Preis, 1972 Nobelpr. f. Lit.


Ich für meinen Teil mags ja eigentlich lieber sortiert und mit einer gewissen Aufgeräumtheit. Ordentlich also. In einer völlig wuschigen Rumpelkammer kann ich  nicht denken. Nun ist es aber so, dass hier 3 Kinder und ein Mann durchs Haus toben. Man lebt ja nicht allein auf dieser Welt und so ergibt es sich gelegentlich mal, dass es hier ein wenig...nunja.....ich formuliere es mal vorsichtig......völlig irre durcheinander zugeht.

Über die Jahre habe ich das nicht nur akzeptiert sondern glatt auch schätzen gelernt, denn es bringt einfach eine gewisse Lockerheit mit sich und.....


Einer der Vorteile der Unordentlichkeit liegt darin, daß man dauernd tolle Entdeckungen macht.
Alan Alexander Milne (1882-1956), engl. Schriftsteller u. Journalist

So hab ich die Tage meinen Kupferdraht von HIER zwischen den Badehosen vom mittleren Sohn gefunden. Ein Wunder! Ich hatte ihn so lange schon gesucht! Wie er dort hinkam, liegt im Dunklen....Finsteren. Ähja.

Gesucht hatte ich ihn weil ich schon ewig mal eine Drahttypographie zurecht drehen wollte. Ich find sowas ja total hübsch. Und der Spruch erst! Könnt ihr den lesen??? Only dead fish go with the flow! So wahr ;-)!





Aber damit war noch nicht Schluß. Ein Vogel wollte noch versucht werden und ich sags euch, ich war mir da aber sowas von GAR NICHT sicher, ob das mal klappt......uiuiuiuiui......eine echte Herausforderung aus einem schlabberigen Drähtchen einen plastischen Vogel zu drehen. Aber! Ich finde ihn toll, hat aus meiner Sicht geklappt, wobei ich eingestehen muss, dass man das Drahtwirrwarr mögen muss. Das will wohl auch in etwa jener Herr sagen.

Ich liebe die Ordnung, aber nicht die gewöhnliche, sondern die organische - sie ist wie ein Baum mit krummen Ästen.
Peter Zadek (*1926), dt. Theaterregisseur






Da hängt er nun an unserer Antilope mit Glocke. Wirr wie er so ist.

Ja und wo wir da heute schon beim Thema sind..........unordentlich kann ja aus meiner Sicht auch im Foodbereich  total reizvoll sein. Hier noch mein Knüddelergebnis des letzten Sonntags ;-)!




Zuerst stellet ihr mal einen Mandelsandteig her. Dafür benötigt ihr

250 gr Mehl
120 gr Zucker
110 gr weiche Butter
40 gr Mandeln gehackt
2 Eigelb
3 Eßl Milch
1 Msp gemahlene Vanille

Alles miteinander gut verkneten und dann mit ein wenig Mehl bestäubt auf einem Backpapier unordentlich ordentlich ausrollen. So dass ein fast runder Kreis mit ausgefransten Rändern entsteht.




Dann für die Füllung


250 gr Quark
100 gr Mascapone
1 Ei
Saft und abgeriebene Schale einer halben Biozitrone und
20 gr Mehl

gut miteinander verschlagen und so wie unten gezeigt unter Beibehaltung eines Randes kreisförmig auf dem Teigboden verteilen. Dann die wunderbarsten, leckersten, tollsten Aprikosen die ihr bekommen könnt entsteinen, halbieren und hübsch auf der Quarkcreme arrangieren.




Meine waren aus dem eigenen Garten. Als mir auffiel, dass ich sie ja mal für euch am Baum hätte fotografieren können, war es schon zu spät........da hingen nur noch die nicht ganz so reifen noch dran. Hm.....na stellt euch jetzt einfach mal vor, die wären so richtig schön quietschig orange, zuckrig süß und supersaftig. Nächstes Mal bin ich schneller als die Kinderhand ;-)!





Zum Schluss dann die Teigränder zur Mitte hin über die Aprikosen schlagen. Dazu kann man das Backpapier als Hilfsklappmittel nehmen. Einfach anheben und mitsamt Teig drüber schlagen. So reißt der Teig am Rand auch garantiert nicht ein.





Die Tarte dann bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen bis sie schön goldbraun ist. Ich wünsch euch einen ordentlich schönen Tag, mit ner lässigen Portion Chaos ;-)!





Einkaufsliste:

Teig:

250 gr Mehl
120 gr Zucker
110 gr weiche Butter
40 gr Mandeln gehackt
2 Eigelb
3 Eßl Milch
1 Msp gemahlene Vanille

Belag:

250 gr Quark
100 gr Mascapone
1 Ei
Saft und abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
20 gr Mehl

500 gr superleckere Aprikosen ;-)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Des Sommers neue Kleider und ein klitzekleiner Babyblog!

Alles neu macht der .......JA!.....Juli! Ists euch schon aufgefallen? Gucken se sich mal um liebe Leser  ;-)! Hier im Blog hat sich ne Menge verändert! Na dann fangen wir mal mit dem Rundgang an.

Frollein Ü hatte ihr altes Häuschen so satt und so musste sie als allererstes ganz schnell mal neu tapezieren. Neue Farbe an die Wand! Zartes graues Müsterchen statt popeligem Popelgrün. Herrlich! Dazu gabs direkt noch nen neuen Header........obwohl...... das mit dem Header und Schriftyp bahnte sich für den aufmerksamen Leser ja auch schon seit einiger Zeit an......seit Frolleinsche damit anfing auf alle ihre Fotos ihren klitzekleinen Karlotto draufzubranden. Kampf dem hübsche Bilderklau ;-)!

Ja, so, weiter im Text. Dann hat sich Frollein Ü noch ein Wochenende komplett in ihre neue Übersichtsleiste unterm Header reingekniet. Das Extremoftverlinking führte fast zum Finger- und Augenkrampf. Aber nu isse da! Die totale Übersicht über Frollein Ü´s Projekte, Rezepte, Reisen und Kinderevents. Wahnsinn! Jetzt findste ja glatt alles? Kritische Stimmen merkten schon an, eine alphabetische Sortierung wäre doch noch der Hammer........ähja......ist notiert.......meine Finger müssen gerade noch etwas geschont werden, aber dann!!!!

Das ist aber immer noch nicht alles! So nebenbei ergab sich dann noch die Teilnahme an der Brigitte Mom Blogsammlung "mit Kindern auf Reisen". Da kann man dann übrigens auch fürs Frollein voten und ich sags euch, sie würde sich schrechlichst über ein Herzchen von euch freuen! Allerschrecklichst sogar ;-)! Einen Button zum Voting gibt´s übrigens auch rechts in der Sidebar, schaut mal! Da hat das Frollein Ü im Schweiße ihres ganzundgarpccheckeruntauglichen Angesichts stundenlang alles gegeben um diesen bescheuerten ich werd noch verrückt und schmeiß den PC an die Wand  wunderschönen verlinkten Button zu installieren. Ächz.




Und als dann so eins zum anderen kam, da wußte Frollein Ü auf einmal ganz genau, dass sie noch einen zweiten Blog haben will. Man hat ja nie PC-Probleme genug. Einen der nur für ihre allerhübschesten Fotos reserviert ist. Einen ohne Text! Einen der nur gelegentlich befüllt wird. Nur was für die Äuglein zum stundenlangen gucken! Und schön finden! Denn wußtet ihr schon, dass das Frollein schrecklich gerne nicht nur Food fotografiert? Frollein Ü liebt Menschen groß wie klein und macht höchst begeistert Portaits von selbigen! Und wisst ihr noch was? Der große Sohn Ü 1.0 liebt Fotografieren mindestens genauso wie das Frollein selbst und schießt auch schon weltbeste Fotos! Deshalb dürfen die Fotos vom großen Sohn gleich mit ins Bloghäuschen einziehen!


http://www.ueberallunirgendwophoto.blogspot.de/









Damit jeder direkt weiß wo er ist, sind Layout und Netzadresse fast gleich wie hier. Statt der kleinen Köchin gibt´s beim Fotoblog aber ne Knipsmaschiene im Header. Und die Netzadresse hat einfach nur ein angehängtes "photo" mehr. Und der Einfachheit halber gibts auch hier wieder nen Button in der Sidebar mit Weg zum neuen Blog. Ha. So einfach ist das!

Frollein Ü ist jetzt ganz verzückt! Ist das nicht fein! Jetzt hat sie zwei Häuschen! Eins für den Alltag und eins zum entspannt zurückgelehnten Gucken. Hach! Wie schön!

Und weils so schön ist, dürft ihr nun auch noch ganz exclusiv mal einen Blick ins neue Häuschen werfen....bitteschöööön.........hier entlang!

So. Aber jetzt will ich noch was von euch! Und zwar möchte ich eure wertvolle Meinung. Jawoll. Immer raus damit! Wie gefällts euch denn so? Kommt ihr mit der Leiste/ dem Register klar? Was ist mit der Schlagwortwolke an der Seite? Wegnehmen oder dalassen? Sonst noch irgendwelche Wünsche???