Montag, 25. August 2014

Two version Ikea Moppe Hack

Bevor ich euch die nächsten Wochen einfach nur mit Unitedemiratesphotos zuwerfe, hier und heute  mal so ein kleiner, lockerer Völlig-anderes-Thema-Post, damit sich der ein oder andere, den Wüste und Beachbussiness grad mal total langweilen (tsssss....auch wenn mir das ja ein Rätsel ist.......tssss.....aber ich bin einfach auch noch nicht so ganz wieder zurück......der Geist und so, ihr wisst!), auch auf seine Kosten kommt. Also hier ihr lieben Schrauber und Werkler......mein Thema ist heute ein Ikea Hack in zwei Varianten, denn......

Welcome back again Ikea Moppe!

Ha! Kennt ihr das Ding noch? Ikea Moppe! Die Kommode. Minikommode. Lange gabs sie nicht mehr bei Ikea , jetzt ist sie wieder da. Endlich, denn sie ist ja schon schwer praktisch. Gerade Kinder lieben sie sehr, denn man kann ganz toll einen Haufen Sachen drin verschwinden lassen und schon....zack!....könnte man meinen, das Zimmer wäre aufgeräumt ;-D (Wehe dem, der die Schubladen öffnet.....naja, der ists halt einfach selber schuld!).

Da das Ding nach dem Kauf fast nackich zu euch nach Hause kommt, schreits für den Handwerker in euch doch direkt wieder nach einem Auftrag zur Verschönerung der Welt. Na und da hätte ich aus meinem höchstpersönlichen Heimundhomebereich folgende Ideen für good old Moppe anzubieten. Schauense mal her und kommense nahe ran.




Die linke Photohälfte zeigt Ü 2.0´s, die rechte Bildhälfte Ü 1.0´s Kommode.

Fangen wir mal der Reihe nach an.

Für Ü 2.0´s Kommode, eine aus der neuen Ikea Serie, hab ich mal wieder Wochenblättchen aus dem Asialaden verklebt. Dazu habe ich wie immer Wandbelags- und Bordürenkleber genommen, der hält super! Einfach großzügig die Zeitung damit einmatschen und auf die Vorderseite der Schublade kleben. Und weil ich so oft nach dem Zeugs gefragt werde.....meinen Kleber aus dem Baumarkt hab ich im Netz nicht gefunden, einen vergleichbaren Kleber könnt ihr aber z.B. HIER bekommen.




Die Seitenteile der Schubladen besser nicht bekleben, sonst passen sie nachher mit viel Pech nicht mehr in den Korpus rein!




Für den Korpus und die Seitenteile der Schubladen hab ich dann eine dunkelbraune Möbellasur genommen, diese HIER. Wichtig bei der Wahl der Lasur ist, dass sie in erster Linie nicht stinkt und selbstverständlich auch für die Verarbeitung im Innenbereich (hier sogar kinderspielzeuggeignet!) einsetzbar ist.








Weiter mit Ü 1.0´s Moppe Kommode. Sie ist noch eine steinalte aus der ersten Serie und sah dementsprechend auch schon etwas ramponiert aus. Ein äußerlicher Anstrich in dunkler Farbe war daher unvermeidbar, diente sie vor Jahren doch dem Sohn mal als Sparmodel einer Kinderküche ;-)!




Ich Dussel hab damals die Schubladen beim Bohren der Löcher für die Griffe nicht rumgedreht......aumannomannn.......das macht ihr bitteschön anders, ja? Also ihr versteht mich?! Bei Wunsch nach einem Griff wie hier die Buchstabenknäufe (meine sind aus Holland! Ähnliche gibt´s HIER, die kleinen silbernen sind auch von Ikea)  die Schublade einfach auf der gegenüberliegenden Seite anbohren. Das erspart euch dieses blöde Griffloch über dem Knauf. Ich habs dann einfach so gelassen.......war eh zu spät.




Der Lack für außen war ein sehr gut deckender Sprühlack in dunkelgrau, den hatte ich noch in meinem Bastelkeller des Grauens ;-). Wenn ihr einen kauft, achtet bitte darauf, dass ihr einen absolut geruchsneutralen Lack bekommt. Für den Innenraum geht nichts anderes!





Alles in allem waren das zwei wirklich schnelle Aktionen die auch nicht unbedingt schwer umzusetzen sind, die kleine  Kommode aber deutlich attraktiver machen. Kann ich also wirklich nur empfehlen. Naja.......und so aus ordnungtechnischen Gründen fürs Kinderzimmer halt........jaaaa, also aus denen natürlich S.O.W.I.S.O. Also.......pimpup your Moppe! Und wer noch mehr Idden für Moppe Hacks sucht, geht einfach mal auf meinem Pinterest Board Ikea Moppe Hack gucken. Dazu bitte HIER entlang.

Donnerstag, 21. August 2014

Back aus dem höchtspersönlichen Sommermärchen ;-)!

Volk! Deutschland! Meine allerliebsten Leser! Werte Gemeinde! Hallo ihr alle zusammen! Seid ihr noch da?

Wir sind wieder wohl behalten und fürchterlich glücklich zurück von unserer unglaublich großartigen Reise in die Wüste, auch wenn es am Ende kurzzeitig danach aussah, als würden wir für immer den Wüstensand unter unseren Schlappen spüren und es diverse klitzekleine Hürden für die Heimkehr zu überwinden galt ;-D......tsssss......ich fasse mal kurz zusammen:




Vertraut NIEEE NIEMALSNIEEENEVER einem Navi! Egal wie gut ihr es persönlich kennt und wie oft es euch schon den immer gleichen vertrauten Weg geleitet hat! Es könnte sein, dass sich dieses Navi, spontan gut drauf wie es an diesem Tag eben so ist und natürelmeng wenn es für euch um den .....naja.....so lala wichtigen Flieger nach Hause geht, einfach mal spontan eine andere, neue Route fahren lässt, sich in den outskirts von Dubai völlig verdaddelt, euch eine stundenlange Irrfahrt durchs Industriegebiet von Dubaicity beschert, an kilometerlangen, ununterbrochenen Beton gewordenen Mittelleitplanken und der damit verbundenen Unmöglichkeit eines Richtungswechsels scheitert und euch bei völliger Finsternis mitten in eine Sanddüne lotst, aus der ihr euch nur mit fahrerischer Meisterleistung und unter den Augen zahlreicher irritiert schauender Einheimischer wieder befreien könnt.........ja. Versteht mich also in den nächsten Jahren nicht falsch, wenn ich an der einen oder anderen Stelle mal ein "GARMIN.........grrrrrrrrr!!" fallen lasse! Never trust a Navi! Und ich sage das nicht ohne ein gruseliges Grinsen........zum Glück hat uns Garmin nicht auf unserem Wüstentrip ins Hajar Gebirge bei 46 Grad Außentemperatur  im Stich gelassen. Sonst wären wir jetzt wohl alle Dörrpflaumen oder Mumien oder so ;-S.

Tja, aber wie auch immer.......hat dann ja zum Schluß noch alles geklappt und wir stiegen als letzte in den Flieger ein.......ihr versteht was ich meine. WAR KNAPP ;-D......ECHT KNAPP, hat aber perfekt gepasst. Kurzzeitig hatte ich mal den wirklich wunderbaren Gedanken, dass uns eine höhere Gewalt in Dubai halten will ;-))).........hach war irgendwie schön die Idee. Wer weiß??? ;-)))




Und soll ich euch noch was sagen.......MIR IST KALT ! ;-D.........und wieeee!......schon mal nen Temperatursturz von knapp 30 Grad mitgemacht??? Uiuiuiuiuiui.......das ist schon nicht schlecht. Aber ist auch wirklich ne fiese Geschichte, dass es hier gerade so kalt ist. Das Wetterapp meines Handys hatte mich zwar schon in der Ferne einigermaßen schonungsvoll drauf vorbereitet, als der Flugkapitän dann aber im Landeanflug die Temperatur vor Ort durchgab, haben Ü 2.0 und ich uns nur entsetzt angeschaut.......hey kommt..... so ne App hat gelegentlich ja auch schon mal Blödsinn erzählt.  Plötzlich verstehe ich wieso man in Dubai Pelzmäntel, Daunenjacken und Pudelmützen kaufen kann. Wenn dort im Winter die Grade in den zwanziger Bereich fallen, fühlt sich der Emirati wahrscheinlich genauso wie ich gerade......und ich würde am liebsten auch jetzt gleich ne Pudelmütze, Handschuhe und Daunenjacke anziehen.....wenns nicht irgendwie so peinlich wäre        ;-I......na nu denn........muss ich mich wohl aklimatisieren........auch wenn ich eigentlich gar nicht will!




In den nächsten Wochen habe ich viele tolle Geschichten und Geschichtchen für euch, denn ich werde euch einfach mal ein wenig an der Hand durch Wüste und Stadt von Dubai und Ras al Khaimah führen und euch zeigen, was wir so alles erlebt haben......damit ihr einfach Bescheid wisst, was das dort doch einfach für ein großartiges Land und eine tolle Stadt ist. Bleibt gespannt!

Montag, 4. August 2014

It`s again Dubai and Ras al Khaimah! Familie Ü im großen Glück!

Ja also wie soll ichs vernünftig verpacken.......die total bekloppte Familie Ü fährt mal wieder nach Dubai und Ras al Khaimah.......ja echt jetzt!........schoooooon wieder in die Emirate! Ich weiß......der normale Mensch schüttelt hier nur fassungslos den Kopf.........bei der Hitze da!!......seid ihr denn irre!!!????.......hm,tja........ich glaube ja ;-D! Das ist die einfachste, ehrlichste und glaubwürdigste Antwort. So isses eben! ;-)




Es scheint irgendwie ein familiäres Phänomen zu sein, dass wir alle auf Arabien stehen, denn mein Bruder weilte die Tage noch im Oman. Das lag zwar zum einen an einem Kite-contest des Sohnemanns (Wenn ich mal zitieren darf: "Die Preisgelder sind da höher wie bei der deutschen Meisterschaft.......hat so´n Scheich organisiert!" ;-D), ist aber mit Sicherheit nicht der Grund, sondern eher die Folge einer wachsenden Begeisterung für Land und Leute........Kitecontests gibt´s ja überall auf der Welt.




Wer mal schauen möchte, was für eine coole Tour sie dort gemacht haben, der klickt einfach mal unten auf den Videolink oder das Foto, dass mein genial begabter kiteverückter Neffe da zusammengeschnitten hat. Eigentlich könnte der auch Regisseur werden...ach oder irgendein Filmheini. Filme machen kann er jedenfalls schonmal ;-)! Also wenn das mit dem Kiten nix gibt............ irgendwann machen die Knochen ja auch nicht mehr mit, wa?! Hihi. Erstmal ist aber alles gut. Der kitende Neffe belegte den 3. Platz! Applausssssss!!!!!

Masirah-Oman-Kitetrip 2014




Für alle, die nach diesem grandiosen Video überhaupt noch mein Blog interessiert sind ;-DDD.......regelmäßig weiter geht´s hier im September. Ich hab mir zwar vorgenommen von unterwegs auch mal ein paar Fotos aufm Blog und bei Instagram ( vielleicht ist´s dem ein oder anderen schon aufgefallen, ich habe meine große Instagramliebe entdeckt......geht mal gucken!!) einzubauen......aber ihr wisst ja wie das so ist mit dem Internetz......mal isses da, mal nicht, naja und dann sind ja auch Feeeeeeerien und wenn ich einmal im Wasser plansche komm ich da so schnell nicht mehr raus. Tsss.

Also erstmal winkewinke.......ich wünsch euch noch viele
sonnige, schöne, gutgelaunte Tage! Smak! ;-) Bis baaaald!!!!

Sonntag, 3. August 2014

Eine kleine Ferienpause ;-)!

Heute gibt´s nurn Minipost mit einem kleinen Rätsel! Ich habs ja schon angedeutet......bald geht es wieder auf Reisen! Na und jetzt ratet mal wohin. Wer clever ist kommt drauf! Na da bin ich mal gespannt, wie gut ihr mich/uns schon kennt ;-)!

Schauense morgen wieder rein, dann gibt´s die Auflösung auf diesem Kanal ;-)!



Donnerstag, 31. Juli 2014

Wirklich allerletzte Beeren aus dem Garten + Easypeasyteig + Backofen = Beerencrumble mit Vanilleeis! ;-)

So kurz vor unserem Sommerurlaub muss ich noch schnell ein weiteres Beerenrezept raushauen, da wir seit Wochen nur noch Beeren aus dem Garten zu uns nehmen und ich schon gar nicht mehr weiß wohin damit. Aber zum Glück gibt´s ja Dinge die vielviel schlimmer sind als Beeren essen und ne Schockerdosis Vitamin C abkriegen........z.B. wenn der kleinste junge Mann im Hause sie gerade aus einem unschönen Grund einhändig essen muss. Der arme Frosch wurde unter Vollnarkose an der Hand operiert! Seit Wochen schon.......ja WOCHEN!......hatte er eine unerklärliche Beule etwa doppelerbsengroß an der Handkante, die einfach nicht verschwinden wollte. Der extrem kompetente Kinderarzt war der festen Ansicht, es sei ein verkapselter Mückenstich. Bis das Ding dann eines Tages aufplatzte und.....glibber wabber schwabbel......ich erspar euch Details.......jedenfalls dachte ich, jetzt wäre alles gut, weil ja wohl raus aus der Hand. Aber NEIN! Glibberwabberschwabbel ging tagelang weiter, bis sich Mutter mit dem Kind dann doch noch mal zum Doc aufmachte und dachte sie blamiert sich mit so nem Pupskram bis auf die Knochen.......... ach egal. Nach langem Rumdiskutieren mit 183742 Ärzten wurde dann unter Vollnarkose in der Uniklinik ein......aufpassen!......1,5 cm langer, dicker (wirklich dicker!) Dorn aus der Hand erntfernt. Unfaßbar! So ein kleines Flauschpfötchen und so ein dicker Dorn. Wie er reinkam??? Keine Ahnung. Er weiß es selbst nicht. Noch unglaublicher!

 Na darauf jetzt erst mal nen Crumble mit Eis, oder!?



Hier die Beerenausbeute aus dem Garten. Ist dann aber nun auch wirklich der letzte Rest. Die Erdbeeren hatte ich dazu gekauft. Wer keinen Garten hat oder das hier im Winter liest: Macht überhaupt nix! Das geht W.U.N.D.E.R.B.A.R mit TK-Beeren!!!




Der Teig für die Streusel/Crumble ist Rubbeldikatz gemacht. Einfach


200 gr Butter
200 gr Zucker
260 gr Mehl und
100 gr Mandelblätter

zu einem krümeligen Teig verarbeiten und über die Beeren geben. Den Crumble bei 180 Grad etwa ......auwei ich weiß nicht wieviele Minuten??? etwa 30?...... Minuten in den Ofen geben. Der Teig muss nur braun werden oben drauf, dann ist alles gut. Die kleinen Pies brauchen dabei deutlich kürzer als die große Form!




Ja und dann als Gimmick sozusagen noch ein paar karamellisierte Mandeln herstellen. Ich weiß, das ist das millitrillirillionenste Rezept von mir, in dem karamellisierte Mandeln vorkommen........tssssss......aber so isses nunmal, das schmeckt einfach herrlich ;-)! Und hier noch mal ganz besonders!

Dazu 2 Eßl Zucker und 100 gr gestiftelte Mandeln anrösten bis der Zucker flüssig wird und sich um die Mandeln klebt.  Die Masse dann sofort auf ein zuvor bereit gelegtes Stück Alufolie geben, sonst klebt die Masse in der Pfanne fest! Abkühlen lassen.




Ein echter Genuss zum noch heißen Beerencrumble ist dann ein zartschmelzendes Vanilleeis. Uhhhhh......sooooo guuuuut! ;-)






Einkaufsliste:

( für etwa 8 Pieförmchen oder eine große 28 cm Tarteform)

ca. 1 kg Beeren was der Garten oder Supermarkt so hergibt         (Erdbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren)

200 gr Butter
260 gr Mehl
200 gr Zucker
100 gr Mandelblätter


2 Eßl Zucker
100 gr Mandeln gestiftelt

Vanilleeis

Montag, 28. Juli 2014

Ochsenherz-Tomaten-Salat mit Picada für hoffentlich noch viele, heiße Sommertage!

Hahaha......na? Hat irgendeiner gezuckt bei der Überschrift??? ;-)  Mord und Totschlag beim Frollein Ü....so von wegen Ochsenherz im Salat........echter Grusel ;-)! Aber ich kann euch beruhigen! Es geht hier nur um DIESE TOMATEN: Die in Deutschland relativ seltenen Ochsenherztomaten oder wie der Franzose sagt "Coeur de Boeuf"! Ich finde es lohnt sich nach diesen Tomaten einfach mal zu suchen, da sie einen besonderen mediteranen, vollen Geschmack haben. Selbst wenn sie noch grün sind, haben sie bereits ihren optimalen Geschmack, denn diese Tomaten reifen von innen nach außen. In Italien isst man sie deshalb bevorzugt roh und noch leicht grün, da in diesem Reifestadium das Verhältnis von Säure und Zucker optimal ist.




Die Tage sind ja in letzter Zeit heiß und lang, wir leben bis tief in die Nacht halb im Garten oder picknicken am sehr  nahen Rhein! Wirklich! Wir wohnen keine 1000 m vom Rheinufer entfernt, da kann man sich schon mal so eben einfach ans Ufer chillen und so tun, als wär man in der Karibik! Wie toll! Bei dem Wetter geht das wirklich (ignorieren wir mal die klitzekleinen sindflutartigen Regenfälle zwischendurch.....solange hinterher die Sonne wiederkommt ist ja alles im Lack ;-)!)! So muss der Sommer sein. Na und genau für diese Events draußen und bei voller Hitze oder lauem Lüftchen ist das hier das perfekte Häppchen. Der ist sooo gut!




Also zuerst einmal macht ihr die Picada. Dazu 2-3 Brötchen in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit 1-2 durchgedrückten Knoblauchzehen und etwas Öl knusprig rösten. Die Brotwürfel in eine Schüssel geben und in der gleichen Pfanne die gestiftelten Mandeln ohne erneute Zugabe von Öl ebenfalls braun anbraten. Die Mandeln zu den Brotwürfeln geben. Nach Bedarf Kapern dazu geben, ich hatte sie rausgelassen und getrennt zum Salat gereicht, weil die Kinder nicht so gerne Kapern mögen. Nachdem Brotwürfel und Mandeln abgekühlt sind noch etwas gehackte Petersilie dazu geben.




Nun die Ochsenherztomaten in dünne und die roten Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden und die Riesenbohnen abgießen. Die Hühnerbrust ebenfalls in kleine Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer in einer Pfanne anbraten. Abkühlen lassen.





Die Tomatenscheiben kreisförmig auf einem Teller anrichten und die Bohnen darüber geben. Salzen und Pfeffern. Dann das Hühnchen dazu geben und die Picada und die Zwiebelringe darüber streuen. Eventuell noch mal mit Petersilie bestreuen und mit mit dem Saft einer Zitrone und etwas Olivenöl beträufeln. Salat sofort servieren, da die Brotwürfel sonst weich werden.






Für ein Picknik könnt ihr den Salat, also Tomaten (dann in kleinen Würfeln!), Bohnen, Zwiebeln und Hühnchen auch in Weckgläser schichten. Die Picada dann bitte extra mitnehmen (s.o. Brotwürfel weichen sonst auf) und erst vor Ort darüber geben.




Einkaufsliste:

300 gr Riesenbohnen
3-4 Ochsenherztomaten
300 gr Hühnerbrust
100 gr Mandeln gestiftelt
2-3 alte Brötchen
1 Zitrone
Olivenöl
Petersilie
2 lila Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
Kapern
Salz/Pfeffer

Donnerstag, 24. Juli 2014

Summerwork.......und warum der Sturm doch noch für was gut war!

Ich hab da heute ein Projekt für euch........und hey!, den Namen "Projekt" hat das Ding wirklich verdient!........da hab ich ungelogen mehr als ein Jahr dran gewerkelt. Najaaaaaaaaa......also nicht die ganze Zeit, wenn ich ehrlich bin, es stand auch aus Trocknungsgründen ein Jahr in der Garage herum.....naja und dann war da so ein kleiner Vorsprung den ich mit dem Bandschleifer und 26473 durchgeschrabbelten Schleifbändern nicht wegbekommen habe ;-(. ........will sagen: Ich verlor kurzzeitig das Interesse an meinem "Projekt", weils so schwerfällig wurde.



Aber dann! Dann kam der große Sturm in NRW, genauer gesagt hier in Neuss und Düsseldorf, vor......äh......wann wars?.......nem Monat etwa (stimmts???). Der Abend, an dem die ganze Stadt kriegsgleich verwüstet wurde (Wers vielleicht in der Zeitung gelesen hat? Düsseldorf ist seitdem nicht mehr wie vorher! Hier wurde mit echten wirklichen Panzern aufgeräumt!). Was nicht schön war, war aber der Anstoß, das Projekt fortzuführen, denn wie immer im Leben, macht alles mehr Spaß, wenn man seine Idee mit jemandem teilen kann. In dem Fall war das der Nachbar, der auch auf die Idee kam, einen Baumstumpf zu bearbeiten. Lagen ja genug in der Gegend herum. Mein Baumstumpf war allerdings im Schweiße meines und der kleinen Ü´s importiert aus der Eifel und einem Holzbauern für sagenhafte 5!....in Worten FÜNF! Euronen abgekauft.




Der Nachbar hat mir dann auch mal direkt mit starkem Arm und Riesensäge den blöden Sägeversatz meines Baumstumpfes weggesägt. Und ich sags euch, das war wirklich zum ins Schwitzen zu geraten, denn mein Baumstumpf ist Akazie........an Härte kaum zu überbieten.......was ich ja auch beim Abschleifen schon gemerkt hab! Hach! Und schon war der Spaß wieder da! In Gemeinschaftsarbeit mit dem wundervollen Herrn Ü wurden dann mit großem Gerät noch eine Holzplatte und 4 Transportrollen unter den Block montiert.......ja und dann konnte meine Wenigkeit sich endlich gestalterisch austoben und den Klotz rüschen. ;-)




Wie auf den Fotos eingangs zu sehen, hab ich nach dem Abschleifen der Sitzfläche und der Seiten mir erstmal "Aufkleber" mit Nummern und Buchstaben in der gewünschten Kombi selber gemacht. Dazu im PC eine Schrift aussuchen.......ganz viele gibt´s bei dafont!......in der gewünschten Größe ausdrucken, ausschneiden und die Form auf sehr gut klebendes Malerkreppband übertragen.




Den so entstandenen "Aufkleber" dann an der gewünschten Stellen aufbringen, gut festdrücken und darüber streichen. Je nach Farbe, ich hatte hier eine geruchsfreie Kinderspielzeugacrylfarbe, die "Aufkleber" nach einem kurzen antrocknen des Lacks direkt wieder abnehmen. Der Lack wird sonst wie Gummi und man reißt sonst später kleine Teile wieder ab. Insbesondere bei filigranen Buchstaben doof. Aber wie gesagt, hängt alles etwas vom verwendeten Lack ab. Einfach ausprobieren!






Ich find unseren neuen Rollhocker/Rolltisch saucool. Und das Beste: Die Jungs und Herr Ü auch! Und das Allerbeste: Den gibt´s kein zweites Mal ;-)! Und das Allerallerbeste: Er ist selbstgemacht! Yeah! ;-)


Dienstag, 22. Juli 2014

Cooking with the best friend: Gai Phad Med Mamuang ......Chicken Cashewnut! Ein klitzekleiner aber superwichtiger Nachtrag!


Boahhhh.......ich sags euch........letzte Woche dachte ich ja noch mein wuscheriger Zustand bessert sich nach anfänglicher Ferienstartgewöhnung und aufkommendem Lodderleben nach Lust und Laune, aber ne......... ich glaub vor unseren Ferien wird das nicht mehr besser mit mir ;-). Ich bin jetzt schon richtig durchgeknallt, weil ich mir derart ein Loch in den Bauch vorfreue, das glaubt ihr nicht. Ich krieg hier kaum meine Blogposts durchgebracht, geschweige denn, dass ich mich noch in Ruhe meinen Schraubereien widmen kann. Ich fühl mich wie ein durchgedrehtes Huhn, was wild durch die Gegend hüpft und flattert. Gackgack ;-)!

Aber gegessen werden muss ja trotzdem irgendwie, sonst kommen wir ja nicht bis zum Urlaub durch. Na und weil ich ja schon im Urlaubsmodus schwinge, hab ich einfach mal DAS ULTIMATIVE LIEBLINGSGERICHT unseres letzten asiatischen Sommers rausgekramt: Chicken Cashewnut! 




Ob ihrs glaubt oder nicht, ich kann das inzwischen kochen wie ein echter Thai, jawohl! Ich hatte nämlich einen allerbesten Lehrer! 

Schon vor unserer Reise nach Thailand letztes Jahr hatte ich mir grundsätzlich Gedanken gemacht, ob ich denn nicht mal einen mehrtägigen Kochkurs vor Ort machen sollte, um mich in die tiefere Kunst des asiatischen Kochens einweisen zu lassen. Wir essen das doch so schrecklich gerne! Möglichkeiten hätts genug in Bangkok gegeben.....die ziemlich bekannte Blue Elephant Cooking School war direkt um die Ecke.





Schlußendlich hab ich mich aber dann doch gegen einen mehrtägigen Kurs entschieden, da ich nicht die Hälfte der Ferien in einer Küche fernab von der Familie verbringen wollte.

Dann kam aber schon in Bangkok still und leise der intrafamilliäre Hype um das berühmt berüchtigte Chicken Cashewnut auf. Mindestens 1 Familienmitglied hat das pro Tag mindestens einmal gegessen. Es war kaum noch auszuhalten, aber was soll man machen.........es ist ja soooooooo lecker! Unglaublich! 

Es führte also kein Weg mehr daran vorbei genauer zu ergründen, wo denn die Kniffe bei diesem Gericht liegen und wie die konkrete Zubereitung verläuft. Der Gedanke daran, dass mir die Zubereitung Zuhause möglicherweise nicht optimal gelingen würde, war uns allen unerträglich ;-)))! 




Na und dann traf ich ihn hier oben! Unser Hotelkoch in Khao Lak erbarmte sich und nahm mich mal auf ein privates Kochstündchen mit an seinen Gasherd. Seitdem bin ich der Chicken-Cashewnut-Profi!  Schaut mal hier unten, so sieht´s in Thailand aus! Ich könnt jetzt ja schon wieder ins Bild springen! Sooooo lecker.......yummiyummi!




Meine größte Sorge war ehrlich gesagt, auch wenn ich die detailierte Zubereitung und Zutaten nun kannte, der möglicherweise andere Geschmack von Soja- und Austernsoße zuhause. Die gleichen Soßen die er benutzt hat gibts hier einfach nicht! Aber so ist das eben. Allein schon durch die andere Luft schmeckt´s hier anders.......wisst ihr was ich meine ;-)?




Ihr fangt erstmal an mit dem Reis, denn Chicken-Ccashewnut ist ein schnell gekochtes Gericht (Gemüse- und Fleischschnippeln rausgenommen). Dazu nehmt ihr einen Topf und gebt auf ein Glas Reis anderthalb Gläser Wasser, stellt den Topf auf den Herd und kocht alles bei geschlossenem Deckel einmal auf. Die Herdplatte dann ausschalten, den Topf aber mit immer noch geschlossenem Deckel darauf stehen lassen und den Reis langsam ausquellen lassen.  Ihr braucht dann nach ca. 15 Minuten nichts mehr abzugießen, der Reis ist einfach nur fertig! Gesalzen wird der in Asien übrigens NICHT!




Die weitere Zubereitung ist eigentlich ganz einfach. Ihr benötigt zunächst etwas Hühnerbrustfleisch, dass ihr in mundgerechte Stücke zerkleinert. Am besten aber nicht in Würfel ....bähhhhh.....sondern in ......ja äh.....kleine schräge Läppchen. Erinnert sonst so an Fertigkost, wenn ihr versteht was ich meine. Der Asiate macht das halt so! 

Dann schneidet ihr Paprika, Gemüsezwiebel und Frühlingszwiebeln in etwas größere Stücke, schaut mal auf dem Bild, in Asien wird das alles ziemlich groß gelassen, was ich sehr appetitlich finde. Nun gehts an die Saucenauswahl, meine Austernsoße war die hier unten, die ist schon mal die halbe Miete, die Sojasoße war die von Kikkoman, die Marke der Fischsoße ist egal (schmecken eh alle gleich grauenhaft ;-), sind aber für den echten Taste unabdingbar!).




Zuallererst bestäubt ihr die Hühnchenteile mit etwas Mehl und bratet sie im Wok in einer großzügigen Menge Erdnussöl schön knusprig. Salzen und Pfeffern entfällt, die Würze kommt gleich durch die Soßen.  Die frittierten Hühnchenstücke werden dann zum Abtropfen auf etwas Zewa gelegt. In Asien werden dann noch kleinere längliche milde Paprika (wir dachten anfangs, das seinen Chili ;-DDDD) frittiert und dann in Ringe geschnitten. Die gibt´s hier so aber nicht, deshalb fällt das weg, was seeeehr schade ist, denn es gibt dem Gericht so etwas Knuspriges! 


So. Dann kommt noch mal etwas Öl in die Pfanne (wenn es weg sein sollte vom Hühnchen) und ihr bratet nun die Zwiebeln, den durchgedrückten Knoblauch und die Paprikastücke etwa 3 Minuten an bis sie noch bissfest sind. Dann kommen zuerst die weißen Enden der Frühlingszwiebeln dazu, und eine Minute später auch die oberen Hälften selbiger. Dann höchstens noch 1 Minute weiterbraten, sonst wirds labberig und nichts hasst der Asiate mehr als labberiges Gemüse. 




Nun die Cashewkerne und die angegebenen Mengen der Sauce und der Brühe hinzugeben, alles kurz aufkochen lassen, noch einmal selbst abschmecken, evtl. von dem einen oder anderen noch etwas nachgeben, wer scharf mal gibt auch noch etwas Sambal Olek dazu und fertig ist euer Chicken-Cashewnut!







Reis in Sack und schwarze Schälchen von HIER


Einkaufsliste:

300 gr Hühnerbrustfilet
3 Paprika (rot, grün, gelb)
1 große Gemüsezwiebel
5 Stangen Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen durchgepresst
120 gr Cashewnüsse geröstet

125 ml Hühnerbrühe
15 ml Sojasoße
30 ml Austernsoße
15 ml Fischsoße
20 gr Palmzucker oder brauner Zucker
15 ml Wein Rotwein oder 5 ml Whiskey
Sambal Olek nach Bedarf

etwas Mehl zum bestäuben des Fleisches

Erdnussöl zum anbraten
Basmatireis